Sonntag, 19. August 2012

Fernsehen: immer noch eine große Gefahr für Kinder und Jugendliche


Auch im Zeitalter des Internets bleibt das Fernsehen eine Gefahrenquelle.

Die kürzlich erschienene „Konzeption und Evaluation einer Unterrichtseinheit zur Prävention problematischer Mediennutzungsmuster bei Schülerinnen und Schülern dritter bis fünfter Klassen im Rahmen des Berliner Längsschnitt Medien“ des Autors Matthias Kleimann für das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsens berichtet, dass der Konsum nicht altersgemäße Medienprodukte durch Kinder und Jugendliche außerordentlich hoch ist.

Im Kindesalter beobachten 18 Prozent der Mädchen und 34,4 Prozent der Jungend Filme und sonstige Sendungen beobachtet zu haben, die erst für Jugendliche ab 16 beziehungsweise für Erwachsene freigegeben sind.

40,2 Prozent der Jugendlichen schauen Filme „ab 18“. 35,6 Prozent scheuen Horrorfilme „ab 16“ und 25,3 „ab 18“. 18,2 schauen Sex- oder Pornographische Filme. Die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Jugendlichen ist erheblich größer, als bei Kindern.

Kommentare:

ich hat gesagt…

die gefahr ist nicht nur die sache selbst sondern der schusslige umgang erwachsener (vorlebender) mit den bestehenden möglichkeiten.
fernsehen, familienleben, medien, kunst und freizeit werden bei nicht erworbener beurteilung und das einhalten von regeln zu einer tickenden bombe.
gift hilft doch die dosis ist zu beachten.
lasst die kinnings das fernsehen und e-spiele nicht als nur vermeintliche ruhestifter ohne sonstigen sinn einwirken. interesse ist eine feine sache wenn sie beherrscht wird und nicht uns beherrscht. bei gedanken an die alte ach so schöne zeit nicht deren grenzen und behinderungen vergessen. besonders nicht bei der weitergabe von eigenem. ein vermiedener fehler schaft noch kein fehlerlos.

Old Geezer hat gesagt…

Okay, also ist die Aussage, daß von den Jugendlichen bzw. in den Familien die Altersempfehlungen der Prüfstellen / FSK teilweise nciht beachtet werden?
Na und?
1. Sind es doch eh nur Empfehlungen, die man als Erternteil nach seiner Einschätzung seines Kindes ignorieren kann;
2. Waren sie schon immer fraglich, da ihre Vergabe eher nach Kaffeesatzleserei statt nach verläßlichen Kriterien zu erfolgen scheint.
3. Ist es sowieso aussichtslos, Jugendlichen ihren TV-Konsum diktieren zu wollen, da in dem Alter das Aufbegehren gegen Eltern und Mutproben zum Programm gehöeren - und IMHO ist die Mutprobe 'wer guckt SAW kompleet durch' der 'wer traut sich auf den abgestellten Bahnwagon zu kletter' deutlich vorzuziehen.
4. ist mit dem Nachweis von nicht empfolenen TV-Konsum noch lange keine schädliche Wirkung belegt; dieser Beweis steht seit 50 Jahren aus.