Dienstag, 21. April 2015

Grüne Fraktion will Gegner des Bildungsplanes bekämpfen

Die Grünen sind über den Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die Gender-Ideologie, den grün-roten “Bildungsplan” (Baden-Württemberg) und die Frühsexualisierung usw. schockiert.

Aus diesem Grund organisieren sie am 9. Mai 2015 im Reichstag eine Fachtagung zum Thema „Wer will die Uhr zurückdrehen? Strategien gegen Anti-Feminismus und Homophobie“. Dazu heißt es konkret: „Zunehmend schrille Kritik an einer demokratischen Geschlechterpolitik, homophobe Proteste gegen die Bildungspläne oder die Entstehung von Mythen bezüglich Sexualaufklärung in den Schulen.“

Das ist anscheinend ganz schlimm um muss bekämpft werden, und zwar mit parlamentarischen Mitteln  – also Gesetzen  – womöglich durch die Erfindung von sogenannten Hass-Delikten: „Zu Beginn wollen wir über die Vernetzung homophober und antifeministischer Gruppen in Europa diskutieren. Hier versuchen wir deren gemeinsamen Argumentationsmuster auszuloten, um anschließend über erfolgreiche parlamentarische Gegenstrategien nachzudenken.“

Wichtigster Teilnehmer an dieser Tagung der Grünen-Fraktion ist Volker Beck.

Seelische Schäden durch Sucht nach Selbstbefriedigung und Internet-Pornos

(Idea) Internet-Pornografie ruiniert das Leben zahlloser Kinder, Jugendlicher sowie junger Männer und Frauen. Als Folge des zwanghaften Konsums digitaler Sexszenen leiden sie unter Selbstisolation, Antriebsschwäche, Erektionsstörungen und der Unfähigkeit, Liebesbeziehungen aufzubauen. Außerdem lassen die Leistungen in Schule, Ausbildung und Studium nach.

Immer mehr Betroffene suchen Hilfe bei Internetportalen, die zur Porno-Abstinenz anleiten. Wer es schafft, mehr als 100 Tage auf die digitalen Reize zu verzichten, erlebt meist erstaunlich positive Veränderungen.

Der US-amerikanische Physiologe Gary Wilson betreibt die Internetseite „Your Brain on Porn“ (Dein Gehirn und Porno), die über die Gefahren der Porno-Sucht informiert und Betroffenen hilft, davon loszukommen.

Wie er sagte, bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Pornokonsum und der wachsenden Zahl von Erektionsstörungen bei jungen Männern. Laut Studien in der Schweiz, Kroatien und Kanada leiden darunter heute bis zu 30 Prozent der Männer zwischen 16 und 21 Jahren. 1992  –  vor dem Internet-Zeitalter  –  hatten etwa fünf Prozent der 18- bis 60-Jährigen Männer solche Störungen. Zwar bestreiten die meisten Mediziner einen Zusammenhang mit der zunehmenden Porno-Sucht, aber für Wilson ist klar, dass die sexuelle Reizüberflutung und eine übermäßige Selbstbefriedigung die Erregbarkeit sinken lassen.

Nach Angaben des britischen Kinderschutzbundes NSPCC werden inzwischen schon Zehnjährige pornosüchtig. Selbstbefriedigung werde im Sexualunterricht oft als „normal“ oder gar „gesund“ gepriesen.

Die Konsequenz dieser Selbstbezogenheit: Wilson muss oft Teenagern erst einmal beibringen, dass der Menschen ein Beziehungswesen ist: „Deshalb verlieben wir uns.“ – Für viele seiner jungen Klienten sei das eine neue Erkenntnis. Wenn jemand aber von der Pornografie lassen könne, merke er bald, dass echte Partner viel besser seien als Pixelbilder.

Wie wichtig der Mittagsschlaf für Kleinkinder ist

Kleine Kinder lernen viel und schlafen häufig – das ist wichtig für das Langzeitgedächtnis - und zwar schon bei Kleinkindern.

Sanft schlafen nach dem Lernen festigt einer Studie zufolge bei Kleinkindern das Langzeitgedächtnis. Wie Forscherinnen aus Bochum und dem britischen Sheffield herausfanden, werden Erinnerungen an Fakten und Ereignisse besser abgespeichert, wenn das Kind nach einer lehrreichen Erfahrung schläft.

Die Psychologinnen besuchten mehr als 200 Babys Zuhause und untersuchten das Erinnerungsvermögen der Kinder mit einem Handpuppentest. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in den "Proceedings" der US-nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

"Dass der Rat "Schlaf mal drüber" bei Erwachsenen funktioniert, ist bereits wissenschaftlich gut belegt", sagte die Entwicklungspsychologin Sabine Seehagen von der Ruhr-Universität Bochum, die die Studie leitete. Auch bei Schulkindern wurde das Phänomen bereits untersucht. "Weil kleine Kinder viel lernen, erinnern und auch viel schlafen, haben wir uns Babys im Alter von sechs bis zwölf Monaten angeschaut."

Die Forscherinnen spielten den Kindern bei einem ersten Besuch mit einer Handpuppe bestimmte Handlungen vor. Beim nächsten Treffen beobachteten sie, welche dieser Handlungen das Kind nachzuahmen versuchte, als es die Handpuppe erneut sah.

Die Kleinkinder mit Schlaf machten bedeutend mehr Handlungen nach als Kinder in der Kontrollgruppe, wie die Psychologinnen herausfanden. Anders sah es bei den Versuchsteilnehmern aus, die wach geblieben waren. Sie hatten sich laut Studie nicht gemerkt, was die Forscherin mit der Handpuppe vorgemacht hatte.

Mit Auszügen des Focus online

Generation selbstverliebt – unglückliche Kinder mit Hang zum Narzissmus

Sie fühlen sich anderen überlegen und erwarten eine Sonderbehandlung: Immer mehr Kinder in westlichen Ländern sind krankhaft selbstverliebt, schreiben Wissenschaftler um Eddie Brummelman von der Universität Amsterdam.

In einer Studie untersuchten sie die Ursache von Narzissmus und fanden sie bei den Eltern.

Mütter und Väter, die ihre Kinder für etwas Besseres halten, fördern die Entwicklung dieser Persönlichkeitsstörung. Das berichtet das internationale Forscherteam in den „Proceedings“ der US-nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“).

Die Psychologen und Erziehungswissenschaftler befragten 565 niederländische Kinder zwischen 7 und 11 Jahren sowie deren Eltern zwei Jahre lang alle sechs Monate. Jene Heranwachsenden, deren Eltern angaben, ihr Nachwuchs sei „besonderer als andere Kinder“ oder „verdiene im Leben etwas Außergewöhnliches“, hatte später narzisstischere Charaktere: Sie besaßen wenig Einfühlungsvermögen und reagierten überempfindlich auf Kritik.

Narzissmus ist nach Ansicht der Forscher ein Resultat übertriebener elterlicher Zuwendung - und nicht von zu wenig. Dies stütze die soziale Lerntheorie und widerspreche dem psychoanalytischen Ansatz, schreiben sie.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff aus Bonn sieht die Ursache auch in immer stärker gestressten Eltern: „Eltern fühlen sich heute mehr unter Druck“, sagt Winterhoff. „Sie wollen aber unbedingt, dass es ihrem Kind bessergeht. Deshalb bekommen Kinder immer mehr.“ Das mache sie aber nicht lern- und leistungsbereit.

„Wir müssen uns klar sein, dass diese Menschen nicht lebenstüchtig sind“, meint der Experte.

„Sie sind zum Beispiel nicht in der Lage, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.“ In der Schule würden sie sich häufig verweigern. Glückliche Kinder seien das nicht, meint der Jugendpsychiater.

Narzissmus sei allerdings nicht mit einem hohen Selbstwertgefühl zu verwechseln, warnen die Forscher. Auch das hatten sie abgefragt. Eltern, die ihre Kinder mit viel emotionaler Wärme behandelten, stärkten das Selbstwertgefühl. „Menschen mit hohem Selbstwertgefühl sehen sich auf Augenhöhe mit anderen, während Narzissten denken, sie ständen darüber“, erklärt Bushman.

Mit Informationen aus Focus online

Stress in der Familie als Ursache für Übergewicht von Kindern

(Aponet) Zu viel Fast-Food, süße Getränke im Übermaß, zu wenig Bewegung: All dies trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen übergewichtig sind. Wie eine aktuelle Studie aus den USA jetzt zeigt, kann gerade bei Kindern auch Stress in der Familie hierbei eine Rolle spielen.

Die Studie der University of Houston und des Texas Obesity Research Center kam zu dem Ergebnis, dass offenbar drei Stressfaktoren, die im Familienleben auftreten können, damit zusammenhängen, ob Kinder im Alter von 18 Jahren übergewichtig oder fettleibig waren. Dies waren ein zerrüttetes Familienleben, finanzielle Probleme und Gesundheitsprobleme der Mutter, berichten die Autoren der Studie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Preventive Medicine. "Die Ergebnisse zeigen, dass heranwachsende Mädchen und Jungen unterschiedlich auf familiären Stress reagieren", sagt Professor Daphne Hernandez. So traten Übergewicht und Fettleibigkeit eher bei jungen Frauen auf, die im Verlauf ihrer Kindheit immer wieder mit Streit und Trennung in der Familie oder Geldsorgen konfrontiert worden waren. Bei Jungen wirkte sich dagegen nur ein Stressfaktor – die schlechte Gesundheit der Mutter – negativ aus.

Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass es unter Umständen nicht reicht, wenn sich Präventionsprogramme zur Vermeidung von Übergewicht nur auf eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung konzentrieren. Der Ansatz müsse breiter sein, sagt Hernandez. Eltern und Kinder, die diesen Arten von Stress ausgesetzt seien, müssten Zugang zu weiteren Hilfsangeboten haben, zum Beispiel einer Familienberatung, psychologischer Hilfe oder finanzieller Unterstützung, sagt die Forscherin. Dies könnte Kindern dabei helfen, über die Pubertät hinweg bis zum Erwachsenenalter ein gesundes Gewicht zu behalten.

Teenies nutzen Smartphones 22 Stunden pro Woche

Großteil der Eltern schockiert - Experten raten zu klaren Nutzungsregeln

Melbourne/Wien (pte004/17.03.2015/06:15) - Knappe 22 Stunden verbringen Kinder wöchentlich mit ihrem Smartphone. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des australischen Unternehmens Telstra http://telstra.com.au . Vor allem weil Kinder oft schon im Internet surfen, sind Eltern verunsichert.

"Schade finde ich ein bisschen, dass das Bauchgefühl vieler Eltern, was dem eigenen Kind zugetraut und zugemutet werden kann, doch immer mehr abhanden kommt. Das liegt vermutlich auch an einer massiven Verunsicherung - sämtliche Ratgeber/Apps sagen und zeigen den Eltern was gut und richtig ist", kommentiert Psychologin Sabine Kainz http://kinderpsychologinnen.at auf Nachfrage von pressetext.

Lichtblick Dumb-Phone

An der Studie waren 1.365 australische Eltern und deren Nachwuchs beteiligt. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der drei- bis 17-jährigen Kinder besaßen ein Smartphone. Durchschnittlich benutzten sie es 21 Stunden und 48 Minuten pro Woche. Die größte Sorge der Eltern sind Risiken, wie die Internet-Sicherheit ihrer Kinder und die Gefahr des Sextings. Ebenso häufig beschwerten sich die Erwachsenen darüber, dass ihr Nachwuchs das Smartphone immer häufiger zum sinnlosen Zeitvertreib nutzt.

Etwa zwei Drittel der Eltern sagen, dass sie mit ihren Kindern vor der Besitznahme des Handys ein Gespräch über die Nutzungsregeln geführt haben. Dennoch gibt etwa ein Viertel an, dass es Schwierigkeiten gibt, diese Regeln einzuhalten. Experten raten dazu, Kindern erst ab dem zwölften Lebensjahr ein Handy zu geben und klare Regeln einzuführen. "Schlaue Eltern geben ihren Kindern ein Dumb-Phone. Geräte, mit denen man nur Textnachrichten versenden und telefonieren kann, sind sehr geeignet", rät Forscher Justin Coulson.

Dauerhafte Ablenkung

Beruhigend ist, dass die meisten Kinder im Durchschnitt tatsächlich erst ab zwölf Jahren ein Smartphone besitzen. Dennoch verbringen zum Beispiel Zehnjährige wöchentlich 14,7 Stunden mit dem Mobilgerät. Mit dem steigenden Alter wächst dieser Wert stark an. Mit 17 Jahren werden bereits 26,3 Stunden pro Woche mit dem Smartphone verbracht.

Über die Hälfte der Kinder (54 Prozent), die ein Smartphone besitzen, verfügen darüber hinaus auch über ein eigenes Tablet. Die befragten Eltern geben des Weiteren auch an, dass vor allem Facebook, Instant Messaging und Snapchat am häufigsten für eine dauerhafte Ablenkung ihrer Kinder sorgen.

Fatal: Kinder der Pop-Sängerin Madonna dürfen Drogen nehmen

Die US-Sängerin Madonna stürzte bei den Brit Awards von der Bühnentreppe und verletzte sich am Kopf. Ob der Sturz etwas mit der folgenden Aussage zu tun hat, bleibt ungeklärt. Denn auf die gestellte Frage von Ross, wie sie mit einem möglichen Drogenkonsum ihrer Kinder umgehe, sagte sie: "Ich bitte meine Tochter nur, kluge Entscheidungen zu treffen und die Sache nicht zu übertreiben – und vor allem nichts in Verbindung mit Alkohol mischen soll.

Ihre 18-jährige Tochter Lourdes wurde im Sommer mit einem Joint in Cannes am Strand erwischt. Sohn Rocco posierte im vergangenen Jahr im Alter von 13 Jahren mit einer Flasche Gin bei Instagram. Gepostet und kommentiert von der Mutter höchst persönlich - neben jedem Bild munterte sie ihn quasi zum Trinken auf.

Weiter erzählte die 56-Jährige in der britischen „Jonathan Ross Show“, dass sie selbst mit Drogen experimentiert habe. Und deshalb: Ich werde nicht sagen: “Nein, nimm es nicht. Es wäre absurd und unfair, da ich ja auch Drogen genommen habe“.

Aha! - Nach dieser “Madonna-Logik“ sieht man was Drogen anrichten können…


Mit Informationen aus Focus online

Extrem gefährlich: Alkoholkonsum in der Schwangerschaft

Wer in der Schwangerschaft trinkt, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch dem ungeborenen Kind. Trotzdem kommen jedes Jahr tausende Babys mit alkoholbedingten Geburtsfehlern auf die Welt.

Alkoholgenuss wird gerne verharmlost. Laut dem Drogenbericht tendieren gerade deutsche Bundesbürger dazu, die vermeintlich "weiche" Droge zu unterschätzen: Beinahe 10 Millionen Deutsche konsumieren laut Drogenbericht deutlich mehr Alkohol als ihnen guttut.

Einige von ihnen setzen dabei nicht nur ihre eigene Gesundheit aufs Spiel: Jedes Jahr trinken mehr als 10.000 Frauen in der Schwangerschaft so viel, dass ihre Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholeffekten (FAE) auf die Welt kommen - also mit dauerhaften körperlichen und geistigen Schäden, die auf Alkohol zurückzuführen sind. Sind die Defizite besonders stark ausgeprägt, spricht man vom Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), unter dem jährlich rund 2000 Neugeborene leiden.
Schlimmer als die äußeren Anzeichen sind aber die gesundheitlichen Beeinträchtigungen: FAS-Kinder leiden oft unter Herzfehlern, Organschäden und Sprechstörungen. Viele haben Probleme mit der Sprache, können sich Dinge schlechter merken und ihre Gefühle schlechter kontrollieren.

Schon geringe Mengen sind gefährlich

"Selbst der Konsum geringer Mengen Alkohol kann das Gehirn und die Organe des ungeborenen Kindes schädigen", warnt Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie macht werdende Mütter auf das Problem aufmerksam und fordert einen konsequenten Alkoholverzicht. "Viele Frauen unterschätzen die schädliche Wirkung von Alkohol auf das Ungeborene“, kritisiert Pott Etwa 14 Prozent der Schwangeren trinken zumindest gelegentlichen Alkohol.

"Besonders verheerend ist Alkohol für die Entwicklung der Gehirnzellen", erklärt die Kinder- und Jugendärztin Mirjam Landgraf von der Universität München. "Sie werden unter Umständen daran gehindert, sich zu vermehren, an die richtige Stelle zu wandern und Verknüpfungen miteinander auszubilden." Auch Muskel- und Knochen sind in Gefahr, wenn die Mutter trinkt. Deshalb sind Kinder mit FAS meist recht klein und schmächtig. "Vor allem bei starken Konsum können auch Herz, Niere und Leber beeinträchtigt werden", sagt Landgraf. Auch sie rät Müttern deshalb, überhaupt keinen Alkohol zu trinken.

Die BZgA empfiehlt Eltern ohnehin, sich schon vor der Geburt zu überlegen, welche Botschaft sie ihren Kindern zum Thema Alkohol übermitteln wollten. Denn schließlich entscheidet der Umgang mit Alkohol im Elternhaus letztlich auch darüber, welches Verhältnis das Kind später zu der Droge entwickelt.

Informationen aus stern.de

Woche für das Leben?

Mathias von Gersdorff

In der letzten Ausgabe von „IDEA“ stellt Matthias Pankau die berechtigte Frage: „Wo bleibt der kirchliche Einsatz gegen Abtreibungen?“

In der Tat: In Deutschland werden laut Statistik jedes Jahr etwa 100.000 Kinder vor der natürlichen Geburt getötet – ein Aufschrei gegen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit kommt von den Kirchen nicht.

Die sogenannte „Woche für das Leben“ (dieses Jahr vom 18. bis zum 25. April in Hamburg) wurde ursprünglich mit der Absicht eingeführt, auf die massenhafte Tötung von ungeborenen Kindern aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren.

Doch davon ist nichts übrig geblieben.

Damit ja dieses Thema nicht angesprochen wird, war keine einzige Lebensrechtsgruppe in der Planung einbezogen.

Was soll man von einer solchen Veranstaltung denn halten?

Hat uns Jesus Christus nicht dazu aufgefordert, uns für die Schwächsten und Ärmsten einzusetzen: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40).

Welchen Segen auf die Gesellschaft kann von einer Veranstaltung ausgehen, die so stark von Menschenfurcht geprägt wird?

Einmal mehr wird klar: Deutschland braucht dringend Menschen mit dem Bekennermut eines Clemens Kardinal Graf von Galen. Nur so kann die Kirche die Menschen wieder führen und unsere Gesellschaft aus ihrer gegenwärtigen Dekadenz befreien.

Donnerstag, 16. April 2015

Nächste DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 21. JUNI 2015


DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Sonntag, 21. Juni 2015
in Stuttgart, Schillerplatz
um 14 Uhr

 Bündnispartner:
    
Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim und Rems-Murr
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de

Dienstag, 14. April 2015

Video: Die Pornografie-Pandemie und ihre katastrophalen Folgen für die Kinder, die Familien und für die Gesellschaft (Englisch)


Warum Leihmutterschaft weltweit verboten werden muss

Christine Jurczik

Die ethische Frage der Leihmutterschaft muss einen viel größeren Platz in der öffentlichen Diskussion erhalten. Denn was sich da entwickelt, kann nur als grauenhaft bezeichnet werden.

Diese Diskussion darf sich nicht auf die Verhinderung der Ausbeutung der Leihmütter beschränken.

Die Leihmutterschaft an sich muss infrage gestellt werden!

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Interessengruppen und Lobbyisten in der Politik weniger restriktive Gesetze über die Fortpflanzungsmedizin in Deutschland durchsetzen.

Denn die Debatte über Moral und Ethik läuft ausschließlich unter dem Aspekt des Leidens am unerfüllten Kinderwunsch.

Doch es gibt kein Menschenrecht auf Kinder – das wäre nichts anderes als eine neue getarnte Version der Sklaverei.

Doch diese Erfüllung wird zum Menschenrecht stilisiert und dabei nationale Rechtsprechung (in Deutschland beispielsweise ist Leihmutterschaft verboten) umgangen.

Man braucht nur in einer Suchmaschine das Stichwort „Leihmutterschaft“ einzutippen, und es werden einem die vielen Angebote (auf Deutsch!) angepriesen, die zum erwünschten Kind führen.

Auf diese Entwicklung kann es nur eine Antwort geben: Weltweites Verbot von Leihmutterschaft!

Leihmutterschaft wird zur Ausbeutungs-Industrie

Christine Jurczik

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet am 10.04.15 über das florierende Geschäft mit den “Kinderherstellern“ für homosexuelle Paare. Ein Fertilitätszentrum hat dokumentiert, dass In den Jahren zwischen 2007 und 2011 mehr als zwanzigmal so viele homosexuelle Paare zu seinen Kunden gehörten wie in dem halben Jahrzehnt davor.

Auf der Leihmüttermesse am 21. März 2015 von „Families Through Surrogacy“ in London – von der die FAZ ausführlich berichtet - trafen sich vor allem homosexuelle Männer, die den Wunschtraum von einer Familie naturgemäß nur über eine Leihmutter verwirklichen können.

Zu den Besuchern reihten sich Experten, Juristen und Reproduktionsmediziner. Und vor allem: Leihmütter-Agenturen bei denen sich alles um Verträge, Paragraphen und Geld dreht - um viel Geld, so die FAZ.

Dort gibt es Schnupper-Pakete für 15 000 Dollar mit Leihmutter der Wahl. Für die vierfache Summe gibt es ein All-Inclusive-Angebot - Zwilling und Drillinge ohne Aufpreis! Für die bessere Finanzierbarkeit werden auch Informationsmaterialien über Indien bereitgestellt. Neben Nepal und Mexiko eine günstige Alternative für alle die nicht zu den Spitzenverdienern zählen. „Die Zahl der “Vermietungen“ verdoppelt sich jährlich“, sagt die Chefin einer Leihmutteragentur.

Völlig unerwähnt blieb in London der Blick hinter die Kulissen, den eine bemerkenswerte Studie von Marlene Tanderup, frei gibt. Zusammen mit Forschern in Neu-Delhi ist es ihnen gelungen, Vertreter von Leihmütter-Agenturen, Leihmütter selbst und Ärzte von achtzehn Kliniken zu interviewen. Die Studie zeigt, dass pro Zentrum bis zu fünfzehn Frauen pro Monat zu Leihmüttern gemacht werden.

Heute ist Leihmutterschaft schon in vielen Ländern legal. Am einfachsten wurde diese in den vereinigten Staaten gemacht. In 18 von 50 US-amerikanischen Bundestaaten ist die Leihmutterschaft dort ein ganz regelrechtes Geschäft, bei dem das Wohl der Leihmütter wenig interessiert.

Ein blühender Tourismus, ist entstanden, der allen Agenturen und involvierten Ärzten enorme Vorteile verschafft – nur nicht den indischen Frauen aus armen Einkommensverhältnissen, so die Studie von Marlene Tanderup. Gesundheitliche Risiken werden wissentlich von den Leihmutterschafts-Zentren in Kauf genommen.

Wenn man in die Details geht, erkennt man, wie grauenhaft dieses „Geschäft“ wirklich ist:
•    Keine einzige der befragten Leihmütter konnte sagen, wie viele Embryonen ihr eingepflanzt worden waren.
•    Keine wusste was es bedeutet, wenn überzählige Embryonen in ihrem Bauch getötet werden.
•    Es ist üblich mehrere Embryonen einzupflanzen, um die Erfolgschancen zu erhöhen.
•    Zum „Image“ der Leihmütter: Ein Arzt offenbart, das seien ungebildete Mädchen, Analphabeten. Sie werden weder informiert noch gefragt.

Um das richtige „Design“ hinzukriegen und auch um Rechtsansprüche zu verhindern, darf kein genetischer Anteil der Leihmütter an den Babies bestehen, so die FAZ. Die Leihmütter dienen lediglich als Brutkästen. Die „Kunden“ kaufen Eizellenspenden von anderen Frauen separat und mieten in der Regel nur den Bauch der Leihmutter. Doch dies birgt erhebliche gesundheitliche Risiken: Das Ungeborene wird vom Körper der Leihmutter wie ein Fremdkörper wahrgenommen, etwa wie ein Organimplantat. Die Wahrscheinlichkeit eire genetischen Unverträglichkeit ist also bei Leihmüttern hoch und führt darum zu überdurchschnittlich vielen Fehlgeburten.

Sieht man sich die Vertragsbedingungen an, die in den Vereinigten Staaten üblich sind, wird klar, dass die Leihmütter entrechtet und gedemütigt werden. Wenn sich zum Beispiel der Auftraggeber Sorgen über die Gesundheit des Kindes macht, wird die Leihmutter das Kind nach der Geburt „nicht mehr los“ – oder sie lässt das Kind zuvor abtreiben.

Eines wird überdeutlich: Leihmutterschaft ist nichts anderes als eine Ausbeutung und eine Entrechtung der Frauen, resümiert die FAZ.

Umfrage hat ergeben: Schüler haben eine immer schlechtere Handschrift

Wie die Frankfurter Allgemeine am 01.04.15 berichtet, können manche Schüler kaum noch 30 Minuten lang einen Stift führen - das hat Auswirkungen auf die Lernleistung.

Der Deutsche Lehrerverband beklagt, dass immer mehr Schüler Probleme hätten, mit der Hand zu schreiben, und dass sich die Handschrift verschlechtert habe. Lehrerpräsident Josef Kraus kritisiert eine "Schulpolitik, die dem Schreiben und der sprachlichen Bildung immer weniger Bedeutung beimisst." Und verwies auf den immer weiter reduzierten Grundwortschatz von 700 Wörtern, die Schüler am Ende der ersten vier Klassen aktiv beherrschen müssen, auf den Einsatz von Lückentexten und vorformulierten Antworten sowie vielen Fotokopien, die Schüler täglich erhalten. Tendenziell gebe es einen Zusammenhang zwischen Lernleistung und Güte der Handschrift. „Wer gut und versiert schreibt, prägt sich Geschriebenes besser und konzentrierter ein.“

In einer Umfrage des Lehrerverbandes gaben 79 Prozent der befragten Pädagogen an, die Handschrift ihrer Schüler habe sich in den letzten Jahren im Schnitt verschlechtert.

Unter den Grundschullehrern gaben 83 Prozent an, ihre Schüler brächten inzwischen schlechtere Voraussetzungen mit, ihre Handschrift gut zu entwickeln.

Jeder zweite Junge hat Probleme mit der Handschrift, bei den Mädchen lediglich 31 Prozent.

Aus Sicht der Lehrer gibt es drei Hauptgründe für die miserable Schrift: Schlechte Feinmotorik, zu wenig Übung zu Hause und fortschreitende Digitalisierung der Kommunikation.

Forscher sind gegen den Einsatz digitaler Medien in Grundschulen

In fast allen Bundesländern lernen die Grundschüler zwei Schriften. Sie beginnen mit der Druckschrift, die später zu einer Schreibschrift übergeleitet wird, die sich je nach Bundesland unterscheiden kann. Fachleute vermuten, dass durch das Verwerfen der gerade gelernten Druckschrift und dem Erlernen der Schreibschrift die ausreichende Übung auf der Strecke bleibt. Sie plädieren dafür, dass möglichst nur eine verbundene Schrift sicher gelernt wird, weil diese motorisch besser gespeichert wird. Sowohl Rechtschreibung als auch Grammatik sind bei Schülern mit verbundener Handschrift besser entwickelt.

Tatsächlich gibt es einen in anderen Studien nachgewiesenen Zusammenhang zwischen dem motorischen und dem visuellen Gedächtnis. Wer mit der Hand schreibt, entwickelt eine visuelle und motorische Darstellung und steigert durch das Zusammenwirken zweier Gedächtnisbereiche den Lerneffekt. „Handschriftliches kann man nicht einfach löschen, man muss gut überlegen, bevor man schreibt. Damit wird das strukturierte Denken gefördert, und man ist mit dem Inhalt intensiver verbunden“, sagte Kurth.

Er forderte die Kultusministerkonferenz auf, für mehr Einheitlichkeit beim Erlernen der Schrift in allen Bundesländern zu sorgen. Vom Einsatz digitaler Medien in der Grundschule, wie vom Bundestag gefordert, hält Kraus nichts.

Genmanipulationen an menschlichen Embryonen mit unabsehbaren Folgen

Dr. med. Edith Breburda

In Großbritannien können Paare ab Oktober 2015 ganz offiziell In-Vitro-Fertilisationen (künstliche Befruchtungen) mit drei Spendern durchführen. Bereits am 3. Februar 2015 hatte das britische Unterhaus eine entsprechende Gesetzänderung vorbereitet.


Genetisch modifizierte Embryos durften bisher nicht implantiert werden. Doch am 24. Februar entschied sich das Oberhaus nach einer langjährigen Debatte, der Implantation genetisch modifizierter Embryonen stattzugeben.

Viele Frauen, deren Eizell-Mitochondrien defekt sind, hoffen darauf, gesunde Kinder haben zu können. Zudem können sie sicher sein, die Erkrankung nicht an ihre Nachkommen weiterzuvererben.

Robert Meadowcroft, Geschäftsführer von Muscular Dystrophy UK, einer britischen Wohltätigkeitsorganisation, bemerkt dazu: “Wir geben Frauen die wertvolle Chance, Erkrankungen aus den Familienstammbaum zu tilgen und die Zahl derer zu reduzieren, die mit den verheerenden Folgen der Erkrankung konfrontiert sind.”

Gegner dieser Innovation sehen in der Technik eine Form der Eugenik. Sie reden von Designer-Babys und unkontrollierbaren Konsequenzen. “Wir öffnen die Büchse der Pandora”, warnt die konservative Abgeordnete des Unterhauses, Fiona Bruce.

Der Fertilitätsexperte der Labour-Partei, Dr. Robert Winterson, verwahrt sich gegen Anschuldigungen, dass sich Ärzte in die Natur einmischen: “Wir versuchen nicht, Gott zu ersetzen, sondern wir versuchen, sein Werk zu verbessern.”

Die Mitochondrien, die außerhalb des Zellkerns im Zytoplasma oder Zellleib liegen, werden nur von der Mutter vererbt, weil bei der Befruchtung nur der Kern der Samenzelle mit der Eizelle verschmilzt. So wird eine Dysfunktion der Mitochondrien, welche auf Mutationen der Mitochondrialen DNA (mtDNA) beruhen, ausschließlich durch die Mutter vererbt.

Bisher konnten kranke Mütter nur Kinder bekommen, wenn sie ein Kind adoptierten oder eine Spender-Eizelle künstlich befruchtet wurde. Andere Möglichkeit bestanden in der Präimplantationsdiagnostik, der Chorionzottenbiopsie, einer Diagnostik von Chromosomenstoerungen bzw. der Amniozentese, einer Fruchtwasseruntersuchung , wobei bei einem kranken Kind eine Abtreibung empfohlen wird. Book

Die britische Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie hatte 2014 ein Expertengremium einberufen, um die Sicherheit der verschiedenen Methoden des Mitochondrienaustausches zu untersuchen.

Die besten Erfolge wurden mit dem Maternal Spindle Transfer (MST) und dem Pronuklear Transfer (PNT) erzielt. Das Expertenteam ist der Ansicht, dass ohne diese Verfahren eine kranke Mutter die Mutationen der Mitochondrialen DNA an ihre Kinder weitervererben würde und sich dadurch eine tödliche Erkrankung entwickeln könnte.

Um dem Eingriff mehr Sicherheit zu verleihen, sollte die Spender-Mutter der biologischen Mutter so ähnlich wie möglich sein.

Wie findet der Mitochondrienaustausch statt?

Beim MST repariert man zuerst die Eizelle. Vereinfacht gesagt wird der haploide Zellkern, das heißt die Spindel mitsamt den assoziierten Chromosomen aus der mütterlichen Eizelle entnommen und in eine zuvor entkernte Spender-Eizelle, die in ihrem Zellleib gesunde Mitochondrien hat, transplantiert.

Danach findet die Befruchtung unter dem Mikroskop statt. Man injiziert eine Spermie direkt in die Eizelle. Im Fachjargon nennt man das eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion.


Beim PNT findet der Eingriff am bereits entstandenem Embryo statt. Nach der In-Vitro-Fertilisation wird der diploide Zellkern entnommen und in eine entkernte Eizelle eingepflanzt. Bei beiden Verfahren kann es allerdings dazu kommen, dass beim Transfer der Kerne auch Mitochondrien der Mutter aus Versehen verschleppt werden.

Die Chromsomale DNA besteht aus etwa 25.000 Genen. Sie ist völlig anders organisiert als die aus 37 Genen bestehende Mitochondriale DNA, die einen bakteriellen Ursprung hat. Die Mitochondriale DNA macht nur einen Bruchteil von 0.2 Prozent aller Gene aus. Schätzungen zufolge hat eines von 200 Neugeborenen eine krankhafte Mutationen in seinen Mitochondrien. Eine dadurch bedingte Krankheit tritt in 1:5.000 bis 1:10.000 Fällen auf.

Da die Mitochondrien, vereinfacht ausgedrückt, die Energiequellen des Organismus sind, verursachen sie meist Schädigungen des Nervensystems, der Muskeln und der Augen. Das Ausmaß und die Schwere einer Erkrankung hängt vom Anteil der Mutationen im Vergleich zur unmutierten mtDNA ab.

Eine reife Eizelle kann bis zu 100.000 Kopien der mtDNA enthalten. Der Zufall entscheidet letztendlich, ob eine Krankheit wirklich weitervererbt wird. Deshalb kann ein Kind einen sehr hohen Anteil an mutierten Genen erhalten, während seine Mutter nur geringe Mutationen aufweist. iStock_000014086034XSmall

In den USA wurden zwischen 1997 und 2002 einige Kinder, die drei Eltern haben, geboren. Durch einen Zytoplasmatransfer half man älteren Frauen, die trotz vieler In-Vitro-Fertilisationen kinderlos bleiben, mittels dieser Technik, doch noch dazu schwanger zu werden.

Gealterten Eizellen injizierte man frisches Zytoplasma und die darin enthaltenen Mitochondrien aus einer Spender-Eizelle. Mit Hilfe dieser Verjüngungs Methode wurden Kinder “geschaffen”. Dann verbot die Amerikanische Food und Drug Administration, FDA, die Technik aus Sicherheitsgründen. Großbritannien ist jetzt daran interessiert, was aus diesen Kindern von damals in Bezug auf ihren Gesundheits- und Entwicklungszustand geworden ist [1].

Das Science Magazine hatte am 13.3.2015 eine Warnung von Wissenschaftlern veröffentlicht. Don’t edit embryos hieß es in dem Artikel. Forscher sollen unter keinen Umständen weder das Genom von menschlichen Embryos noch humane Ei- oder Samenzellen manipulieren.

Es geht um eine Technik, die als CRISPR und Zink-Finger Nuklease bekannt ist und die es Wissenschaftlern ermöglicht, Gene auszutauschen bzw. ganz auszulöschen. Heutzutage kann man sehr elegante, präzise mikrochirurgische Eingriffe in das Erbgut einer lebenden Zelle vornehmen. In der Molekularbiologie bezeichnet man den Vorgang als die “clustered regularly interspaced short palindromic repeats”, kurz CRISPR-Cas 9.

Mit diesem Konstrukt kann man Nukleinsäurensequenzen aus dem Erbgut herausschneiden. Für 55 Dollars bekommt man die einschlägige Software, um die Scheren herzustellen, die man benötigt, die gewünschten Gensequenzen herauszuschneiden.

Was allerdings die Folgen eines Eingriffes sind, bei dem man Gene aus dem Erbgut entfernt, weiß man nicht. Wir kennen nicht die Gesetze, die den Organismus regulieren. Wir wissen nicht welche Gene am Ausbruch einer Krankheit beteiligt sind [2].

Die mikrochirurgischen Instrumente ermöglichten es bisher, bessere Tiere zu züchten, um an ihnen die Rolle der einzelnen Gene zu studieren. Man will dadurch auch Gen-Mutationen bei Patienten korrigieren, vor allem Mutationen in Blut-, Muskel- oder Tumor-Zellen.

Wissenschaftler nutzten diese Techniken erst kürzlich, um einen genetisch modifizierten Affen zu erzeugen. Es gibt Hinweise, dass man genau das Gleiche mit menschlichen Embryos versuchen will. Die Studie stehen kurz vor der Veröffentlichung.

“Das ist unsicher und unethisch. Vererbbare menschliche genetische Modifikationen sind sehr risikoreich; ihr therapeutischer Nutzen ist unbedeutend”, protestiert Edward Lanphier und vier andere Wissenschaftler in ihrem Kommentar am 12. März 2015 in dem Magazin “Nature” [3].

“Man kann nur dann medizinische Eingriffe ethisch rechtfertigen, wenn sie bewiesen haben, sicher zu sein und wenn keine Gefahren auf die nachkommenden Generationen ausgehen”, schreiben einige Forscher.

Sie fordern dazu auf, alle Experimente, die es erlauben, Gene in Spermien, Eizellen oder Embryos zu manipulieren, sofort zu stoppen.

“Man solle erst einmal öffentlich über die wissenschaftlichen und ethischen Folgen derartiger Experimente diskutieren. Vor allem über den jüngsten Einsatz der mitochondrialen DNA-Ersatz-Therapie in England”, betont Lanphier, der Direktor von Sangamo BioScience in Richmond, Kalifornien.

Seine Firma will Menschen mit Gentherapien behandeln: “Es gibt einen großen Unterschied , ob ich Körperzellen genetisch therapiere oder Keimzellen. Dazwischen liegen klare ethische Grenzen”, argumentiert Lanphier.

George Daley, ein Stammzellforscher des Bostoner Kinder-Krankenhauses der Harvard Medical School stimmt damit überein.

“Eine öffentliche Diskussion ist wichtig. Selbst Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass es momentan viel zu früh ist und wir viel zu wenig über die Sicherheit wissen, um auch nur irgendwelche Anläufe zu nehmen, die Keimzellen von Embryos zu manipulieren. Wir brauchen eine ausführliche Diskussion, ob es überhaupt erlaubt sein sollte, solche Technologien zuzulassen”, beteuert er [4].

Anmerkungen:

    [1] Aho-Ritter A.: IVF: Flotter Dreier per Gesetz. DocCheck, 30.März 2015
    [2] Albrecht J. und Kastilan S.: Können wir es besser? Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gentechnik, 23.3.2015
    [3] Lamphier et al.: Don’t edit the human germ line. Nature, 12 März 2015
    [4] Vogel G.: Don’t edit embryos, researchers warn. Science/AAAS News. 3.13.2015

.
Die Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin


Deutsche Erstveröffentlichung: Christliches Forum (Felzitas Küble)

Immer mehr Nutzer von Facebook gelangweilt

Interaktivität in Form von Postings und Kommentaren nimmt stark ab

London (pte010/02.03.2015/10:30) - Die Hälfte der Facebook-User nutzt das Portal weniger als früher, wobei mehr als ein Viertel nur auf die Seite geht, um zu erfahren, was gerade los ist. Dabei wird weder etwas gepostet, noch werden Kommentare abgegeben. Zu diesem Schluss kommt der Marktforscher GlobalWebIndex http://globalwebindex.net .

Twitter und Google+ stabil

Die Ursachen für die Trendänderung vieler Internet-User sind nicht klar. Rund ein Fünftel der Befragten gab an, dass das Interesse einfach abgenommen habe. Andere sagten, dass sie einfach gelangweilt seien. Insgesamt wurden 15.000 Personen in Großbritannien und den USA befragt. Die Aktivität der Facebook-Nutzer nimmt ab, während andere Anbieter wie Instagram, Pinterest, Tumblr und Badoo in der Welt der sozialen Medien wichtiger zu werden scheinen.

Twitter und Google+ verzeichnen weiter stabile Werte. Beide Anbieter haben sich in den vergangenen Jahren nicht sehr verändert. Facebook verändert sich jedoch ständig und doch gehen die Werte zurück. Gleichzeitig hat das soziale Netzwerk jedoch mehr Mitglieder und aktive User als seine Mitbewerber.

"Timeline ist eine Katastrophe"

Hayden Westfield-Bell legt auf n3rdabl3 http://n3rdabl3.co.uk den gelangweilten Usern einige Argumente in den Mund: Die Timeline sei eine Katastrophe. Zwar würden User gefragt, was sie sehen wollen. Das scheint jedoch nicht wirklich zu funktionieren. Wenn die Menschen laut Westfield-Bell aber nicht das sehen können, was sie wollen, werden sie auch keine Inhalte zur Verfügung stellen.

Der zweite Grund könnte laut dem Experten das Entfernen der Nachrichten von der Haupt-App sein. Jetzt braucht man auf dem Handy zwei Apps. Warum sollte man also Facebook installieren, wenn man einfach nur den Messenger installieren kann?, fragt sich Westfield-Bell. Drittens seien nicht alle Postings auf Facebook sichtbar. Auch hier argumentiert der Experte für den Messenger. Es sei einfacher, seine Freunde direkt zu kontaktieren.

Derzeit kostet es Westfield-Bell zufolge einfach zu viel Energie, Facebook dazu zu bringen, auch zu zeigen, was gepostet wurde. Google+ und Twitter hingegen versuchten, nicht zu viel zu machen. Alle Informationen blieben offen und sichtbar, Werbung spiele eine untergeordnete Rolle. Zusätzlich würde auf Versuche, die Nutzer zu kontrollieren, verzichtet.