Montag, 19. September 2011

Marsch für das Leben in Berlin: Mehr als 2.200 Teilnehmer


(kathnews/pm). In Berlin fand der “Marsch für das Leben” statt. Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann freut sich über die wachsende Unterstützung des Lebensrechtes und dankt allen Teilnehmern des diesjährigen Marsches für das Leben: „Der diesjährige Marsch für das Leben war ein großer Erfolg für den Lebensschutz in Deutschland. Mehr als 2200 Freunde des Lebens haben eindrucksvoll ein klares, sympathisches und entschiedenes Zeugnis für die Unantastbarkeit des Lebens gegeben und gegen die Tötung ungeborener Menschen mitten in Berlin protestiert. Ich bin allen Teilnehmern, Helfern und Organisatoren sehr dankbar für dieses ebenso unübersehbare wie notwendige Bekenntnis zu einer Kultur des Lebens. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Menschen nach Berlin, um für die Heiligkeit des Lebens und eine wirkliche humane Gesellschaft zu werben. Das ist sehr gut! Und es ist sehr ermutigend, dass wir vor allem von jungen Menschen eine so deutliche Unterstützung bekommen. Unser Einsatz lohnt sich immer mehr. Die Wahrheit, dass es kein Recht auf Töten gibt, sehr wohl aber ein Recht auf Leben und Achtung eines jeden Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.“

In diesem Jahr hatte der Bundesverband Lebensrecht mit seiner Kundgebung erstmals unmittelbar vor dem Kanzleramt die Veranstaltung begonnen, also „im Zentrum der Macht und unweit des Reichstages“, wie Lohmann es als Moderator und Gastgeber formulierte. Man hoffe sehr, dass „die Botschaft vom Leben dort endlich richtig gehört“ werde und ankomme. Unter großem Beifall rief er in Richtung des Kanzleramtes nach oben: „Wir hoffen sehr, dass auch die Bundeskanzlerin unser Anliegen hört. Werden Sie, Frau
Bundeskanzlerin zu einer überzeugenden Anwältin des Lebens und seiner Unantastbarkeit!“ Auf der Bühne konnte der BVL-Vorsitzende zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen, die alle ihr jeweils sehr persönliches Bekenntnis zum Leben abgaben.

Darunter die Hebamme Maria Grundberger mit ihren Erfahrungen der Gehsteigberatung, die Autorin, Familien- und Persönlichkeitsberaterin Ruth Heil, Bert und Willi Dorenbos aus den Niederlanden mit ihrer Aktion „Schrei zum Leben“, aus den USA Bryan Kemper, der Konzerte für das Leben veranstaltet sowie Eric Schneider mit seiner Lebensrechtsarbeit in Chicago, der Missionar Hugo Gevers, der als Vater eines Kindes mit Down-Syndrom das selbstverständliche Lebensrecht auch für Behinderte forderte, sowie der evangelische Pfarrer Philipp Vulff aus Paris, der dort den Marsch für das Leben organisiert. Die Jugend für das Leben war vertreten durch junge Lebensschützer aus Belgien, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Irland und Deutschland.

Begleitet wurde die Kundgebung von einigen hundert Alternativen und Autonomen, die mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Kundgebung wie auch den anschließenden Schweigemarsch vorbei am Reichstag und durch das Bundesviertel über die Straße Unter den Linden bis hin zur Hedwigskathedrale zu stören versuchten. Einige wenige Kreuze wurden entwendet und entehrt, und mit blasphemischen Darstellungen und hasserfüllten antichristlichen Parolen skandierten die Gegner der Freunde des Lebens lautstark und wollten provozieren. Abermals ließen sich die Teilnehmer aber nicht provozieren und begegneten den Gegnern mit Freundlichkeit und fürbittendem Gebet.

Lohmann bedankte sich ausdrücklich bei der Berliner Polizei, die mit einem Großaufgebot und entschiedener Umsicht die Teilnehmer des Marsches für das Leben vor Angriffen und Obszönitäten schützten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Hedwigskathedrale, in dem der Berliner Weihbischof Wolfgang Weider und der evangelische Pfarrer Prinz Philipp von Preußen sehr klare und ermutigende Worte für die Lebensschützer fanden, gab es rund um die Berliner Bischofskirche ausreichend Zeit zur persönlichen Begegnung und zum Gedankenaustausch.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Endlich geht es vorwärts. Es gibt immer mehr Menschen die erkennen, daß die Tötung Ungebohrener so nicht weiter gehen kann.
Ich danke Gott dafür.

Anonym hat gesagt…

Wer ist denn verantwortlich für das, was in diesen Zeiten geschieht und noch spektakulärer fundamentiert wird. Wir wissen es doch alle.
Erst kam die Schwarzer mit 2 Bundesverdienstkreuzen, dann folgte brav die Politik und auch im Bundesverfassungsgericht haben wir Agitatorinnen, die schon dafür sorgen, daß die natürlich geistigen Elemente beseitigt werden und die sprichwörtliche Kultur des Todes excellent in Szene gesetzt wird.
Die Kanzlerin wird absolut daran nichts ändern können und warten wir doch die Rot/Grüne Regierung ab. Dann wird sicher alles noch offensichtlich
definitiver, obwohl man derzeit meinen könnte, schlimmer geht`s nimmer! Übrigens das geistige Fundament liegt bekanntlich im radikalen Feminismus, der von Frau Schwarzer hinreichend propagiert wird. Dafür ja auch 2 Bundesverdienstkreuze und eine bachtliche, schon unheimliche Medienmacht. Wie ist so etwas eigentlich noch zu erklären?

Anonym hat gesagt…

Warum man sich nicht auf die erde verlassen kann liegt auch an den redikalen filosofen ob abzeichen mit nichtig oder kreuz oder halbmond
vernunft stände allen gut doch eine vernunft für 99 abzeichen is halt zu viel
doch das is lebendiges leben was sich nich so leicht in eine hülle zwingen lässt und von sich aus ooch noch wehrt
was sich lange wehrt wird noch lang nich gut
schützt die lebendigen inderheiten vor den überlebenskünstlern dann habt ihr Demokratie.

eagle-one hat gesagt…

Es ist etwas sehr kostbares, diesen Marsch fuer das Leben mitgemacht zu haben. Am Ende gab es noch wunderbare Gespräche, auch mit "sogenannten Gegnern" die doch dann, im näheren Gespräch teilweise ohne Argumente dastanden und/oder auch Angst vor der eigenen Courage hatten. Ich habe während der ganzen Veranstaltung die Gegenwart Jesu Christi gespürt, so wie ER es uns mehrfach verheißen hat, z.B.: wo zwei oder mehr sich in meinem Namen versammeln, so will ich mitten unter ihnen sein- oder: was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan. Ich wünsche allen Lesern weiterhin eine gesegnete Zeit...

rundertischdgf hat gesagt…

Das Anständige im Menschen demonstriert hier. Es findet leider keinen Niederschlag in der veröffentlichten Meinung!

Anonym hat gesagt…

Warum wohl?
Das Leben ist ein eigen Ding. Wer nicht weiter schaut wird den Anfang nicht sehen.
Helft mit, die Menschen für das Leben nach ihrem Wohlsein und Fühlen fitt zu machen.
Am besten, beginnt mit euch und den euch Nahestehenden.