Dienstag, 6. Mai 2014

Gender-Mainstreaming in BW: Bei dreijährigen Kindern Geschlechtsstereotypen dekonstruieren

Mathias von Gersdorff

Möglicherweise aufgrund der Lautstärke der Proteste gegen den „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg entging der breiten Öffentlichkeit, daß in den Kindertagestätten (Kitas) für drei- bis sechsjährige Kinder ein Umerziehungsprogramm eingeführt wurde, das gewissermaßen noch radikaler ist als das Projekt für die Schulen.

Maßgeblich in Baden-Württemberg ist die Schrift „Gleichstellung beginnt im Kindergarten. Eine Arbeitshilfe zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in Kindertageseinrichtungen“, herausgegeben vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg. Die 80seitige Schrift kann von der Internetseite www.sozialministerium-bw.de heruntergeladen werden.

Die Schrift wurde von Gunter Neubauer, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SOWIT), verfaßt. Die Tendenz des Instituts wird deutlich, wenn man erfährt, was es unter dem Begriff „Geschlecht“ versteht: „Geschlechter werden gemacht, können aber auch neu ausgebildet und verbessert werden. Es gilt, Geschlechterpotenziale zu nutzen! Wir sehen Geschlechter besonders in ihren gestaltbaren Seiten und nutzen dieses Potenzial bei der Entwicklung von Organisationen und Unternehmen.“ Nach diesem Grundsatz ist die Arbeitshilfe für das baden-württembergische Familienministerium geschrieben: Wie „verbessert“ man die Geschlechter – aber noch viel mehr, wie wir noch sehen werden – in und durch die Kitas.

Düsteres Menschenbild: Kleinkinder programmieren wie Computer

Liest man diese ungeheuerliche Schrift, stellt man schnell fest, daß der Autor und die gesamte Gender-Mainstreaming-Ideologie von einem düsteren Bild des Menschen, der Gesellschaft, der Kultur und der Familie beseelt sind. Diese negative, geradezu deprimierende Sichtweise, durchzieht den gesamten Text und ist wohl der Antrieb der Leute, die meinen, man müsse die menschliche Natur, die Familie und die Gesellschaft „korrigieren“. Diese drei sind in der Wahrnehmung der „Gender-Mainstreamer“ dermaßen korrumpiert, daß man schon bei dreijährigen Kindern mit der Umerziehung beginnen müsse, um anständige – sprich gendergerechte – Menschen hinzukriegen.

Eine ernsthafte psychologische Studie über die Macher des Gender-Mainstreaming würde sicherlich Erstaunliches ans Licht bringen und zeigen, in wessen Hände die Kinder hierzulande gegeben werden.

Die ersten Opfer der Gender-Maistreaming-Umerziehung in den Kitas sind natürlich die Kinder. Ihre Mentalität, die sie im Elternhaus erworben haben, muß dekonstruiert und nach der Gender-Ideologie neu programmiert werden (Der Duktus des Textes entspricht eher einem Text über Computer als über Menschen): „Bei der Auswahl und Zusammenstellung von Spielmaterialien wird darauf geachtet, daß Geschlechtsrollenstereotypen aktiv und bewußt entgegengewirkt wird.“ Die gemeinten „Geschlechtsrollenstereotypen“ können dreijährige Kinder nur im Elternhaus bekommen haben. Allein an diesem Satz erkennt man, wie dezidiert der Autor gegen das Elternrecht vorgeht und welche moralische Autorität er sich zumißt.

Anweisungen zur Charakterwäsche

Das Papier gibt klare Anweisungen, wie die Charakterwäsche vollzogen werden soll: „Geänderte Spiele unterstützen Einverständnis abseits der traditionellen Rollen. Buben lernen zum Beispiel wickeln und nicht nur Garagen bauen, Mädchen bauen Hochhäuser und nicht nur Puppenbetten und sie lernen, ihre Interessen durchzusetzen.“

Das Papier des baden-württembergischen Ministeriums verheimlicht gar nicht, daß dieser Erziehungsansatz im Feminismus der siebziger und achtziger Jahre wurzelt, denn damals wurde „die Reproduktion von Rollenstereotypen im Kindergartenalltag thematisiert und kritisiert. Aus dieser Tradition speist sich ein Verständnis von Geschlechterpädagogik als Vermeidung des geschlechtertypischen Rollenlernens.“ Wie allgemein bekannt, sah der Feminismus dieser Jahrzehnte in der Familie und in der Frau als Mutter die Haupthindernisse für die Emanzipation der Frau. Gunter Neubauer möchte also seine Schrift ausdrücklich in die Tradition der emanzipatorischen Bewegung der Zeit unmittelbar nach der Achtundsechziger-Kulturrevolution setzen.

Damit ein Erzieher seine Rolle effizient erfüllt, soll er sein ganzes Handeln unter folgendes Postulat stellen: „Der Reflexionshintergrund für Gender-Kompetenz ist das Wissen darum, daß Geschlechterverhalten und Geschlechterverhältnisse ‘gemacht’ und nicht einfach ‘natürlich’ sind.“ Das ist der Grundgedanke des Gender-Mainstreamings. Bemerkenswert ist allerdings, wie unkritisch man annimmt, das Geschlechtsverhalten und die Geschlechtsverhältnisse seien mit drei Jahren schon derart willkürlich „gemacht“, daß man die Kinder schon zu diesem Zeitpunkt umprogrammieren müsse. Daß das Geschlechtsverhalten bei einem dreijährigen Kind möglicherweise von Natur aus gegeben ist, wird gar nicht in Betracht gezogen.

Kitas als Ort umfassenden Gesellschaftsumbaus

Kindertagesstätten sind für die Genderisten nicht nur ein Instrument der Umerziehung von Kindern, sondern auch der Familien bzw. der Eltern der Kinder. Über die Kitas soll auch das Familienleben umgestaltet werden und die traditionellen Rollenmuster in der Familie dekonstruiert werden: „Im Alltag der meisten Kindertageseinrichtungen geht man stillschweigend davon aus, daß vor allem die Mütter für Erziehungsfragen und den Kontakt zum Team ‘zuständig’ sind, auch wenn sich Väter immer öfter blicken lassen und eine zunehmend aktive Erziehungsrolle übernehmen wollen.“ Den Erziehern in den Kitas sollte es eigentlich egal sein, wie die Eltern die Erziehung ihrer Kinder organisieren. Doch für Genderisten ist die Kita ein Ort einer umfassenden Gesellschaftsumgestaltung. Welches Recht sie dazu haben, wird gar nicht hinterfragt. Für sie ist das eine Selbstverständlichkeit.

Spätestens an dieser Stelle wird einem klar, daß die Gender-Ideologen sich wie die Verkünder einer neuen Religion gebaren: Sie sind von ihrer Sache völlig überzeugt und fühlen sich im Besitz der absoluten moralischen Autorität. In der gesamten Schrift des baden-württembergischen Familienministeriums ist kein einziges Wort enthalten, das auf Selbstkritik oder Selbstzweifel schließen ließe. Die Genderisten sind dermaßen davon überzeugt, sie hätten die Wahrheit gepachtet, daß sie keinerlei Skrupel spüren, wenn sie über die Mentalitäten der Kinder, über das Familienleben und über die gesellschaftlichen Gewohnheiten urteilen. Alles muß von ihnen „korrigiert“ und in die „richtige“ Bahn gelenkt werden.

Entsprechend der „Arbeitshilfe“ zur Umsetzung von Gender-Mainstreaming sollen die Kitas auch an der ideologischen Umpolung des Volkes mitwirken, indem sie einen neuen Familienbegriff prägen: „Für Erzieherinnen und Erzieher gilt es aber auch, einen professionellen Blick für die Vielfalt moderner Familienformen mit ihren teils ganz unterschiedlichen Bedürfnissen zu entwickeln: traditionelle Familien (Vater arbeitet, Mutter ist zu Hause), modernisierte Familien (z. B. beide sind berufstätig, verbinden Erwerbs- und Familienarbeit oder praktizieren einen Rollentausch), ‘neue Eltern’ (alleinerziehende Mütter und Väter, ‘Regenbogenfamilien’), zusammengesetzte Lebens- und Familienformen (Stief- oder Fortsetzungsfamilien, Wohn- und Lebensgemeinschaften). Hilfreich ist dabei die Reflexion der eigenen Familiengeschichte und des eigenen Familienbilds. Familien stärken heißt dann, sich offen und einladend für alle Familienformen zu zeigen und die eigene Praxis entsprechend zu gestalten von der Anmeldung, Aufnahme und Eingewöhnung über Elterngespräche und Angebote der Elternbildung ‘für alle’ bis hin zur Gestaltung von Festen.“

Lebenslange Prägungen eingravieren

Gunter Neubauer setzt einfach voraus, Patchwork sei das neue Familienbild, obwohl das weder in der Politik noch in der Gesellschaft so ist. Es leben zwar viele Menschen in Verhältnissen, die nicht der traditionellen Familie entsprechen, dennoch wird diese als die ideale Partnerschaftsform von einer großen Mehrheit angesehen. Für die Genderisten spielt das keine Rolle. Sie haben die Wahrheit schon anders definiert.

Auch „Diversity“ beziehungsweise „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ dürfen in der Kita nicht fehlen, denn „Respekt und Toleranz für die moderne Vielfalt von Geschlechterrollen, Geschlechtsidentitäten und Familienformen“ seien zu fördern – bei dreijährigen Kindern!

Offensichtlich sollen die Kitas die Kinder lebenslang prägen. Die Aufgabe der Kitas ist, aus den Kindern den neuen genderkonformen Menschen zu basteln: „Bei der Entwicklung von Gehirnstrukturen gibt es kein voreingestelltes biologisches Programm, das Entwicklungen absolut determiniert. Das Gehirn ist vielmehr ein biosoziales Organ, das sich nur in der Interaktion mit der natürlichen, vor allem aber der sozialen Umwelt entwickeln kann. Insofern ist jedes Gehirn das Ergebnis seines Gebrauchs (Gerald Hüther). Daraus folgt eine große Offenheit für kulturelle Prozesse.“

Radikale Ideologie


Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Genderisten wollen nicht bloß die Ansichten, Meinungen, Anschauungen ändern, was ja auch jede politische Partei oder Kirche anstrebt. Nein, ihr Ziel ist die Veränderung des menschlichen Gehirns, um so eine lebenslange Prägung zu erzielen! In der Antike wurden Sklaven Brandzeichen auf die Haut gesetzt. Heute wird die Gender-Ideologie ins Gehirn eingebrannt, um aus den Menschen Sklaven dieser Ideologie zu machen. Spätestens an dieser Stelle versteht man, wieso die Gender-Revolution mit den dreijährigen Kindern durchgeführt werden muß. Die Genderisten wissen: Je jünger ein Gehirn, desto beeinflußbarer ist es.

Die Hartnäckigkeit, die Zielstrebigkeit, aber auch die Bosheit, mit der die Genderisten vorangehen, ist erschütternd. Unfaßbar auch, wie die Union diese Revolution gefördert hat. Eine C-Politikerin, Bundesfamilienministern Ursula von der Leyen während der Großen Koalition 2005-2009, hat die entscheidenden Maßnahmen zur Durchsetzung des Gender-Mainstreamings in Deutschland durchgeführt.

Diese Revolution konnte nur im stillen umgesetzt werden, so ungeheuerlich ist sie. Würde die große Mehrheit der Menschen erfahren, welche radikalen Fanatiker da am Werk sind, wäre ihre Durchführung nicht möglich. Doch die Erfahrung zeigt, daß man sich nicht groß auf die Politik verlassen darf. Wie in vielen anderen Themenbereichen auch, kann nur der Protest der Basis der Gesellschaft, also des Volkes selbst, diesen Angriff auf die Kindheit abwenden.

Kommentare:

Carolus hat gesagt…

Die ganz oben genannte Schrift findet man hier: http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Gleichstellung_beginnt_im_Kindergarten-Internet.pdf

In Norwegen hat Harald Eia dem Genderspuk den Kampf angesagt und auf seine Fernsehsendung hin wurde sogar ein „Genderinstitut“ geschlossen:
http://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4

Anonym hat gesagt…

Muslimische Kinder haben ja auch Kindergartenpflicht. Es ist also drauf zu achten, dass die Umerziehungsversuche auch bei türkischen Kindern stattfinden. Falls die Muslime ausgespart werden, muss ein Riesenzirkus wegen gleichen Rechts für Alle vonstatten gehen. Warum sich nicht mit türkisch-arabischen Eltern kurzschliessen, um sie freundlich darauf hinzuweisen, wie "unislamisch" ihre Kinder indoktriniert werden. Mohammedanische Väter sehen rot, wenn sie die Gefahr sehen, dass ihre kleinen Söhne zu "Schwuchteln und Pussies" erzogen werden. Wenn muslimische Eltern das kapieren und entsprechend emotionalisiert sind, können wir deutsche Eltern entspannt zusehen, wie Mehmet, Mehmet und Yilmaz den groben Teil erledigen. Sie können jederzeit auf uns zählen, wenn wir Protokolle, Beschwerdebriefe verfassen. Mal sehen, ob das bei den Genderfaschisten nicht Eindruck macht.

Ute Lehmann hat gesagt…

Wer sich offen weigert diesen Umerziehungs-Zirkus bei seinen Kindern mitzumachen, wer nicht mit einverstanden ist mit Zwangskindergarten, und wer einen Home-KIndergarten (weil acht selbstgeborene Kinder) hat, dem werden von diesem Unrechtsstaat BRD ganz schnell via Jugendamt die Kinder weggenommen. In unserem Fall vom 30.08.2000 bis zum 02.07.2013 (verweigerte Massnahme zur Familienplanung, ich wollte nicht abtreiben wegen Verdacht auf Downsyndrom
). Ein Kind ist noch in Staatgewalt und muss in einer Pflegestelle leben.Auch Jugendämter propagieren die Geschlechterumkehr extrem stark. Warum wird für jene Eltern nicht mitdemonstriert, die schon wegen biblischem Weltbild die Kinder wegnommen bekommmen haben?

AnitReligion hat gesagt…

Süß ein paar Religiöse Fanatiker sehen mal wieder das Abendland in Gefahr weil etwas nicht so läuft wie sie es im ihrem Religiösen Wahn gerne hätten ! Mal ehrlich, glaubt ihr echt die Kinder einen Schaden davon tragen nur weil sie etwas über das reale Leben lernen ? Habt ihr echte Beweise für eure Behauptungen ? Nehmt ihr Medikamente gegen eure Wahnvorstellungen ? Wenn ich hier lese"Schwuchteln und Pussies" erzogen" kommt es mir hoch, das zeigt doch wie nötig Aufklärung ist,dann kriegen die Kinder vielleicht nicht so ein verklärtes und Rückständiges Weltbild wie ihre Eltern ! Alle Religionen manipulieren die Gesellschaft schon seit Jahrtausenden und sehnen sich nach der Zeit zurück als Kirche,Papst und Religion die alleinige Macht waren !

Anonym hat gesagt…

Dank Ukraine wird der ganze Spuk bald vorbei sein. In Kürze wird Europa radioaktiv verstrahlt, so dass genderisten soziopathen hirne als erstes absterben und dann ist Europa wieder frei von dieser perversen Seuche. Danke, danke, gieriges Amerika.

Hans-Otto hat gesagt…

@AnitReligion:

Du fragst nach Pillen, die wir Deiner Meinung nach nehmen - und was hast Du geraucht ?

Ist Deine Ansicht, und Deine Beleidigung (Wahnvorstellungen) die von Leuten Deiner Couleur die ach so vielgerühmte und immer wieder energisch geforderte Toleranz ?

Ewald hat gesagt…

Die Christliche Kultur ist doch ein Markstein für den Kindesmißbrauch !

Ich selbst und ALLE andern Klassenkameraden auch wurden von Priestern geschlagen, wenn wir (z.B.) mit eigenen Worten biblische Geschichte genau, aber nicht mit den bescheuerten Originalworten beschrieben haben. Schmerzhaft mit dem Bambusstock auf die Finger - vor der ganzen Klasse.

Eure Kirche ist für mich eine abgrundtief verlogenen Verbrecherorganisation der unbedingt das Handwerk gelegt werden muß - wegen Gewalt, sexuellen Übergriffen und verdummung ganzer Generationen.
Die Kirchen gehören m.E. dringendst VERBOTEN und die Priester u.a die mit Gewalt und sexuellen Übergriffen gegenüber Kindern bekannt wurden ins Gefängnis. Es muß auch unbedingt polizeilich ermittelt werden bei Verdacht. Mag sein, dass Sie das nicht teilen und es tatsächlich gut meinen, es ist aber trotzdem so.
Mein Cousin war Ministrant und hat als Kind uns 2-4 Jahre jüngeren Jungs reglmäßig an den Genitalien befummelt - vermutlich weil er selber von diesem züchtigenden Priester befummelt wurde. Heute liest er als erwachsener Küster der Gemeinde diesen christlichen Schwachsinn vor. Ich kann nur erahnen, was er mit den schüchtern in der Kirche umherlaufenenden jungen Minstranten macht zwischen seinen Lesungen.

WEGEN EUCH (!) verlogenen Christen, müssen die Kinder sehr früh (mindestens im Ministrantenalter in der Schule) darauf vorbereitet werden, wie sie mit solchen Übergriffen umgehen können. Ohne Vorbereitung in der Schule weiß ein Kind nicht wie es - gerade gegenüber Autoritäten - mit sexuellen Übergriffen von Verwandten oder Priestern/Küstern etc. umgehen soll.

Auch wenn ich wegen der eigenen Betroffenheit hier etwas emotional schreibe, bitte ich sie die rein sachlichen Aussagen auch aufzunehmen und nicht zu verdrängen. Ich weiß - Christen sind Weltmeister im Verdrängen.

Weltenbürger hat gesagt…

Lieber Ewald,
ich kann Ihre Haltung voll und ganz verstehen und auch ich habe meine Mitgliedschaft bei der "weltlichen" Kirche schon vor über 20 Jahren gekündigt, was meine Einstellung hinsichtlich der sogenannten christlichen Werte, jedoch in keinster Weise verändert hat. Für mich wäre es sehr begrüßenswert, wenn wir in der ganzen Thematik "Genderisierung" endlich damit aufhören könnten, andauernd alles auf die Religionen abzuwälzen, denn es geht um das grundsätzliche Problem bezüglich des Entscheidungsrechts aller Eltern, wann und wie ihre Kinder an Themen wie Sexualerziehung etc. herangeführt werden sollen. Klar müssen hier vernünftige Leitfäden wie Aufklärung in der Schule etc. da sein, die es ja auch seit Jehrzehnten gibt, klar muss sexuell "anders" orientierten mehr Toleranz entgegen gebracht werden,
um Diskrimminierungen zu vermeiden, was gerne auch im Schulunterricht stattfinden kann, aber nicht so, wie es die Württemberger, zu dessen Volksstamm ich auch gehöre vormachen wollen. Wenn ich die Frageseiten in dem betreffenden Arbeitspapier der Bildungsgewerkschaft lese, bekomme ich, wie auch alle Verwandten, Bekannten, Geschäftspartner usw. denen ich dieses näher bringe, das kalte Grausen. Sogar eine ausgebildete Sozialpädagogin in meiner eigenen Familie war fast geschockt über die Art und Weise der Fragestellungen und ebenso erging es eines seit fast 20 Jahren beim Deutschen Gewerkschaftsbund tätigen Familienmitglieds, die allesamt noch nichts davon wussten.
Man muss zwangsläufig das Gefühl bekommen, den Kindern soll mit dem Vorschlaghammer reingedonnert werden, dass eine von Natur aus gegebene Hetero-Sexualität nicht normal wäre und es eigentlich auch aus gesundheitlichen Gründen unverantwortlich ist, so leben und eine Familie, incl. der Produktion eigener Kinder gründen zu wollen, ja geht´s eigentlich noch???
Sollen wir etwa aussterben, oder künftige Erdenmenschen nur noch auf Bestellung künstlich produzieren lassen?
Ich bin der festen Meinung, wenn der Inhalt dieses Leitfadens unmittelbar nach Veröffentlichung sämtlichen Bürgern zugänglich gemacht worden wäre, hätten wir diese Diskussionen längst nicht mehr, denn dann wäre es nicht bei den harmlosen Demos in Stuttgart und nun am Samstag der ersten in München geblieben.
Und wenn sich "AntiReligion" über Begriffe wie "Schwuchteln" etc. aufregt, sollte er sich mal fragen, ob dies durch das schon assoziale Verhalten einiger Demo-Gegner z.B. in Stuttgart besser wird. Ganz sicher nicht!
Und alle als "Religiöse Fanatiker" über eine Kamm zu scheren, zeugt auch nicht gerade von einem IQ, der deutlich über der Umgebungstemperatur liegt, sorry!
Nein, wie schon so oft, meint eine Gruppe anders orientierter mal wieder, von einem Extrem mit Gewalt ins andere marschieren zu müssen, aber so wird das nicht funktionieren. Einmal in meinem Leben möchte ich erleben, dass von zwei gegenüberstehenden Interessensgruppen der sogenannte "Goldene Mittelweg" gesucht wird, um den notwendigen Entwicklungen dann auch etwas Zeit zu geben, aber leider muss ich mich in einem Punkt sogar "Anonym" anschließen, auf uns werden in absehbarer Zeit ganz andere Probleme zukommen, als diese leidigen Streitereien.
Ich hoffe nur, dass wenigstens in diesem Punkt die EU-Völker schnell genug aufwachen, um das Schlimmste vielleicht noch zu verhindern. Verlassen würde ich mich darauf aber bestimmt nicht.
Was hatten wir doch in den 70-er und 80-ern für eine schöne Kindheit, bzw. Jugend. Nun denn...

Weltenbürger hat gesagt…

PS: In meinem vorigen Kommentar bin ich zwar nicht explizit auf das aktuelle Blog-Thema Kita eingegangen, aber ich denke es versteht sich von selber, dass es sich auch auf dieses bezogen hat, nur um irgendwelche sinnlose Gegenkommentare zu vermeiden.

AnitReligion hat gesagt…

Wo steht bitte das die Kinder "umprogrammiert" werden sollen oder das " mit dem Vorschlaghammer reingedonnert werden, dass eine von Natur aus gegebene Hetero-Sexualität nicht normal wäre", bitte Beweise bringen ! Sarkasmus scheinen hier auch einige nicht zu verstehen ! Was die Demo betrifft da haben sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert, keine Seite hat hier sachliche und vernünftige Argumente gebracht. Was war an der Kindheit/Jugend in 70-80zigern so toll ? Aufklärung gab es da auch schon in den Schulen und es gab auch Aufklärungsbücher und keiner hat sich da aufgeregt wenn im TV in Filmen wie Madita ein paar nackte Kinder zu sehen waren,heute in Zeiten der Massenhysterie um Kindesmissbrauch, versaute Jugend die nur das eine im Kopf hat,Killerspiele usw haben Leute wie die Betreiber dieser "tollen" Seite leichtes Spiel, wenn es heute um Sex und Kinder geht haben die meisten sofort das Bild vom "Bösen Schwarzen Mann" bzw den überall lauernden Pädophilen vor Augen die nichts anderes wollen als an Kindern zu fummeln und sie zu missbrauchen ! Heute gilt jeder Kinderliebe Mann erst mal als Kinderschänder, erst recht wenn der sich noch Positiv zur Kindlichen Sexualität äußert !

Anonym hat gesagt…

@Weltenbürger: Die Fragen aus dem Fragenkatalog sind für homosexuelle Jugendliche Realität. Ist es echt so schwer, mal um ein, zwei Ecken zu denken?

"Einmal in meinem Leben möchte ich erleben, dass von zwei gegenüberstehenden Interessensgruppen der sogenannte "Goldene Mittelweg" gesucht wird, um den notwendigen Entwicklungen dann auch etwas Zeit zu geben"

Jedes Kindergartenkind bekommt mit, dass es auch andere Familienformen gibt. Wollen Sie die Realität ausklammern, und möglichst lange eine "heile Welt" vorgaukeln? Warum ist die Angst so groß, dass sich Kinder eine eigene Meinung bilden könnten?

"Sollen wir etwa aussterben, oder künftige Erdenmenschen nur noch auf Bestellung künstlich produzieren lassen?"

Homosexualität hat es schon immer gegeben, und wird es auch immer geben. Vollkommen unabhängig von den fiesesten Repressalien, die generell dann ausgepackt werden, wenn jedwede Religion das Sagen hat. Die Klamotte mit dem Aussterben ist, wenn Sie ehrlich sind, an den Haaren herbeigezogen und ziemlich billig.

Old Geezer hat gesagt…

Wo für den Autor wohl die Grenze zwischen "Erziehung" und "Umerziehung" liegen mag?

Was soll immer bloß diese ungläubige Überraschung denn über eine Geschlechterrolle als variables Attribut geredet wird?
Das sollte doch jedem klar sein, der schon mal über den Tellerrand seiner Kultur und Epoche hinausgeblickt hat.

"einem düsteren Bild des Menschen, der Gesellschaft, der Kultur und der Familie beseelt sind"

Das ist kein 'Bild' sondern Erkenntnisse über Funktionen, und nicht 'beseelt', denn es handelt sich nicht um ein theologisches Traktat, sondern eine erziehungswissenschaftliche Arbeit.

"man müsse die menschliche Natur, die Familie und die Gesellschaft „korrigieren""

Womit die Leute auch Recht haben, sieht man sich mal die Probleme an, die uns unsere archaischen Instinkte, antiquierten Traditionen und überholte Verhaltensweisen eintragen.

Erstaunlicherweise wird das vielen sofort klar, wenn es um Migranten geht, die traditionelle Werte und Gewohnheiten beibehalten - nur den Balken im eigenen Augen sieht man nicht.

"Eine ernsthafte psychologische Studie über die Macher des Gender-Mainstreaming würde sicherlich Erstaunliches ans Licht bringen"

Ad Hominem, ohne jeden Beleg - zeigt, daß man hier gerade ein Propagandapamphlet ließt und keine ernsthafte Analyse.

"Die ersten Opfer der Gender-Maistreaming-Umerziehung in den Kitas sind natürlich die Kinder. Ihre Mentalität, die sie im Elternhaus erworben haben, muß dekonstruiert und nach der Gender-Ideologie neu programmiert werden (Der Duktus des Textes entspricht eher einem Text über Computer als über Menschen): „Bei der Auswahl und Zusammenstellung von Spielmaterialien wird darauf geachtet, daß Geschlechtsrollenstereotypen aktiv und bewußt entgegengewirkt wird.“ Die gemeinten „Geschlechtsrollenstereotypen“ können dreijährige Kinder nur im Elternhaus bekommen haben. Allein an diesem Satz erkennt man, wie dezidiert der Autor gegen das Elternrecht vorgeht und welche moralische Autorität er sich zumißt."

Das ist auf so vielen Ebenen falsch, daß man kaum hinterherkommen:
- Wo wird ein Kind zum "Opfer", wenn es auf ein Leben in einer offenen, globalen Gesellschaft mit freier eigenen Entfaltung vorbereitet wird?
- ein Dreijähriges hat zum einen noch nicht viel Mentalität erworben, zum anderen ändert sich da bis zur Volljährigkeit sowieso noch sehr viel, auch ohne Kindergartenerziehung.
- Wo ist der Original-Duktus näher an der IT als Ihre Formulierung?
- Wieso verstößt es gegen "Elternrecht", den Kindern andere Optionen aufzuzeigen?
Schon die Annahme eine bewußten Entscheidung der Eltern ist hier weit hergeholt, ...die Kinder gucken sich lediglich deren unreflektierte Gewohnheiten ab (ebenso wie elterliche Gewalt oder Alkoholmißbrauch so erlernt werden)
Dann ist auch die Voraussetzung, daß die Eltern prinzipiell etwas gegen dieses Erziehungsziel hätten, voreilig; viele können einfach nicht selber zielgerichtet erziehen, wünschen sich aber für Ihre Kinder eine Erziehung, die diesen das Leben im 21. Jh.in einer entwickelten Gesellschaft erleichtert.

"wie die Charakterwäsche vollzogen werden soll"

Es grenzt schon an Verfolgungswahn, wenn man eine Charakterwäsche vermutet, wenn Kindern nur eine breitere Auswahl an Spielen nahegebracht werden soll.
Regt es Sie auch auf, wenn Kinder Gerichte kochen lernen, die ihre Eltern nicht kennen, sie Gartenbau lernen, obgleich ihre Eltern im Wohnsilo leben, wenn sie mit Spielkameraden umgehen lernen, obgleich sie Einzelkinder
sind?

Das nennen man auch Horizont erweitern, und täte auch vielen Erwachsenen mal gut; man könnte sogar sagen, wäre das eine allgemeine Tugend unserer Gesellschaft, müßte man nicht bei der Kindererziehung explizit ein Thema daraus machen.

Old Geezer hat gesagt…

"Mädchen bauen Hochhäuser und nicht nur Puppenbetten und sie lernen, ihre Interessen durchzusetzen"

Vor allem dieser Punkt!
Frauen arbeiten hierzulande immer noch für im Mittel 25% weniger Lohn bei gleicher Arbeit!
Sicher, einem Leser aus Kirchenkreisen, in denen die billigstmögliche Ausbeutung der Angestellten ja weit verbreitet ist und offenbar als Gottesrecht angesehen wird, mag das erstaunen, aber in unserer Zivilgesellschaft läuft das unter Diskriminierung und sollte nicht toleriert werden.

"im Feminismus der siebziger und achtziger Jahre wurzelt, denn damals wurde „die Reproduktion von Rollenstereotypen im Kindergartenalltag thematisiert und kritisiert. "

Etliche Probleme hat man ja auch damals schon korrekt identifiziert.
Und leider hat sich in vielen Bereichen seit damals wenig getan.

"möchte also seine Schrift ausdrücklich in die Tradition der emanzipatorischen Bewegung der Zeit unmittelbar nach der Achtundsechziger-Kulturrevolution setzen."

Eine weit hergeholte Vermutung, die zu beweisen wäre - viel eher behandelt er hier eine nach wie vor eklatante Schwäche unserer Gesellschaft.

"Daß das Geschlechtsverhalten bei einem dreijährigen Kind möglicherweise von Natur aus gegeben ist, wird gar nicht in Betracht gezogen."

Die Beobachtungen zeigen einfach, daß dem nicht so ist.
In Bezug auf Spielen, Berufswünsch und Rollenverhalten kopieren die Kinder hier einfach ihre Erfahrungen mit ihrem Umfeld - das ist aber natürlicherweise nur ein ganz schmaler Ausblick auf die Gesamtheit der Realität und den Umfang ihrer Möglichkeiten.
Und sie werden nunmal später mit den ganzen Möglichkeiten leben müssen, und nicht zeit ihrer Lebens im Schoße ihrer Familie verbleiben.

"„Im Alltag der meisten Kindertageseinrichtungen geht man stillschweigend davon aus, daß vor allem die Mütter für Erziehungsfragen und den Kontakt zum Team ‘zuständig’ sind, auch wenn sich Väter immer öfter blicken lassen und eine zunehmend aktive Erziehungsrolle übernehmen wollen.“ Den Erziehern in den Kitas sollte es eigentlich egal sein, wie die Eltern die Erziehung ihrer Kinder organisieren."

Komisch, wenn es anders läuft, sind Ihresgleichen doch sofort zur Stelle um die zerrütteten Familienverhältnisse anzuprangern.
Die Kita soll ein gedeihliches Familienleben unterstützen, und als solches wird allgemein auch angesehen, daß auch Väter Zeit mit Ihren Kindern verbringen und an deren Erfahrungen teilheben, anstatt nur als schwarzer Mann und Unterhaltszahler zu fungieren.

Zudem sehe ich obigem Zitat schonmal eh nur eine Beschreibung des Status Quo und keine Zielvorgabe.

"Alles muß von ihnen „korrigiert“ und in die „richtige“ Bahn gelenkt werden."

Jep, das ist nun mal ihr Job!
Ein Kindergarten ist nicht nur eine Aufbewahranstalt, sondern soll auch Erziehungsaufgaben in der Zeit übernehmen - und solange dabei den Kindern nur Möglichkeiten eröffnet werden, sehe ich da auch wenig zu beklagen.

"einen neuen Familienbegriff prägen:
'einen professionellen Blick für die Vielfalt moderner Familienformen mit ihren teils ganz unterschiedlichen Bedürfnissen zu entwickeln' "

Was wird denn da bitte toll 'geprägt'?
Das ist die alltäglich Realität in Millionen von Familien!
Soll den Kindern dort einer vom Pferd erzählt werden, sie belogen werden oder ihnen vorgemacht werden, sie müßten einem ganz bestimmten Familienbilds entsprechen?

Die von Ihnen so geschmähten "Gender-Ideologen" erweisen sich hier als weit offener und pragmatischer als Sie mit ihrem engstirnigen antiquierten Familienbild.

Old Geezer hat gesagt…


"Gunter Neubauer setzt einfach voraus, Patchwork sei das neue Familienbild"

Tut er ganz offenbar nach Ihren eigenen Zitat weiter oben nicht!
Ist es wirklich so schwer, einfach mal bei der Wahrheit zu bleiben?

" „Respekt und Toleranz für die moderne Vielfalt von Geschlechterrollen, Geschlechtsidentitäten und Familienformen“ seien zu fördern – bei dreijährigen Kindern!"

Selsbtverständlich!
Traurig, daß man nicht davon ausgehen kann, daß die eigenen Eltern ihre Kinder nicht soweit erziehen, daß sie anderen Kinder nicht wegen ihrer Familienverhältnisse verspotten.
In einem Staat, in dem zu einem Bundesminister in den Boulevardmedien seine Familienverhältnisse wichtiger sind als seine Arbeit, sind solche Maßnahmen offensichtlich dringend erforderlich.

"Nein, ihr Ziel ist die Veränderung des menschlichen Gehirns, um so eine lebenslange Prägung zu erzielen"

Wo lesen Sie das aus dem Zitat?

Ja, das Gehirn paßt sich der Erfahrungen an (man nennt das auch Plastizität und es ist die Grundlage allen Lernens), und das dient dem Überleben durch Anpassen an Umweltbedingungen wie auch an das soziale Umfeld - zum Wohle des Individuums; das beweisen zahllose interkulturelle Adoptionen und Auswanderungen.
Es tut dieses allerdings auch später noch - daher sagt der Autor des Zitats (zumindest in diesem Zitat) auch nichts von Prägung.

"Heute wird die Gender-Ideologie ins Gehirn eingebrannt, um aus den Menschen Sklaven dieser Ideologie zu machen."

Jetzt geht es aber mit Ihnen durch...
...das ist schon gallopierender Unsinn.

"Diese Revolution konnte nur im stillen umgesetzt werden, so ungeheuerlich ist sie"

So still wie die damaligen Diskussionen um Jugendsexualität?
Gingen zwar durch alle Medien, inklusive öffentlicher Podiumsdiskussionen und zahlreicher akademischer und politischer Veröffentlichungen, ebenso wie jetzt bei diesem Thema, aber wer den Kopf immer in der Bibel stecken hat und in LaLaLand lebt, der kriegt davon vielleicht wirklich nichts mit.

Bert hat gesagt…

Irgendwie ein faszinierender Gedanke, Dreijährige zu dekonstruieren und nach meinem Bild wieder zusammenzusetzen. Muss ein tolles Machtgefühl sein. Ich probier's mal.

Old Geezer hat gesagt…

@Carolus:

Herr Eia ist ein Stand Up-Comedian, nichtmal ein politischer Kabarettist; ...würden wir in Deutschland unsere Politik auch nur nach letzteren ausrichten, so wäre kein Bundespräsident der letzten Jahre bis zur 100 Tage-Bilanz gekommen, und nun stellen Sie sich mal vor, Atze Schröder, Ingo Appelt und Paul Panzer würden die Richtung der deutschen Politik vorgeben...

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym (7. Mai 2014 08:59):

Erschrecken zu welchen Tiefen der Rechtbeugung sich einige herablassen, wenn sie sich aus ihrer tradierten Scheinwelt geworfen fühlen.

Aber zu Ihrer Enttäuschung: die allermeisten Muslime sind weit aufgeklärter, säkularer und pragmatischer als Betreiber und (ein Großteil der) Leser dieses Forums.

Old Geezer hat gesagt…

@Lehmann:

Kindesentzug: Zu Recht, den in den meisten Fällen sollten die Kinder versteckt werden, um Mißhandlungen und Mißbrauch zu vertuschen, oder um - bei religiösen Fanatikern - notwendige medizinische Kontrollen zu unterlaufen.

In den Händen solch verantwortungsloser Eltern kann ein Staat, welcher seine Schutzpflicht ernst nimmt, auch kein Kind belassen.

P.S.: Was bitte soll "Geschlechtsumkehr" in diesem Kontext sein?
Wohl kaum die Erkenntnis, daß es andere Neigungen als die eigenen gibt und daß man ungeachtet des eigenen Geschlechtes die Freiheit hat, über Job, Hobby und Partner selbst zu bestimmen.