Montag, 28. Februar 2011

12. März 2011: Demonstration gegen Christenverfolgung in Frankfurt am Main

Warum schweigt ihr – Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße

Christenverfolgung stoppen – Menschenrechte bewahren
In Ägypten, Irak, Iran, Türkei, Nigeria, Pakistan, Afghanistan und anderswo - Aufruf zur Großdemo in Frankfurt!


Datum: 12. März 2011
Ort: Frankfurt am Main

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Bahnhofsvorplatz und endet mit einer Kundgebung ca 16 Uhr an der Hauptwache vor der Katharinenkirche.


Die anhaltenden Christenverfolgungen in islamischen Ländern haben verschiedene Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und Verbände veranlasst, am 12. März eine Großdemonstration in Frankfurt am Main zu organisieren. Vor allem die Situation in Ägypten stellt sich für religiöse Minderheiten als sehr bedrohlich dar. In dem wichtigsten arabischen Land kam es wieder zu einem Massaker mit zahlreichen Todesopfern.

Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen. Deshalb ist es wichtig, auf die Missstände aufmerksam zu machen und sich mit den Kopten zu solidarisieren. Wir rufen daher alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen:

Veranstaltet wird der Demonstrationszug von der überkonfessionellen Bewegung „Himmel über Frankfurt“ und wird von vielen Gruppen und Kirchen unterstützt.

Kommentare:

protector fidei hat gesagt…

Wenn Sie gegen Christenverfolgungen demonstrieren wollen, warum machen Sie das dann in Frankfurt? Sie sollten es besser in Kairo (verjährt), Bagdad (bitte auch an die Sunnitenverfolgung dort denken), Teheran, Istanbul, Lagos, Karachi oder Kabul tun.

Hier in Deutschland wäre es eher angesagt, gegen betrügerische Politiker und Lobbyismus ins Feld des Art. 8 GG zu ziehen.

Anonym hat gesagt…

Ein Angetrunkeer sucht schließlich seinen Hausschlüssel lieber im Hellen, wenn er auch davon etzliches entfernt im Dunklen liegt.

Martin Mattmüller hat gesagt…

@ protector fidei:
Sagen Sie doch lieber, Sie haben keine Lust zu demonstrieren oder Sie wollen keine Kritik am Islam. Aber vorzuschlagen, lieber in Teheran zu demonstrieren, ist nicht seriös.

Ihr Vorschlag, statt gegen Christenverfolgung gegen betrügerische Politiker ins Feld zu ziehen, gleicht dem Vorschlag, lieber zu trinken anstatt zu essen. Man muss aber beides.

Schade, dass die zwei christlichen Demonstrationen gleichzeitig stattfinden: die in Frankfurt gegen Christenverfolgung und die in Münster gegen Antreibung. Wie kommt das?