Dienstag, 26. April 2016

Vierjährige sollen vor Einschulung ihr Geschlecht aussuchen

Mathias von Gersdorff

Die Gender-Ideologen haben ein klares Ziel vor Augen: Die Seelen der Kinder entsprechend ihrer irrsinnigen Doktrin zu modellieren.


Die Radikalität der Gender-Ideologie: Schon mit vier Jahren (!), vor der Einschulung, sollen die britischen Kinder wählen, zu welcher sexuellen Orientierung sie sich hingezogen fühlen.

Britische Zeitungen berichteten, wie die Stadträte von Brighton und Hove City in diesem Anliegen Briefe an die Eltern von den Kindern verschickten.

Die Kinder sollten angeben, mit welcher Art von Geschlecht sie sich am ehesten identifizieren können, wobei die Möglichkeit, etwas anderes als Mann oder Frau anzugeben, ausdrücklich zugelassen war.

Die Absicht ist klar: Die Genderisten möchten so früh wie möglich die Kinder verunsichern. Die Kinder sollen keine Gewissheit über ihr Geschlecht und über ihre Persönlichkeit haben. Sie sollen sich fragen, ob ihre empfundene Identität tatsächlich „die richtige“ ist.

Linksintellektuelle und Linksaktivisten bezeichnen diese Art von Maßnahmen als „Identitätspolitik“.

Glücklicherweise gab es aus der Elternschaft heftige Proteste und in ganz Großbritannien Kopfschütteln. Auch der Abgeordnete Andrew Bridgen war entsetzt und sagte: „Die Schulen sollen den Kindern Lesen und Schreiben beibringen und nicht, ob sie ihr Geschlecht austauchen wollen.“

Die Stadtverwaltung wird die Befragung nun überdenken, so Zeitungsberichte.

Dieser Fall lehrt uns zwei Dinge:

Erstens: Die Genderisten sind Propagandisten einer radikalen und fanatische Ideologie, die vor nichts Halt macht, auch nicht vor der Unschuld der Kinder.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir immer wieder darauf hinweisen, was Gender wirklich ist. Dies erfahren Sie im Buch „Gender – was steckt dahinter“.

Zweitens: Es ist absolut notwendig, dass wir Widerstand gegen diesen Irrsinn leisten. Ansonsten wird sich Gender der Seelen der Kinder bemächtigen.

Deshalb muss die Aktion „Kinder in Gefahr“ wachsen. Bitte machen Sie Verwandte, Freunde und Bekannte auf unsere Aktion aufmerksam und senden Sie ihnen diesen Link, damit sie Teilnehmer unserer Aktion werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff​

Bundesregierung will weiter Tabakwerbung einschränken

Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministers Christian Schmidt (CSU) sieht ein Werbeverbot in Kinos für Tabakprodukte in Kinos vor. Damit soll die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geschützt werden. Das Verbot wird für Filme, die für Zuschauer unter 18 Jahren freigegeben sind gelten.

Das Gesetz wird in vier Jahren in Kraft treten, falls es vom Bundestag verabschiedet wird.

Schon heute gibt es Beschränkungen für Tabakwerbung. So dürfen Zigaretten nicht vor 18 Uhr beworben werden. Auch in Zeitschrift ist diese Werbung untersagt.

Kritiker des Gesetzes befürchten, dass Werbebeschränkungen für Alkohol, Zucker und Fette folgen sollen.

Auch ist unverständlich, wieso man so entschlossen gegen Tabakprodukte vorgeht, aber nicht gegen erotisierende Werbung. Wenn schon die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen gefährdet ist, sollte auch der Jugendmedienschutz ernster genommen werden. Erotisierende Werbung ist desorientierend und ist auch der Einstieg in Konsum von Pornographie.

28 Prozent der Bundesbürger für bundesweite CSU

Deutsche Parteilandschaft im Umbruch: Ganze 28 Prozent der Bürger würden eine bundesweite CSU begrüßen, so informiert ein Studienbericht des Instituts für Demoskopie Allensbach, der in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 20. April 2016 abgedruckt ist.

Die Studie des Allensbach Instituts konnte teils dramatische Veränderungen in den Vorlieben der deutschen Wähler feststellen.

Das Potential der sog. Volksparteien ist in den letzten sechs Monaten dramatisch gesunken.

So ist das Potential der Union auf 31 Prozent im Jahr 2016 geschrumpft, im August 2015 lag es noch bei 44 Prozent. (Mit Potential sind die Personen gemeint, die prinzipiell bereit sind, die Union zu wählen, ohne sich sicher zu sein.)

Das Potential der SPD ist im Jahr 2016 auf 25 Prozent gesunken (2013: 37, 2015: 32).

Interessanterweise stellt die Studie aus Allensbach fest, das auch die potentiellen Wähler der Grünen und der Linken weniger geworden sind. Der Erfolg der Grünen in Baden-Württemberg verdeckt, dass diese Partei in den anderen Bundesländern an Popularität verloren hat.

Der Anteil derjenigen, die gar keine Angabe machen, ist 12 Prozent im Jahr 2013 auf 28 Prozent im Jahr 2016 gestiegen.

Lediglich FDP und AfD sind in der Wählergunst gestiegen. 8 bzw. 10 bis 11 Prozent würden zurzeit diese Parteien wählen.

Diese neue Vielfalt im deutschen Parteienspektrum wird von den Wählern begrüßt.

Was die CSU angeht, wünschen sich vor allem AfD- und FDP-Wähler eine bundesweite Ausdehnung, doch auch überdurchschnittlich viele CDUler.

46 Prozent der Wähler begrüßen es, dass die AfD erfolgreich bei den letzten Landtagswahlen war. Eine sehr hohe Zahl, die in Kontrast zu der meist negativen Medienberichterstattung steht. Allerdings ist der Anteil der eigentlichen Sympathisanten mit 11 Prozent viel niedriger. Die AfD sei notwendig als Denkzettel für die anderen Parteien und wird als Protestpartei wahrgenommen, so die Studie. Die Tatsache, dass die Politik der etablierten Parteien zur Flüchtlingskrise nicht von der Mehrheit der Wähler unterstützt wurde, kam insbesondere der AfD zugute.

Ob sich auch langfristig die Einstellung der Wähler ändern würde, könne aus den letzten Umfragen nicht abgeleitet werden. Die Zustimmung für Union und SPD lag im Jahr 2009 bei nur 56,8 Prozent. Das ist fast genau der aktuelle Wert von 56 Prozent.

Dienstag, 19. April 2016

Setzt CDU Linksruck in Bund und Ländern fort?

Foto: Jorge Saidl
Mathias von Gersdorff

Ein Bericht in der „Welt“ macht wenig Hoffnung auf eine Kurskorrektur der CDU auf Bundes- wie auch auf Landesebene. Die tonangebenden Figuren zur Zeit scheinen weder desolate Wahlergebnisse noch das Erstarken der AfD groß zu interessieren.

Die Zeitung schreibt: „Generalsekretär Peter Tauber verhehlt jedenfalls nicht, dass er jeder konservativen Renaissance eine klare Absage erteilen will: >Die CDU war immer die Volkspartei der Mitte und wird das auch in Zukunft bleiben. Wir fangen auch nach dem Aufkommen der AfD nicht an, unseren Standpunkt von anderen bestimmen zu lassen<, macht er seine Position im Gespräch mit der Welt deutlich.“

Die Christdemokraten befinden sich an einem Scheideweg: Sollen sie sich weiterhin nach links bewegen und damit Koalitionen mit den Grünen erleichtern? Oder soll die CDU auf ihre verbitterte konservative Basis zugehen, die immer mehr zur AfD abwandert?

Rat suchte die CDU beim Demoskopen Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen aus Mannheim. Dieser empfahl in einem Vortrag für die CDU-Baden-Württemberg klar die Marschrichtung nach links, so der Bericht in der „Welt“.

Interessanterweise wurde Matthias Jung vom CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl eingeladen. Strobl gehört eindeutig zum liberalen Flügel der Südwest-CDU, ist offen für Koalitionen mit den Grünen und auch offen für die völlige Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit der traditionellen Ehe.

Praktischerweise kritisierte der Experte aus Mannheim den CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Guido Wolf.

Wolf, der dem konservativen Flügel angehört, setzte sich gegen Strobl in einer Abstimmung der CDU-Mitglieder als Spitzenkandidat durch. Während des Wahlkampfes konnte er kaum an Glanz gewinnen und war dem Spitzenkandidaten der Grünen, Winfried Kretschmann, völlig unterlegen. Kretschmann war selbst bei vielen CDU-Wählern populär. Bekanntlich sackte die CDU bei der Landtagswahl am 13. März 2016 in der Wählergunst ab und bekam gerade mal 27 Prozent der Stimmen.

Wird diese Niederlage und die existentielle Krise der ansonsten machtverwöhnten CDU in Baden-Württemberg benutzt, um einen Durchmarsch nach links durchzuführen?

Vielleicht. Jedenfalls dürften die Spannungen innerhalb der CDU weiter anwachsen – sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene. Die Positionierung für die Bundestagswahl 2017 wird wohl sehr früh das dominierende innerparteiliche Thema werden.

Koalitionsgespräche BaWü – Grüne pochen auf sexuelle Vielfalt in Schulen

Mathias von Gersdorff

Bei den stattfindenden Koalitionsgesprächen zur Bildung einer Landesregierung in Baden-Württemberg, lässt „Bündnis 90/Die Grünen“ nicht am Leitprinzip der sexuellen Vielfalt für die Bildungspläne rütteln, so meldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 18. April 2016.

Die Hartnäckigkeit der Grünen in dieser Frage bringt die CDU - ihren gegenwärtigen Gesprächspartner – in erhebliche Schwierigkeiten.

Die CDU im Ländle ist hinsichtlich einer Regierungsbildung mit den Grünen in zwei Lager gespalten. Ein liberales Lager, unter der Führung des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl, hat keine Bedenken, mit den Grünen eine Koalition einzugehen. Für dieses Lager sind die wirtschaftlichen Themen entscheidend und es ist geneigt, in der Schulpolitik nachzugeben. Diese Gruppe ist insbesondere im Landesvorstand stark.

Die Konservativen, die stark in der Landtagsfraktion vertreten sind, können sich durchaus vorstellen, die Gespräche mit den Grünen platzen zu lassen. Sie wollen den christlichen „Markenkern der CDU“ erhalten sehen. Für dieses CDU-Lager wäre es auch schwieriger, ihrer Basis zu vermitteln, dass von nun an die Kinder in den Schulen Gender-Erziehung erhalten sollen.

Seit über zwei Jahren protestieren Eltern und Organisationen gegen die Einführung von Gender in den Schulen. Die Proteste könnten sich nun fortsetzen und gegen die CDU selbst gerichtet werden, falls schließlich ein grün-Schwarzer Koalitionsvertrag zustande kommen sollte. Für das öffentliche Ansehen der CDU, die stets darauf geachtet hat, eine konservative Schulpolitik zu betreiben, wäre eine solche Situation katastrophal.

Gender ist vollumfänglich im Bildungsplan unter der Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)“ vorgesehen. Der Bildungsplan wurde noch in den letzten Tagen der alten Landtagsregierung vom vormaligen Kultusminister Andreas Stoch (SPD) in Kraft gesetzt.

Basis der Frankfurter CDU poltert gegen „Vergrünung“

Foto: Jorge Saidl
Die CDU-Frankfurt ist immer noch dabei, sich die Wunden der letzten Kommunalwahl vom 6. März 2016 zu lecken. Zur Erinnerung: Die CDU verlor 6,4 Prozent und fiel auf 24,1 Prozent. Dadurch bekam sie lediglich 22 von 93 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung.

Die Parteileitung bekam auf dem Parteitag am vergangenen Wochenende den Unmut der Mitglieder deutlich zu spüren.

Die Kritik richtete sich sowohl gegen die Ausrichtung der Bundespartei sowie gegen den Kreisverband, insbesondere gegen die Zusammenarbeit mit den Grünen (15,3 Prozent). Frankfurt am Main wird seit 2001 von CDU und Grünen regiert, manchmal mit Beteiligung der FDP. Der Oberbürgermeister Peter Feldmann gehört der SPD an.

Auf dem Parteitag wurde ein desaströser „Linksrutsch“ konstatiert. „Wir machen eine ziemlich grüne Politik“ und „Die Stimmung unter den Mitgliedern sei grottenschlecht“, so ein Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 18. April 2016.

Der Vorsitzende der CDU im Stadtteil Praunheim, Thomas Rätzke, beklagte, dass sich die Partei nicht mehr für die klassische Familie interessieren würde. Aus der CDU in der Nordweststadt – einem Viertel mit manch sozialen Brennpunkten - war zu hören, dass viele diesmal die AfD gewählt hätten. Die AfD, die nicht in allen Ortsverbänden antrat, bekam 8,9 Prozent der Stimmen. Die „Bürger für Frankfurt", die der AfD nahestehen, bekamen 2,7 Prozent.

Für den türkischstämmigen Naim Yildirim gibt es deshalb keine Zweifel: Die Zusammenarbeit mit den Grünen muss beendet werden.

Möglicherweise kommt es sogar dazu - doch nicht weil die Führung der CDU das so will - sondern weil die SPD (23,8 Prozent), der nun notwendige Koalitionspartner der CDU in Frankfurt, die FDP (7,5 Prozent) favorisiert.

Uwe Becker, der wiedergewählte CDU-Parteichef will aber die die Grünen in die Stadtkoalition holen, weil er sich ihre Unterstützung bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2018 erhofft.

Umfrage: Grüne und Unionswähler mehrheitlich gegen schwarz-grüne Koalition

(Christliches Forum/Felizitas Küble) Das Erfurter INSA-Institut hat eine repräsentative Umfrage durchgeführt und wollte von Wählern der Union und der Grünen wissen, wie sie über eine mögliche künftige schwarz-grüne Bundesregierung denken. Das Ergebnis lautet: Bündnis_90_-_Die_Grünen_Logo.svg

Weniger als ein Fünftel aller Befragten (17,5 %) sprach sich für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene aus, vor allem Männer (49,7 %) stehen diesem Bündnis ablehnend gegenüber.

Dagegen sprechen sich 39 Prozent der heutigen CDU/CSU-Wähler für diese Koalition aus. Unter den Befragten, die der CDU/CSU bei der letzten Bundestagswahl 2013 ihre Stimme gaben, liegt die Zustimmung nur bei 32 Prozent.

Bei den grünen  Wählern hat sich die Ablehnung von 38,8 Prozent unter den Wählern von 2013 auf 30,2 Prozent unter den heutigen Wählern verringert.


Weitere Informationen:  http://www.insa-consulere.de/

Geschlechtsselektion durch Abtreibung breitet sich im Westen aus

Die vorwiegend in Asien praktizierte Selektion des Geschlechts breitet sich immer mehr auch im Westen aus, so berichtet die „Catholic News Agency“ unter Berufung einer Studie des „Charlotte Lozier Institute“.

In China beispielsweise werden pro 116 Buben 100 Mädchen geboren.

In etlichen asiatischen Gesellschaften werden Buben den Mädchen vorgezogen. Aus diesem Grund werden überwiegend Mädchen abgetrieben. Diese Praxis breitet sich nun auch im Westen aus, vor allem in Ländern mit starker asiatischer Einwanderung, wie etwa Großbritannien, den Vereinigten Staaten oder Kanada.

Insbesondere in Familien, die schon weibliche Kinder haben, wird Geschlechtsselektion betrieben. Mütter mit indischer Abstammung bekommen in Kanada als drittes Kind pro 138 Buben nur 100 Mädchen. Im Falle des vierten Kindes ist das Verhältnis 166 zu 100!

Geschlechtsselektion wurde vor allem durch die technologische Entwicklung der Präinmplantatiosdiagnostik und der Pränataldiagnostik ermöglicht.

Einzelne Länder versuchen durch Verbote diese Form der Geschlechtsdiskriminierung zu verhindern: Schweiz, Neuseeland, Vietnam und andere.

Doch das wird das Problem nicht lösen: Die wahre Ursache für die Geschlechtsselektion durch Abtreibung ist die Tatsache, dass Abtreibung erlaubt ist. Diese muss verboten werden, denn jegliche Abtreibung ist eine Diskriminierung von Menschen und ein Angriff auf das essentielle Recht auf Leben.

Dienstag, 12. April 2016

Psychotherapeutin: Kinder werden zu Narzissten verzogen

Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger warnt in ihrem neuesten Buch „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden - Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können“ vor dem heute üblichen Laissez Faire in der Erziehung der Kinder.

In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ am 10. April 2016 nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Die Zahl von psychotherapeutischen Behandlungen hätte sich in Österreich seit 2005 verdoppelt. Immer mehr Jugendlichen seien auf einem strikten Verweigerungskurs. Schon viele Kinder unter zehn Jahren sind verhaltensauffällig.

Der Grund für diese Rebellion der Kinder: „Weil sie nicht in einer kindgerechten Umgebung aufwachsen. Die Eltern dieser Kinder machen ihren Job nicht. Sie wollen lieber die Freunde ihrer Kinder sein, als sie zu erziehen“.

Wenn den Kindern keine Grenzen gesetzt werden und sie keine Regeln zu befolgen haben, werden sie nicht in ihrer Kreativität gefördert, wie viele heutzutage glauben, sondern schlichtweg ihrem eigenen Schicksal überlassen. Dadurch entwickeln die Kinder keine Grundsicherheit und fühlen sich im Grunde überfordert. Gleichzeitig wird ihnen aber der Eindruck vermittelt, sie können tun, was ihnen gerade beliebt. Das Ergebnis: Herzkalte Narzissten, die sich sozial nicht integrieren lassen und die auch gegenüber den Anforderungen des Lebens hilflos ausgesetzt sind.

Besonders problematisch ist die Tatsache, dass die Kinder nicht mehr von den Eltern, also von der älteren Generation, sondern von der Clique (Peergroup) erzogen werden zu der sie gerade gehören. Es ist also eine horizontale Erziehung. Dadurch wird die Übertragung der Kultur, der Werte, der sozialen Normen von Generation zu Generation unterbrochen. „Das ist eine Novität und führt zu absurden Betriebskulturen, die narzisstisch und brutal sind.“

Bundesregierung plant Verbot sexistischer Werbung

Die Bundesregierung plant „sexistische“ Werbung zu verbieten. Federführend ist Bundesjustizminister Heiko Maas(SPD). Mit dem Vorhaben soll besonders gegen „frauenverachtende Werbung“ vorgegangen werden, so der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Das Gesetzesprojekt aus dem Bundesjustizministerium wird vor allem von Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion unterstützt.

Rechtliche Grundlage ist das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, welches „aggressive geschäftliche Handlungen“ untersagt. Darunter versteht man auch Werbung, die als „menschenrechtsverletzend“ eingestuft werden kann. Der Sinn dieses Gesetzes ist zu verhindern, dass manche Unternehmen sich gegenüber der Konkurrenz Vorteile verschaffen, indem sie auf besonders aggressive Art und Weise die Kunden ansprechen.

Konkret soll das Gesetz Werbung bekämpfen, die „sexuelle Anziehung als ausschließlichen Wert von Frauen“ darstellt.


Das Gesetzesprojekt wird von Union und FDP kritisiert. Ein solcher „Gesinnungs-TÜV“ sei ein Schritt Richtung Nanny-Staat, der dem Bürger nichts zutraut und Verbraucher für unmündig hält, so Christian Lindner von der FDP. Kritik äußerten auch die AfD und der Chef des Verbandes für Dialogmarketing (FAZ vom 12. April 2016).


Oft ist die im Gesetzentwurf bedachte Werbung erotisch oder gar am Rande der Pornographie. Insofern ist unverständlich, wieso nicht auch Argumente aus dem Jugendmedienschutz zur Bekämpfung dieser Art Werbung herangezogen werden. Es ist höchste Zeit, dass der Jugendmedienschutz eine Aufwertung erfährt und auch stringenter in der Evaluation von Anzeigen, Werbespots und Plakaten zum Maßstab genommen wird.

Bundeskabinett beschließt Maßnahmen gegen Menschenhandel

(PM Bundesregierung) Die Bundesregierung geht weiter gegen Menschenhandel und Organisierte Kriminalität vor. Das Kabinett hat beschlossen, einen entsprechenden Gesetzentwurf zu ergänzen. Der strafrechtliche Schutz von Opfern von Menschenhandel und Zwangsprostitution wird damit weiter verbessert.

Die Strafvorschrift des Menschenhandels wird neu gefasst: Geschützt werden künftig Personen, die sich in einer persönlichen oder wirtschaftlichen Zwangslage befinden oder aufgrund ihres Aufenthalts in einem fremden Land hilflos sind. Grundsätzlich erfasst sind alle unter 21-Jährigen.

Strafbar macht sich beispielsweise jemand, der diese Personen anwirbt oder sie befördert. Damit soll dagegen vorgegangen werden, dass Menschen bei der Prostitution ausgebeutet, sie in ausbeuterischer Weise beschäftigt werden oder der Bettelei nachgehen sollen. Zudem gilt die Strafbarkeit, wenn Menschen in Sklaverei gehalten oder ihnen rechtswidrig ein Organ entnommen werden soll.


Strafbarkeit der Ausbeutung

Es werden auch zwei weitere Straftatbestände geschaffen, die denselben Personenkreis schützen: Ausbeutung der Arbeitskraft und Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung.

Zudem wird eine Strafbarkeit für Kunden sexueller Dienstleistungen eingeführt. Jemand, der die Zwangslage eines Opfers des Menschenhandels ausnutzt, um sexuelle Handlungen vorzunehmen, macht sich künftig strafbar. Wenn der Kunde jedoch freiwillig einen Menschenhandel oder eine Zwangsprostitution bei der zuständigen Behörde anzeigt, ist er straffrei.

Mittwoch, 6. April 2016

Mittwoch, 6. April 2016

Neuer Bildungsplan Baden-Württemberg: Gender vollständig enthalten


Kein Anlass für ein Ende der Proteste
Mathias von Gersdorff

Nach der Veröffentlichung des neuen Bildungsplanes für die Schulen Baden-Württembergs am 4. April 2016 gab es in manchen Kreisen eine gewisse Erleichterung, dass es nicht so schlimm kam, wie zunächst befürchtet wurde. „Die Schärfe und Übergewichtung des Themas ‚sexuelle Vielfalt‘ wurde als Reaktion auf die Bürgerproteste und Stellungnahmen massiv zurückgenommen“, äußerte beispielsweise der Vorsitzende der Evangelischen Lehrer- und Erziehergemeinschaft, Studiendirektor Paul-Gerhard Roller, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Etwas vorsichtiger ist die Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg, Sabine Kurtz (Leonberg). Ihrer Auffassung nach hätten die Proteste gegen den Bildungsplan viel erreicht und diesen deutlich entschärft, doch sie befürchtet, eine Überbetonung des Themas sexuelle Vielfalt könnte durch den sog. Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ in den Schulen eingeführt werden.

Zur Erinnerung: Kultusminister Andreas Stoch von der bei der Landtagswahl am 13. März 2016 abgewählten SPD unterzeichnete als letzte Amtshandlung den umstrittenen Bildungsplan und setze ihn damit für das Schuljahr 2016/2017 in Kraft. Dieser Schritt wurde heftig kritisiert, denn er ignorierte den Wahlausgang und entzog die Diskussion über den Bildungsplan den sich anbahnenden Koalitionsverhandlungen.

Ist nun eine Entwarnung angebracht? Dürfen sich die Bildungsplangegner mit dem aktuellen Bildungsplan zufrieden geben?

In keiner Weise. Man braucht nur einen genauen Blick auf die Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)“ zu werfen, um leicht sehen zu können, dass „Gender“ noch in vollem Umfang im neuen Bildungsplan enthalten ist.

Die Leitperspektive wird deutlich in einem Absatz, in welchem die Gender-Ideologie zu einem Kerninhalt des neuen Bildungsplanes erhoben wird: „Schule als Ort von Toleranz und Weltoffenheit soll es jungen Menschen ermöglichen, die eigene Identität zu finden und sich frei und ohne Angst vor Diskriminierung zu artikulieren. Indem Schülerinnen und Schüler sich mit anderen Identitäten befassen, sich in diese hineinversetzen und sich mit diesen auseinandersetzen, schärfen sie ihr Bewusstsein für ihre eigene Identität. Dabei erfahren sie, dass Vielfalt gesellschaftliche Realität ist und die Identität anderer keine Bedrohung der eigenen Identität bedeutet.

Analysieren wir die entscheidenden [gekürzten] Stellen: Die „Schule soll den jungen Menschen ermöglichen, die eigene Identität zu finden“.

Dieser Satz behauptet nichts anderes, als dass man die eigene Identität, die eigene Persönlichkeit nicht unmittelbar erkennen kann. Man ist sozusagen auf der Suche nach der eigenen Identität, AUCH nach der sog. sexuellen Identität. Hier wird also impliziert, dass das biologische Geschlecht keine Rolle bei der sexuellen Identität oder Orientierung spielt. Man kann zwar biologisch Mann oder Frau sein, doch dadurch ist die „sexuelle Identität“ oder die „sexuelle Orientierung“ (beide werden im Bildungsplan nicht näher definiert) nicht festgelegt.

Genau das ist die Auffassung von Gender: Das Geschlecht sei nicht durch die Natur des Menschen festgelegt, sondern eine Konstruktion. Bausteine dieser Konstruktion sind gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Ansichten, so die Gender-Ideologie.

Diese Auffassung widerspricht der elementaren menschliche Erkenntnis und ist daher unwissenschaftlich. Man kann diese Sichtweise des Menschen nicht anderes bezeichnen denn als eine Ideologie wider die Vernunft.

Der oben zitierte Satz aus dem neuen Bildungsplan besagt, dass man auf der Suche nach der Identität schlechthin sei, also nicht bloß nach der „sexuellen Identität“. Das heißt, hier wird regelrecht geleugnet, dass die menschliche Identität in irgendeiner Weise von der Natur festgelegt wird.

Gender spaltet also Identität von Geschlecht. Doch die Aussagen des neuen Bildungsplanes gehen noch viel weiter: Die menschliche Identität selbst ist eine Konstruktion. Der neue Bildungsplan ist – philosophisch betrachtet – noch viel radikaler als die Gender-Ideologie.

Diese Sichtweise wurde von Papst Benedikt XVI. als eine „antropologische Revolution“ bezeichnet, also eine Revolution, eine Auflehnung gegen die menschliche Natur des Menschen an sich.

Ein weiterer Satz im oben zitierten Absatz ist besonders aussagekräftig hinsichtlich der impliziten Philosophie des Bildungsplanes: „Indem Schülerinnen und Schüler sich mit anderen Identitäten befassen, sich in diese hineinversetzen und sich mit diesen auseinandersetzen, schärfen sie ihr Bewusstsein für ihre eigene Identität.“

Das ist nichts anderes als das Programm, was wir vom Praxisbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt: Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit“ von Elisabeth Tuider kennen. Die Schüler sollen Charade spielen und sich vorstellen, sie seien transsexuell, bisexuell oder was auch immer. Es ist ein Spiel mit den Identitäten, etwa im Sinne, wie das Judith Butler in „Das Unbehagen der Geschlechter“ vorgeschlagen hat. Dieses Buch ist so etwas wie die Bibel der Genderisten. Dort wird postuliert, die Geschlechter seien nicht eindeutig definiert und man müsse „Verwirrung“ in die „konstruierte“ Polarität von Mann und Frau bringen.

Genau diese Verwirrung, dieses Spielen mit Identitäten – „sexuellen Identitäten“ inklusive – sieht die Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)“ vor.

Offensichtlich orientiert man sich nach einer völlig relativistischen Sicht des Menschen, die in scharfem Kontrast mit dem Naturrecht und mit der christlichen Auffassung von Mann und Frau stehen.

Dienstag, 5. April 2016

Weitere Einzelheiten über Gender-Erziehung in Bayerns Schulen


Von Guido Radig, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Mathias von Gersdorff

Langsam sickern immer mehr Einzelheiten über die geplante Gender-Erziehung in Bayerns Schulen durch. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gab am 3. April 2016 einige Einschätzungen von Funktionären wieder, die Schlimmes befürchten lassen:

„Auch Pro Familia begrüßt die neuen Richtlinien und den Fokus auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsbilder. Die Themen seien ohnehin seit Jahrzehnten im Verbandskonzept für sexuelle Aufklärung verankert, sagt eine Beraterin. Für sie ändere sich daher nichts. Das Angebot des Verbands für Sexualpädagogik und Familienplanung, Aufklärungsunterricht bei Workshops in den Klassen durchzuführen, nähmen viele Schulen gerne an“, so die FAZ.

„Pro Familia“ ist eine Organisation, die seit Jahrzehnten Lobbyarbeit für eine ultraliberale Sicht von Sexualität in den Schulen betreibt. Kein Wunder, dass sie über die neuen Richtlinien hocherfreut ist.

Die Tatsache, dass gerade „Pro Familia“ teilweise diese neue Gender-Erziehung an den Schulen übernehmen soll, ist ein regelrechter Skandal. Pro Familia vertritt eine radikale Pro-Abtreibungsposition und verbreitet eine Sexual-Ideologie, die antichristlicher nicht sein könnte. Sie sind dankbar, dass sie mit ihrer Ideologie an die Kinder herangelassen werden. O-Ton von „Pro Familia“ in der FAZ: „Für die Lehrer ist Sexualität in der Regel ein schwieriges Thema. Sie sind froh, wenn externe Berater in die Schule kommen, um mit den Schülern über Sexualität zu sprechen.“

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands, Simone Fleischmann, spricht die Essenz des bayerischen Gender-Erziehungsplanes aus: Die Reform sei die „absolute Chance“, den Gender- und Rollenbegriff eingehender zu behandeln, so die FAZ.

Somit wäre wohl klar, worum es bei den „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ geht: Gender-Indoktrination.

Der FAZ-Artikel redet den Widerstand in der Gesellschaft klein, indem er von wenigen Einzelfällen berichtet und dabei ausgerechnet „Pro-Familia“ zitiert: „Pro Familia Augsburg bestätigt, dass Widerstand gegen eine Anpassung des Aufklärungsunterrichts nur von Einzelnen ausgehe“.

Für Pro Familia besteht kein Zweifel, das Gender in den Schulen durchgesetzt werden müsse, koste es, was es wolle: „Wir müssen Antworten auf alle Fragen geben. Und wenn ein Kind sagt, dass es zwei Papas hat, erkennen wir das als genauso wertig an wie eine traditionelle Familie.“

Kardinal Robert Sarah übt scharfe Kritik an Gender

Foto von François-Régis Salefran - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der in Guinea geborene Kurienkardinal Robert Sarah hat seine Kritik an der Gender-Ideologie während einer Präsentation seines Buches „Gott oder Nichts“ bekräftigt.

Kardinal Sarah erklärte sein Unverständnis über die Bereitschaft der Europäer, die gleichgeschlechtliche Ehe, die Gender-Theorie und die Verwischung der Unterschiede zwischen Mann und Frau zu akzeptieren. Diese Haltung sei auf dem Hintergrund ihrer christlichen Geschichte und Kultur unverständlich.

Jeder normale Mensch könne leicht erkennen, dass Männer und Frauen komplementär zueinander geschaffen seien, sie wären aufeinander angewiesen. Gender leugnet somit essentielle und offensichtliche Wahrheiten der menschlichen Natur.

Neue Studien: Facebook & Co. wirken wie Kokain

Soziale Medien haben ein hohes Potential, Nutzer süchtig zu machen. Dies fand eine neue wissenschaftliche Studie der Universität Bergen in Norwegen heraus. Für die Studie wurde das Nutzerverhalten von Studenten untersucht.

Der Grund: Soziale Medien wie Facebook oder Twitter können erheblich die Produktion des Glückshormons Dopamin erhöhen. Dopamin wird auch durch den Konsum von harten Substanzen wie Heroin, Kokain, aber auch Alkohol oder Pornographie erhöht.

Doch die Produktion dieses Hormons schwächt sich ab. Um das angestrebte Glücksgefühl zu erreichen, muss die Dosis erhöht werden. Dadurch kommt der Konsument in einen Teufelskreis: Bei geringerer Wirkung muss die zugeführte Menge ständig erhöht werden. Dies kann so weit führen, dass der Konsument eines Tages nur noch für diese Droge lebt.

Genau das hat die Studie der Universität Bergen beobachtet: Die Studenten spüren Entzugssymptome, falls man ihnen die Nutzung von Facebook einschränkt.

Brandwatch“, ein Informationsportal für Internet-Marketing, ließ sich von der norwegischen Studie inspirieren und erstellte selber eine Studie über das Suchtpotential der sozialen Medien. Im Wesentlichen wurde nach Hinweisen auf Sucht durch Nutzer von sozialen Medien geforscht.

Einige Ergebnisse: Die meisten Süchtigen befinden sich in Twitter, gefolgt von Facebook, Youtube und Instagramm.

Frauen scheinen mit 56 Prozent betroffener als Männer zu sein. Gleichzeitig sind mehr Männer auch bereit, die Nutzung von sozialen Medien zu beenden: 55 versus 45 Prozent.

„Brandwatch“ fand heraus, dass sich die meisten Süchtigen in Twitter aufhalten, aber diese schaffen es auch am ehesten, ihre Sucht mit dem Abschied von den Sozialen Medien zu beenden.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Gender"?

Diese Schrift analysiert von einem kritischen Standpunkt aus die Gender-Ideologie. Erläutert werden die Folgen aus Sicht der Betroffenen: der Kinder, der Eltern, der Gesellschaft. Auch die Interessenlagen des Staates und der Lobbygruppen werden beleuchtet. Der Autor versteht es, auf gut verständliche Weise in die Materie einzuführen und auf die wichtigen Aspekte und Teilgebiete des Themas einzugehen.
Geb., 128 S., 20,5x13,5cm, 14,95 Euro in Buchhandlungen, Amazon etc.. Auch als E-Book: 11,99 (Amazon)


Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez: Eine Freiheit, die die Wahrheit nicht respektiert, verwandelt sich in Zügellosigkeit und führt zur Unvernunft. Diese Sorgen bilden die Grundlage des Buches „Gender: Was steckt dahinter“ des Autors Mathias von Gersdorff.

Hedwig von Beverfoerde (Demo für Alle): Wer „Gender – was steckt dahinter“ von Mathias von Gersdorff liest, wird erkennen, wieso der Widerstand gegen die Gender-Ideologie so wichtig ist und wieso sie aus den Schulen und Kindergärten fern gehalten werden muss.