Freitag, 11. Februar 2011

Kardinal Gianfranco Ravasi: Idee einer „multikulturellen Gesellschaft“ ist gescheitert

Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MIT-Verlags in Münster

Der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, Kardinal Gianfranco Ravasi, erklärte jetzt auf dem 35. bischöflichen Fokolar-Treffen in Castel Gandolfo, die Idee einer „multikulturellen Gesellschaft“ sei gescheitert. Stattdessen solle man, so Ravasi, vermehrt den respektvollen Dialog „starker kultureller Identitäten“ fördern. Der Kurienkardinal stellte zugleich in Aussicht, daß der Vatikan demnächst offiziell zu diesem Thema Stellung beziehen wolle.

Ravasi wies darauf hin, daß sich der „Multikulturalismus“ heute vor allem in städtischen Ballungszentren konzentriert, wobei häufig ein „Zusammenprallen“ verschiedener radikaler Migrantengruppen festzustellen sei.

Der Kardinal beobachtete eine „doppelte Krankheit“ in Europa: auf der einen Seite eine aggressive Betonung der eigenen Identität, auf der anderen Seite „Oberflächlichkeit, mangelnde Moral, Vermischung verschiedener Kulturen, Banalität und ein kultureller Nebel, der heute vorherrschend ist“.

Kurz zuvor fand der britische Premierminister David Cameron auf der Münchner Sicherheitskonferenz ebenfalls klare Worte zum Scheitern der multikulturellen Gesellschaft. Ähnlich äußerte sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bereits am 16. Oktober 2010, als sie erklärte: „Multikulti ist absolut gescheitert.“

Im Unterschied zu Merkel will der britische Premier jedoch Taten folgen lassen. Inzwischen arbeiten Camerons Nationaler Sicherheitsrat an einer Neufassung von Förderbestimmungen. Diese Kriterien erwähnte der Premier auch in seiner Münchner Rede:

Minderheitengruppen, die staatliche Förderung wünschen, müssen uneingeschränkt die Menschenrechte achten einschließlich der Gleichberechtigung der Geschlechter und religiöser Toleranz; sie müssen an Demokratie und Rechtsstaat gebunden sein und sich als integrationswillig erweisen.

Noch eindeutiger äußerte sich nun Lord Sacks, Oberrabbiner der jüdischen Gemeinschaft in England, am vergangenen Mittwoch in der Zeitung „Times“: „Eine Auflösung nationaler Identitäten macht es Minderheiten unmöglich, sich zu integrieren“, erläuterte er - und bestärkte damit Premier Cameron in seinen Auffassungen.
Zudem stellte Oberrabbi glasklar fest: „Moralische Relativierung ist die eigentliche Totenglocke der Zivilisation“. Lord Sacks Begründung: „Dann gibt es statt moralischer Übereinstimmung einen Zusammenstoß von Ansichten, wobei die lauteste Stimme gewinnt.“

Der britische Oberrabbi schrieb zudem: „Multikulturalismus ist ein Teil der moralischen Relativierung, die ein europäisches Phänomen darstellt.“ - Außerdem unterstützte Lord Sacks den Ruf Camerons nach einer Stärkung des nationalen Gemeinschaftsgefühls: „Eine Auflösung nationaler Identitäten macht es Minderheiten unmöglich, sich zu integrieren, weil es dann nichts gibt, in das man sich integrieren können“, erklärte der Oberrabbi.

Kommentare:

gesamtdeutsch hat gesagt…

Ich kann mich dem nur anschließen. gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 RECKLINGHAUSEN bzw. aus D-46499 HAMMINKELN)

gesamtdeutsch hat gesagt…

Ich bin seit dem Jahre 1979 ein ALTER Freund vom KOMM-MIT-Verlag in Münster (in Westfalen). gez.: Christoph Hölker

Frei hat gesagt…

Nicht die Idee ist gescheitert, sondern die Art der Umsetzung.
Die Ehe scheitert nicht an der Ehe sondern an fehlenden Freiheiten, Gemeinsamkeiten, Achtung, Toleranz und falsch verstandenem Vorteilstreben.
Die Kirche schaft es nicht einmal, eine Seilschaft zur Erklimmung göttlicher Höhen zu formieren. Lieber behindern sich alle Gegenseitig. Und wissen nicht einmal, ob es der richtige Gipfel ist.
Darf ich da auch sagen: Die Ökomene ist gescheitert?
Denkt bis zu Ende und vergebt hier nicht bloß den Schwarzen Peter.
Anderen ein Scheitern vorwerfen, nichts für ein Gelingen beitragen, selbst bis zum Hals drin stecken und andere vom Richtigen abhalten.
Das habe ich gern.
Wie war das mit dem ersten Stein?

gesamtdeutsch hat gesagt…

Ich lehne die multikulturelle Gesellschaft KATEGORISCH ab !!!!!!!!!! gez.: Christoph Hölker

hans hat gesagt…

weißte überhaupt was das ist? so wiede schreibst gibts nur dich. bleib dabei. solche ham wer genug. sauertöpfisch zu anderen aber schön abkassieren und mir das meiste. das is ein denken. deshalb bin ich meinen alten entfkohen und lebe lieber mit ner echten kaffebohne und multischwarzweißen kindern in multimöbeln mit multilaune und multilachen. anderen kann man helfen und man wird geholfen. wenn nich is es einer aussem ort. und alles ohne alk und ähnlichen. gute laune und verständnid mußte haben wie auch andere sprachen und gefühl dafür. unser dom sind drei große ulmen mit lauschigem platz. da sind wir dem himmel näher und zueinander lauschender. da muß ich oft den deutschen geben. fällt immer aus dem rahmen, denn die anderen geben sich so wie sie sind.
das leben kann schön sein wenn es auch den monoschmalspurern oft nicht paßt. unsere hunde kläffen ihre bellen. das kläffen ist aber den anderen vorweggenoemmen.
wir lehnen uns an. störendes ab. wir leben und lassen leben jeder in seinen grenzen. zäune behindern nur vor allem die nichts abgeben wollen. wir brauchen davon nichts. bis auf ehrlichkeit und würde. die halten andere auch lieber hintern zaun und für sich.

Anonym hat gesagt…

Deutschland DEN DEUTSCHEN - FREMD-rassische u. KRIMINELLE Ausländer RAUS !!!!!!!! gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln)