Dienstag, 24. Februar 2015

DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 21. März 2015, 15:00 Uhr


DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Samstag, 21. März 2015
in Stuttgart, Schillerplatz
um 15 Uhr

 Bündnispartner:
    
Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim und Rems-Murr
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de

21. März 2015 in Münster: 1000 Kreuze für das Leben


„1000 Kreuze für das Leben“

In memoriam Clemens August Kardinal von Galen

am Samstag, den 21. März 2015 in Münster / Westfalen
Beginn 14.30 Uhr am St. Aegidii Kirchplatz mit der Ausgabe der Kreuze

Ein wahrhaftiges Zeugnis aller Christen ist jetzt gefragt!

Veranstalter:
EuroProLife e.V. Europäische Stimme der ungeborenen Kinder
www.europrolife.com

Im Kampf um Popularität werden Pop-Musiker immer pornographischer

Mathias von Gersdorff

Die letzten Produktionen von Pop-Sängern wie Nicki Minaj, Jennifer Lopez und Iggy Azalea sind dermaßen anzüglich, dass sie kaum zu beschreiben sind.

In ihren Musikvideos treten solche Sängerinnen nicht nur fast nackt auf, sondern verüben Bewegungen, die ansonsten wohl nur in zwielichtigen Etablissements zu sehen sind.

Findet hier nicht eine regelrechte Prostituierung von Pop-Künstlern statt? 


Jedenfalls liegt ein klarer Verstoß des Jugendmedienschutzes vor. Die Szenen sind nicht nur fast pornographisch, sondern wirken auf Kinder und Jugendliche - also die Adressaten dieser Musikvideos - desorientierend.

Die Nahaufnahmen von sog. Twerk-Moves sind dermaßen aufdringlich, dass die Musik – was ja eigentlich das Wichtigste eines Liedes sein sollte – einem wie ein bloßer Vorwand vorkommt, um erotische Tänze als Video-Clips zu tarnen und in den entsprechenden Fernsehprogrammen und im Internet zeigen, und vor allem verkaufen zu können.

Was sagen eigentlich Frauenrechtlerinnen zu dieser Entwicklung? Meinen sie etwa, dass Frauen, die sich auf diese Weise einem Millionenpublikum zeigen, sich dadurch emanzipieren würden? Mitnichten. 


Hier findet nichts anderes als eine neue Form der Sexversklavung statt, die als „Kultur“ verbrämt wird. Und die Pop-Industrie wird keine Werbekampagne scheuen, um diese Entwicklung in den Mode-Mainstream zu übertragen. 

Wir dürfen uns mit dieser Entwicklung nicht abfinden, sondern von den Jugendschutzbehörden verlangen, dass sie hier aktiv werden.

Magersucht: Hungern als sozialer Event

Magersucht, Essstörung, Bulimie – klingt nicht so reizend wie Thinspiration. Unter diesem Begriff verbreiten Frauen Bilder ihrer extrem dürren Körper.

Auf Instagram und anderen Plattformen posten junge Frauen Fotos ihrer knochigen Körper und wollen sich so gegenseitig zur Gewichtsabnahme motivieren. Der Begriff setzt sich aus den Worten thin (dünn) und Inspiration zusammen. Die Bilder sind dramatisch und nebenbei wird begleitend vom „Sterben, um dünn zu sein“ geschrieben.

Instagram, Twitter und Co. wurde vorgeworfen, auf ihren Plattformen Essstörungen zu glorifizieren. Und obwohl seit 2012 diese Begriffe verboten sind tauchen immer wieder neue abgewandelte Schlagwörter auf, unter denen Bilder extrem dünner Frauen sind. Auch bei Google findet man unzählige Fotos und Ratschläge von Frauen mit Essstörungen. Essstörungen sind eine Krankheit, Thinspiration ist dagegen ein erstrebenswerter Lifestyle, so die Botschaft der Bewegung.

Magersüchtige Teenies schließen sich neuerdings immer häufiger in geschlossenen WhatsApp-Gruppen zusammen und stacheln sich dort mit ihrem Magerwahn an.

Wie in einer anderen Welt spielen die Mädchen ein gefährliches Spiel. Sie hungern sich Gramm für Gramm von ihren dünnen Körpern. Wer stirbt, hat gewonnen in diesem Spiel. So oder so ähnlich betreiben es Mädchen schon seit Jahren in "Ana-Foren im Internet". Pro-Ana" ist der harmlose Name für einen gefährlichen Trend, die Krankheit Anorexie oder Magersucht zu verherrlichen. Seiten, auf denen sich Pro-Ana-Anhängerinnen treffen, verharmlosen Magersucht als erstrebenswerten Lebensstil. Sie suchen hier nicht Hilfe, um die Krankheit zu überwinden, sondern stacheln sich gegenseitig an. Es gibt Gewichtstagebücher und Kalorientabellen, dazu Tipps um durchzuhalten. Es wurden immer wieder Pro-Ana-Seiten gesperrt, die dann schnell an anderer Stelle wieder auftauchten.

Es gibt nun einen lebensgefährlichen Wettstreit und eine neue Entwicklungen: Denn über WhatsApp hungern viele, meist sehr junge, Mädchen jetzt gemeinsam in geschlossenen Magersucht-Gruppen. So sind sie den ganzen Tag mit ihren Leidensgenossen im Kontakt und niemand kann sie kontrollieren.

Doch nicht nur die Anonymität ist gefährlich. Auch wenn sich die Szene jetzt zu verlagern scheint, das Prinzip ist gleich geblieben: Man versucht sich immer gegenseitig zu übertrumpfen. Wer schafft es weniger zu essen, wer schafft es wieder ein Kilo mehr abzunehmen? Und so startet man diesen Wettkampf, versucht alle anderen zu übertrumpfen und sich selbst zu Tode zu hungern.

Mit Angaben aus 20min.ch

Eltern und Erzieher lehnen digitale Früherziehung ab

Knapp jedes fünfte Kind im Grundschulalter beschäftigt sich schon mehr als eine Stunde täglich mit Computer, Tablet und Smartphone. 82 Prozent der über Achtjährigen nutzen das Internet.

Die Frage, ab wann Kinder den Kontakt mit digitalen Medien erfahren sollten und wie es in Deutschland um die Medienpädagogik in Kitas und Grundschulen steht, hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung untersucht.

Dazu befragten die Meinungsforscher bundesweit mehr als 1500 Eltern von Kindern im entsprechenden Alter, Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrer. Die Ergebnisse sind klar: Eltern und Erzieher sehen Kitas nicht als den Ort, an dem Kinder an Computer, Tablets und Smartphones herangeführt werden sollten. Sie befürchten eine Überforderung der Kleinen. Erzieher glauben, dass der Gebrauch digitaler Medien sogar die Talente von Kindern verkümmern lassen (35 Prozent) und stehen digitaler Früherziehung skeptisch bis ablehnend gegenüber, auch weil die Kinder mit der damit verbundenen Informationsflut überfordert sind.

70 Prozent der Eltern und Lehrer sind demnach der Ansicht, man sollte Kinder nicht unbedingt so früh wie möglich an digitale Medien heranführen. Nicht einmal jeder Fünfte plädiert für einen frühen Umgang mit Computer, Tablet, Smartphones und dem Internet. Ängste gibt es vor allem gegen den Einsatz digitaler Medien schon im Kindergarten. Nur jeder Fünfte befürwortet, wenn die Kinder schon vor der Schule damit vertraut gemacht werden. Bei der Grundschule stimmt dagegen schon jeder Zweite zu.

Die Zuständigkeit für die digitale Frühbildung sehen Erzieher nicht bei sich, sondern bei den Eltern. Für sie ist die Vermittlung von ersten Kenntnissen im Lesen, Schreiben und in Englisch wichtiger.

Mit Informationen aus Die Welt

Gesundheitliche Risiken durch Smartphone

Smartphones sind aus der Welt von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Telefonieren, SMS, Fotos, Musik, Videos, Spiele und Chatten in sozialen Netzwerken gehören heute zur Alltagsbeschäftigung. Doch sie können ernste gesundheitliche Problemme verursachen.

Neben Schulen und Jugendeinrichtungen sollten vor allem die Eltern ihre Kinder auf dem Weg in die digitale Welt begleiten und unterstützen. Denn kaum ein Jugendlicher geschweige denn ein Kind ist sich der vielen Risiken und Gefahren bei der Onlinenutzung von Smartphones bewusst: Getarnte Kostenfallen, unseriöse Angebote, gesundheitliche Risiken oder Suchtpotentiale, um nur einige zu nennen. Das Angebot an kindgerechten Inhalten liegt nur ein paar Mausklicks von Hasspropaganda, Pornografie, Happy-Slapping oder Splatter-Videos entfernt. Zudem können Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Internet-Tauschbörsen schnell ins Visier von Abmahnanwälten der Musik- und Filmbranche geraten und kriminalisiert werden. Ganz abgesehen von Cyber-Mobbing-Attacken durch böswillige Dritte oder falsche Freunde.

Experten der Medizin haben drei Kategorien von Krankheiten herausgearbeitet:


    Verletzung durch ständig wiederholte Bewegungen
    Krankheit durch unnatürliche Haltung und Krafteinwirkung
    Augenkrankheiten


Das Handy in der Hand, der Kopf ist vornübergebeugt - circa eine Stunde verbringen Smartphone-Nutzer täglich in dieser gekrümmten Position. Für die Wirbelsäule ist das eine extreme Belastung, zeigt eine neue Studie, welche im Fachmagazin “Surgical Technology International“ veröffentlicht wurde. Wird der Kopf um 60 Grad geneigt, wirken Kräfte von bis zu 30 Kilo auf Rücken und Nacken. Die Folge sind Verspannungen und ein frühzeitiger Verschleiß der Bandscheibe sowie Kopfschmerzen. Immer wieder gleiche Bewegungen durch Tippen von Kurznachrichten belasten Gelenke, Muskeln, Sehnen und Nerven. Diese Abläufe führen zu einer schmerzhaften Krankheit: RSI (Repetitive Stress Injuries) also sich wiederholende Stress-Verletzungen. 


Die Schrift auf dem Smartphone ist meist klein. Die Lesbarkeit wird durch Spiegelungen zusätzlich erschwert. Wer damit zu kämpfen hat, Texte auf einem Bildschirm zu entziffern, riskiert Augenleiden, die von ärgerlich und lästig bis hin zur Arbeitsunfähigkeit reichen. Die Symptome, oft als «Computer Vision Syndrome» umschrieben, umfassen unter anderem Augenschmerzen und Rötungen, getrübte oder doppelte Sicht, sowie Kopfschmerzen.

Besorgniserregend ist in jedem Fall die Erkenntnis, dass durch das ständige Up-To-Date-Sein und die durchgängige Erreichbarkeit sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen Stresssymptome auftreten. Darüber hinaus besteht eine erhöhte Gefahr, dass Smartphones mit ihren Apps Kindern und Jugendlichen zunehmend das Denken abnehmen: Orientierung wird durch interaktive Karten, Allgemeinwissen durch Online-Lexika und die eigene Merkfähigkeit durch klingelnde Terminkalender ersetzt – das Schlagwort heißt „digitale Demenz“. Eine weitere große Gefahr besteht zudem in der Isolation und der emotionalen Vereinsamung der Kinder und Jugendlichen. Statt Kicken auf dem Bolzplatz werden heute die sozialen Kontakte in Chatrooms und anderen virtuellen Welten des Internets per Smartphone gelebt und körperliche Bewegung bei Sport oder Spiel kommen letztendlich auch zu kurz.

Mit Informationen aus PC-Welt und Blick.ch

Chinesen verlieren Interesse an sozialen Medien

Bei Einwohnern tritt Ernüchterung gegenüber WeChat und Co ein

New York/Peking (pte002/06) - Soziale Netzwerke werden für immer mehr Chinesen zunehmend langweilig. Nur noch 64,7 Prozent der Internetnutzer der Volksrepublik gestehen dem Social Web einen positiven Einfluss zu - im Vergleich zu 76,8 Prozent im Vorjahr. Als Grund dafür sehen die Studienautoren von Kantar http://kantar.com unter anderem, dass die Neuheit und die Internetsucht abnimmt. Auch sei die Qualität der Inhalte in den sozialen Netzwerken gesunken.

Zeitverschwendung wird bewusst

China macht es seinen Einwohnern auch nicht gerade leicht, soziale Medien zu nutzen: Immer wieder werden von der Regierung Accounts gelöscht oder ausländische Services gesperrt. Zudem ist seit Mittwoch eine Registrierung mit Klarnamen für fast jede Plattform notwendig. "Soziale Medien sind in die Leben der chinesischen Menschen eingedrungen und jetzt realisieren sie, dass sie dort zu viel Zeit verbringen", erläutert Sophie Shen von Kantar. "Gleichzeitig bekommen sie Inhalte von geringerer Qualität und doppelte Inhalte aufgetischt."

Chinesen sorgen sich zudem, wegen Social Media weniger Zeit zu haben, um Bücher zu lesen, dass ihre Privatsphäre bedroht wird, sie zu wenige Schlaf bekommen oder sich ihre Sehstärke verringern könnte. Obwohl der Enthusiasmus für soziale Netzwerke abgenommen hat, erfährt die Nutzerbasis eine Verbreiterung - andere Altersgruppen, Menschen mit geringerer Bildung und aus kleineren Städten treten bei. So hat sich das Durchschnittsalter von 28,8 im Jahr 2013 auf 30,4 Jahre in 2014 gesteigert.

Dienstag, 17. Februar 2015

DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 21. März 2015, 15:00 Uhr

DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Samstag, 21. März 2015
in Stuttgart, Schillerplatz
um 15 Uhr

 Bündnispartner:
    
Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim und Rems-Murr
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de
 

Rundfunk- und Telemedien-Prüffälle der KJM im zweiten Halbjahr 2014

(KJM-Pressemitteilung) Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im zweiten Halbjahr 2014 insgesamt 50 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. 18 davon kommen aus dem Rundfunk-, 32 aus dem Telemedienbereich. Die KJM beschloss – je nach Art und Schwere der Verstöße – Beanstandungen, Untersagungen und/oder Geldbußen. Die entsprechenden Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren führen die jeweils zuständigen Landesmedienanstalten durch. Strafrechtlich relevante Inhalte geben die Landesmedienanstalten an die zuständigen Staatsanwaltschaften ab.

Bei der Aufsicht über den Rundfunk arbeitet die KJM Hand in Hand mit den Landesmedienanstalten: Sie beobachten, prüfen und bewerten potenziell problematische Rundfunkangebote und leiten – bei Feststellen eines Anfangsverdachts auf einen Verstoß gegen den JMStV – der KJM die entsprechenden Prüffälle zur Entscheidung zu. Im Internetbereich unterstützen jugendschutz.net und die Landesmedienanstalten die KJM bei ihren Aufgaben: So treten jugendschutz.net oder auch die Landesmedienanstalten bei der Annahme von Verstößen vorab an die Anbieter heran und fordern, entsprechende Inhalte freiwillig herauszunehmen. Auf diese Weise können viele Internetfälle ohne aufwändiges Verfahren geklärt werden. Erst bei Nichtabhilfe oder in besonders schweren Fällen schreitet die KJM ein.

Indizierungen fallen in das Aufgabengebiet der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die KJM ist in dem Zusammenhang einerseits für die Abgabe von Stellungnahmen zu Indizierungsanträgen im Bereich der Telemedien zuständig und kann andererseits selbst Indizierungsanträge stellen.


Rundfunk

Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 16-Jährige (Sendezeitgrenze 22:00 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

    N24 verbreitete ab 17:08 Uhr die Sendung „N24 Reportage: Krieg im Frieden - Die War and Peace Show“. Das Angebot berichtet von der jährlich in Süd-England stattfindenden „War and Peace Show“, bei der historische Schlachten vergangener Kriege möglichst originalgetreu nachgestellt werden. Zusätzlich zeigt die Reportage auch originales Bildmaterial historischer Kriege. Aufgrund der weitgehend einseitigen und unkritischen Präsentation des Themas „Krieg“, sowie des ironisch-sarkastischen Grundtons der Off-Kommentare, ist die Sendung nach Auffassung der KJM entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren.

    ProSieben MAXX strahlte an zwei Tagen jeweils ab 20:15 Uhr die dritte Staffel der US-Serie „Die Borgias“ aus. Dabei handelt es sich nach Auffassung der KJM an beiden Abenden um jeweils eine inhaltlich zusammenhängende Sendung. Die im 15. Jahrhundert angesiedelte Serie handelt von Machterhaltung und -gewinnung der Familie Borgia durch Gewalt, Mord und Verrat. Gewalt- bzw. Ermordungs- und Folterszenen werden dabei oft ausführlich ausgespielt und Verletzungen sind meist deutlich im Bild zu sehen. Dabei werden diese Bilder häufig durch zynische bzw. verachtende Kommentare der Täter begleitet. Außerdem werden sexuelle Handlungen teilweise explizit dargestellt, wie z. B. im Falle einer inzestuösen Beziehung, die zudem nicht kritisch hinterfragt wird. Nach Auffassung der KJM sind die Sendungen für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend.

    Weiterhin zeigte ProSieben MAXX die Sendung „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“, bestehend aus zwei Sendeteilen ab 20:15 Uhr. Die Sendung war zunächst im Programm von ProSieben ausgestrahlt worden und gelangte zur Zweitausstrahlung bei ProSieben MAXX. In der jugendaffinen Show treten die bei Jugendlichen beliebten Protagonisten zueinander in Konkurrenz und bestreiten Aufgaben, die gesundheitliche Risiken beinhalten. Die KJM problematisierte besonders die Sequenz, in der einem der Protagonisten die Lippen zugenäht werden, sowie die Bestrafungen eines der Protagonisten durch Boxschläge gegen den Kopf und mittels Stromschlägen in die Oberarme. Nach Auffassung der KJM ist die Sendung für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend.

    SAT.1 zeigte ab 20:15 Uhr eine Folge der Spiel-Show „Mein Mann kann“, in der sich Paare miteinander messen. Bevor die Männer in der Sendung verschiedene Aufgaben erfüllen müssen, schätzen ihre Frauen die Erfolgschancen ein und schließen Wetten darauf ab. In dieser Sendung muss eine Frau mit einem Polstertacker Klammern in verschiedene Körperteile ihres Mannes einbringen. Aufgrund des Nachahmungspotentials und der fehlenden kritischen Einordnung bzw. der Verharmlosung der Risiken, ist die Sendung nach Auffassung der KJM entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren.

    VIVA strahlte das Musikvideo „AKs im Wandschrank“ des Interpreten Kollegah ab 09:34 Uhr aus. Das Angebot enthält eine Vielzahl an gewaltbejahenden und andere Menschen herabwürdigenden Passagen, sodass insbesondere bei gefährdungsgeneigten Jugendlichen die Gefahr der emotionalen Abstumpfung besteht. Außerdem vermittelt das Angebot eine verharmlosende Einstellung in Bezug auf Drogenkonsum bzw. -handel. Gerade Musiker dienen Minderjährigen oft als Identifikationsfiguren. Die KJM stufte das Musikvideo daher als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren ein.

Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 12-Jährige (Sendezeitgrenze 20:00 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

    ProSieben strahlte in der Sendung „Galileo“ ab 19:05 Uhr einen Beitrag aus, der sich mit der Frage befasste, was passiert, wenn man seine Zunge an eine vereiste Metallstange hält und wie die Folgen physikalisch zu erklären sind. Die in diesem Zusammenhang gezeigten Internet-Videos zeigen Menschen in einer für sie misslichen Lage, wobei der Beitrag bewusst mit einer gewissen Schadenfreude und Sensationslust spielt. Dabei wird weder auf die Gefahren der Verletzungen hingewiesen, noch vor Nachahmungen gewarnt. Abschließend werden die Zuschauer dazu aufgefordert ähnliche Videos zu drehen, damit man auch weiterhin etwas zum Lachen habe. Der Beitrag ist daher nach Auffassung der KJM entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder unter 12 Jahren.

    ProSieben strahlte ab 10:50 Uhr die Sendung „Steven liebt Kino“ aus, in der aktuelle Kinofilme vorgestellt werden. In dieser Folge wurden u. a. die Filme „Devil’s Due – Teufelsbrut“ und „Sabotage“ vorgestellt. Die horrorähnlichen Ausschnitte aus dem Film „Devil’s Due – Teufelsbrut“ können Kinder unter 12 Jahren nachhaltig ängstigen. Der Bericht über den Film „Sabotage“ zeigt durchgängig Gewalt- und Actionszenen, die bei unter 12-Jährigen zu einer emotionalen Überforderung führen können, da keine Entlastungsszenen oder Erklärungen folgen. Die KJM stellte daher fest, dass die Sendung entwicklungsbeeinträchtigend für unter 12-Jährige ist.

    Sophia TV verbreitete ab 10:20 Uhr die Episode „Das Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere“ der Dokumentationsreihe „Brennpunkt Erde“. Die Sendung handelt von der Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur in deutschen Wäldern. Insbesondere aufgrund der zahlreichen bildlichen Darstellungen von toten bzw. um ihr Leben ringenden Tieren in Kombination mit dem Off-Kommentar und düsterer Musikuntermalung stufte die KJM das Angebot als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder unter 12 Jahren ein.

Einen Verstoß gegen § 10 Abs. 1 JMStV (Programmankündigung) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

    Nickelodeon zeigte insgesamt neun Programmtrailer mit Bewegtbildern zur Folge 101 der Serie „Popoz“ zwischen 20 und 22 Uhr. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) hatte die Folge 101 der Serie für das Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigegeben. Programmankündigungen mit Bewegtbildern für Sendungen, die aus Jugendschutzgründen erst ab 22:00 oder 23:00 Uhr ausgestrahlt werden dürfen, unterliegen jedoch derselben Sendezeitbeschränkung wie die angekündigte Sendung selbst.

Telemedien

Die Jugendschutzrelevanz von Internetinhalten ist in der Regel ungleich höher als die von Fernsehsendungen. Weil Angebote im Netz außerdem nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern meist über einen längeren Zeitraum online sind, berichtet die KJM über die Verstöße in Telemedien anonymisiert.

Absolut unzulässige Angebote (dürfen in Telemedien gar nicht zugänglich gemacht werden):

    Ein Angebot ist nach dem JMStV absolut unzulässig, da es den Holocaust leugnet, volksverhetzend ist und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet. Das Angebot verlinkt außerdem auf indizierte Angebote, die in Listenteil D der BPjM aufgenommen sind.

    Ein weiteres Angebot verbreitet Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und verlinkt ebenfalls auf indizierte Angebote, die in Listenteil D der BPjM aufgenommen sind.

    Zwölf Angebote machen Inhalte zugänglich, die gegen die Menschenwürde verstoßen. Ein derartiger Verstoß im Sinne des JMStV liegt insbesondere vor, wenn Menschen dargestellt werden, die sterben oder schweren körperlichen oder seelischen Leiden ausgesetzt sind oder waren. Die Angebote zeigen Bilder von Menschen, die infolge äußerer Gewalteinwirkungen verstorben sind.               

Relativ unzulässige Angebote (dürfen in Telemedien nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden):

    Sechzehn Verstöße beziehen sich auf Angebote, die einfache Pornografie beinhalten. Da die Angebote nicht innerhalb geschlossener Benutzergruppen, sondern frei zugänglich sind, verstoßen die Anbieter gegen den JMStV.

Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote (Anbieter muss dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche der betroffenen Alterststufe Angebote üblicherweise nicht wahrnehmen):

    Ein Angebot stellt aufgrund entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte einen Verstoß gegen die Bestimmungen des JMStV dar. Es zeigt explizite Schilderungen sexueller Vorgänge unterhalb der Pornografieschwelle, die nach Auffassung der KJM auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend wirken.

    Ein Angebot macht entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte zugänglich, indem es Alkoholkonsum verherrlicht und antisoziales Verhalten propagiert. Nach Auffassung der KJM sind die Inhalte entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren.

Indizierungen

    In 148 Fällen beantragte die KJM im zweiten Halbjahr 2014 die Indizierung eines Telemedienangebots bei der BPjM. Die Anträge bezogen sich zum Großteil auf Internetangebote mit pornografischen Darstellungen, aber auch auf solche mit rechtsextremistischen oder gewalthaltigen Inhalten.

    In weiteren 129 Fällen gab die KJM eine Stellungnahme zu Indizierungsanträgen anderer antragsberechtigter Stellen bei der BPjM ab, die von der BPjM bei ihrer Entscheidung maßgeblich zu berücksichtigen sind. Bei diesen Anträgen war eine Vielfalt an inhaltlichen Themen, wie pornografische, gewalthaltige oder rechtsextremistische Inhalte oder Darstellungen von Kindern und Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung festzustellen.

Damit befasste sich die KJM seit ihrer Gründung im April 2003 mit knapp 6.200 Fällen.

Warum Kinder den Teller oft nicht leer essen

(Aponet) Viele Eltern sehen es nicht gerne, wenn bei ihren Kindern immer wieder Reste auf dem Teller zurückbleiben. US-Forscher werben jetzt für mehr Verständnis. Dass die Kinder nicht aufessen, habe natürliche Gründe.

Während die meisten Erwachsenen durchschnittlich 90 Prozent von dem, was sie sich auf den Teller getan haben, auch aufessen, ist dies bei deutlich weniger Kindern der Fall. Zu diesem Resultat kommen die Wissenschaftler Brian Wansink und Katherine A. Johnson in ihrer Studie, in der sie die Ergebnisse aus sechs unterschiedlichen Studien mit über 300 Grundschulkindern zusammengetragen hatten. Sind die Eltern nicht anwesend, esse das Durchschnittskind lediglich 60 Prozent von dem, was es sich aufgetan habe, so die Forscher. Mehr als ein Drittel wandere in den Mülleimer, schreiben sie in einem Artikel, der im International Journal of Obesity erscheinen wird.

Anders als Erwachsene seien Kinder noch dabei, zu lernen, was sie gerne essen und wie viel sie brauchen, um satt zu werden, erläutert Wansink, Leiter der Forschungsarbeit und Professor für Konsumverhalten an der Cornell Universität in Ithaca, USA. "Es ist ganz natürlich für Kinder, Fehler zu machen, zum Beispiel etwas auf den Teller zu tun, das ihnen nicht schmeckt, oder zu viel zu nehmen." Weniger natürlich sei es für sie, wenn sie durch ihre Eltern dazu genötigt werden, ihre Fehlentscheidungen aufzuessen, so Wansink. Eltern müssten sich keine Sorgen machen, wenn ihr Kind nur die Hälfte oder zwei Drittel von dem essen möge, was es sich genommen habe. "Diese Kinder sind nicht verschwenderisch, es ist kein persönlicher Angriff und sie sind auch nicht respektlos", sagt Wansink. "Es sind einfach normale Kinder."

Computer kennen Menschen besser als Freunde

Daten von 70.520 Facebook-Usern ausgewertet - Likes verraten viel

Cambridge/Stanford (pte001/14.01.2015/06:00) - Computer sagen die Persönlichkeit eines Menschen besser vorher als Freunde und die Familie, wie Forscher der University of Cambridge http://cam.ac.uk und der Stanford University http://stanford.edu ermittelt haben. Durch die Analyse der "Likes" auf Facebook schnitt ein Computermodell bei fünf entscheidenden Charaktereigenschaften besser ab als Brüder, Mütter und sogar manche Partner.

Maschine schätzt Charakter ein

Das Team um Forschungsleiterin Youyou Wu räumt laut einem "PNAS"-Bericht http://pnas.org zwar ein, dass die Persönlichkeit eines Menschen komplexer ist. Es habe sich aber deutlich gezeigt, dass Computer in diesem Bereich Menschen überlegen sind. Facebook-Fans der Science-Fiction-Serie "Doctor Who" sind eher scheu. Fans von "Big Brother" sind hingegen eher konservativ oder konventionell.

Die Wissenschaftler hatten bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Likes auf Facebook dafür genutzt werden können, persönliche Informationen wie auch sexuelle Vorlieben und die politische Orientierung vorherzusagen. In der aktuellen Studie gingen die Forscher jedoch einen Schritt weiter und ließen Menschen gegen Computer bei Charakter und Persönlichkeit gegeneinander antreten.

Die Daten von 70.520 Facebook-Nutzern wurden mittels Computersystem ausgewertet. Den Likes wurden fünf Persönlichkeitseigenschaften zurordnet: Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Neurotizismus und Offenheit. Die Nutzer selbst füllten einen Fragebogen zu ihrer Persönlichkeit aus und ersuchten ihre Kollegen, Freunde und Familie, ebenfalls einen solchen auszufüllen. Es folgte ein direkter Abgleich.

Online-Daten oft umfangreich

Mit einer ausreichenden Menge an Likes kamen die Computer näher an die von einem Menschen selbst geschilderten Eigenschaften als die ihnen am nächsten stehenden Menschen. Mit nur zehn Likes auf Facebook schnitt der Computer besser ab als ein Arbeitskollege. Mit 70 Likes war das Programm eine ernste Konkurrenz für Freunde oder einen Mitbewohner. Mit 150 Likes war es besser als ein Familienmitglied, aber nicht als der Partner oder die Partnerin. Dafür brauchte die Maschine 300 Likes.

Da ein durchschnittlicher Facebook-User auf rund 227 Likes im Profil kommt, gab es laut Wu mehr als ausreichend Informationen für die Studie. "Wir gehen eigentlich alle davon aus, dass uns nahestehende Menschen sehr gut kennen. Daher ist es umso beeindruckender, dass eine Maschine uns darin überlegen sein kann", so Wu.

Die Menschen verbringen laut Wu heute viel Zeit online, das habe dem Computer einen Vorteil verschafft. "Freunde und Kollegen erleben uns nur in einer eingeschränkten Zahl von Situationen. Daher verfügen sie über weniger Informationen." Computer hingegen haben Zugriff auf große Mengen relevanter Informationen. Dazu komme, dass ihre Einschätzungen konsistent und systematisch sind. Menschen seien befangen.





Samstag, 14. Februar 2015

Wichtige Links zu Shades of Grey, Kinder in Homo-Partnerschaften, neue Studie über Schäden durch Pornographie u.a.

Kinderärzte beklagen negative Einflüsse auf Kinder durch "Shades of Grey" HIER

Kinderschutzorganisation startet Kampagne gegen "Shades of Grey" HIER

Psychiaterin Miriam Grossmann warnt junge Eheleute vor den negativen Wirkungen von Shades of Grey HIER

Proteste gegen Erotikfilm „Shades of Grey“ HIER

"Shades of Grey" ist nicht nur ein schlechter Film, sondern ein Schritt in eine Generation viel brutaleren Pornographie. HIER

Wissenschaftliche Studie: Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, leiden massiv an emotionalen Störungen. HIER


Konsumenten von Pornographie nehmen auch sonst mehr Risiken in Kauf HIER



Brutaler Angriff von Schülern auf eine Schwangere

Brutaler Überfall von zwei Jugendlichen in Lochham bei München: Eine schwangere Frau (37) wurde am 6. Februar 2015  gegen 23:00 Uhr von hinten attackiert, niedergeschlagen und getreten. Als die im sechsten Monat schwangere Frau am Boden lag, hätten die Täter weiter auf sie eingetreten, berichtet die Abendzeitung online. Die mutmaßlichen Täter sind gefasst – und erst 14 und 15 Jahre alt.

Die beiden Täter hatten es auf die Handtasche der Schwangeren abgesehen. Die Frau habe versucht ihren Babybauch mit den Händen zu schützen. Während das wehrlose Opfer mit einem Nasenbeinbruch und einer Gehirnerschütterung blutend am Boden lag, raubten die Teenager die Tasche und rannten zum S-Bahnhof. Ihre Beute: Ein paar Euro!

Die Frau verständigte die Polizei und lieferte eine genaue Täterbeschreibung. Diese schnappte die beiden Jungen schließlich eine Station weiter in Gräfelfing. Auf der Polizeiwache legten die Schüler ein Geständnis ab - der 14-Jährige ist demnach polizeibekannt. Die Jugendlichen wurden nach der Sachbearbeitung ihren Eltern übergeben.

Wie die Zeitung weiter berichtet, ist dem ungeborenen Baby der Frau bei dem brutalen Angriff nichts passiert. Es geht ihm gut und das ist das Wichtigste.

Dienstag, 10. Februar 2015

Bildungsplangegner demonstrierten 2014 friedlich

(Freie Welt) Fünf Demonstrationen in Baden-Württemberg gegen den Bildungsplan verliefen 2014 friedlich. Die aggressiven Gegendemonstrationen nicht. Hier begingen linke Chaoten zahlreiche Rechtsverstöße.

Im letzten Jahr haben Bürger fünfmal gegen die Bildungsplanreform der baden-württembergischen Landesregierung protestiert. Sie verliefen alle friedlich; lediglich eine Tätlichkeit gegen einen Gegendemonstranten wurde vermerkt. Alle fünf Demonstrationen wurden von Gegendemonstrationen begleitet. »Aus den Reihen der Gegendemonstranten kam es bei allen fünf Versammlungen in Stuttgart zu Rechtsverstößen«, wie das Innenministerium mitteilte.

In einer Stellungnahme des Innenministeriums heißt es erläuternd: »Die Bandbreite reichte hierbei vom unzulässigen Einwirken auf die Versammlung der Bildungsplangegner, z. B. lautstarkes Stören von Redebeiträgen oder Versperren der Aufzugsstrecke, über Sachbeschädigungen, u. a. durch Farbbeutel- und Tomatenwürfe auch gegen Einsatzkräfte der Polizei, Körperverletzungen, die Verwendung von Pyrotechnik und Beleidigungen bis hin zu Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte.«

Viele Teilnehmer der ersten Gegendemonstranten werden als »emotional und aggressiv« charakterisiert, was die Polizei zu drakonischen Maßnahmen genötigt habe, um das Versammlungsrecht der Bildungsplangegner zu gewährleisten. Über die Zugehörigkeit der Täter zum linken Spektrum bestehen nach Auskunft des Innenministeriums keine Zweifel. »In den Reihen der Gegendemonstranten haben hierbei nach den vorliegenden Erkenntnissen dem linksextremistischen Spektrum zuzuordnende, gewaltgeneigte Gruppierungen dominiert.«

Behindertenfeindlich: CDU-Politiker Hüppe kritisiert vorgeburtlichen Praena-Test

Bild: Olaf Kosinsky/Wikimedia
(Junge Freiheit) Scharfe Kritik haben Lebensrechtler an einer möglicherweise bevorstehenden Kostenübernahme des sog. Praena-Tests durch die gesetzlichen Krankenkassen geübt. Bei diesem Test kann im Blut der Schwangeren festgestellt werden, ob ihr ungeborenes Kind möglicherweise einen Gendefekt (Trisomie 21 bzw. Down-Syndrom) aufweist.

Dieser Bluttest „dient keiner Therapie, sondern der Selektion von Menschen mit Trisomie 21“, stellte der Bundestagsabgeordnete und stellv. Bundesvorsitzender der CDL (Christdemokraten für das Leben), Hubert Hüppe (CDU), fest. Damit, so der frühere Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, würden Menschen mit Down-Syndrom diskriminiert.
Viele behinderte Kinder werden abgetrieben

Hüppe verweist in diesem Zusammenhang darauf, daß in Ländern, in denen dieser Bluttest bereits eingeführt wurde, bei über 90 Prozent der identifizierten Kinder mit Down-Syndrom eine Abtreibung stattfinde.

Daher dürfe der Test weder von Krankenkassen noch aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Laut Recherchen der Wochenzeitung Die Zeit soll noch in diesem Jahr eine Studie zur Überprüfung der Bluttest-Methode beginnen. Sie könnte die bisherige, wesentlich risikoreichere Fruchtwasseruntersuchung ablösen und dann von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

Lebensrechtler und Kirchenvertreter befürchten, daß dann weitaus mehr Frauen diesen Test durchführen lassen und sich dadurch bei entsprechendem Ergebnis für eine Abtreibung entscheiden.

Studie: Bürger zeigen immer weniger Interesse am Bundestag

Aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung geht hervor, dass die öffentliche Arbeit im Deutschen Bundestag kaum wahr genommen wird. Nur jeder vierte Deutsche hat in den vergangenen Monaten eine Debatte verfolgt. Nur jeder Zweite kennt die Oppositionsparteien im Parlament. Im Vergleich zu einer Umfrage Mitte der 80er Jahren ist dies ein Rückgang um rund die Hälfte.

Nur 54 Prozent können laut Studie sagen, welche Parteien derzeit die Opposition bilden. 29 Prozent gaben darauf eine falsche Antwort, 17 Prozent machten keine Angaben. Bei den 16- bis 29-Jährigen gaben nur 38 Prozent die richtige Antwort.

In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen - also jenen Bürgern, die noch sehr lange zur Wahl gehen sollen - ist das Interesse an einer Bundestagsdebatte besonders gering. Demnach gaben 72 Prozent der jüngeren Befragten an, sich nicht genauer an eine aktuelle Debatte erinnern zu können.

64 Prozent wissen, dass es neben direkt gewählten Abgeordneten auch nicht direkt gewählte Parlamentarier gibt. Im Osten sind es nur 48 Prozent. Und nur 17 Prozent haben in letzter Zeit etwas über die Tätigkeit ihres Wahlabgeordneten in Berlin gehört.

"Von vornherein feststehende Meinungen"

Indirekt beleuchten die Experten auch den Einfluss einer Großen Koalition auf das Bürgerinteresse. Eine Mehrheit der Deutschen beklagt aktuell, dass die Debatten im Plenarsaal zu vorhersehbar seien. Es würden "von vornherein feststehende Meinungen" vorgetragen. "Hier wird gar nicht mehr versucht, andere zu überzeugen" - dieser Aussage stimmte gut jeder zweite Befragte zu. In Zeiten einer Riesen-Koalition, wo sich Mitglieder der Regierungsfraktion minutenlang selbst loben, dürfte sich dieser Effekt verstärkt haben.

Die Zahl der Medienberichte über die parlamentarische Arbeit habe sich in den vergangenen Jahren "halbiert", kritisieren die Forscher. Sie weisen aber darauf hin, dass mehr Berichte nicht automatisch ein höheres Interesse auslösten. Vielmehr sei eine Kombination aus Bürgerbeteiligung, lebendiger Debatte und guter Berichterstattung wünschenswert.

Mit Informationen aus msn nachrichten