Sonntag, 15. Februar 2009

Petition an den Bundestag: Kein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare



Sprecher: Mathias v. Gersdorff

Immer wieder wird aus unterschiedlichsten Sektoren die Forderung gestellt, homosexuellen Paaren das Adoptionsrecht von Kindern zu gewähren.

Jüngst hat sich die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, dafür ausgesprochen.

Bei dieser haarsträubenden Forderung der Justizministerin wird das Wohl der Kinder völlig beiseite geschoben.

Die Forderung der Bundesministerin für Justiz steht nicht allein da.

Auch die Partei Bündnis90/Grüne hat sich von den Profi-Homosexuellen instrumentalisieren lassen und will, daß Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen.

Doch Brigitte Zypries ist die erste wichtige Politikerin, die eine solche Forderung gestellt hat.

Gegen diesen massiven Angriff auf das Wohl der Kinder und die moralischen Werte und Prinzipien unseres Landes müssen wir uns mit aller Entschlossenheit wehren.

Deshalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen und die Petition an den Deutschen Bundestag in diesem Link zu unterschreiben.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Vielleicht könnte hier nochmal jemand faktenorientiert zusammenfassen, was nach Meinung der Forumsbetreiber gegen ein Adoptionsrecht spricht, respektive worin die vermuteten Gefahren für die Kinder bestehen?

Trapin hat gesagt…

Wir leben in einer gottveneinenden Gesellschaft.
Das was moralisch gut ist bestimmt nicht mehr der Schöpfergott, sondern eine Lobby, die alle mundtot machen will, die noch an Gottes Gerechtigkeit glauben.
Per Gesetz, wenn es denn nun kommt, wird das, was von Gott noch übrig geblieben ist, über Bord geworfen.

Es ist natürlich auch politisch schwierig, bei derartiger Gleichschaltung des Mainstreams zur Wahlurne zu gehen.
Man hat nämlich nicht mehr die Wahl des kleineren Übels.

Old Geezer hat gesagt…

Sollte das eine direkte Antwort auf meine Frage sein?
Dann muß ich zugeben, daß ich sie nicht verstehe.

Da nichts dagegen spricht, daß Homosexuelle gläubige Menschen sein können (Welcher Glaube auch immer, das Angebot ist ja reichlich, aber selbst unter den Christen ist es ja nur eine Minderheit, die sie prinzipiell ablehnen), sehe ich nicht, warum nicht auch ein adoptiertes Kind im Glauben erzogen werden sollte.
Umgekehrt können aktuelle auch atheistische Paare Kinder adoptieren, und diese dann ohne Referenz auf eien Schöpfergott großziehen.

Also wo stellt Ihr Kommentar ein Argument gegen ein erweitertes Adoptionsrecht dar?

Und wenn ich mir die Medienpräsenz der Kirchen ansehe, bezweifele ich ganz stark eine Gleichschaltung, außer vielleicht eine auf christo-judäischen Mainstream.
Und das kleinere Übel (was immer man dafür hält) kann man als mündiger Mensch nach wie vor wählen, als Kind hingegen noch nie.

Old Geezer hat gesagt…

Wobei diese Petition medienwirksam ist, aber es effektive Wege gäbe...

...so können die engagierten Christen sich ja mal opfern, um die armen Würmer vor den perfiede Schwulen und Lesben zu retten, und sie einfach wegadoptieren!
Schließlich leben die MAcher wie Zielgruppe dieses Forum zum allergrößten Teil in konservativ-bürgerlichen Kernfamilien, sind also wenn das Alter noch stimmt, die Wunschvorstellung jedes Adoptionsvermittlers / Jungendamtsmitarbeiters / etc.

Warum also nciht einfach mal praktisch handeln statt Reden schwingen?

Anonym hat gesagt…

Werter Herr von Gersdorff, es ist erschreckend, wie Sie durch diese Diskusionen geistern. auf Ihre Äußerungen trifft wohl eher "haarsträubend" zu. Mit Ihren Problemdarstellungen werden Sie keine Lösungen erreichen können. Sie erheischen Zustimmung zu Ihren Ansichten ohne Kritik wenn möglich. Wenn Sie von "moralischen Werten" reden, meinen Sie die Ihrigen. Und wenn diese so zustande gekommen sind wie die Meinung: "... massive Angriffe auf das Wohl der Kinder..", dann würde ich Sie bitten, die Schwarzweißbrille abzusetzen. Mit der Meinungsbildung: "Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns!" bin ich groß geworden. Das hat den Vertretern dieser Haltung keine Ehre eingebracht und mich mit einem schnüffelnden Mißtrauen gewappnet. Und bei Ihren Äußerungen setzt es wieder akut ein. Wenn Sie Menschen zu Bestrebungen zum Wohl der Kinder gewinnen wollen, denn sagen Sie konkret, was Sie gern sähen würden. Von den Bewegungen: "Wir sind gegen..." bin ich enttäuscht und mißverstanden worden. Sage Sie einfach: "Ich möchte" - mit einem verständlichen Ziel, dann werden Sie auch Mitstreiter mobilisieren können; nicht nur Mitläufer. So wie jetzt von Ihnen gesprochen wird, werden Sie meine Befürwortung nicht hervorlocken können.
Das wollte ich Ihnen schon immer einmal sagen.
Chorleiter