Mittwoch, 11. August 2010

Streit um geplante Homo-Segnung in Dillenburg/Stadtparlamentschef (CDU) wünscht kirchlichen Segen für Verpartnerung

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster

In Dillenburg, einer hessischen Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern, gehen die Wogen hoch: Die Auseinandersetzungen in evangelischen Gemeinden kreisen um die Frage, ob homosexuellen „Paaren“ eine kirchliche „Segnung“ im Sinne einer Quasi-Trauung gespendet werden darf oder nicht.

Anlaß für die erbitterte Kontroverse, die auch in den Leserbriefspalten der Regionalpresse ausgetragen wird, ist die für den 3. September 2010 vorgesehene Homo-Segnung von Klaus-Achim Wendel (CDU), dem Stadtverordneten-Vorsteher und dessen Lebensgefährten in der evangelischen Stadtkirche durch Pfarrerin Ulrike Schmidt. Standesamtlich sind die beiden Herren bereits „verpartnert“.

Der Wunsch zur kirchlichen Segnung ging folglich von Dillenburgs Parlaments-Chef und damit vom höchsten Repräsentanten der Stadt aus. Der als konservativ bekannte CDU-Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Irmer dürfte darüber kaum entzückt sein, äußert er sich doch in dem von ihm herausgebrachten „Wetzlar-Kurier“ seit Jahrzehnten kritisch über Homosexualität.

Wie die evang. Nachrichtenagentur „Idea“ am 8. August 2010 berichtet, kommt aktuelle Kritik vor allem aus „pietistischen Kreisen“ in Hessen, denn für Evangelikale ist eine solche Segenshandlung „unvereinbar mit biblischen Aussagen“. Nicht wenige glaubenskonservative Protestanten aus der Kirchengemeinde von Pastorin Schmidt ließen sich offenbar „umgemeinden“, also in eine andere Gemeinde einschreiben.

Allerdings haben sich die evang. Kirchenleitungen auch bei diesem Thema längst dem Weltgeist angepaßt und daher in etlichen Synoden das Segnen „gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften“ abgesegnet, auch in Hessen-Nassau. Folglich kann sich Pfarrerin Schmidt bei ihrer geplanten Segnung in der Dillenburger Stadtkirche auf Beschlüsse kirchenleitender Gremien berufen.

Zudem sprang ihr Pfr. Karl Gottwald, Chef des dortigen Kirchenvorstands, sogleich hilfreich zur Seite: Im jüngsten Gemeindebrief erklärte er, aufgrund „neuester medizinischer Erkenntnisse“ könne man Homosexualität durchaus als „Schöpfungsvariante“ ansehen, immerhin komme sie auch im Tierreich vor: „Im Vogelpark Uckersdorf haben wir schwule Flamingos“, ließ er seine Gemeindemitglieder wissen.

Derlei Weisheiten wurden sogar von der weltlichen „Wetzlarer Neuen Zeitung“ als „peinlich“ bezeichnet. Auch der ehem. evang. Dekan von Dillenburg, Dietrich Eizenhöfer, hält den Hinweis auf die Tierwelt für unangebracht: „Oder können reißende Raubtiere begründen, daß Menschen – als Schöpfungsvariante – ein Recht hätten, sich wie Raubtiere aufzuführen?“

Es sei, so der Theologe in seinem Leserbrief, „von Gottes Wort und Willen her nicht zu begründen“, daß die hessen-nassauische Synode eine Segnung homosexueller „Partnerschaften“ erlaubt habe: „Die Kirche kann im Auftrag Gottes nur das segnen, was Gott wohlgefällig ist.“

Auch in den Leserbriefspalten der „Neuen Wetzlarer Zeitung“ wurde kontrovers diskutiert. In der online-Ausgabe vom 20.8.20 findet sich z.B. folgende Zuschrift: „Aus diesem Grunde bin ich nach einer "Unterhaltung" mit unserem Pfarrer aus dem Verein ausgetreten. Eine Kirche, die sich nach dem 68er-Zeitgeist ausrichtet, kann ich nur als Verein bezeichnen. Die Gutmenschen sollten mal ihre Bibel lesen, falls sie überhaupt eine besitzen.“

Auch seitens pietistischer „Gemeinschaftsverbände“ kam Kritik auf. So erklärte Karlheinz Grebe, Vorsitzender des Evang. Gemeinschaftsverbandes Herborn, das gegenwärtige „Lehr- und Leitungs-Chaos“ bedeute eine weitere Zerstörung der Kirche. Die Heilige Schrift bezeuge, daß Gott eine homosexuelle Praxis nicht dulde. Freilich werde nicht der Sünder als Person verurteilt, sondern sein sündiges Verhalten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

„Oder können reißende Raubtiere begründen, daß Menschen – als Schöpfungsvariante – ein Recht hätten, sich wie Raubtiere aufzuführen?“

Einfach gesagt: Ja. Dass es Räuber-Beute-Beziehungen zwischen verschiedenen Tierspezies gibt ist eine oft genutzte Begründung, warum ein Mensch nicht vegetarisch lebt.

Dirk hat gesagt…

...und wenn Gott es nicht gewollt hätte, dann hätte er weder schwule Ortsvorsteher noch schwule Flamingos erschaffen.

Merke: die Schöpfung ist das immerwährende Werk Gottes, die jederzeit und von jedem durch Anschauen verstanden werden kann.
Die Schrift ist ein inspiriertes Werk aus der Zeit vor 2000 Jahren, die sorgfältig aus dem Kontext ihrer Entstehung heraus interpretiert werden muss.

Johannes hat gesagt…

Es geschehe ihnen nach ihrem "Glauben". Schließlich interessiert die beiden Homo-Partner ja nicht die Frage, ob denn der ausgesprochene "Segen" tatsächlich vollmächtig, also im Namen und in der Kraft Gottes, des Gottes und Vaters des HERRN Jesus Christus, ausgesprochen wird. So kann denn der "Segen" auch ruhig durch eine "Pfarrerin" in der Zeremonie ausgesprochen werden. Alles "halb so schlimm" -- wäre da nicht die Tatsache, dass Menschen sich mit einer solchen Handlung *echt* unter einen Fluch begeben und auch die evangelische Kirche einmal mehr ihre Abgefallen vom lebendigem Gott und seinem geoffenbartem Wort demonstriert. Auch wenn der HERR Jesus Christus auch aus noch so finsterer Gefangenschaft wieder herausführen kann, kann man nur davor warnen.

@Dirk:
Gott hat uns das Böse zum Guten gesetzt, damit wir unsere Verlorenheit erkennen und nicht damit wir alles Böse gutheißen. Die Schöpfung war einmal gut, fiel aber durch Adam's Ungehorsam in die Herrschaft des Todes und der Sünde. Das Wort Gottes hingegen ist bis heute vollgültig, vollständig durch den Geist Gottes gehaucht und irrtumsfrei im Urtext, ja sogar siebenfach geläutert und von aller Schlacke befreit. Und wenn Sie es noch so oft verdrehen, wird es dadurch niemals wahr.

topspirit hat gesagt…

Ich halt diese Verhunzung des Glaubens bald nur noch mit VALIUM aus.
Ein seltsamer Wahn scheint diese Glaubensmodernisten beschlichen zu haben.
Dr. Schmid

Trapin hat gesagt…

@Dirk
Der Abfall des Menschen von Gott ist die Ursache allen Übels.
Die Versöhnung mit Gott bringt Wiederherstellung.
Viele Menschen durften das erfahren.

Anonym hat gesagt…

"Der Abfall des Menschen von Gott ist die Ursache allen Übels.
Die Versöhnung mit Gott bringt Wiederherstellung.
Viele Menschen durften das erfahren."

Diese Äußerung könnte ohne weiteres Aus dem 'Hexenhammer' stammen.

Dirk hat gesagt…

Johannes: wäre da nicht die Tatsache, dass Menschen sich mit einer solchen Handlung *echt* unter einen Fluch begeben und auch die evangelische Kirche einmal mehr ihre Abgefallen vom lebendigem Gott und seinem geoffenbartem Wort demonstriert

Genausogut könnte die auf pharisäerhafter Schriftauslegung beruhende katholische Kirchengründung und die Untaten, Kriege und Bereicherungen der folgenden Jahrhunderte als Abfall von Jesu Wort gesehen werden. Also ist (aus katholischer Perspektive) mit genau demselben Recht der Evangele Besitzer der einzigen unteilbaren Wahrheit und es verbleibt die "Tatsache", dass man sich durch Lästern über die angesprochene "Handlung" unter einen Fluch begibt.

Wenn ich so das neue Testament lese und mit dem vergleiche, was ich hier lese, dann neige ich zur zweiten Auslegung...


... Hexenhammer ... sic!

Anonym hat gesagt…

Mich würden mal die Medizinischen Gutachten interessieren, die hier angeblich von einer nicht bedenklichen homosexuellen Lebensweise sprechen. Die Uni Zürich hat erst fest gestellt, dass homosexuell lebende Männer eigenartigerweise signifikant öfter Alkoholabstürze, Suizidgedanken und -versuche, Migräne(!), und Krankheiten aller Art haben, als heterosexuell lebende Männer. Medizinisch gesehen ist der homosexuelle Lebensstil hochgradig krank machend! Und dabei geht es nicht mal um AIDS, auch ohne diese Krankheit, die immernoch wesentlich öfter unter Homosexuellen vorkommt, ist diese Lebensweise sehr ungesund.

Felix hat gesagt…

Das ist doch völliger Unsinn, diese ganze Diskussion ist dekadent bis ins Mark. Wenn wir einmal auf unsere Regierung schauen: Eine geschiedene Kanzlerin-na gut, kann gerade noch geduldet werden; Herr Seehofer, der 2 Frauen zur gleichen Zeit hatte-gut, immerhin ist er zu seiner Frau zurückgekommen; aber jetzt kommt der Hammer: Ein schwuler Vizekanzler und Außenminister. Vor noch 50 Jahren wären diese Menschen alle als widernatürlich in der Politik abgetan worden und hätten keine Chance auf ihren Posten gehabt. Nun aber hält diese Dekadenz immer weiter Einzug. Und ja Herr Westerwelle, wir befinden uns in "spätrömischer Dekadenz", aber dafür mache ich Leute wie Sie verantwortlich! Doch auch demographisch, nicht nur ethisch ist die Homosexualität ein Desaster: Wenn man Freud Glauben schenken darf, ist jeder Mensch vom Ansatz her bisexuell und wird nur durch Erziehung in die rechten Bahnen gelenkt. Wenn wir also nun die Leute zur Förderung der Homesexualität erziehen und solche Pseudovorbilder, wie den schwulen CDU-ler oder unseren Außenminister haben, wird die Zahl der Homosexuellen steigen. Das Problem: Es wurde bisher selten beobachtet, dass ein Mann mit einem Mann ein Kind gezeugt hat. Wir liegen bei der Geburtenrate ohnehin schon am Aussterben. Theoretisch, wenn der homophile Trend anhält, wird die Zahl der Homosexuellen sich stetig vergrößern.
In dieser Zeit der"spätrömischen Dekadenz" gibt es eine Einrichtung, die diesem Wandel einen Riegel vorschieben sollte: Die Kirche, doch wenn ich diese beiden Pfaffen höre, könnte mir die Galle hochkommen. Die Kirche will Schwule unterstützen??! Ich sage es nochmal: Gott schuf Adam und Eva, nicht Adam und Peter! Homosexualität ist wider die Natur und wird von diesen Pseudo-Vorbildern wie Westerwelle und Wowereit und diesem CDU-ler aus dem Bericht gefördert? Das ist nicht nur dekadent, das ist pervers, das ist krank!
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich fordere nicht eine Gewaltbereitschaft gegenüber Schwulen: Sie müssen toleriert werden, das gebietet unsere Demokratie, aber sie zu fördern, halte ich für den selbstprogrammierten Selbstmord der Menschheit! Und diese liberale Leutheusser-Schnarrenberger, die für die Rechte der Schwulen einsteht, aber nicht dafür sorgen kann, dass Sexualverbrecher nicht mehr das kriegen, was sie verdienen, halte ich für die schlechteste Justizministerin seit Otto Georg Thierack.

Anonym hat gesagt…

@Anonym (8)"Medizinisch gesehen ist der homosexuelle Lebensstil hochgradig krank machend!"

Sagen ihnen die Worte "cum hoc ergo propter hoc" etwas? Ursache und Wirkung können ebensogut andersherum angeordnet sein und die ständige Anfeindung von irgendwelchen Bastarden, die keine heteronormativen Ausrichtungen tolerieren könne sorgen für Depressionen und psychosomatische Effekte. Übrigens nutzen prozentual mehr Homosexuelle Kondome als Heterosexuelle. Das Klischee vom aidsgefährdeten Schulen ist also nicht mehr zeitgemäß.

@Felix:
Daraus wie viele Menschen welcher Art Gott geschaffen hat, lassen sich keine Verhaltensregeln, erst recht keine die Sexualität betreffend ableiten. Gott schuf schließlich auch nur Adam und Eva, zwang damit deren Kinderschar zu Inzest, wenn sie sich paaren wollte. Aus dem Schöpfungsmythos nun eine Pflicht zum Inzest abzuleiten ist absurd, ebenso absurd, wie eine Verdammung der Homosexualität dort hineinzulesen.

Dirk hat gesagt…

Von hier und ähnlichen Foren bin ich je durchaus abgehärtet. Bei Frau Küble rollen sich mir zwar immer wieder die Zehennägel hoch, aber das ist noch verdaubar. Aber was Felix geschrieben hat, das hat mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt. Offenbar ist jede Art von normaler Behandlung von Schwulen eine "Förderung". Die Grundrechte auch? Was soll man denn "tolerieren"? Lediglich ihre Existenz? Also sind sie nicht ganz vogelfrei und man darf sie immerhin nicht bei Antreffen straffrei erwürgen? Schonmal ein Anfang.

O Gott, was tun und reden diese Menschen in Deinem Namen? Wieviel Leid hat diese Religion der Liebe über die Welt gebracht, sobald sich eine Kirche ihrer bemächtigt hatte. Der Sinn eines Textes muss herausgearbeitet werden, den der Verfasser in seinem historischen Umfeld zum Ausdruck bringen wollte, bevor eine weitergehende Interpretation erfolgt. Sonst kommt so ein gefährlicher Käse raus, wie man ihn hier liest. Würden nicht immer nur plump biblische Einzelstellen zitiert, dann würde genausowenig eine Schwulenfeindlichkeit ableitbar sein, wie ein notwendiger Inzest nach der Schöpfung. Leute, eine religiöse Wahrheit ist keine wissenschaftliche Wahrheit...

Es kotzt mich an.

Anonym hat gesagt…

Es geht nicht nur um ein Lochverfehlen (Vögel haben auch keine Vagina): Bei den Homoerotikern ist Befangenheit, Neid und Eifersucht enorm stark: ein Beweis für diese Neurose. Ein deutschstämmiger Psychiater war um 1992 aus 60 Candidaten erkoren Sekretär des Weltungarnbundes. Auffallend befangen war die Befangenheit des bisexen, ex-stalinistischen Poet-Vorsitzenden Roma S. Cs., der Ehefrau und Geliebte offen hatte, und der den damaligen Ministerpräsidenten J. A. creiert hatte, zu einem hyperthymen, gynophoben Übergewichtler I. T., der voll mit irrsinnigen Ideen war, und keine Hochschule zu besuchen in der Lage war. (Am Ende hat sich der eher junge Ruthene (40) als Bulimiker mit Chocolade tot gefressen, nachdem er zigmillionen veruntreut hatte.) Es geht also bei der Homo-Art nicht nur um Sexanomalie, sondern um andere, auch ansonsten criminelle Verhaltensstörungen auch. Der Gen.-Sekr. Dankte nach 3 Monaten wegen des verrückten "persönlichen Ratgebers" des Vorsitzenden ab, die Zeitungen (Magyar Hírlap) war voll mit dem Skandal. Der Vorsitzende wurde erst nach Jahren von einem Armenier (Ingenieur) abgewählt.

Felix hat gesagt…

@Dirk: Man sollte nur das fördern, was der Gesellschaft auch nutzt. Homosexualität nutzt keineswegs. Deutschland ist auf einem guten Weg auszusterben. Die Kinder dieses Landes werden hauptsächlich von Immigranten, von Leuten, die einen festen moralischen Grundsatz haben, geboren. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass 2 Männer keine Kinder zeugen können. Da stimmen Sie mir hoffentlich zu. Die Wirtschaft dieses Landes braucht dringend Nachwuchs. Wenn in Deutshcland die Homo-Ehe eingeführt wird, so trägt diese nicht dazu bei. Sie kritisierten mich, als ich sagte, man dürfte Homosexuelle nicht fördern. Fordern Sie dann logisch betrachtet im umkehrschluss nicht die Abkehr von den Werten, die das Land seit Jahrhunderten geprägt haben? Und fordern Sie nicht auch, dass es weniger Kinder gibt? Verstehen Sie mich nicht falsch, aber welche Länder sind derzeit am absteigenden, welche am aufsteigenden Ast der Wirtschaft?
Absteigend: Teilweise Europa und die USA. Man bemerke, dass die USA ja als Symbol der Dekadenz bezeichnet werden kann.
Aufsteigend: Vor allem die Bric-Länder: Das heißt Brasilien, russland, Indien und China: Deren Aufstieg hat viele Gründe, bedeutend ist aber auch deren Wertefestigkeit; und siehe da die 3 größten von ihnen haben Homosexualität stark tabuisiert.

@Anonym9:
Wenn Sie nicht von Gott ausgehen wollen, dann gehen Sie von der Natur aus. Warum wohl wird 2 Männern ein Kind auf natürlichem Wege verwehrt? Folglich ist Homosexualität gegen die Natur. Eines Tages werden uns bei gleichbleibendem Trend die Konsequenzen unseres Handelns bewusst werden. Doch die Menschen, die mit der Natur-und mit Gott- zusammenarbeiten, anstatt sie zu bekämpfen, werden immer am Ende besser dastehen, als die anderen.

Anonym hat gesagt…

@Felix:
Kennen sie den Begriff eines "logischen Fehlschlusses"? Sie folgern daraus, dass zwei Männer miteinander kein Kind zeugen können, dass Homosexualität unnatürlich sei, und im weiteren daraus, dass sie Homosexuelle diskriminieren dürfen.
Dies sind ihre Fehlschlüsse:

1. Homosexualität sei unnatürlich.
Nicht alles, was keine Kinder zeugt ist unnatürlich. Ihr Standpunkt von "Warum wohl wird 2 Männern ein Kind auf natürlichem Wege verwehrt? Folglich ist Homosexualität gegen die Natur." oder anders ausgedrückt:
"2 Männer können kein Kind zeugen => Homosexualität ist unnatürlich" ist schlichtweg falsch. Ob etwas natürlich ist oder nicht wird daran festgestellt, ob es in der Natur (das heißt in einem von Menschen nicht in dieser Hinsicht signifikant beeinflussten) Ökosystem vorkommt. So, und nun zählen Sie doch mal bitte die Spezies, in denen Homosexualität vorkommt. Na, wie viele sind es? Soll ich es verraten? Es sind 1500. (http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Homosexualit.C3.A4t_und_Biologie.C2.A0.E2.80.93.C2.A0Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren)
Hier ist der korrekte Schluss:
Homosexualität kommt in der Natur vor.
=> Homosexualität ist nicht unnatürlich.

2. Homosexuelle dürften diskriminiert werden.
Ganz abgesehen davon, dass Ihre Behauptung von der unnatürlichen Homosexualität widerlegt ist, hätten Sie selbst dann nicht das Recht auf Diskriminierung, wenn Homosexuelle tatsächlich einen unnatürlichen Lebensstil pflegten. Homosexuelle sind Menschen und deutsche Homosexuelle sind Bürger dieses Staates. Alle Menschen haben Rechte und alle Bürger dieses Staates auch, und zwar (so soll es zumindest nach dem Grundgesetz sein) die gleichen.

Felix hat gesagt…

@ anonym 11:

1. Gut, da muss ich zugestehen, dass Sie mit dieser Wortspielerei vielleicht recht haben dürften. Lassen Sie es mich anders ausdrücken:
Die Gesetze der Natur haben den Nachwuchs als Garantie für die Zukunft einer Spezies festgesetzt. Speziell beim Menschen kann Nachwuchs nur durch die Vereinigung von Mann und Frau erzeugt werden. Indem aber die Menschen mit Partnern desselben Geschlechts zusammengehen, weigern sie sich Kinder zu zeugen. Sie verhalten sich nicht so, dass sie ihre Spezies "verteidigen" könnten. Zu der Tierwelt: Entweder sind diese Tiere bisexuell oder kommen auf sonstige Weise zu Nachwuchs. Auf jeden Fall verhalten sie sich ihrem Instinkt gemäß, ihre Art zu erhalten. Warum der Mensch nicht?

2- Das Wort Diskriminierung habe ich niemals benutzt. Selbstverständlich haben Schwule und Lesben Anspruch auf die gleichen Rechte wie jeder andere: Sie dürfen wählen gehen, sie haben das Recht auf einen Anwalt usw...
Doch die Ehe gehört keinesfalls dazu, denn das ist eine Angelegenheit der Kirche, nicht des Staates. Die Kirche ist gestützt auf die Bibel, auf ihre Propheten und ihre Werte. Und warten Sie, ich zitiere kurz:

Kein Mann darf mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehren;denn das verabscheue ich. (Lev, 18.22)

Also eindeutiger geht es nicht mehr. Die Ehe ist ein urchristliches Sakrament, die bibel die Stütze des Christentums. Ein Scwhuler verhält sich wider die christlichen Gebote=> also kann er auch nicht heiraten!
Wenn Sie so wollen, dann sollte er meiner Meinung nach doch diskriminiert werden, jedoch nicht nach deutschem Recht, sondern nach dem Recht der Kirche. Eine Lebensgemeinschaft für Schwule hingegen halte ich völlig in Ordnung. Die Ehe allerdings ist denen vorbehalten, die dem Christentum gemäß leben.

Dirk hat gesagt…

Lieber Felix,

Kein Mann darf mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehren;denn das verabscheue ich. (Lev, 18.22)
Ich hoffe, Sie essen auch kein Fleisch von Hasen und Schweinen (Lev 11,6-7) und brigen ein geeignetes Opfer, wenn Sie versehentlich ein Stück Schinken berührt haben (Lev 5,6) und natürlich am Entsühnungstag (Lev 16,29). Und Sie lassen hoffentlich Ihre Söhne auch ordentlich beschneiden (Lev 12,3). Sehen Sie, genau solche Zitate wie die Ihren meinte ich mit plumpem Zitieren von Einzelstellen ohne Kontext. Blödsinn, aus dem nur Blödsinn gefolgert werden kann. Der Levitikus gibt uns allerdings einen schönen Überblick, wie es damals zugegangen sein muss...

Sie meinen, Homosexualität sei wider die Natur? Nun, das wurde bereits widerlegt. Sei meinen, Homosexualität sei gegen die Erhaltung der Art? Wohl wahr. Aber da es sich um eine Veranlagung handelt, dürfte diese jedenfalls nicht weitergegeben werden, so dass durch ein Zusammenkommenlassen von Homosexuellen jedenfalls kein zusätzlicher Schaden angerichtet wird. Eine besondere Förderung kann ich darin auch nicht erkennen, denn dadurch, dass es Verpartnerung und ggf kirchlichen Segen gibt, wird keiner mehr oder weniger schwul, als er das eh schon ist. In der Summe kann ich also keinen realen oder gedachten Schaden erkennen. In der israelitischen Gesellschaft zu Zeiten der Torah hingegen verstehe ich die Aussagen und auch, dass man da lieber einen Homosexuellen in eine für ihn widernatürliche Ehe gezwungen hätte, weil ein in der Wüste umherziehender Stamm halt andere Bedürfnisse an den Selbsterhalt hat. Da zählt auch ein unwillig gezeugtes Kind durchaus. Heute hingegen muss man so einem armen Kerl keine Gewalt antun und kann ihn nach seiner Natur leben lassen.

Dem ganzen jetzt einen Segen zu geben von einer Glaubensgemeinschaft, die eindeutig schon den Schritt vom Alten Bund zum Neuen Bund gemacht hat (tun Sie ihn auch - es fühlt sich gut an), was soll daran schlimm sein? Die beiden glauben offenbar an den Herrn Jesus Christus (sonst würden sie es nicht wollen) und sie wollen (und müssen) mit ihrer Natur leben. Muss man sie jetzt dafür bestrafen?

Dass allerdings von osteuropäischen Einwanderern teilweise 14 Kinder in die Welt gesetzt werden, die dann von einkommensstärkeren und kinderärmeren Schichten miternährt werden, wie es ja bei Ihnen auch schon anklang: Das ist skandalös, da haben Sie wirklich Recht. Da muss man gesellschaftlich gegensteuern! Unser soziales Netz darf von Einwanderern nur dann mitgenutzt werden, wenn sie sich auch sozial verhalten.

Grüße und einen gesegneten Tag,
Dirk

Anonym hat gesagt…

@Felix:

Sie kommen aus den Fehlschlüssen nicht heraus. Auch scheinen Sie ein nur sehr begrenztes Verständnis von Homosexualität oder Biologie im Allgemeinen zu haben. Aber das macht nichts, man kann Ihnen ja helfen.

Zuerst muss ihnen klar werden, dass es einen Unterschied gibt zwischen "einige Mitglieder einer Spezies" und "allen Mitgliedern einer Spezies". Sie haben diese beiden Ausdrücke in Ihrem jüngsten Kommentar gleichgesetzt, was jedoch zu einem Fehler führt. Wenn Homosexualität bei einer Spezies vorkommt, dann besagt das nur, dass mindestens einige Individuen dieser Spezies homosexuell veranlagt sind. In Kürze: Einige != Alle. ("!=" ist das Symbol für "ungleich").

Mit Ihrem nun neu dazugewonnen Wissen können Sie nun auch verstehen, warum die These "Homosexuelle sind schadhaft für den Erhalt ihrer Spezies" falsch ist. Keine Sorge, ich helfe Ihnen wieder. Wie Sie vielleicht wissen sollten, sind Menschen soziale Tiere, eine Eigenschaft, die sie von ihren Vorfahren übernommen haben. Soziale Tiere leben in Gruppen, in denen sich die Individuen gegenseitig unterstützen. Darunter fällt auch, dass man auf das Kind der Schwester aufpasst, wenn diese gerade zu beschäftigt ist oder (was unter den harten Lebensbedingungen in der "Wiege der Menschheit" [=Afrika vor mehreren Tausenden Jahren] leider auch vorkam) verstorben ist. Ein Kind von einem verstorbenen Verwandten zu adoptieren, so etwas lässt sich leichter zu bewältigen, wenn man nicht selber von der eigenen Kindesschar ausgelastet ist. Und nun verstehen sie sicher den evolutiven Vorteil, den Gruppen hatten, die eine kleine Zahl homosexueller Individuen beinhaltete, hatte. Homosexuelle haben keine eigenen Kinder, sie sind, wenn es so ausdrücken will, frei, jedes Kind zu adoptieren, das leider Gottes zu einem Waisen wurde. In dieser Weise unterstützte die Homosexualität den Erhalt der menschlichen Art, indem sie dafür sorgte, das Waisen neue Eltern bekommen. Deswegen hat sich Homosexualität in der menschlichen Spezies erhalten, oder um es mit ihren Worten auszudrücken, die Gesetze der Natur haben Homosexualität eingerichtet, damit Homosexuelle Kinder adoptieren und aufziehen können. Und nun verstehen Sie sicherlich, warum Homosexualität als ganz normaler (und nützlicher) Teil der Natur zu akzeptieren ist.
Es wird noch etwas deutlicher, wenn man sich nicht bloß auf die Wissenschaft verlässt, sondern auch auf Gott besinnt. Also aus der Perspektive, dass Gott die Welt und alles darauf erschaffen hat: Der Herr ist unfehlbar und hat die Menschen erschaffen, das ist die Prämisse. Nun wird der liebe Gott Homosexualität nicht aus Versehen geschaffen haben, er macht ja keine Fehler. Doch kennen wir ja nun den Grund. Gott hat die Homosexualität geschaffen, um den Menschen zu helfen, indem die Homosexuellen Kinder adoptieren.
Man muss den Autoren (oder Übersetzern) von Leviticus wohl nachsehen, dass sie mit 18.22 sich gegen Gottes Willen ausgesprochen haben, waren sie doch nur Menschen aus einer Zeit, in der die menschliche Entwicklung nicht allzu weit fortgeschritten war.

Und auch, wenn sie das Wort "Diskriminierung" nicht selber verwenden, so stehen sie doch für eine Ungleichbehandlung ein, die zu Nachteilen für die Gruppe der Homosexuellen führt. Genau das ist Diskriminierung, eindeutig und unzweifelhaft.

Anonym hat gesagt…

@Felix:

Sie kommen aus den Fehlschlüssen nicht heraus. Auch scheinen Sie ein nur sehr begrenztes Verständnis von Homosexualität oder Biologie im Allgemeinen zu haben. Aber das macht nichts, man kann Ihnen ja helfen.

Zuerst muss ihnen klar werden, dass es einen Unterschied gibt zwischen "einige Mitglieder einer Spezies" und "allen Mitgliedern einer Spezies". Sie haben diese beiden Ausdrücke in Ihrem jüngsten Kommentar gleichgesetzt, was jedoch zu einem Fehler führt. Wenn Homosexualität bei einer Spezies vorkommt, dann besagt das nur, dass mindestens einige Individuen dieser Spezies homosexuell veranlagt sind. In Kürze: Einige != Alle. ("!=" ist das Symbol für "ungleich").

Mit Ihrem nun neu dazugewonnen Wissen können Sie nun auch verstehen, warum die These "Homosexuelle sind schadhaft für den Erhalt ihrer Spezies" falsch ist. Keine Sorge, ich helfe Ihnen wieder. Wie Sie vielleicht wissen sollten, sind Menschen soziale Tiere, eine Eigenschaft, die sie von ihren Vorfahren übernommen haben. Soziale Tiere leben in Gruppen, in denen sich die Individuen gegenseitig unterstützen. Darunter fällt auch, dass man auf das Kind der Schwester aufpasst, wenn diese gerade zu beschäftigt ist oder (was unter den harten Lebensbedingungen in der "Wiege der Menschheit" [=Afrika vor mehreren Tausenden Jahren] leider auch vorkam) verstorben ist. Ein Kind von einem verstorbenen Verwandten zu adoptieren, so etwas lässt sich leichter zu bewältigen, wenn man nicht selber von der eigenen Kindesschar ausgelastet ist. Und nun verstehen sie sicher den evolutiven Vorteil, den Gruppen hatten, die eine kleine Zahl homosexueller Individuen beinhaltete, hatte. Homosexuelle haben keine eigenen Kinder, sie sind, wenn es so ausdrücken will, frei, jedes Kind zu adoptieren, das leider Gottes zu einem Waisen wurde. In dieser Weise unterstützte die Homosexualität den Erhalt der menschlichen Art, indem sie dafür sorgte, das Waisen neue Eltern bekommen. Deswegen hat sich Homosexualität in der menschlichen Spezies erhalten, oder um es mit ihren Worten auszudrücken, die Gesetze der Natur haben Homosexualität eingerichtet, damit Homosexuelle Kinder adoptieren und aufziehen können. Und nun verstehen Sie sicherlich, warum Homosexualität als ganz normaler (und nützlicher) Teil der Natur zu akzeptieren ist.

Anonym hat gesagt…

@Felix:

Sie kommen aus den Fehlschlüssen nicht heraus. Auch scheinen Sie ein nur sehr begrenztes Verständnis von Homosexualität oder Biologie im Allgemeinen zu haben. Aber das macht nichts, man kann Ihnen ja helfen.

Zuerst muss ihnen klar werden, dass es einen Unterschied gibt zwischen "einige Mitglieder einer Spezies" und "allen Mitgliedern einer Spezies". Sie haben diese beiden Ausdrücke in Ihrem jüngsten Kommentar gleichgesetzt, was jedoch zu einem Fehler führt. Wenn Homosexualität bei einer Spezies vorkommt, dann besagt das nur, dass mindestens einige Individuen dieser Spezies homosexuell veranlagt sind. In Kürze: Einige != Alle. ("!=" ist das Symbol für "ungleich").

Anonym hat gesagt…

Mit Ihrem nun neu dazugewonnen Wissen können Sie nun auch verstehen, warum die These "Homosexuelle sind schadhaft für den Erhalt ihrer Spezies" falsch ist. Keine Sorge, ich helfe Ihnen wieder. Wie Sie vielleicht wissen sollten, sind Menschen soziale Tiere, eine Eigenschaft, die sie von ihren Vorfahren übernommen haben. Soziale Tiere leben in Gruppen, in denen sich die Individuen gegenseitig unterstützen. Darunter fällt auch, dass man auf das Kind der Schwester aufpasst, wenn diese gerade zu beschäftigt ist oder (was unter den harten Lebensbedingungen in der "Wiege der Menschheit" [=Afrika vor mehreren Tausenden Jahren] leider auch vorkam) verstorben ist. Ein Kind von einem verstorbenen Verwandten zu adoptieren, so etwas lässt sich leichter zu bewältigen, wenn man nicht selber von der eigenen Kindesschar ausgelastet ist. Und nun verstehen sie sicher den evolutiven Vorteil, den Gruppen hatten, die eine kleine Zahl homosexueller Individuen beinhaltete, hatte. Homosexuelle haben keine eigenen Kinder, sie sind, wenn es so ausdrücken will, frei, jedes Kind zu adoptieren, das leider Gottes zu einem Waisen wurde. In dieser Weise unterstützte die Homosexualität den Erhalt der menschlichen Art, indem sie dafür sorgte, das Waisen neue Eltern bekommen. Deswegen hat sich Homosexualität in der menschlichen Spezies erhalten, oder um es mit ihren Worten auszudrücken, die Gesetze der Natur haben Homosexualität eingerichtet, damit Homosexuelle Kinder adoptieren und aufziehen können. Und nun verstehen Sie sicherlich, warum Homosexualität als ganz normaler (und nützlicher) Teil der Natur zu akzeptieren ist.

Anonym hat gesagt…

Es wird noch etwas deutlicher, wenn man sich nicht bloß auf die Wissenschaft verlässt, sondern auch auf Gott besinnt. Also aus der Perspektive, dass Gott die Welt und alles darauf erschaffen hat: Der Herr ist unfehlbar und hat die Menschen erschaffen, das ist die Prämisse. Nun wird der liebe Gott Homosexualität nicht aus Versehen geschaffen haben, er macht ja keine Fehler. Doch kennen wir ja nun den Grund. Gott hat die Homosexualität geschaffen, um den Menschen zu helfen, indem die Homosexuellen Kinder adoptieren.
Man muss den Autoren (oder Übersetzern) von Leviticus wohl nachsehen, dass sie mit 18.22 sich gegen Gottes Willen ausgesprochen haben, waren sie doch nur Menschen aus einer Zeit, in der die menschliche Entwicklung nicht allzu weit fortgeschritten war.

Und auch, wenn sie das Wort "Diskriminierung" nicht selber verwenden, so stehen sie doch für eine Ungleichbehandlung ein, die zu Nachteilen für die Gruppe der Homosexuellen führt. Genau das ist Diskriminierung, eindeutig und unzweifelhaft.

Anonym hat gesagt…

Verzeihen Sie alle die Kommentarflut, Google teilte nach den ersten beiden Kommentaren mit, dass diese aufgrund von Länge nicht zu veröffentlichen seien, daher habe ich den Text gespalten. Nun sind die ersten Kommentare doch veröffentlich worden, was zu dieser Masse geführt hat.

Dirk hat gesagt…

Ich glaub, dieser blöden Fehlermeldung sitzt jeder mal auf. Und der Admin hier löscht die Doubletten leider nicht...

Aber die These von der evolutionären Sozialnützlichkeit Homosexueller als Adoptiveltern finde ich doch sehr abenteuerlich. Haben Sie belastbare Informationen darüber, wie in den von Ihnen angesprochenen Gesellschaften Homosexualität angesehen war?

Anonym hat gesagt…

"In der Wissenschaft gibt es inzwischen Vorstellungen, dass Homosexualität der Gesamtfitness der Sippe dient, also auch im Sinn der Evolutionstheorie einen Nutzen hat, da sie dafür sorgt, dass sich eine größere Anzahl von Menschen um ein neugeborenes Kind kümmern kann. Berücksichtigt wird hierbei, dass homosexuell Veranlagte trotz biologischer Möglichkeit durchschnittlich weniger eigene Kinder zeugen als Heterosexuelle, dadurch jedoch ihre genetisch nah verwandten Neffen und Nichten mitversorgen können."

Als Auszug aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Evolutionstheoretischer_und_sozialer_Nutzen_der_Homosexualit.C3.A4t

Felix hat gesagt…

@Dirk
1. Die Schweinefleisch-und Beschneidungspassagen sind für Juden hauptsächlich. Sie werden im NT für nicht notwendig erklärt. Die Homosexualität wird allerdings auch im NT verurteilt.

2. Da kommen wir auf einen einigermaßen gleichen Nenner: Homosexualität ist gegen die Erhaltung einer Art. Ich möchte außerdem festhalten, dass es nicht sicher ist, dass Homosexualität eine Veranlagung ist. Ich persönlich propagiere Sigmund Freuds Theorie, dass jeder Mensch bisexuell ist und nur durch Erziehung und Tabus homo/heterosexuell ist. Und in diesem Fall mit der Zulassung der Homo-Ehe wird auch das Tabu geschmälert, was dazu führt, dass mehr bisexuelle Menschen einen rein homosexuellen einschlagen. Dass wir es uns "leisten" könne, wenn keine Kinder geboren werden, stimmt auch nicht. Schauen Sie sich Deutschland einmal an. Prozentual kommt der meiste Nachwuchs von den strenggläubigen Türken. Die Deutschen sterben langfristig aus. Auch wir brauchen Kinder.

3. Wenn sie an ihn glauben , warum widersetzen sie sich ihm dann? Denn Christus war gegen Homosexualität.

4. Auf der einen Seite ist es skandalös, ja. Auf der anderen Seite tun sie mit 14 Kindern Deutschland sehr viel Gutes. Denn was ist gerade in der Diskussion? Die Anwerbung von russischen, chinesischen und indischen Fackkräften. Der Slogan Kinder statt Inder zieht nicht mehr, weil wir einfach nicht genug Kinder haben oder weil manche nicht qualifiziert genug sind. Und sehen Sie nicht, wie schädlcih Homosexualität für dieses Land ist und noch werden kann. Wir benötigen jedes Kind, das wir kriegen können.

@ anonym:
Sie wollen sagen, dass Homosexuelle die Babysitter der Heterosexuellen sind? Das wäre eine Veräppelung der Schöpfung.
Darpber hinaus halte ich Adoptionen von Homosexuellen für schlecht. Ein Kind benötigt, um sich gut zu entwickeln, Vater und Mutter.
Und nicht 2 halbehalbe. Außerdem stelle ich es mir furchtbar vor, das Kind 2er Schwuler zu sein. Man muss den Spott der anderen Kinder und deren Eltern ertragen. Das verdient kein kind!
Diskriminierung? Homosexuelle haben keine Kinder, oft 2 Einkommen. Dagegen steht oft Nichtakzeptanz, die Verweigerung der chrstlichen Ehe und keine Kinder. Also finanziell gehts Homosexuellen sehr gut.

Anonym hat gesagt…

Ein anderer Anonym schreibt:

@ Felix:
Weißt du was, deine größten Schwächen sind, beim Argumentieren?

1. Wie Anonym schon richtig bemerkte, deine logischen Fehlschlüsse - Stichwort "cum hoc ergo propter hoc".

2. Das konsequente Verweigern von Belegen, an denen du deine Meinung festmachst, wenn es um gesellschaftliche oder insbesondere um wissenschaftliche Phänomene geht.

So etwas sehe ich im Allgemeinen zu oft, dass bei der Meinungsbildung zuerst der Standpunkt kommt und erst 'dann' die Argumente... zudem dem Standpunkt passend, weil vorbelastet.
Ein logisch denkender Mensch würde genau anders rum vorgehen.
Albert Einstein sagte mal: "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt."

Dirk hat gesagt…

Soeben erreicht uns folgende Meldung: Bei den australischen Trauerschwänen erreicht der von rein männlichen Paaren aufgezogene Nachwuchs das
Erwachsenenalter häufiger als derjenige von
gemischtgeschlechtlichen Paaren.

Chorleiter hat gesagt…

Und?
Welches ist die Lösung des Problems?
Versucht es mal mit Gleichgeschlechtlichkeit als gesitteten Ausdruck.
Was ihr als Glaubensrichtlinie zeigt ist für das heutige Leben nicht passend.
So lange ihr euren geglaubten Glauben vor des Lebens Realität stellt, könnt ihr nicht einmal gemeinte Gleichgesinnte überzeugen.
Anders denkende Menschen stoßt ihr nur ab.
Ich bedaure euch und bin froh, meinen Weg auf und mit meiner Art gefunden zu haben.
Des Lebens Sinn gebe euch Licht