Montag, 1. September 2008

Chefarzt und Psychiater Christian Spaemann: Homosexuelle können ihre Neigung überwinden

Gegenüber der Nachrichtenagentur Idea hat der Chefarzt und Psychiater Christian Spaemann behauptet, dass Homosexuelle durchaus ihre Neigung überwinden können: „Eine genetische Bedingtheit von Homosexualität wird inzwischen auch von seriösen Vertretern der Homosexuellenbewegung nicht mehr behauptet. Die Möglichkeit der dauerhaften Veränderung der sexuellen Orientierung ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach belegt worden. Ich selber habe Menschen kennengelernt, die homosexuell waren und inzwischen glückliche Familienväter geworden sind. Was die behauptete Schädlichkeit der Psychotherapie für Homosexuelle anbelangt, so sollte man hier sehr differenziert hinsehen.“

Spaemann behauptet ebenso, dass Homosexuelle gerne normale Familien aufbauen möchten, was ein wichtiger Grund ist, der Homosexualität den Rücken zu kehren:

Etwa ein Drittel derjenigen, die sich in eine Therapie begeben, überwinden schließlich die Homosexualität

Weitere Informationen: Kath.Net

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

a) Dr. Spaemann ist schon öfter mit unorthodoxen Meinungen an die Öffentlichkeit gegangen, und so vertritt er auch hier eine Minderheitenmeinung.

b) hier wird ein Strohmann angegriffen; ...schon länger geht die Medizin nicht mehr von einer direkten Erblichkeit aus; man hat vielmehr deutliche Indizien für eine pränatal induzierte Disposition bei Jungen mit mehrere älteren männlichen geschwistern gefunden - also Mutter Natur scheint für weniger Streß bei Balz und Vermehrung zu sorgen, indem sie bei vielen jungs ein paar der späteren schwul macht.

c) In Gegensatz dazu ist eine Möglichkeit der Dauerhaften Veränderung der Neigung KEINESWEGS belegt.
Im Gegenteil tauchen in den USA, wo derartige Umerziehungsversuche seit Jahrzehnten laufen, z.B. auch von Scientology) immer mehr Opfer auf die berichten, wie diese Maßnahmen gescheitert seine, wie zwar gezwungen wurden, ihre Haltung zu unterdrücken, aber ihre Gefühle sich nicht geändert hätten.

d) Es gibt keine Grund, nicht auch als homosexueller Mensch ein glückliches Familienleben zu haben, es ist die gesellscahftliche Norm unserer vom abrahamitischen vorstellungen geprägten Gesellschaft, die dazu die ausschließliche Verknüpfung von Freude, Partnerschaft und Reproduktion vorsieht und es damit unnötig schwer macht.

e) Schädlichkeit ergibt sich daraus, wieviele wie sehr unter der thrapie und unter der Homosexualität leiden.
Sicher kann man mit hinreichend Elektroschocks fast jeden umerziehen, aber lohnt es sich für das Individuum?

f) wieso sollte Homosexualität auch dem Familienwunsch im Wege stehen, man hat nur eben einmalig mehr Aufwand (Überwindung oder Adoption) bei der Reproduktion.

g) 'Überwindung' heißt erstmal nur, daß man nach außen so wirken kann, wie der Rest der Gesellscahft.
Möchte man daS?
Und wozu?
Ich erinnere an die unselige Umerzieherei von Linkshändern, ebenso aus fadenscheinigen gesellschaftlichen und haltlosen religiösen Gründe wie bei den Homosexuellen, mit teiweise schweren Nebenwirkungen, und zu welchen Effekt?
Sie können nun ohne Löschpapier mit Tinte schreiben, toll!