Mittwoch, 4. Januar 2012

Kritische Stellungnahmen von Ärzten zur „Pille Danach“

Folgende Stellungnahmen österreichischer Ärzte erfolgten anlässlich der Debatte in Österreich über die rezeptfreie Vergabe der "Pille Danach"

Dr. med. Felix Berger, Arzt für Allgemeinmedizin in Gaming:

„Das synthetische Gestagen Levonorgestrel, auch "Pille danach" genannt, hat in mehr als 10% der Fälle doch erhebliche Nebenwirkungen in Form von Befindlichkeitsstörungen und Zyklusbeeinträchtigungen, was eine freie Abgabe mehr als bedenklich macht. Bei anderen Medikamenten wäre diese vermutlich bei gleichwertigen Störungen undenkbar.

Neben der Hemmung eines noch nicht erfolgten Eisprungs und der Schwächung und Behinderung der Spermien sind hingegen bei Einnahme der "Pille danach" zum Zeitpunkt des Eisprungs oder später die Behinderung des Eitransports im Eileiter, was die Wahrscheinlichkeit einer Eileiterschwangerschaft erhöht, und eine wahrscheinliche Behinderung der Einnistung gegeben. Das allerdings bedeutet die Tötung eines Menschen in seiner frühesten Lebensphase!

Was neben der ungeheuren ethischen Problematik zusätzlich noch völlig unverständlich ist, ist aber der Umstand, dass bei einem zusammenbrechenden Sozialversorgungswesen und einem zum Zerreißen gespannten Generationenzusammenhalt weiterhin Bevölkerungsreduktionsprogramme propagiert werden anstatt das sozial schwächste Leben, die schwangeren Frauen [...] mit allen Kräften zu schützen und zu stützen.“

Dr. med. Stefan Spannbauer, Arzt für Allgemeinmedizin in Wien, befürchtet, dass die rezeptfreie Abgabe der "Pille danach" zu einer weiteren Verharmlosung im Umgang mit dem ungeborenen Leben führen wird.

Dr. med. Karin Kroboth-Svoboda, Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien:

"Die "Pille danach" ist ebenso wie die Antibaby-Pille ein Medikament mit noch dazu einer vergleichsweise viel höheren Hormondosis. Der freie Verkauf der "Pille danach" ohne Rezept könnte eine Gefährdung vor allem von Frauen mit Grunderkrankungen wie Diabetes und erhöhter Thrombose-Neigung sein, da sie die "Pille danach" ohne ärztliche Warnung vor Nebenwirkungen einnehmen könnten.

Zur Wirkweise der "Pille danach" ist lediglich bekannt, dass bei Einnahme vor dem Eisprung dieser im Zyklus verschoben wird. Bei Einnahme der "Pille danach" zum Zeitpunkt des Eisprungs oder später ist die Wirkweise der "Pille danach" nicht eindeutig wissenschaftlich erforscht. Es ist zu befürchten, dass die "Pille danach" die Einnistung einer befruchteten Eizelle (= frühestes Stadium menschlichen Lebens!) behindern könnte, d.h. nidationshemmend wirkt, genauso wie die Antibaby-Pille.

Aus diesen Gründen ist das Rezept als letzte Barriere und Schutz der Frauen vor Gesundheitsgefährdung und Missbrauch zu sehen und beizubehalten."

Quelle: www.youthforlife.net 30. 10. 2009

1 Kommentar:

Alexander hat gesagt…

Wie beim Staatsanwalt: Beweise für seine Behauptungen. Doch eine der Sache dienliche Ermittlung ist Mangelware.
Mein Vater war Arzt. Dem habe ich zuhören dürfen. Da hebe ich gewu#st, wenn die Zeit zum Fragen reif war.
Doch das Zuhören ohne Kommentar und Frage, brachte ihn oft weiter.
Pille dansch spielte damals keine Rolle, doch die ethischen Fragen im Umfeld schon. Und was ihr hier bietet, ist Schwachfug, wie er es betitelt hätte.
Dann kommt die Einschätzung, wer trinkt hat keine Würmer.
Wer euch auf den Leim geht, tut mir leid. Doch einen Gesprungenen kann man nicht aufhalten.