Freitag, 24. Februar 2012

Geringe Entschädigungen für Missbrauchsopfer staatlicher Einrichtungen und Odenwaldschule

Opfer-Initiative beanstandet geringe staatliche Entschädigungszahlungen/Entschädigungszahlen im Vergleich: Staat – Odenwaldschule – Kloster-Internat Ettal

(Christliches Forum/Felizitas Küble) Das Netzwerk B - die “Initiative Betroffener von sexualisierter Gewalt” - kritisiert in einem Positionspapier vom 24.2.2012, daß – als Ergebnis des amtlichen “Runden Tisches Mißbrauch” - die potentielle Höchstgrenze staatlicher Entschädigungszahlungen je Opfer von sexuellem Mißbrauch bei 10.000 € liegt.

Zudem beanstandet das Netzwerk B die Zustimmung der “Bundesinitiative von Betroffenen” zu dieser Deckelung der Entschädigungssummen.

Zum Vergleich:

ODENWALDSCHULE: Dieses hessische Landschulinternat, eine reformpädagogische UNESCO-Modellschule, die durch zahlreiche Fälle von Vergewaltigungen und Mißbrauch unrühmlich bekannt wurde, zahlt für seine insgesamt 132 Opfer freiwillig (ohne staatlichen Zwang) eine Gesamtsumme von 50.000 €, wie die Wochenzeitung “Die Zeit” vom 11.4.2011 berichtete (also weit unter 400 Euro pro Person).

INTERNAT ETTAL: Die bayerische Klosterschule zahlt für insgesamt 70 Betroffene von Mißbrauch und körperlichen Züchtigungen/Mißhandlungen freiwillig (ohne staatlichen Zwang) pro Person 5000 bis 20.000 Euro, also rd. zwanzigmal m e h r pro Opfer als die linksreformerische Odenwaldschule.

Kommentare:

ich hat gesagt…

besser als die zahlung für verfehlungen der vergangenheit wäre eine aktie für die zukunft
euer verhalten beim runden tisch und eure worte zum missbrauch machen euer zweifelhaftes, von selbstmittleid triefendes vorgehen solche äußerungen wie hier mehr als empörend
von gemeinsamen vorgehen und guten vorhaben für die vermeidung solcher abwegigkeiten wie missbrauch haltet ihr euch fern wie der teufel vom weihwasser
man kann vergangene verfehlungen NIE vergessen machen doch wissen für die zukunft und den beginn von verehlungen verhindern: das kann man. beonders wenn man das ohne betonung der eigenen seite überanstrengt.
ohne gebimmel spielt sich hier nichts ab.
schade.

Der Chorleiter hat gesagt…

Solche Veröffentlichiungen passen zu dem Tenor dieser Verfasser.
Opferzahlen gering halten damit alles besser aussieht, was gezahlt wird. Täter möglichst unverfänglich in der Öffentlichkeit einfach mitmaschieren lassen.
Mir sind da Beispiele aus Bayern bekannt. Mit Nichtaussagen kirchlicher, entschuldigung, katholischer Presseleute.
Wir spielen hier nicht Schwarzer Peter. Obwohl, der Titel klingt ganz passabel.