Donnerstag, 2. Mai 2013

Presseerklärung der Aktion SOS LEBEN anlässlich ihrer Teilnahme beim „Marsch für das Leben“ in Rom (Marcia per la Vita) am 12. Mai 2013

Das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder kennt keine Grenzen

Der Kampf um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder kann längst nicht mehr ausschließlich auf nationaler Ebene ausgetragen werde.

Es ist nicht nur so, dass die liberale Abtreibungspraxis- und Gesetzgebung weltweit das Recht auf Leben missachtet, sondern die Abtreibungslobby selbst hat das Thema auf das Europäische Parkett gebracht. In diversen Resolutionen hat die europäische Abtreibungslobby versucht, in Europa so was wie ein „Recht auf Abtreibung“ einzuführen.

Am 8. März 2011 haben die Fraktionen linksgerichteter Parteien im Europäischen Parlament eine Resolution beschlossen, die ein „Recht auf Abtreibung“ fordert. Das Europäische Parlament will, „dass Frauen . . . ein Recht auf einen sicheren Schwangerschaftsabbruch haben“ sollen (Entschließung vom 8. März 2011, Punkt 25). Am 1. Dezember 2011 (P7_TA(2011)0544) hat sie es erneut versucht: Das Europa-Parlament fordert „die Kommission auf, . . . eine sichere und legale Schwangerschaftsunterbrechung und Betreuung nach der Schwangerschaftsunterbrechung“ sicherzustellen (Punkt 22).

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. So hat sich das Europäische Parlament massiv für die Einhaltung des Maputo-Protokolls eingesetzt, das den freien Zugang zu Abtreibungen in Afrika fordert. Ebenso wurde im Europarat versucht, die Abtreibungspraxis zu liberalisieren.

Das zeigt uns: Wir brauchen eine große Koalition der Lebensrechtler in ganz Europa.

Aus diesem Grund beteiligt sich die Aktion SOS LEBEN am Marsch für das Leben in Rom (Marcia per la Vita) am 12. Mai 2013.

In Rom - die Ewige Stadt - wird SOS LEBEN mit vielen anderen besorgten Bürgern und Organisationen Europas für das uneingeschränkte Recht auf Leben und seine Beachtung demonstrieren.

SOS LEBEN beteiligt sich an diesem Marsch in einem Zeichen einer europaweiten Solidarität für die Sache der ungeborenen Kinder.

Von Rom aus soll die Botschaft nach ganz Europa übermittelt werden, dass sich die christliche Basis nicht mit der grausamen und ungerechten Realität der Massenabtreibungen im Kontinent anfindet und sich für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einsetzen wird, bis dieses in ganz Europa respektiert und geschützt wird.

1 Kommentar:

Dr, phl. Senker hat gesagt…

Es gibt Menschengruppen, die in der Tradition für die Würde des Kindes und seiner späteren Unvollkommenheit im Leben der Gemeinschaft, diese von ihrem Leiden schon nach der Geburt befreien.
Was wollen sie diesen Menschen antworten?
Was ist Lebensrecht gegenüber einem unwürdigen Leben?
Sie betreiben ihre Art Lebensrecht. Doch diese ist nicht allumfassend. Recht ohne Würde und ohne vernünftigen Umgang mit unseren Möglichkeiten dazu ist Unrecht. Es führt zu keiner Vernunft, ist keine Vernunft.
Durch solches Marschieren für ein gemeintes Recht ist schon viel Unheil entstanden.
Gut meinen ist das Gegenteil von gut. Wie soll ich das unterstützen?