Montag, 2. Januar 2012

Kardinal Meisner verurteilt Abtreibung


Energisch hat sich Erzbischof Joachim Kardinal Meisner für das Lebensrecht ungeborener Kinder eingesetzt. Die Gesellschaft dürfe sich nicht damit abfinden, dass jährlich eine Zahl von Kindern in der Größenordnung der Einwohnerzahl von Koblenz und Remscheid abgetrieben werden, sagte er in einem Gottesdienst am 28. Dezember 2011, dem Tag der Unschuldigen Kinder, im Kölner Dom.

„Vor Gott gibt es keine Differenz zwischen „ungeboren“ und „geboren“, zwischen den ersten drei Monaten und den letzten sechs Monaten einer Schwangerschaft. Und darum stellt sich die Kirche vorbehaltlos vor die Kinder, namentlich vor die ungeborenen Kinder, weil sie oftmals die gefährdetsten sind. Das Kind darf nie Mittel zum Zweck werden, wenn es etwa der Familienplanung widerspricht, sodass man dann sein Leben auslöscht. Darum tritt die Kirche von Anfang ihres Bestehens an gegen jede Tötung ungeborener Kinder und natürlich auch der geborenen Kinder ein."

Kinder müssten „immer geschützt werden müssen vor den Interessen der Mächtigen, der Machthaber, der Klugen und der Erwachsenen“, so der Erzbischof von Köln. Jesus sei „deshalb als Obdachloser geboren worden, um sich mit allen ungeborenen und geborenen Kindern zu identifizieren, wo immer sie auch geboren werden mögen“. Deutschland sei ein „armes Volk“, weil in ihm die Zahl der Kinder „so massiv“ zurückgehe, „dass die soziale Sicherheit für unsere Bevölkerung verloren gegangen ist“.

„Und ich meine, wir haben wohl das Wissen verloren, dass ein Kind - geboren oder ungeboren - ein kleiner, vollwertiger Mensch ist. Wir wissen nicht mehr, woher er kommt, mit welcher Verheißung er gesegnet ist und welche unverzichtbare Aufgabe er in der menschlichen Gesellschaft hat... Christus hat sein Leben hingegeben, damit wir das Leben haben, und zwar in Fülle haben (vgl. Joh 10,10): das ungeborene, das geborene, das alt gewordene Leben, das eigentlich kein „Es“ ist, sondern ein „Du“, damit sie dieses Leben in Fülle haben: die ungeborenen Kinder, die geborenen Kinder, die alt gewordenen Menschenkinder. Für sie treten wir ein mit Christus vor dem Vater im Heiligen Geist, damit der Mensch nicht seine vornehmste Berufung vergisst, mitzuwirken am Schöpfungswerk Gottes: in Ehe, Familie und in der Sorge um unsere Kinder.“

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist der Schrei der täglich neu von den höchsten Türmen der Welt ertönen müsste. Das Morden muss aufhören, es ist die größte Menschheits -Katastrophe die es je gegeben hat.

Ingo hat gesagt…

"Wir wissen nicht mehr, woher er kommt [der Mensch], mit welcher Verheißung er gesegnet ist und welche unverzichtbare Aufgabe er in der menschlichen Gesellschaft hat..." [Kardinal Meisner]

Das ist doch ein klares Bekenntnis der Kirche! Und weil sie das nicht mehr weiß, kann sie es auch seit Jahrhunderten nicht mehr lehren, und so geht die Kirche dem Ende zu. Sie hat keine Weisheit aus Gott mehr, Sein Wort hat sie verworfen und predigt des Geldes wegen.... und nicht einer ist da, der in der Stille Gott um Sein Wort bittet, denn Gott offenbart sich jedem Menschen, der Ihn über alles liebt, wie es doch geschrieben steht.

Ratzinger hatte in Freiburg eine Erkenntnis von sich gegeben, die keiner der Kirchenmänner verstehen will - Ratzinger sprach von einer Entweltlichung der Kirche, von einer Säkularisation, damit die Kirche ihrer wahren Aufgabe nachkommen könne, dem Verkünden des Evangeliums. Und so wird es auch in Kürze kommen, die Kirche als Organisation wird über Nacht zusammenbrechen und die Gläubigen fassungslos dastehen und sich wundern, daß Gott solches zuläßt.

molejo3 hat gesagt…

Abtreibung ist Mord ! Massenabtreibung ist Massenmord !

Slayer hat gesagt…

"Vor Gott gibt es keine Differenz zwischen „ungeboren“ und „geboren“, zwischen den ersten drei Monaten und den letzten sechs Monaten einer Schwangerschaft"

Woher kommt dieses Wissen, darüber, was der christlich-jüdische Gott mit römisch-katholischen Akzenten von Abtreibung hält?

Das haben die sich doch aus dem Arsch gezogen!

Nicole hat gesagt…

Meine Hochachtung vor Kardinal Meisner! Jeder Mensch ist wertvoll und gewollt. Wenn wir endlich erkennen würden, dass kein Mensch sein Leben selbst bestimmen kann und gerade die nicht einkalkulierten Vorkommnisse uns unendlich wachsen lassen, wenn wir sie nur im Glauben annehmen, dass es Gottes Führung ist, die uns diese Fügung zugelassen hat.

ich hat gesagt…

solange es diese eheflüchtlinge gibt die anstatt vorbild zu sein nur kluge sprüche kloppen sollte sich keiner um ihr nicht vorgelebtes kümmern.
anderen das richtige aufzeigen sollte durch anderen das richtige vorleben glaubhaft gezeigt werden.
es gibt viele dinge die wir nicht in voller größe selbst bestimmen können doch alle mit den ehlern anderer zu überhäuen geht nicht.
schwangerschaftsabbruch ist ein probates mittel fürs leben bei richtiger anwendung,
begreifen werdet ihr es, wollt ihr es nicht. doch ablehnung und richtiges leben damit ist für uns das erstrebenswerte.
dann hackt den dieben die hände ab und meint es würde nicht mehr geklaut.
klar denken scheint oft nicht gut gemeint und gut gemeint ist nicht richtig gemacht. sollten wir also besseres finden und nicht immer für kluge gedanken einen anderen vorschieben wenn wir dafür selbst verantwortlich sind.
göttlicher glaube soll uns nicht im menschlichen wissen verbessern, wer ohne ihn nicht auskommt sollte ihn anderen nicht vorschreiben die es auch ohne schaffen.
werden die menschen unfehlbar erlischt das leben auf der erde.
heißt nicht dass wir mit aller gewalt fehler machen sollen.
sollte ein kardinal in erster linie mensch sein für alle wird er vielleicht glaubwürdig und würdig glaubend. doch das ist weit hin.
schöne tage für alle im jahr

ich hat gesagt…

"Für sie treten wir ein mit Christus vor dem Vater im Heiligen Geist, damit der Mensch nicht seine vornehmste Berufung vergisst, mitzuwirken am Schöpfungswerk Gottes: in Ehe, Familie und in der Sorge um unsere Kinder.“"
is die frage zu welchem gott wer mit wem tritt.
mitwirken machen wir alle, doch wir stellen nichts voran ausser den menschen selbst. die einen sagen verirrtes schaf wir verpasste gelegenheit.
würde ich mit einem oder meinen gott reden würde ich jedem mir dabei etwas reglementierenden aus dem wege gehen.
und besonders komisch verkleideten.

Anonym hat gesagt…

Soll er doch erst mal versuchen, seine Schäfchen in seinem Sinne laufen zu lassen.
Nicht die Lippen machen die Musik.
Einer, der so etwas nicht für sich erleben kann (99 %), hat leicht zu raten.