Dienstag, 19. Juli 2016

90 Prozent der Babys mit der Diagnose Kleinwuchs werden abgetrieben!

Pilar Herzogin von Oldenburg
Als ich heute früh mein Twitterkonto besuchte, sprang mir gleich folgende Nachricht entgegen:

90 Prozent der Babys mit der Diagnose Kleinwuchs werden abgetrieben!

Als Kleinwuchs bezeichnet man heute, was man früher Minderwuchs oder Zwergwuchs nannte. Der medizinische Fachausdruck ist Nanosomie.

Ich konnte es nicht fassen, dass man diese Menschen einfach tötet, bloß weil sie nach der Geburt nicht die gewünschte Größe erreichen werden.

Bei weiteren Recherchen im Internet fand ich einen Artikel in Wikipedia. Hier las ich, dass im alten Ägypten kleinwüchsige Menschen eine besonders hohe Stellung hatten!

Kurz: Im alten Ägypten, einer heidnischen Kultur, zählten diese Menschen mehr als in unserer modernen Zeit, in der vermeintlich der Kampf gegen Diskriminierungen und für die Menschenrechte eine so große Rolle spielt.

Der moderne Lebensstil ist nur deshalb möglich, weil bestimmte Gruppen von Menschen – vor allem die Ungeborenen, aber nicht nur sie – gänzlich ihrer Grundrechte beraubt werden.

Wir sind aber gegenüber dieser Situation nicht machtlos.

Wir dürfen nicht vergessen: Der Zeitgeist wird nicht von Gesetzen oder von Politikern gemacht, sondern von den Menschen selbst, also von uns!

Wir können die moderne nihilistische und zerstörerische Gesinnung verändern, wenn wir aktiv werden, uns öffentlich äußern und uns organisieren.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Aktion SOS LEBEN bekannter zu machen und viele einzuladen, an ihr teilzunehmen.

Beispielsweise können Sie Freunden und Bekannten diesen Link zuschicken, damit sie sich in unserer Aktion anschließen:

http://www.dvck.org/sosunt/

Sie können uns auch helfen, wenn Sie diesen Link über Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke verbreiten: http://www.dvck.org/sosunt/

Das wichtigste ist, die ungeborenen Kinder sichtbar zu machen!

Ein Kind ist ein Kind von Anfang an! Zusammen können wir Abtreibung stoppen!

Mit Gottes Hilfe werden wir vorankommen. Sie und ich zusammen. Für die Kleinsten unter uns.

Mit freundlichen Grüßen
Pilar Herzogin von Oldenburg

Grüne wollen Steuerbelastungen von Familien massiv erhöhen

Mathias von Gersdorff

Das neue Steuerkonzept von „Bündnis 90/Grüne“ sieht erhebliche Mehrbelastungen für Ehe und Familie vor.

Eine der wichtigsten Forderungen ist die Abschaffung des Ehegattensplittings. Durch diesen werden die Einkommen von Mann und Frau addiert und in gleichen Anteilen besteuert. Aufgrund der Steuerprogression entsteht ein Steuervorteil für das Ehepaar, falls die Einkommen der beiden unterschiedlich sind.

Der Vorteil ist am größten, wenn nur einer verdient. Dieser Zustand ist aber für die Grünen die allerschlimmste der Todsünden und muss mit allen staatlichen Mitteln bekämpft werden.

Die Grünen agitieren schon seit vielen Jahren gegen das Ehegattensplitting, weil dieser „eine gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit“ behindere.

Auch ein Familiensplitting lehnen die Grünen ab. Bestenfalls wollen sie Kinder gezielt fördern – im Grunde eine verdeckte Verstaatlichung der Kinder.

Die Grünen verheimlichen also gar nicht, dass sie via Steuerrecht das Familienleben beeinflussen wollen. Dass laut Grundgesetz (und gesunder Menschenverstand) das Ehepaar alleine entscheiden soll, wie es sein Leben organisiert, interessiert den Grünen nicht, denn sie hegen einen ideologisch motivierten Hass gegen Ehe und Familie.

Darüber hinaus wollen die Grünen die Einkommenssteuer erhöhen. Ehen würden also noch zusätzlich belastet werden.

Seit Jahren mahnt das Bundesverfassungsgericht an, die Familien müssten steuerlich entlastet werden. Auch das ist den Grünen egal. Ihr Ziel ist die finanzielle Schwächung der Familien und damit ihre höhere Abhängigkeit vom Staat. Dieser kann dann einfacher das Familienleben entsprechend seinen ideologischen Vorstellungen beeinflussen.

Auch die Erbschaftssteuer, die besonders für Familien wichtig ist, soll erhöht werden. Die Grünen halten es für ungerecht, dass Eltern ihren eigenen Kindern etwas überlassen, denn für sie gehören die Kinder dem Staat und nicht den Eltern.

Diese Steuerpläne sind ein Angriff auf die Familie und auf die Freiheit, aber auch auf die Wirtschaftskraft Deutschlands, denn sie leidet, wenn die Familien geschwächt werden.

Beflaggung - Manuela Schwesig macht sich zur LSBTIQ-Aktivistin

Mathias von Gersdorff

Obwohl die Beflaggungsvorschriften öffentlicher Gebäude es ausdrücklich verbieten, hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 12. Juli 2016 die Fahne der LSBTIQ-Bewegung – die Regenbogenfahne - vor dem Ministeriumsgebäude gehisst.

Auf diese Weise will Manuela Schwesig ihre Identifikation mit den politischen Zielen der Homo-Bewegung signalisieren.

Diese demagogische Maßnahme verstößt nicht nur gegen die Beflaggungsvorschriften des Bundes, sondern auch gegen die Grundregeln des Rechtsstaates: Es ist widersinnig, dass ein Bundesminister, also ein Mitglied der exekutiven Gewalt, so offen und dezidiert für die politischen Ansichten einer bestimmten politischen Gruppierung Stellung bezieht und dazu noch sein eigenes Ministerium verwendet, als ob es sein Privatbesitz wäre.

Der Staat ist zur Neutralität verpflichtet. Ein Kabinettsmitglied, das systematisch gegen diese Neutralität verstößt, wie es Manuela Schwesig tut, ist für das Amt nicht geeignet. Offensichtlich hat eine solche Person ihre öffentliche Funktion und die mit ihr verbundenen Verantwortungen nicht verinnerlicht.

Konkreter Anlass für die Beflaggung des Bundesfamilienministeriums mit der Regenbogenfahne ist der gerade stattfindende „Christopher Street Day“ in Berlin, eine Art Homosexuellen-Parade, anhand welcher die Homo-Lobby ihre politischen Forderungen in der Öffentlichkeit artikuliert.

Nun, solche Art Veranstaltungen finden in der Bundeshauptstadt täglich statt. Es lässt sich nicht begründen, wieso der Staat Propaganda für bestimmte Lobbygruppen unternimmt und für andere nicht.

Das ist der Grund, wieso die Beflaggungsvorschriften die Beflaggung mit nichthoheitlichen Flaggen verbietet.

Das Verhalten Manuela Schwesigs zeigt ein gestörtes Verhältnis zum freiheitlichen Rechtsstaat. Die Grundidee des Rechtsstaates ist, dass alle Menschen dieselben Rechte besitzen, auch im politischen Leben. Schwesig privilegiert aber bestimmte Gruppen und scheint gar nicht zu begreifen, dass sie damit die Neutralität des Staates verletzt und damit zur Bildung eines weltanschaulichen Staates beiträgt.

Millennials in den USA mehrheitlich Pro-Life

In den Vereinigten Staaten hat sich in den letzten Jahrzehnten ein gewaltiger Gesinnungswechsel vollzogen, was das Recht auf Leben und die Abtreibung angeht.

Anfang der 1970er Jahre war die Mehrheit der „jungen Erwachsenen“, also der Personen im Alter zwischen 18 und 31 Jahren, für eine liberale Abtreibungsregelung.

Die heute lebenden jungen Erwachsenen, üblicherweise Millennials genannt, sind mehrheitlich – 53 Prozent -  gegen Abtreibung oder nur in ganz besonderen Einzelfällen dafür.

Diese Ergebnisse lieferte eine Umfrage unter Studenten, die von den „Students for Life of America (SFLA)“ in Auftrag gegeben worden ist.

Die Resultate bestätigen die Ergebnisse einer etwas älteren Studie der „General Social Survey (GSS)“.

Eine Änderung in der Einstellung junger US-Amerikaner bezüglich Abtreibung lässt sich seit dem Jahr 2000 feststellen. Die Studien der GSS haben systematisch einen Wandel in dieser Hinsicht festgestellt.

Über die Gründe gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Lifenews.com gibt zu bedenken, dass das Thema Abtreibung in den letzten 20 Jahren an medialer Präsenz gewonnen hat. Es gab sogar einige Hollywood-Filme mit klarer Pro-Life Botschaft.

Einen mentalen Unterschied hat auch der große Fortschritt der Ultraschall-Technologie bewirkt. Das Wissen über die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib ist in den letzten Jahrzehnten rasant angestiegen.

MdB Johannes Singhammer kündigt Rückzug an

(ALfA) Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) will nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidieren. Der Münchner Rechtsanwalt, der mehr als 22 Jahre dem Bundestag angehörte und in Berlin in sämtlichen bioethischen Fragen stets Positionen vertrat, die auch von Lebensrechtlern geteilt werden können, teilte in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die „lieben Parteifreunde“ seines Münchner Wahlkreises mit, er wolle ab 2017 wieder mehr Zeit für seine Familie haben. Die katholische Nachrichtenagentur KNA, die darüber zuerst berichtete, nannte den 63-jährigen Vater von sechs Kindern jetzt „einen der profiliertesten katholischen Parlamentarier in Deutschland“.

Demo für Alle am 24. Juli in München

Weckruf-Demo in München: Stoppt Gender und Sexualpädagogik der „Vielfalt“ in Bayerns Schulen!

Wann: Sonntag, den 24. Juli 2016, um 14 Uhr
Wo: Elisenstraße 1 (Justizpalast) in München

Dienstag, 12. Juli 2016

Ehe und Familie im Aufwind – trotz Politik


Mathias von Gersdorff

Rein nach den letzten Statistiken zu urteilen, gibt es gute Nachrichten, was Ehe und Familie betrifft:

•    28.822 Ehen wurden im Jahr 2015 in Hessen geschlossen, ein neuer Anstieg seit dem Tiefpunkt im Jahr 2008.
•    Im gleichen Jahr wurden 12.384 Ehen geschieden. Zu viele, aber immerhin ein neuer Rückgang seit dem Höhepunkt im Jahr 2006.
•    Bundesweit stiegen die Eheschließungen 2015 im Vergleich zu 2014 um 3,6 Prozent auf 400.115.

Diese Zahlen zeigen folgendes:

Trotz des jahrzehntelangen ideologischen Angriffs auf Ehe und Familie, entscheiden sich viele Menschen in Deutschland für Ehe und Familie.

Kein Wunder:

Nur Ehe und Familie – und nicht der Staat – sind in der Lage, menschliche Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Geborgenheit und menschliche Nähe ausreichend zu befriedigen.

Nur Ehe und Familie können das leisten, weil sie am ehesten der Natur des Menschen entsprechen.

Jahrtausende haben sich die Menschen aller Kulturen an dieser offensichtlichen Wahrheit orientiert.

Erst seit wenigen Jahrzehnten, vor allem seit Ausbruch der sog. 1968er-Revolution, meinen linksorientierte Kräfte, einen ideologischen Krieg gegen Ehe und Familie führen zu müssen:

•    Familien sollen finanziell immer stärker vom Wohlwollen des Staates abhängig werden.
•    Die moralischen Grundlagen für die Entstehung solider Familien werden durch schamzerstörende Schulsexualerziehung, durch Frühsexualisierung und durch ein Dauerbombardement von Pornographie in nahezu allen Medien systematisch demoliert.

Weil dieser Angriff immer noch nicht ausreicht, um Ehe und Familie endgültig auszulöschen, haben sich manche die absurde und irrsinnige Gender-Ideologie ausgedacht.

Diese negiert bekanntlich die Bedeutung der biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau oder hält sie zumindest für bedeutungslos.

Entsprechend dieser bizarren Ideologie ist die Ehe reine Willkür und überflüssig, denn die Ehe setzt ja voraus, dass es Männer und Frauen gibt und dass sich diese ergänzen.

Ich bin überzeugt, dass Ehe und Familie diesen ideologischen Angriff überleben werden.

Doch bevor es zu einer Wende zum Besseren kommt, können Aktivisten wie Bundesministerin Manuela Schwesig oder die Grünen noch viel Schaden anrichten.

Aus diesem Grund ist eine außerparlamentarische Kraft, die die Familie in diesem ideologischen Krieg verteidigt, so wichtig.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Aktion KINDER IN GEFAHR bekannter zu machen und viele einzuladen, dabei mitzumachen.

Beispielsweise können Sie Freunden und Bekannten diesen Link zuschicken, damit sie sich in unserer Aktion eintragen können:

http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Sie können uns auch helfen wenn Sie diesen Link über Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke zu verbreiten:


http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Demo für Alle am 24. Juli in München/Hintergrundinfos


Weckruf-Demo in München: Stoppt Gender und Sexualpädagogik der „Vielfalt“ in Bayerns Schulen!

Wann: Sonntag, den 24. Juli 2016, um 14 Uhr
Wo: Elisenstraße 1 (Justizpalast) in München


Hintergrundinformation:  Gender-Lehrplan in Bayerns Schulen?

Mathias von Gersdorff

Von der großen Öffentlichkeit unbemerkt, ist man in Bayern dabei, einen Lehrplan einzuführen, der eine regelrechte Gender-Sexualerziehung vorsieht.

Die „Süddeutsche Zeitung“ – sicher kein konservatives Blatt – ist hocherfreut und berichtet am 11. März 2016: „Der Sexualkundeunterricht im Freistaat ist in der Moderne angekommen. . . . Das Thema Geschlechterrollen und Identitätssuche war bisher auf die klassische Familie und Homosexualität beschränkt. Im neuen Konzept wird diesem Themenkomplex ein eigenes Kapitel gewidmet und mit einem Imperativ an die Lehrer belegt: >Die Vielfalt der Lebensformen und die Themen Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität werden dabei vorurteilsfrei von der Lehrkraft angesprochen.<“

Über die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ berichtet die „Augsburger Allgemeine“ auch am 11. März 2016: „Die CSU-Staatsregierung will unterschiedliche Aspekte der sexuellen Orientierung und Identität ab der achten Klasse im Unterricht künftig stärker thematisieren. . . . Die Schüler lernen, die eigene sexuelle Orientierung zu achten und „Diversität“ zuzulassen.“

Die „Bayerische Staatszeitung“ weist darauf hin, dass alle Kinder zu dieser Indoktrination gezwungen werden sollen: „Dass im Unterricht ausdrücklich Themen wie Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität von den Lehrkräften „vorurteilsfrei angesprochen“ werden sollen, ist in der Tat neu an bayerischen Schulen. Davor drücken kann sich künftig keiner, weder Lehrer, noch Schüler oder Eltern. Denn die Richtlinien sind verbindlich. „„Der Unterricht im Klassenverband ist eine Pflichtveranstaltung, der sich keiner entziehen kann – egal aus welchem Elternhaus“, betonte Ellegast.“ Wolfgang Ellegast ist Ministerialrat im Bildungsausschuss des Landtages.

Der „Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)“ begrüßte das Papier aus dem Kultusministerium: „Es ist positiv, dass darin vor allem auch der Vielfältigkeit menschlicher Sexualität wie Bi-, Trans- oder Intersexualität Raum gegeben wird bzw. diese verstärkt Berücksichtigung findet“, sagte Simone Fleischmann, Präsidentin des Verbandes.

„Auch Pro Familia begrüßt die neuen Richtlinien und den Fokus auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsbilder. Die Themen seien ohnehin seit Jahrzehnten im Verbandskonzept für sexuelle Aufklärung verankert, sagt eine Beraterin. Für sie ändere sich daher nichts. Das Angebot des Verbands für Sexualpädagogik und Familienplanung, Aufklärungsunterricht bei Workshops in den Klassen durchzuführen, nähmen viele Schulen gerne an“, so die FAZ vom 3. April 2016.

Die Tatsache, dass gerade „Pro Familia“ teilweise diese neue Gender-Erziehung an den Schulen übernehmen soll, ist ein regelrechter Skandal. Pro Familia vertritt eine radikale Pro-Abtreibungsposition und verbreitet eine Sexual-Ideologie, die antichristlicher nicht sein könnte. Sie sind dankbar, dass sie mit ihrer Ideologie an die Kinder herangelassen werden. O-Ton von „Pro Familia“ in der FAZ: „Für die Lehrer ist Sexualität in der Regel ein schwieriges Thema. Sie sind froh, wenn externe Berater in die Schule kommen, um mit den Schülern über Sexualität zu sprechen.“

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands, Simone Fleischmann, spricht die Essenz des bayerischen Gender-Erziehungsplanes aus: Die Reform sei die „absolute Chance“, den Gender- und Rollenbegriff eingehender zu behandeln, so der FAZ-Bericht.

Somit wäre wohl klar, worum es bei den „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ geht: um Gender-Indoktrination!



Digitalisierung führt nicht unbedingt zu mehr Schreiben

Nicht wenige behaupteten, die neuen digitalen Kommunikationsformen würden dazu führen, dass die Menschen mehr schreiben und sich damit der Anteil der geschriebenen Kommunikation im Vergleich zur gesprochenen (Telefonate zum Beispiel) erhöht.

Es kann bezweifelt werden, ob das für alle Altersgruppen gilt. Eine neue Studie hat ergeben, dass nur 9 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 14 Prozent der 20- bis 29-Jährigen E-Mails an ihre privaten Kontakte schreiben.

Diese Altersgruppen kommunizieren vorwiegend über Messanger-Dienste wie etwa WhatsApp oder Threema, in welchen man aber üblicherweise keine längeren Texte eintippt, sondern kurze Benachrichtigungen. Für 81 Prozent der unter 30-Jährigen sind Messenger-Dienste der wichtigste Kanal für ihre Kommunikation.

Erst die Altersgruppe 60+ schreibt häufig und lange E-Mails.

Für diese Altersgruppe ist allerdings das Telefon nach wie vor der wichtigste Kanal, um sich mit ihren privaten Kontakten in Verbindung zu setzen.

Abtreibungsaktivisten organisieren Störaktionen gegen Marsch für das Leben

Offenbar wollen sie nichts dem Zufall überlassen: Am Wochenende des 8.und 9. Juli 2016 hat das Bündnis „Sexuelle Selbstbestimmung“ zu einer „Konferenz“ eingeladen, in der Strategien und Aktionen gegen den Marsch für das Leben in Berlin am 17. Juli 2016 besprochen werden sollen.

Vorgesehen ist ein „Aktionstag zum „Marsch für das Leben“ der christlichen Fundamentalisten am 17.09.2016 in Berlin“.

Schon in den vergangenen Jahren ist es bei dieser friedlichen und legalen Demonstration zu massiven Störungen und Blockaden seitens linksradikaler Elemente gekommen.

Letztes Jahr hat auch die Partei „Die Linke“ zu diesen Blockaden aufgerufen.

Als Protest gegen diesen Aufruf organisierte die Aktion SOS LEBEN eine Postkartenaktion.

In ihrer Antwort bekräftigte „Die Linke“ ihre Absicht, den Marsch für Leben stören und sogar blockieren zu wollen.

Vollständige Antwort der LINKE finden Sie HIER

Gläubige Apotheker müssen „Pille danach“ anbieten

Keine Religionsfreiheit oder Gewissenskonflikt in den Vereinigten Staaten: Auch gläubige Apotheker müssen entsprechend einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes die „Pille Danach“ anbieten.

Geklagt hatte eine Familie, die eine Apotheke führt. Sie hatten sich auf die Religionsfreiheit berufen und argumentiert, ihr christlicher Glaube ließe den Verkauf des Präparats nicht zu.

Das umstrittene Urteil erhielt harsche Kritik. Laut „Apotheke adhoc“ sieht Samuel Alito, Richter des Obersten Gerichtshofes, eine klare Verletzung der Religionsfreiheit: „Arbeite gegen deine tiefsten religiösen Überzeugen – oder verabschiede dich vom Apothekenmarkt“, so der Richter. Die Anwältin der Apotheker erklärte: „Amerikaner sollten die Freiheit haben, friedlich und im Einklang mit ihrem Glauben zu leben und zu arbeiten – ohne Angst vor ungerechten Strafen.“

In den Vereinigten Staaten steigt der Unmut gegen solche Entscheidungen, die als „Juristischer Aktivismus“ empfunden werden. Immer öfters treffen Gerichte Urteile, die einer gesellschaftspolitischen Intention folgen. Diese Urteile ersetzen die gesellschaftliche und parlamentarische Debatte.


Dienstag, 5. Juli 2016

MdB Hubert Hüppe: Keine fremdnützige Forschung an Menschen mit geistigen Behinderungen

Anlässlich der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 29. Juni 2016 zur fremdnützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Personen erklärt der Bundestagsabgeordneter und stellvertretende Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben Hubert Hüppe, Berichterstatter für Medizinethik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe:

"Die Psychiatrie-Fachgesellschaft DGPPN beklagt, dass die derzeit geplante gesetzliche Regelung zur fremdnützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Personen aufgrund der vorgesehenen Bedingungen solche Forschung an Menschen mit geistigen Behinderungen unmöglich macht.

Diese Kritik zeigt, dass die heute diskutierte gesetzliche Lockerung ein bioethischer Türöffner ist für fremdnützige Forschung auch an Personen, die niemals vorher in der Lage waren, eine grundsätzliche Zustimmung zu erteilen.

Dies bestätigt die Befürchtung, dass der vermeintlich eng begrenzbare Tabubruch weitere Forderungen nach fremdnütziger Forschung an weiteren Gruppen von Nichteinwilligungsfähigen nach sich zieht, wie z.B. Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.

Erschreckend ist auch, dass Ärzte ihre nichteinwilligungsfähigen Patienten fremdnütziger Forschung aussetzen wollen.

Im Übrigen ist der Psychiatrie-Fachgesellschaft DGPPN zuzustimmen, wenn sie ausdrücklich davor "warnt, eine so sensible, die Patientenautonomie betreffende Neuregelung überstürzt zu treffen", und eine breiten gesellschaftlichen Dialog fordert."

Bayern: Das neue Betreuungsgeld boomt – 56.000 Anträge in einer Woche eingegangen

Seit dem 22. Juni 2016 gibt es im Freistaat für Eltern die Wahlfreiheit, ob sie ihre ein- und zweijährigen Kinder selbst betreuen oder in eine Kita geben wollen.

Bayerns Familienministerin Emilia Müller zieht rund eine Woche nach Inkrafttreten des Bayerischen Betreuungsgeldes eine sehr positive Bilanz. „Das Bayerische Betreuungsgeld ist ein Erfolg und eine Bestätigung unserer Familienpolitik. Wir unterstützen alle Eltern, egal, für welchen Lebensplan sie sich entscheiden: sie können entweder die öffentlich geförderte Kinderbetreuung in Anspruch nehmen oder das Bayerische Betreuungsgeld.“   

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 22. Juli 2016 sind über 56.000 Anträge beim „Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS)“ eingegangen und bereits 10.650 Anträge wurden bewilligt. Die hohe Zahl der der Anträge innerhalb so kurzer Zeit bestätige für Müller, dass das Betreuungsgeld die Wünsche und Vorstellungen der Eltern genau getroffen habe.  „Verlässlichkeit ist für uns in der Familienpolitik einer der wichtigsten Werte. Wir haben den bayerischen Eltern das Betreuungsgeld versprochen und wir haben Wort gehalten,“ so die Ministerin weiter.


Weitere Informationen: http://www.zbfs.bayern.de/familie/bayerisches-betreuungsgeld/index.php

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/juni-2016/mueller-bayerisches-betreuungsgeld-ein-voller-erfolg/

Dienstag, 28. Juni 2016

Am Ende siegt das Leben!

Pilar Herzogin v. Oldenburg
„Ich, die abgetrieben wurde und doch lebend auf die Welt kam, war gerade dabei, ein anderes Leben auf die Welt zu bringen. Ich, die man zu töten versucht hat, brachte nun selber Leben“.

Diese bewegenden Worte schrieb die 32-jährige Chilenin Gabriela Massiel Moreno. Dieser Satz aus einem längeren Text beschreibt, was sie fühlte, als sie ihr Kind auf die Welt brachte.

Sie wurde vor dem sechsten Schwangerschaftsmonat abgetrieben, doch sie überlebte. Sie wog 1 Kilo und 70 Gramm und hatte eine Körpergröße von 36 cm.

Aufgrund der Abtreibung erlitt sie einen Gehirnschaden, wodurch sie nicht alleine gehen kann. Ebenfalls ist die Feinmotorik beeinträchtigt.

Sie verbrachte drei Monate in einem Inkubator und dann lebte sie vier Monate in einem Waisenhaus.

Dann wurde sie von einem Elternpaar adoptiert, das selber keine Kinder bekommen konnte.

In dieser liebevollen Atmosphäre wuchs sie auf, ging zur Schule, studierte Journalismus. Und heiratete!

Die Schwangerschaft war wie ein makabres Déjà-vu von ihrer eigenen Abtreibung.

Die Ärzte meinten, die Schwangerschaft könne sehr schwer werden, dass die eigenen Behinderungen sich verstärken würden, usw.

Einfach war es in der Tat nicht: Da Gabriela unter spastischen Anfällen litt, - vor allem wenn sie nervös wurde - musste sie während der Geburt angebunden werden.

Trinidad – so wurde das Mädchen später getauft – wog drei Kilos und 20 Gramm und hatte eine Körpergröße von 48 cm.

Das gesamte Leben von Gabriela Massiel Moreno ist so was wie die Überwindung des Angriffs auf ihr eigenes Leben. Und die eigene Schwangerschaft war die endgültige Überwindung des Schicksals, der ihr mit der Abtreibung angedacht war:

„Ich, die abgetrieben wurde und doch lebend auf die Welt kam, war gerade dabei, ein anderes Leben auf die Welt zu bringen. Ich, die man zu töten versucht hat, brachte nun selber Leben“.

Manche könnten das für einen Einzelfall halten. Ist es aber nicht, denn mit ihrer Geschichte ist Gabriela Massiel Moreno dabei, das ganze Land zu bewegen. In Chile wird zur Zeit eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung im Parlament debattiert.

Doch für mich hat diese Geschichte eine Bedeutung, die das Politische weit überragt:

Gabrielas Lebensgeschichte zeigt uns: Am Ende siegt das Leben!

Möglicherweise sehen wir im Fernsehen, in den Nachrichten, um uns herum ständig den Tod mit seiner Macht.

Manche meinen, man kann gegen den Vormarsch der Kultur des Todes und den hohen Abtreibungszahlen nicht viel anstellen.

Das stimmt aber nicht: Die Kultur des Todes und die vielen Abtreibungen sind Folge einer modernen Gesinnung, die nicht daran glauben kann, dass nach der dunklen Nacht wieder die Sonne aufkommt, dass man durch den Tunnel durchkommt, egal wie lang er ist, dass es auch an in den schlimmsten Situationen des Lebens Hoffnung gibt.

Diese pessimistische und nihilistische Gesinnung können wir überwinden.

Um das zu erreichen, möchten ich Sie um Ihre Hilfe bitten.

Helfen Sie mir, viele Mitstreiter zu gewinnen.

Empfehlen Sie uns Ihren Freunden und Verwandten, indem Sie Ihnen diesen Link zusenden.

http://www.dvck.org/sosunt/

Laden Sie sie ein, bei uns mitzumachen.

Ich gebe nicht auf. Ich verliere nicht die Hoffnung, weil ich sicher bin, dass wir auf der Seite des Guten und der Gerechtigkeit kämpfen.

Mit Gottes Hilfe werden wir vorankommen. Sie und ich zusammen. Für die Kleinsten unter uns.

Mit freundlichen Grüßen
Pilar Herzogin von Oldenburg

Marxistische Wurzeln der Gender-Ideologie

Mathias von Gersdorff

Bekanntlich behauptet die Gender-Theorie, dass die menschliche Geschlechtlichkeit weitgehend kulturell bestimmt ist. Die Gender-Ideologen akzeptieren zwar, dass es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Doch wie sich diese biologischen Unterschiede entfalten, welche reale Form sie annehmen, ist rein kulturell – und für die Gender-Ideologen damit willkürlich bestimmt.

Für die Gender-Ideologen entsteht aber die Kultur nicht irgendwie spontan, sondern sie ist Ausdruck bzw. konstituierendes Element einer bestimmten Herrschaftsform. Diese wird aber als willkürlich oder gar despotisch angesehen und deshalb muss sie überwunden werden.

Die marxistischen Wurzeln von Gender sind somit evident: Der Mensch besitzt im Grunde gar keine individuelle Identität, sondern ist ganz und gar gesellschaftlich bestimmt. Der Mensch ist im Wesentlichen Produkt seiner konkreten sozialen Umgebung. Heute wäre das die „kapitalistische Herrschaftsform“. Diese müsse überwunden werden, um eine ideale Gesellschaft aufbauen zu können, so der marxistische Schlachtruf.

In dieser Lesart ist Gender ein Subprodukt von Antonio Gramscis Auffassung einer marxistischen Kulturrevolution.

Erstaunlicherweise ist in Deutschland „Gender“ in gewissen katholischen Milieus durchaus populär. Dass sich „Gender“ aus übelsten Ideologien speist, spielt für manche offenbar keine Rolle.

Die Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte beispielsweise ein Faltblatt mit dem Namen „Gender sensibel“ – eine Art soft-Version von „Gender“. Der „Katholische Deutsche Frauenbund“ hat die Broschüre „Gender, Gender Mainstreaming und Frauenverbandsarbeit“ herausgegeben. Caritas, BDKJ etc. haben ähnliche Publikationen und wohlwollende Stellungnahmen zu Gender verbreitet.

Der deutsche Katholizismus steht in dieser Hinsicht ziemlich alleine da, denn neben den letzten Päpsten haben die Bischofskonferenzen von Portugal, Spanien, Polen, der Slowakei, von Norditalien und von Sri Lanka, sowie der Bischof von Chur, Vitus Huonder, scharf die Gender-Ideologie in Hirtenbriefen verurteilt.

Dabei gab es eine deutsche Stimme, die schon seit langem vor der Bestrebung warnt, die wahre menschliche Identität zu missachten und den Menschen in marxistischer Manier zu einem gesellschaftlichen Produkt zu reduzieren.

So schreibt Kardinal Joseph Ratzingerin der Instruktion Libertatis Nuntius (1984), in der er die Irrtümer der Befreiungstheologie erläutert: „Wir rufen in Erinnerung, daß der Atheismus und die Negation der menschlichen Person, ihrer Freiheit und ihrer Rechte, sich im Zentrum der marxistischen Konzeption befinden. Diese enthalten auch die Irrtümer, die die Wahrheiten des Glaubens über die ewige Bestimmung der Person direkt bedrohen. Mehr noch, wer eine solche Analyse in die Theologie integrieren will, bei der die Kriterien der Interpretation von dieser atheistischen Konzeption abhängen, verstrickt sich in schlimme Widersprüche. Das Verkennen der geistigen Natur der Person führt dazu, diese völlig dem Kollektiv unterzuordnen und ebenso die Prinzipien eines sozialen und politischen Lebens zu leugnen, die mit der Menschenwürde übereinstimmen.“

Gender übernimmt dieses Grundprinzip aus der Befreiungstheologie und dem klassischen Marxismus. Das Arbeitsfeld von Gender ist aber nicht die Ökonomie, sondern die Geschlechtlichkeit. Das ist aber noch viel schlimmer, denn die Geschlechtlichkeit ist viel wichtiger für die Bestimmung der Identität und der Persönlichkeit eines Menschen, als seine Stellung im ökonomischen Produktionsprozess.

In "Salz der Erde", erschienen 1996, schreibt Kardinal Ratzinger zu den radikalsten Ausprägungen des Feminismus, die schon starke Ähnlichkeit mit der Gender-Ideologie besitzen: „Dabei ist nicht bloß an die Befreiung von Rollenzwängen gedacht, sondern letztlich wird eine Befreiung von der biologischen Bedingtheit des Menschen anvisiert. Man unterscheidet nun das biologische Phänomen Sexualität von dessen historischen Ausformungen, die man „gender“ nennt. … Es darf gar keine Aussage der >Natur< mehr geben; der Mensch soll sich beliebig modellieren können.“

Es ist verblüffend, wie früh Kardinal Ratzinger die tiefe Bosheit von „Gender“ erkannt hat, nämlich zu einem Zeitpunkt, als der Begriff lediglich in manchen Vorlesungssälen weniger Universitäten bekannt war.

Verblüffend ist aber auch, wie ungehindert „Gender“ trotzdem Eingang in manche katholische Milieus Deutschlands finden konnte.

UN-Drogenbericht 2016: Eine Viertelmilliarde Menschen weltweit konsumiert Suchtmittel

Das UN-Büro zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung veröffentlichte am 23, Juni 2016 sein Jahresbericht. Drogenkonsum bleibt nach wie vor ein ernsthaftes Problem, das bekämpft werden muss: 207.000 Menschen sind dem Bericht zufolge im Jahr 2014 durch Drogen zu Tode gekommen.

Rund ein Drittel der Todesfälle gehen aus Überdosis zurück.

Ca. 250 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren haben 2014 zu Drogen gegriffen. Von diesen leidet etwa 29 Millionen an Krankheiten oder Störungen als Folge des Drogenmissbrauchs.

Platz eins unter den Drogen nimmt Cannabis mit 183 Millionen Konsumenten ein. Auf 33 Millionen wird die Zahl der Konsumenten von Opioiden und Opiaten geschätzt. Diese Substanzen sind mit Abstand die gefährlichsten. 

Die Zahl der psychotropen Substanzen (Psychopharmaka, Halluzinogene etc.) steigt weiter an. 2014 wurden 66 neue gemeldet, 2015 bereits 75. Diese Substanzen beeinträchtigen die Psyche und können zu Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder noch schlimmere gesundheitliche Störungen führen.

Diese erschütternden Zahlen belegen, wie verantwortungslos Politiker vorgehen, die den Konsum von Drogen wie etwa Cannabis liberalisieren wollen. Ganz im Gegenteil: Der Konsum muss hart bestraft werden, um damit eine abschreckende Wirkung zu erreichen.