Montag, 30. August 2010

Kolpingwerk protestiert gegen Adoptionsrecht für Homo-Paare

Presseerklärung des Kolpingwerks

Die Forderung der FDP zur Gleichstellung homosexueller Paare beim Adoptionsrecht, die von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erneut bekräftigt wurde, stößt beim Kolpingwerk Deutschland auf Kritik.

„Aus Sicht des anzunehmenden Kindes ist nach Auffassung des Kolpingwerkes die Adoption durch ein Ehepaar in der Regel die beste Lösung.“ betont der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland, Ottmar Dillenburg, Schon der Umstand, zur Adoption freigegeben worden zu sein, könne für Kinder beeinträchtigend sein. Das Aufwachsen in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft stelle eine Situation dar, mit der sich das Kind in einer besonderen Weise auseinandersetzen müsse.

Das Kolpingwerk Deutschland bekundet in seinem Leitbild Respekt vor der Entscheidung von Menschen zu ihrer Lebensform. Dies gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Es erkennt an, dass hier Werte wie Treue, Verlässlichkeit und Fürsorge gelebt werden. Eine Abwertung oder Diskriminierung der Menschen ist daher abzulehnen. „Daraus ergibt sich jedoch keine automatische Gleichstellung mit Ehe und Familie, die vom Grundgesetz als besonders schutzwürdig für das Aufwachsen von Kindern benannt werden“, betont Ottmar Dillenburg.

„Bei der Frage der Adoption und der Gestaltung des Aufwachsens von Kindern muss das Kindeswohl im Vordergrund stehen.“ ergänzt Dillenburg. Die Einführung einer Adoptionsregelung sei insoweit auch etwas grundlegend anderes als die Frage der Behandlung erbschaftssteuerlicher Angelegenheiten bei eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Wir beobachten ein Rückzugsgefecht :-)

Wenn Adoption für Paare die keine Kinder bekommen können "natürlich" ist, dann auch für Schwule. In dreißig Jahren kräht da kein Hahn mehr danach.

Anonym hat gesagt…

Auch im Tierreich gibt es freiwillige oder betrügerische Adoption für elternlose Kinder, sogar zwischen fremden Arten. Demnach ist Adoption natürlich - ohne Anführungszeichen. Dirk soll seine Gymnasial-Lehrbücher noch a mal herholen.

Matthäsius hat gesagt…

@ Dirk

In dreißig Jahren wird man die deutsche Gesellschaft an chinesischen Schulen im Geschichtsunterricht behandeln...
vgl. »Sex and culture«, Prof. Dr. J. D. Unwin, 1934 Oxford-University Press London

@ Anonym

Ihren Aussagen zufolge wurden offenbar auch Sie von einer »fremden Art« adoptiert...

Anonym hat gesagt…

Da alles, was mit Homosexualität zusammenhängt, nicht normal ist, dann auch nicht die Adoption von Kindern durch Homosexuelle.
Ich finde es zudem absolut nicht hinnehmbar, dass hier das Kindeswohl und Kindesrecht überhaupt nicht bedacht wird. Mal ehrlich, welchem Kind will man sowas zumuten? Das ist psychische Kindesmißhandlung. Und von der gibt es leider schon viel zu viel, jede einzelne ist eine zu viel. Und nun will man das noch per Gesetz schützen und fördern? Armes Deutschland. Ich gebe recht: In 30 Jahre kräht in der Tat kein Hahn mehr danach... Weil es all diese Gesellschaften in 30 Jahren gar nicht mehr gibt, wir haben uns selbst abgeschafft...

Anonym hat gesagt…

Und dann immer diese Arguentation von wegen im Tierreich gibts dies und das auch... DAS HÄNGT MIR ECHT ZUM HALSE RAUS. Eine dümmere Argumentation gibt es wohl kaum. Nach dieser Logik ist auch Kannibalismus unter Menschen erlaubt - denn: im Tierreich gibt es das ja auch. Fazit: es ist natürlich. Also darf das auch der Mensch. Und unter Rivalen im Tierreich gibt es Kämpfe bis zum Tode, um Weiber, Territorien, Nahrung etc. oder einfach weil man stärker ist, um die Rangordnung. Fazit: Es ist natürlich, der Mensch darf es also auch! Manche Tiere fressen ihre Nachkommen (vor allem, wenn sie vom Rivalen stammen) auf. Fazit: der Mensch darf seine Kinder auch auffressen oder Todschlagen denn das gibt es im Tierreich ja auch. So ein Blödsinn...
Der Mensch ist kein Tier. Auch wenn manche sich in der Tat schlimmer als welche aufführen mögen!!!

Gewissen007 hat gesagt…

Der Vorredner hat es auf den Punkt gebracht.
WIR SIND KEINE TIERE und Tiere sind auch nicht Vorbild in ethischen Fragen, da sie keine ethischen überlegungen anstellen können.
Ethische Überlegungen anstellen zu können ist Zeichen von menschlichkeit. Darum sind eben Tiere auch nicht menschlich. Adoption für schwule ist reiner Egozentrismus und schwule adoptieren hauptsächlich Jungs, Lesben hauptsächlich mädchen. Diese armen Kinder werden dann völlig gestört erzogen ohne Möglichkeit, sich am andern Geschlecht zu messen, zu orientieren zu vergleichen und aufzuwachsen. Sämtliche gesicherte Soziologieforschung wird hier ignoriert.
Es ist eine Psychische Gewalt am Kind. Und gehört vor den UN Menschenrechtsausschuss.

A.Vollbrecht hat gesagt…

"Der Eine fragt: was kommt danach?
der Andere fragt NUR: ist es
Recht ?
Und also unterscheidet sich
Der FREIE von dem KNECHT !"

Theodor Storm

Gott schütze die Kinder !!

...und Thilo Sarrazin (Deutschland schafft sich ab) !

Anonym hat gesagt…

Und dann immer diese Arguentation von wegen Bibel und Gott will das nicht... DAS HÄNGT MIR ECHT ZUM HALSE RAUS. Eine dümmere Argumentation gibt es wohl kaum. Nach dieser Logik ist auch das Steinigen des Sohnes notwendig, wenn der sich den Eltern wiederholt widersetzt - denn: 5. MOSE 21,18ff
Fazit: es ist natürlich. Also darf das auch der Mensch. Zum Morden wird aufgerufen - 2. SAMUEL 13,28. Fazin: Es ist natürlich, der Mensch darf es also auch! Und zum Kanibalismus wird aufgefordert, denn 5. MOSE 28, 53. Fazit: Es ist natürlich, der Mensch darf es also auch! Manche Leute fressen ihre Nachkommen (vor allem, wenn sie vom Rivalen stammen) auf. Fazit: der Mensch darf seine Kinder auch auffressen oder Todschlagen denn das gibt es in der Bibel ja auch. So ein Blödsinn...
Der Mensch ist keine Bibel. Auch wenn manche sich in der Tat schlimmer als welche aufführen mögen!!!

Matthäsius hat gesagt…

@ Anonym 4

Haha...
na, da lesen Sie nochmal genauer nach und dann probieren Sie es noch einmal...

Anonym hat gesagt…

Dito

Anonym hat gesagt…

Matthäsius, du bist ein ignoranter und reaktionärer Faschist.
Und das sage ich nicht bloß wegen dieses Beitrags, sondern wegen aller Beiträge, die du schreibst.

Matthäsius hat gesagt…

Wow, einen »Faschisten« hat man mich auch noch nicht genannt...
Na ja, nennen Sie mich wie Sie wollen, auf meiner Visitenkarte steht's ja nicht...

p.s. Wie begründen Sie das eigentlich?
Und warum auch noch Anonym?

Anonym hat gesagt…

@ Mathäsius:
Faschismus; Bedeutungen:
nationalistische, antidemokratische, rechtsradikale, antisozialistische und antikommunistische nach dem Führungsprinzip organisierte politische Bewegung

Wenn dein Hass nicht gegen Homosexuelle gerichtet wäre, sondern gegen Juden und Schwarze, wärst du Rassist und Faschist.

Und ob ich anonym bleibe, oder mich King Orgasmus One nenne, ändert nichts an dem, was ich sage.

Matthäsius hat gesagt…

@ King Orgasmus One

An Ihrer Definition für den Faschismus könnte noch etwas nachgebessert werden, aber jeder hat ja seine eigenen Ansichten darüber, welche Eigenschaft der »wahre Faschist« mitzubringen hat...

Sie halten mich also für »nationalistisch, antidemokratisch und rechtsradikal«. Nun, für einen Streiter für unser Grundgesetz wie ich einer bin, sind das selbstverständlich hohe Anschuldigungen. So muß ich hier natürlich nachfragen, womit ich mir derartige Verfeindungen verdient habe?
Sollten Sie mir Antworten wollen, achten Sie darauf, Ihre Argumente an Dingen, die ich geschrieben habe, festzumachen. Vorwürfe über die Art, wie sich bestimmte Aussagen für Sie anfühlten, oder was XY mit diesem und jenem Hintergrund verstanden haben könnte, sind in solch einem schriftlichen Setting unangebracht.

»Antisozialistisch und antikommunistisch« zu sein kann viele Gesichter haben. Es handelt sich ja hierbei um politische Ansichten, die ich tatsächlich nicht für erstrebenswert halte. Aber dies ist ein freies Land, hier darf jeder seine politischen Ansichten haben und mitteilen. Und auch wenn man mit seiner Meinung Gegenwind bekommt, bedeutet das ja noch lange nicht, das jemandes Meinungsfreiheit damit angegriffen wäre. Schließlich sind wir ja erwachsene Menschen... Unter diesen Umständen bin ich »antisozialistisch und antikommunistisch«, ja.

Wenn Sie mit »anti« aber eine Diskriminierungs- oder gar Tötungsabsicht unterstellen wollen, so weise ich derartige Vorwürfe von mir.

Ich nehme mal an, daß sie das »Führerprinzip« meinen, das im Nationalsozialismus unter Hitler propagiert wurde. Wenn Sie mir das unterstellen wollen, dann haben Sie viele Beiträge im Blog nicht verstanden.
Die Autoren (und auch ich) richten sich ja gerade gegen vom Staat oder Machthabern vorgeschriebene politische und soziale Ideologien. Selbstverständlich hätte jeder am liebsten seine eigenen Ansichten für Alle geltend, aber das geht nun mal nicht. Vielmehr äußern sich die Autoren (und auch ich) gegen eine vorgeschriebene Meinung zu Themen wie (Homo)Sexualität. Nur weil Volker Beck oder Klaus Wowereit Homosexualität für normal halten, heißt das nicht, daß das der Standpunkt des ganzen Volkes zu sein hat.
Ich bin also GEGEN das Führerprinzip, das in Europa gerade am wachsen ist. Diesmal ist es kein einzelner Führer, sondern eine Elite von Gleichgesinnten.

Für den letzten Abschnitt habe ich jetzt keine Zeit mehr, daher einfach die Frage:
Welcher meiner Kommentare hat Ihnen Anlaß gegeben zu glauben, ich hasse Homosexuelle?

Bis bald