Sonntag, 30. September 2012

Deutscher Presserat erteilt “Titanic” öffentliche Rüge wegen Papst-Beleidigung

Der Deutsche Presserat hat jetzt gegen das Satireblatt Titanic eine öffentliche Rüge wegen eines Anti-Papst-Titelbilds ausgesprochen. 

Die Darstellung von Papst Benedikt XVI. als inkontinent und mit Fäkalien beschmiert sei entwürdigend und ehrverletzend, urteilte das Gremium bei seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag in Berlin. 

Insgesamt gingen 182 Beschwerden beim Dt. Presserat ein, darunter auch eine des Christoferuswerks eV. in Münster. 

Das Gremium erklärte, Satire beinhalte zwar die die Freiheit, Kritik an gesellschaftlichen Vorgängen mit den ihr eigenen Stilmitteln wie Übertreibung und Ironie darzustellen. Im Titanic-Fall sei die Obergrenze der Meinungsfreiheit jedoch überschritten, zumal jeder Sachbezug  -  etwa zur Causa “Vatileaks” -  fehle.

Die Person Joseph Ratzinger werde von der Zeitschrift als “undichte Stelle” tituliert und durch die befleckte Soutane der Lächerlichkeit preisgegeben.  

Quelle: Christliches Forum

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn man vergleicht, wie unterschiedlich die Schmähungen der christlichen Kirchen und des Islam von den Medien bearbeitet werden, dann muß man zu den Schluß kommen, daß nur dann etwas passiert, wenn Gewalt angewendet wird. Ist das die Lehre für die gläubigen Menschen?

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:
Vielleicht ehe: "Wer im Staat überall mitreden möchte und milliardenschwere Subventionen abgreifen möchte, sowie sich auf besonderen Schutz durch REcht und Gesetz beruft, muß auch kooperativer sein und sich mehr weltliche Kritik anhören als weniger mit der Politik verstrickte Kulte."

Anonym hat gesagt…

Unglaublich, wie man gezielt versucht, sich als verrufene "Journalisten" in die Schlagzeilen zu bringen. Die Werbung macht es genauso: Je mehr Skandal, desto bekannter. Dies ist ein Missbrauch des Images des echten Rebellen, der wirklich etwas riskiert, und für seine Ideale ein Opfer bringt. Die feigen Journalisten und Werber wissen jedoch heimlich, dass sie nicht viel zu befürchten haben und unterm Strich die Kasse stimmt. Armes Grundgesetz!

Anonym hat gesagt…

Und was machen die Superheiler von Gottes Gnaden?
Schwimmen auf Glaubensfreiheit, Göttlichen Erkenntnissen, der Wahrheit aus dem Jenseits, dem Wissen ominöser, ferner Welten und ähnlichen, Gegebenheiten, um ihr Geldgeschäft einen religiösen Anstrich zu geben. Und Leute abmelken, die auf diesen Nepp hereinfallen.
Bis zum Hals im Wasser und andere vollquaken. Schööön.

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Die kath. Kirche hat noch nie ver-
schwiegen, daß in ihr Sünder leben.
Was inzwischen einen fast wütend
macht, ist die Scheinheiligkeit und
Heuchelei in unserer so selbstbe-
wußten Gesellschaft, wenn es um das
Versagen, ja Verbrechen (letzteren Begriff haben Johannes Paul II. u. Benedikt XVI. ggü.kath. Priestern, die Mißbrauch mit unmündigen Kin-dern begangen haben,offen geäußert)
bei sexuellen Mißbräuchen innerhalb
der Kirche geht. In den Medien wird
da auffasllend ausgiebig nur von diesen "kirchl." Mißbräuchen ge-
sprochen als ob in unserer Gesell-
schaft in dieser Beziehung nichts vorfallen würde. Da decken die kriminalpolizeilichen Zahlen aber etwas ganz anderes auf, nämlich ca 99,9 % in unserer Gesellschaft, wenn sich z.B.Väter an ihren eige- nen Kindern vergreifen u. an ihnen ihre Sexgier befriedigen. Zahlenmäßig sind diese Verbrechen kath. Priester im Promillebereich, also bei 0,.. Selbstverständlich ist ein solches Verbrechen auch nur eines Priester bereits für das Ansehen der Kircheschon sehr erheb-
lich. Aber ist die gleiche Untat durch einen eigenen Vater ( oder sostigen männl. Familienangehörigen
eigentlich weniger schändlich und weniger strafbar?!
Es wird höchste Zeit diese Heuche-
lei in unserer Gesellschaft (auch)
aufzudecken u. anzuprangern, statt
medienwirksam davon ablenken zu
wollen, und der Korrektheit wegen
auch den zahlenmäßigen Vergleich
anzuführen.

Zoltán Georgius Mayer v. Borsowicky hat gesagt…

Der Klerus lebte schon immer aus dem Ansehen. Das ist das höchste Gut. Durchaus männlich.