Dienstag, 18. Oktober 2011

Ausgerechnet „BRAVO“ findet jugendliche Enthaltsamkeit jetzt „cool“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Das Blatt gibt zu, daß 99% der jungen Mädchen vom „ersten Mal“ enttäuscht sind

BRAVO online veröffentlichte am 27.September.2011 einen - für dieses sonst sehr sexfreudige Blatt erstaunlichen - Artikel unter dem Titel “10 Gründe, warum es cool ist, mit Küssen und Sex zu warten“.

Da reibt man sich die Augen und überlegt zunächst, ob die Überschrift vielleicht ironisch gemeint ist - aber keineswegs, denn eingangs heißt es:
„Du wirst langsam nervös, weil alle Deine Freundinnen oder Kumpel ES schon tun, nur Du nicht? Es gibt gute Gründe, sich mit Knutschen und dem ersten Mal Zeit zu lassen. Hier kommen sie!“

Diese „zehn Gründe“ werden wie eine tolle Neuigkeit serviert - und man fragt sich, ob diese sonst so oberflächliche und hedonistische Jugendillustrierte plötzlich ins Nachdenken gekommen ist - oder ob sie einfach abwechslungshalber auch mal die „andere Seite“ zur Sprache bringen möchte.

Wie dem auch sei: Die von „Bravo“ aufgelisteten zehn Argumente sind zwar nicht von deutscher oder gar akademischer Gründlichkeit (das wäre für ein Jugendjournal wohl auch zuviel verlangt) - aber immerhin bedenkenswert, zumal junge Leute dazu aufgefordert werden, sich vom allgemeinen Sexrummel fernzuhalten und vom Gruppendruck nicht beeinflussen zu lassen.

So heißt es gleich unter Punkt 1:

„Viele Mädchen und Jungs in Deinem Alter schwindeln, wenn sie behaupten, sie hätten schon mit so und so vielen geknutscht oder ihr erstes Mal bereits hinter sich. Deshalb halte Dich aus solchen Diskussionen raus – das hast Du doch gar nicht nötig.“

Ähnlich - und sogar recht derb - wird bei Grund Nummer 5 argumentiert:

„Viele Mädchen/Jungs knutschen oder erleben ihr erstes Mal aus Gruppenzwang. Bist Du der/die letzte „Ungeküßte!“ oder „Jungfrau“ in der Clique und wirst deshalb verarscht? Na und? Laß die andern reden und setze Dich nicht unter Druck.“

Eher praktisch und rational geht es bei Argument Nr. 7 zu:

„Es gibt einen Unterschied, ob Du mit 14 Sex hast oder mit 17. Mit 17 ist Dein Körper meist vollständig entwickelt und Du hast ein besseres Körpergefühl. Die gefürchteten Schmerzen beim ersten Mal sind bei Mädchen mit 14 stärker, als wenn Du fast erwachsen bist.“

In Punkt 8 warnt „Bravo“ erneut vor frühzeitigem Sex - und räumt sogar ein, daß 99% (!) der Mädchen ihr „erstes Mal“ bereuen und sich „schlecht fühlen“. Offenbar ist jener frühe Sex, den dieses Blatt jahrzehntelang selber propagiert hat, seelisch alles andere als bekömmlich! - Wörtlich heißt es also jetzt:

„Manchmal können es Mädchen/Jungs gar nicht erwarten, ihren ersten Kuß und ihr erstes Mal zu erleben, so daß sie bei der Wahl des Partners/der Partnerin nicht wirklich wählerisch sind. Vor allem die Mädchen (ca 99%) bereuen danach ihre „Tat“ und fühlen sich schlecht.“

Im nächsten Punkt 9 wird betont, daß eine Freundschaft zwischen Jungs und Mädchen durchaus nicht mit Sex beginnen sollte:

„Eine Beziehung braucht Zeit, sich entwickeln zu können, bevor man sich körperlich näherkommt. Um sich beim Sex einem anderen Menschen „hinzugeben“, muß man sehr viel Vertrauen zu ihm haben.“

Als letztes Argument wird die Pille als „sicheres Verhütungsmittel“ erwähnt und sodann betont: „Dein Körper wird es Dir danken, wenn Du ihm nicht zu früh solche Hormone zumutest.“

Nun entsprechen natürlich diese „Bravo“-Hinweise bei weitem noch nicht der biblisch-christlichen Ethik, wonach Sexualität allein in die Ehe gehört, weil sie so der Stärkung der ehelichen Liebe, der Festigung der Treue und der Fortpflanzung dienen kann.

Gleichwohl erstaunlich, daß die berüchtigte „Bravo“ zumindest in diesem Artikel eine deutliche Kurskorrektur vornimmt, wie man dies bislang dort nicht gewohnt ist.

Kommentare:

Slayer hat gesagt…

"Das Blatt gibt zu, daß 99% der jungen Mädchen vom „ersten Mal“ enttäuscht sind"

Alleine diese Einleitung zeigt die kognitive Beschränktheit von Felizitas Küble.

"Das Blatt gibt zu"? Was gibt es da zuzugeben? Ist die BRAVO in irgendeiner Form haftend oder in der Verantwortung, dass ihre Leserinnen auf das erste Mal mit Freude und Wohlwollen zurückschauen?

99% sind enttäuscht... Natürlich sind sie enttäuscht, wie von so vielen Dingen! Es sind eben Teenager. Ich würde mir mehr eher sorgen machen, wenn mir jemand erzählt, er sei auf 99% seiner Taten und Handlungen während dieser Zeit Stolz.

DEWo hat gesagt…

@Slayer

Warum müssen Sie zu solch beleidigenden Äußerungen greifen?
Offenbar ist Ihnen nicht bewusst, dass die jetzige erziehende sowie die heranwachsende Generation immer wieder getäuscht wurde durch Auffassungen, es sei egal, wann man den ersten sexuellen Kontakt habe, Hauptsache so früh wie angeblich gewollt – und dann noch so oft wie gewünscht und egal mit wem!
Doch das späte Erkenntnis-Bekenntnis der „Bravo“ macht deutlich, dass diese Einstellung grundfalsch ist. Allerdings sagt das Blatt nicht, dass gerade die Beliebigkeit im sexuellen Umgang tiefe seelische Verletzungen erzeugen kann, die einen Menschen sein ganzes Leben lang belasten können!
Zusammenfassend kann man sagen: Man sollte endlich dazu übergehen, Heranwachsenden die ganze Wahrheit über diese Dinge zu offenbaren und nicht nur die angeblichen Vorzüge anpreisen. Ein solches Verhalten dient doch letztlich nur dazu, die Lebensoberflächlichkeit unserer gegenwärtigen Gesellschaft, sozusagen als Eigenentschuldigung, über das ganze Volk und die Menschheit auszubreiten. Welch unglaubliche Entwertung der Würde des Menschen!
Ihre Aussage, dass es eben Teenager seien, die ja von so vielen Dingen enttäuscht würden, ist an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten! Man sollte doch einen Unterschied machen zwischen gravierenden Dingen wie sexuellem Umgang und der Frage, ob man eion Spielzeug bekommt oder nicht!
Also ist eine tiefgründigere Betrachtungsweise dringend anzuraten!

Old Geezer hat gesagt…

...also ob das etwas anderes wäre, wenn der erste GV später stattfindet.

Ist wie mit allem, Übung macht den Meister und nur durch Ausprobieren kann man erfahren, wwas einem Spaß macht und was nicht.

Darum eifrig Üben, vor allem VOR der Ehe, damit man weiß worauf man sich einläßt, bevor man diesen Bund mit falschen Hoffnungen oder dem falschen Geschlechtspartner eingeht...

Old Geezer hat gesagt…

@DEWO:

Was ist daran beleidigend?
Das Frau Küble sehr realitätscheu ist und eher als Märchentante firmiert, ist doch ein alter Hut.

"Offenbar ist Ihnen nicht bewusst, dass die jetzige erziehende sowie die heranwachsende Generation immer wieder getäuscht wurde durch Auffassungen, es sei egal, wann man den ersten sexuellen Kontakt habe, Hauptsache so früh wie angeblich gewollt – und dann noch so oft wie gewünscht und egal mit wem!"

Daren ist nicht 'getäuscht'.
Falsch ist Ihre Annahme und Frau Kübles implizite Behauptung, das es weniger enttäuschend sei, wenn man die erste Erfahrung mit 30 in der Ehe macht.
Dann waren nur die Investitionskosten höher und der Weg zurück schwieriger.

Der einzige Unterschied ist eher, daß Leute, die sich auf soi einen offensichtlichen Unfug (wie die junfräuliche Ehe) einlassen, meist eh aus einem Dunstkreis stammen, in dem Sex mit "Augen zu und an den Kaiser oder Gott denken" bzw. "Nicht kneifen, seine Majestät braucht Soldaten" in Zusammenhang gebracht wird, und von daher schon gar keine Erwartungshaltung existiert, also auch nichts enttäuscht werden kann.

Elise hat gesagt…

„Bravo“ hat jahrzehntelang für die „sexuelle Befreiung“ missioniert. Jegliche Zurückhaltung beim Thema Sex sei Verklemmtheit und Prüderie, hieß es sinngemäß. Ich gebe zu, mich nie sonderlich vom Zeitgeist beeinflusst gehabt zu haben, habe meine Einstellung aber auch nie an die große Glocke gehängt. Und nun das! Der Sinneswandel bei von „Bravo“ wirkt auf mich fast schon wie ein Schock! So schnell können sich also "Modeerscheinungen" ändern ... Bin sprachlos!

Trapin hat gesagt…

Für Christen, die Enthaltsamkeit üben
vor der Ehe, ist es in aller Regel ein Gewinn.
Die Vertreter der Lustmaximierung ohne Reue, können sich das freilich nicht vorstellen.
Ich will aber auch nicht verhehlen, dass es auch vielen christlichen Paaren
vor schwer fällt, vor der Ehe enthaltsam zu leben vor allem dann, wenn sich die Zeit vor der Ehe lang hinzieht.
Zeitschriften wie Bravo haben sicher dazu beigetragen, dass die natürliche Hemmschwelle fast nicht mehr existiert, aber ganz eliminieren kann man sie nicht.
Es ist die vage Hoffnung, dass sich die Jugend aus der Versklavung der sexistischen Gier befreien kann.

Slayer hat gesagt…

Wieso kommen diese christlichen Fundis immer mit irgendwelchen losen und unbewiesenen Behauptungen, wie "Gott gibt es wirklich"?

Oder in Trapins Fall "Die Vertreter der Lustmaximierung ohne Reue, können sich das freilich nicht vorstellen.", "natürliche Hemmschwelle", "Versklavung der sexistischen Gier".

DEWo hat gesagt…

@ Old Geezer

Eigentlich wollte ich ja nichts zu Ihren Äußerungen anmerken, doch Ihre Betrachtungsweise ist derartig oberflächlich und unsensibel, dass ich nun doch dazu Stellung nehmen möchte:

Sie sagen:
„Falsch ist Ihre Annahme und Frau Kübles implizite Behauptung, dass es weniger enttäuschend sei, wenn man die erste Erfahrung mit 30 in der Ehe macht.“

Erstens geht es nicht um das Alter 30 Jahre, sondern um 14 (oder noch früher) und 17/18 .
Und zweitens dürfte allgemein bekannt sein, dass der erste „richtige“ Sexual-Kontakt“ für Frauen schmerzhaft ist aus Gründen, die wir wohl kennen.

„Dann waren nur die Investitionskosten höher und der Weg zurück schwieriger.“

Diese Äußerung ist wahrhaft sarkastisch und zeigt eine zutiefst ausgehöhlte bis verdorbene Einstellung zur Ehe!

„Sex mit "Augen zu und an den Kaiser oder Gott denken" bzw. "Nicht kneifen, seine Majestät braucht Soldaten"

In was für einer Vorstellungswelt leben Sie eigentlich? Sie unterstellen, wohl weil Sie völlig uninformiert und mit starken Vorurteilen behaftet sind, ein sexuelles Verhalten derjenigen, die bis zur Ehe enthaltsam waren oder die eine andere Auffassung von sexueller Beziehung haben eine Einstellung, die in der durchschnittlichen Praxis so nicht vorkommt! Natürlich ist es wichtig, dass Partner sich aufeinander einstellen, doch gilt dies für alle Bereiche des Umgangs miteinander und nicht nur beim sexuellen Zusammenkommen. Ihre Darstellung lässt vermuten, dass Sie selbst gewisse Dinge nicht richtig durchdenken oder große Enttäuschungen erlebt haben, deren Ursachen Sie wer weiß wo suchen!

Erschreckend für mich also ist Ihre kaum zu überbietende Oberflächlichkeit in der Beschreibung dieser Dinge, und es ist zu vermuten, dass Sie auch mit einer solchen Lebensauffassung belastet sind, was mir für Sie persönlich leid tut.

Pauker hat gesagt…

„Diese „zehn Gründe“ werden wie eine tolle Neuigkeit serviert - und man fragt sich, ob diese sonst so oberflächliche und hedonistische Jugendillustrierte plötzlich ins Nachdenken gekommen ist - oder ob sie einfach abwechslungshalber auch mal die „andere Seite“ zur Sprache bringen möchte.“
Wenn einer nicht nur des Lesens kundig ist, sondern auch ein gutes Denkvermögen hat, dem ist die Feststellung plus des Restes von Geschreibsel eine Zumutung. Sicher, ein Heranwachsender hat Fragen, mehr als Bedürfnisse. Nicht nur Neugier und ihre Befriedigung dabei vordergründig, doch anders geartet als bei Erwachsenen.
Doch ich zweifele daran, dass die Autorin überhaupt weiß, dass es mehr als eine Ansicht zu Problemen gibt, geben kann, geben muss.
Ein Heranwachsender darf Fragen stellen. Er hinterfragt auch das Verhalten seiner Vorbilder, Ideale, Idolen und Abstoßenden.
Und er sieht auch die Korkenzieherhaltung von Leuten, wie dieser Frau, die sich die Fragen und Probleme zu ihrer wollenden Art zurechtdrehen, nicht nur angrenzende Gegebenheiten abdunkeln, nein, Aktuelles mit „noch nicht reif dafür“ belegen.
Das bekommt dann ein aufmerksamer, einfühlsamer Erzieher und Betreuer in voller Breite gezeigt.
Dann das Kreuz: Er sollte bei seinen Unterhaltungen mit den Jüngeren deren Elternhaus mit oft verschrobenen Ansichten berücksichtigen.
Dass von dieser Seite selten bis sehr selten etwas Konstruktives zu erwarten ist, Gemeinsamkeiten nur auf dem schmalen Grat ihrer Ansichten erfolgen könnten, ist aus den Worten dieser Autorin auch zu vernehmen.
Es schützen uns die Weisen vor den Ansichten dieser Leute und unsere Kinder vor den Auswirkungen zu ihrem Nachteil.
Man, man, man. Das Leben ist so schön. Und es bietet auch im Alter noch viel. Warum sollte ich anderen meine Sicht aufdrücken? Jeder mache seine Fehler selbst oder überlege selbst vorher. Ich wünsche ihm dabei Erfolg und Achtung.

Slayer hat gesagt…

@ DEWo

Ich wundere mich nicht über dich. Du hast schon in der Vergangenheit gezeigt, dass du nicht fähig oder willens bist, über dein Ersprochenes zu reflektieren.

Du wirfst mir vor zu beleidigen, dabei bist du es, der rumpöblet.
Ein Beispiel? Wie wärs hier mit:

"Diese Äußerung ist wahrhaft sarkastisch und zeigt eine zutiefst ausgehöhlte bis verdorbene Einstellung zur Ehe!"

Ich warte auf eine Stellungnahme. Ach... und VERSUCH zumindest nicht herunterpoltern.

DEWo hat gesagt…

Lieber “Slayer“ (interessante Namensgebung – vielleicht übernommen von der Thrash-Metal-Band aus Kalifornien – heißt „Schlächter“ oder „Mörder“ … ),

Ihre Namensgebung habe ich mir kurz erlaubt zu beleuchten – ist das schon wieder eine „Pöbelei“? (Mich würde allerdings interessieren, wie Sie darauf gekommen sind.)

„Diese Äußerung ist wahrhaft sarkastisch und zeigt eine zutiefst ausgehöhlte bis verdorbene Einstellung zur Ehe!“

Hier habe ich keine Person beleidigt, sondern von einer Auffassung gesprochen, die ich aus meiner Sicht beurteilt habe. In dieser Formulierung steckt etwas sehr Subjektives, was darauf

Wenn Sie allerdings sagen:
„Alleine diese Einleitung zeigt die kognitive Beschränktheit von Felizitas Küble.“,

dann ist das eine Verleumdung, denn Sie unterstellen Frau Küble, sie könne nicht richtig denken.

„Ich wundere mich nicht über dich. Du hast schon in der Vergangenheit gezeigt, dass du nicht fähig oder willens bist, über dein Ersprochenes zu reflektieren.“

Das gleiche unterstellen Sie mir mit dieser „Ansprache“ ebenfalls. Dabei verwenden Sie den Ausdruck „Ersprochenes“, den es im deutschen Sprachgebrauch eigentlich nicht gibt – allerdings eine interessante Wortschöpfung, denn sie wurde vielleicht inspiriert von dem Begriff „Erbrochenes“ – und da ist man nicht weit entfernt von „sich auskotzen“ (Entschuldigung, aber man muss es in diesem Zusammenhang aussprechen). Wahrscheinlich soll das also ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, wie Sie beurteilen, was ich geschrieben habe – allerdings zielt es wieder auf die Person ab und nicht auch die Sache, um die es geht, ist also „unsachlich“.

Old Geezer schrieb: „Dann waren nur die Investitionskosten höher und der Weg zurück schwieriger.“ Damit meint er offenbar, dass es sinnvoller sei, ein frühes Verhältnis in jungen Jahren (also keine Ehe) zu versuchen; wenn das dann nicht halte, hätte man weniger investiert, und eine Trennung sei dann auch weniger teuer (als eine Scheidung).

Ich persönlich habe eine andere Einstellung zu einer Beziehung zwischen Mann und Frau, und deshalb habe ich gesagt, dass ich eine solche Einstellung als egoistisch betrachte und sie deshalb kritisiere. Ist das schon eine persönliche Verunglimpfung? Wohl kaum, denn dann wäre jeder Widerspruch zur Meinung eines Anderen schon eine solche!

Man sollte schon einen größeren Zusammenhangs-Raum in einer solch wichtigen Thematik betrachten, also etwa die gesellschaftliche Entwicklung der Nachkriegszeit, denn da gibt es ganz eindeutige Hinweise auf die Verknüpfung von Ursache und Wirkung. Nd immer wieder wichtig ist es, dass man versucht sachlich zu bleiben, das heißt über Inhalte von Auffassungen diskutieren und keine persönlichen Verunglimpfungen vor sich her treiben. Wenn man nur „aus dem Bauch heraus“ reagiert, dann kommt man in der Sache nicht weiter!

Also, lieber “Slayer“ (schlimmer Name eigentlich!), lesen Sie die betreffenden Texte noch einmal in Ruhe, ohne Aufregung durch; dann werden Sie wahrscheinlich den Unterschied zwischen „persönlich“ und „sachlich“ besser verstehen können.

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für den Artikel zum Thema "Warum sich warten lohnt"!

Ich bin zuerst auch mainstream-mäßig mit Beziehungen und Sex umgegangen und habe dann festgestellt, dass so meine Suche nach bedingungsloser Liebe nicht erfüllt werden konnte. Ich habe mich dann auf die Suche gemacht, ob die Bibel recht hat, dass Gott uns bedingungslos liebt. Es stimmt! Und er hat einen guten Plan für Partnerschaft und Sexualität.

Das Buch "Ungeküsst und doch kein Frosch - Warum sich warten lohnt - radikale Einstellungen zum Thema Nr.1" von Joshua Harris hat mir geholfen zu verstehen, wie sich Gott Partnerschaft und Sexualität gedacht hat.

Ab diesem Zeitpunkt (vorher leider nicht) habe ich mit dem Sex bis zur Ehe gewartet und bin jetzt seit 3 Jahren glücklich verheiratet - und kann aus Erfahrung sagen: Warten lohnt sich! :-)

Ulli hat gesagt…

Man sollte seinen Kindern auf jeden Fall klar machen, dass es nach dem
Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft kommen kann.
Ob das jungen Mädchen so klar wird,
wenn man sie von Anfang der ersten Monatsblutung mit der Pille ausstattet usw. glaube ich nicht.
Die Mädchen merken schon bald,
dass sie für einige Jungens nur interessant sind, wenn sie die Pille nehmen - dann sinds nicht unbedingt die richtigen Jungens.

Enttäuscht sind Mädchen und Jungens höchstens, wenn sie zu viele Liebesgeschichten usw im Fernsehen geschaut haben- die Erwartungshaltung ist dann zu hoch.

Anonymus, hast du auch einen Namen?

ich hat gesagt…

darum kann dieses weibliche wesen (FK) ein gewisses etwas nicht ablegen:
"Das Blatt gibt zu, daß 99% der jungen Mädchen vom „ersten Mal“ enttäuscht sind"
zwischen feststellen und zugeben ist ein unterschied im deuten und meinen der vokabeln.
bei FK ist es vorbestimmte auslegung als ersatz vor verständnis. ich weiß nicht, wie sie die, mit schönste, sache der welt empfindet oder bezeichnet. doch wenn ich darüber lächeln würde käme von ihr nur der kommentar, der lacht mich aus. doch leute, die ich auslache, müssen schon erst was würdiges dazu leisten.
alles zu seiner zeit, doch mit freude und verstand. für mich die heilige dreieinigkeit.

Carolus hat gesagt…

Interessanter Ausreißer. Allerdings dürfte das wohl eine Eintagsfliege bleiben. Die „Politische Korrektheit“ verlangt ja heute, die Jugend möglichst früh zu sexualisieren, um sie bindungs- und liebesunfähig zu machen. So passen die Verführten am besten in die Neue Weltordnung.

ich hat gesagt…

an Carolus
aufklärung soll dem schutz dienen, das wissen für etwas schaffen.
sexualisierung für dieses zu sagen gibt mir nur die möglichkeit im religionsunterricht eine gewollte verlangsamung und desorientierung von jugendentwicklung zu sehen.
alles hat sich entwickelt. da sollte man sich ranhalten, dieser tribut zu zollen. wer den menschen einredet, das priester und ähnlich monosexische kein familienvorbild sein brauchen, sollte das aus dem wortlaut der Bibel mal rüberreichen. ich kenne die andere, vorbildwirkende stelle als familienoberhaupt. wieviel wagenladungen huren wurden zu einem konzil an den bodensee gekahrt?
ihr wollt vergessen, ich erinnere euch gern.

Anonym hat gesagt…

Die Frau Küble ist verwundert, wenn man seiner Meinung eine Erweiterung folgen lässt?
Hat die BRAVO schon etwas gegen die Enthalsamkeit gebracht oder war ea nur Frau Küble, die meint, so etwas dort entdeckt haben zu wollen?
Von dieser Frau eine frische, lebensfrohe Meinung zu hören, wird wohl zu ihren Lebzeiten unerfüllt bleiben. Ihre Verwunderung wäre größer, wenn sie die Fülle der Ansichten von BRAVO erkennen und begreifen würde.
Ach ja. Begreifen ...

Ulli hat gesagt…

Ich muß mir direkt wieder mal die BRAVO anschauen, so ganz heimlich.
Hat die sich sehr verändert in den 20,30 Jahren?
Heutzutage lernen die Kinder doch im 3.4. Schuljahr im Aufklärung mehr, als wir früher jemand in der
Bravo gelesen haben.
Übrigens sind Priester von heute
Bravoleser von gestern.
Trotz dem heimlichen LESEN der Bravo war ich "spätberufen"

Es hat ja auch kein Sinn, die Bravo einzustampfen, es sei denn die Verkaufszahlen gehen zurück,
da in den Schulbüchern oder im Internet mehr zu erfahren ist.

Bravo gibts sicherlich auch
online - da bringt ihr mich auf eine Idee, ich werde gleich mal googeln.

Anonym hat gesagt…

Wer von "Kultur und Medien - Online" ernsthaft recherchierten Journalismus erwartet, dürfte ähnliche Enttäuschen erleben, wie bei der Lektüre des "Stürmers". Immer wenn Fakten mit politischen, oder in diesem Fall eher extremistischen, Hintergedanken aufgeladen und in "passender" Form präsentiert werden, bleibt die Realität leider auf der Strecke.

Natürlich gehen Jugendliche dem Zeitgeist hinterher und ja, sie bedürfen der Führung und Begleitung. Dafür sind radikalchristliche Ansätze aber ebenso ungeeignet wie eine tägliche Lektüre der BRAVO. Wie wär's mit einer differenzierten Debatte darum, was Jugendliche wann genau brauchen ? Aber die wäre zu anstrengend. Man müsste sich noch zuhören gegenseitig am Ende.

Ich bin über die Seite der KIG zufällig gestolpert und öffne sie immer wieder gern, wenn ich was zu lachen brauche.

Elena hat gesagt…

Ich habe bei meiner Tochter, als sie 14 war diese Zeitschrift ein paar mal gesehen, aus erzieherischen Gründen durchgeschaut und sprachlos geblieben! So viel unverschähmtheit auf einem Fleck muss man noch erlebnen! Es war vor 2 Jahren...Es gab da reichlich Artikel wie man z. B. einen Jungen verführt, wie man sich selbst befriedigt, etc. Ein TEUFELSWERK!!!! dachte ich mir dann und sprach ausführlich mit meiner Tochter, was auf sie zukommt, wenn sie dem ganzen Mißt befolgt. Sie hat die Ratschläge Gott sei Dank angenommen. Nun, wenn es wirklich eijne Wende gibt, bin ich froh, denn ich habe einen Jungen zuhause. Wäre schön, dass die Schulen auch Gedanken machen würden, dass unsere Kinder Kinder bleiben wollen und nicht bereits in der 2 Klasse mit 8 Jahren ausführlich lernen, was wohin man reinsteckt, alles noch mit Bildern, damit es Kinder wieder rasukommen, diese Bücher hatte meine Tochter aus der Schule gehabt und wir als Eltern dürften nichts dagegen tun, obwohl wir dagegen waren, es wäre sonst ein Verstoß gegen das Schulgesetzt! Schrecklich!!!