Freitag, 26. Oktober 2012

Norbert Blüm konstatiert eine „widerrechtliche Aneignung der Kinder durch Schule“ und fordert Möglichkeit, Kinder zu Hause erziehen zu dürfen

In einem Grußwort für die „Globale Konferenz für Bildungsfreiheit“ fordert der ehemalige CDU-Bundesminister ein Ende des staatlichen Erziehungsmonopols und mehr Freiheiten für die Eltern, inklusive die Möglichkeit, Kinder zu Hause erziehen zu dürfen:

“Ich bin gegen das staatliche Bildungs- und Erziehungsmonopol und betrachte Eltern, die ihre Kinder verantwortungsvoll zu Hause unterrichten, als gesunde Antwort auf ein anmaßendes Schulsystem.”

In Deutschland findet de facto eine Enteignung der Kinder durch das Schulsystem statt, so Norbert Blüm:

“Heute beobachte ich die totale, widerrechtliche Aneignung der Kinder durch Schule. Kinder werden ausgelaugt, indem sie ihr Zuhause früh am Morgen verlassen müssen und erst spät abends wieder zurückkehren.”

Die „Globale Konferenz für Bildungsfreiheit“ findet vom 31.10.-4.11. in Berlin statt.

Quelle der Zitate: „Der blaue Brief“ vom 25. Oktober 2012

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wow, so viel Vernunft hätte ich Herrn Blüm gar nicht zugetraut. Vielleicht die Weisheit des Alters?

Otto Kietzig hat gesagt…

Endlich mal ein Politiker, der aufgewacht ist und nicht mehr verschlafen im allgemeinen mainstream dahin torkelt. Hoffentlich macht das wenigstens bei der CDU Schule.

avo hat gesagt…

...ich denke, nein, Herr Kietzig; bei der AUCH-Blockpartei "CD"U niemals, denn die wählen MURKSEL und wer MURKSEL wählt (bzw. gewählt hat), der wählt AUCH den Krieg !
P.S. Habe heute in Linz/an der Donau/ angerufen, um einer Freundin zum 91. Geburtstag zu gratulieren, sie war, wie immer, überrascht !
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums !

Kerkermeister hat gesagt…

dann bringt ihr den Kindern auch bei, daß Evolution absoluter Humbug ist, weil es ja anders in der Bibel steht - und die Erde ist und bleibt ´ne Scheibe! Bildung ade!

Dalian hat gesagt…

Ist es nicht so das genau das die Angst der meisten hier ist. Angst das ihre Kinder die angeblichen Ideale der Eltern in frage stellen, feststellen das Schwule nicht aus der Hölle kommen usw. Das ist doch der Hauptgrund wieso so viele ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen. Die Angst das ihre Kinder individuell denken lernen.

ich hat gesagt…

sich geen vielen ist schwer.
glauben nachplappern leicht.
elternversäumnisse zu ändern verlangt eigenes denken. kinder wollen eltern nicht tadeln. doch ihr widerspruch wird als solcher ausgelegt. über die schule ist ein austausch über weltprobleme möglich. über religion nur verdrängung. der staat sind alle - sollen es sein. andere machen nur mit wenn ihre religion als schild vorsteht.
wer den statt stützt hat es nicht leicht denn die man in die wüste schicken sollte müssen in die entwicklung eingebunden werden.
wer sind sie es oft nicht. aber mauer drum geht auch nicht.
also: boxt.
die gerechtigkeit des fortschtitts siege.

Dr. med. ZOLTAN GEORG MAYER hat gesagt…

Ich verdanke meine 5-jährige Arbeitslosigkeit 1985-1995 und meine erste Verjagung mit finanziellen Mitteln aus der BRD (als Spätasussiedler) vom Arbeitsamt dem hyperthymen Dr. Norbert Blüm. 27.000 arbeitslose Ärzte waren seiner Tätigkeit Ergebnis, u.a. Eine verspätete Rache seinerseits wg. Auschwitz? (Napoleon hat sich ähnlich für das Foppen als Corse in der Militärschule gerächt.) Nun hat der Ex-Gerwerkschaftsbonze N. B. in seiner Geltungs-Notdurft aus der Burg seiner sicheren Rente (die Normalbürger haben es nicht) noch Ideen, mit denen ich an sich einverstanden bin, obwohl ich es nicht weiß, was er eigentlich vorhat... Alles in einem: der Mensch dürfte nicht weniger Rechte haben als ein Tier in dieser Angelegenheit. Vögel lehren fliegen, Wölfe jagen. Heute gibt es eben deswegen keine Familintradition beruflicher Art, weil die Schule als bedrohliche Zwangsanstalt die elterliche Sorge und Lehre suggestiv überrumpelt. Meine Kinder etwa konnten es nicht glauben, dass ihre Eltern (Ärzte, Übersetzer, Musiker, bildende Künstler, Historiker, Theologe, Reisende) nicht minder als Lehrer sind. Unser beden Kinder sind auch nichts besonderes und eher von der Presse beherrscht: verwirkte Demokratie ist es die oberen herunterzukriegen, die niederen unten zu lassen. Schleichender Socialismus-Kommunismus?