Sonntag, 2. August 2009

Kardinal Meisner: Homo-Adoption-NEIN/In der derzeitigen Debatte redet man nicht vom Recht des Kindes, sondern nur vom Recht homosexueller Erwachsener


















Die Debatte um das Adoptionsrecht für homosexuelle Lebensgemeinschaften muss „als Debatte über die Rechte der Kinder geführt werden“, fordert Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagsausgabe vom 1. August 2009) schreibt der Kölner Erzbischof, die heutigen Erwachsenen lebten vielfach auf Kosten künftiger Generationen, vor allem der jetzt lebenden Kinder. Das gelte bei der Staatsverschuldung oder bei der Umweltverschmutzung, aber auch beim persönlichen Lebens- und Beziehungsstil. Beim Adoptionsrecht gehe es aber nicht um die Rechte hetero- oder homosexueller Paare, sondern „ausschließlich um das Recht und das Wohl der betroffenen Kinder“. Nun versuche man zudem, das Wohl dieser Kinder dem Wahlstimmenfang zu opfern.

Für Kinder sei die Verankerung in der Beziehung zur Mutter und zum Vater von zentraler Bedeutung. Darin bildeten sie auch ihre eigene geschlechtliche Identität aus. Selbst wenn heute eine solche Familienkonstellation in ihrer idealen Form oft nicht mehr vorliegt, müsse man für Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, dennoch die bestmögliche Konstellation suchen. Ausdrücklich würdigt der Erzbischof in diesem Zusammenhang die Anstrengungen Alleinerziehender: „Die Nachteile, die die Kinder durch die brüchiger gewordenen Partnerschaften erleiden müssen, werden freilich durch die beeindruckende und aufopferungsvolle Lebensleistung allein erziehender Mütter und Väter gemildert. Und es ist sicher auch richtig, dass eine solche Erziehung besser ist als das Leiden des Kindes in einer lieblosen und chaotischen Paarbeziehung.“ Das Ideal im Sinne des Kindes bleibe aber die Familie als Beziehung zwischen Vater, Mutter und Kind.

Quelle: Erzbistum Köln

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Doch der liebe Kardinal
darf nicht auf Familie machen,
plauscht vom Zeugen allemal:
Das ist wirklich nur zum Lachen.
Hätt’ er selber Frau und Kind,
wehte ein ganz andrer Wind.
Alexandro

Anonym hat gesagt…

Die Beste "Konstelation für Kinder ist eine, die auch Funktioniert und nicht von religiösen Dogmen und Denkverboten diktiert wird!

lebe2day hat gesagt…

Mhm, OK. Du sagst also, am besten keine Verbote. Wenn also alles erlaubt ist, lebt man am Glücklichsten. Interessant, dass die Menschen sich anmaßen, entscheiden zu können, was gut und was schlecht für sie ist. Wenn Du Denkverbote schmähst, bitte auch das gleiche Recht für Leute, die pädophile oder kannibalische Neigungen haben. Wieso sollen diese Neigungen falsch sein, wenn sie zwischen manchen Menschen freiwillig ausgeübt werden?
Christen verlassen sich nicht bloß auf ihre eigene Denkweise, sondern auf die ihres Schöpfers. Denn wir maßen uns nicht an, über Recht und Unrecht zu entscheiden. Der Staat tut dies jedoch. Und der richtet sich nach der Masse, zu der Du zweifelsohne gehörst.

Mit freundlichen Grüßen

Anonym hat gesagt…

Oh-oh-oh...
Da kommt ja schon wieder einer und vergleicht Homosexualität mit Pädophilie und Mord.

Interessant zu sehen, wie schnell du vom eigentlichen Thema abschweifst und dich in deinem Menschenhass suhlst.

Wenn du ein Problem mit der Trennung von Staat und Religion hast, dann wandere doch in den Iran aus! Da kannst du auch gleich den Ortsansässigen erklären, dass sie zum falschen Gott beten, weil es deiner gesagt hat.

Ich für meinen Teil glaube nur meinem Gott, dem "Fliegendem Spaghettimonster".
Jeder, der an irgendwas anderes glaubt, kommt ohne Umweg in die Hölle.

Anonym hat gesagt…

@ lebe2day:

Gratulation! Eine solch skrupellose Verwendung von Suggestivfragen ist mir im Leben noch nicht untergekommen.

Old Geezer hat gesagt…

Da sind selbst die tiefschwarzen Bayern mal so vernünftig, die Fakten zu prüfen, und siehe da, Kinder von homosexuellen Paaren sind in keiner Weise gegenüber anderen Kindern benachteiligt...

...aber das reicht dem Herrn Kardinal nicht - Fakten, Realität, Tatsachen, das ist wohl nix, womit sich jemand abgeben muß der Sagen und Mythen auf seiner Seite weiß.

Gino hat gesagt…

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
(John Locke, engl. Philosoph, 1832-1704)

Anonym hat gesagt…

1. Es ist eine Schande das in der heutigen Zeit Homosexuelle mit Verbrechern verglichen werden.
2. Zum Thema: Man sollte dem Kind das (Homosexuelle) Paar vorstellen, jenes diesbezüglich aufklären und selbst entscheiden lassen

Anonym hat gesagt…

Bleiben die Fragen:
Würde ein Kardinal Kinder adoptieren, und dürfte er es?
Kann eine Nonne dies?
Oder ist ihr Dasein ein Protest gegen das Familienleben?
Oder nur ...?
usw.
Bringt das Recht zu handeln auch ein gutes Ergebnis für die Behandelten?
Ist eine gute Sache auch rechtens?
Für welches Recht?