Sonntag, 28. Oktober 2012

Im Festival „Under the Dark Sun“ tummelt sich die „Black-Metal-Szene“

Eines der wichtigsten Treffen des sogenannten „Death-Metals“ ist das Musik-Festival „Under the Black Sun“ in Börnicke, Brandenburg.

Dort trat letztes Jahr beispielsweise die Band „Infernal Execrator“ (Höllische Verfluchung) auf.
Die Band, die als Vampir oder Teufel verkleidet auftritt, hat eine Platte mit dem Namen „Antichrist Execration“ (Verfluchung des Antichrist) herausgebracht. Auf dem Deckblatt ist der Teufel abgebildet, der mit einem umgedrehten Kruzifix jemand ermordet. 

Die Lieder der Platte tragen entsprechende Namen wie etwa „Massacre Of The Evangelists“ (Massaker der Evangelisten), „Final Blasphemy“ (Endgültige Gotteslästerung) oder „Pure Genocidal Apocalypse“ (Reiner apokalyptischer Völkermord).

Die Spieler der Band haben sich monströse Pseudonyme wie Antichristo Xul oder Christslaughter (Christenschlachtung) gegeben.

Kommentare:

Trapin hat gesagt…

Ein ganz normaler Prozess in einem gottlosen Land.
Der hofierte Islam kann indirekt dazu beitragen, dass die Christen sich der moralischen Standards und ihrer Wurzeln erinnern.
Es geht nicht darum, was Christen im Namen des Kreuzes alles falsch gemacht haben, sondern um das unverwässerte Evangelium der Liebe welches von Anbeginn bestand und weiter bestehen wird.
Glieder des gesunden Leibes Jesu rekrutieren sich aus allen Denominationen und Institutionen.
In Europa und Deutschland ist leicht zu erkennen, dass Demokratie
an ihre Grenzen kommt.

Grandloser hat gesagt…

Ja ein ganz normaler Prozess in einem Land mit Freiheiten. Es zwingt Sie ja schließlich keiner das Festival zu besuchen, diese Wahlmöglichkeit ist auch eine Form des demokratischen Prozesses. Wo wir dabei sind Demokratie ist ja ein Mehrheitsentscheid, und ein Großteil der deutschen findet sich ab mit der Musik. Wie war das Leben und Leben lassen ?

Anonym hat gesagt…

an trapin mit grüßen

wie wahr.
es sind stellvertreterkriege der desillusionierten, von staats wegen so oft ihrer bildung und chancen beraubten jugendlichen.
auch das hat einen tieferen sinn.

toleranz heisst übrigens nicht grenzenlose beliebigkeit.
und demokratie??? mal Frau Gertrud Höhler zuhören - bei ihrer buchvorstellung.

Grandloser hat gesagt…

Normalerweise hacke nicht darauf rum, da ich weis das meine Rechtschreibung nicht die beste ist. Aber versuchen Sie doch wenigstens die Groß- und Kleinschreibung zu verwenden sonst könnte man Sie für ich zitiere:" von staats wegen so oft ihrer bildung und chancen beraubten jugendlichen" halten.
Das wäre leicht ironisch meinen Sie nicht?

Zu Frau Höhler, es ist schon armselig wenn eine nicht unwichtige Argumentationskette in ihrem Buch "Die Patin" die Herkunft eines Menschen herhalten muss.Und das als Literaturwissenschaftlerin, aber hey Leistung zählt nicht wahr, was hat Sie denn in ihren Fachgebiet gewonnen.... nichts. Alles Klar.