Samstag, 19. Oktober 2013

Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution immer jünger/Scharfe Kritik an deutsches Prostitutionsgesetz

Laut einem Bericht dess Sicherheitsportals e110 sind die Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsheirat. Der Bericht beruft sich auf eine Stellungnahme des Frauenhilfsvereins "Solwodi". Allein im vergangenen Jahr hätten 1.709 Frauen aus 105 Ländern bei Solwodi Hilfe gesucht, berichtete der Verein anlässlich des heutigen Europäischen Tages gegen Menschenhandel in Boppard. Darunter sei auch eine 15-Jährige gewesen, die schon zwei traumatisierende Jahre in einem Bordell hinter sich gehabt habe, sagte Solwodi-Gründerin Lea Ackermann.  

Deutschland sei durch das seit 2002 geltende Prostitutionsgesetz zum «Bordell Europas» geworden, sagte Ackermann. Nötig sei ein Verbot von käuflichem Sex. Vorbild sei Schweden, wo der Kauf sexueller Dienstleistungen bereits seit 1999 verboten sei.

Der Name Solwodi steht für «Solidarity with women in distress» (Solidarität mit Frauen in Not). Der Verein mit Sitz in Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) hat nach eigenen Angaben in Deutschland unter anderem 15 Beratungsstellen und sieben Schutzwohnungen für ausländische Frauen und Mädchen. Außerdem engagiert er sich in Kenia, Ruanda, Rumänien und Österreich.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Frau Ackermann ist Ordensschwester - es ist vermessen von ihr öffentlich eine realistische Aussage zu erwarten.
Ihre Erfahrungen sind in Mombasa geprägt und ihr Arbeitsgebiet sind Migranten und Opfer von Menschenhändlern.
Auf die Idee, daß Frauen in Deutschland diesen Job einfach so als Job machen könnten, darf sie von Amts fegen schon gar nicht kommen.

Daher die idiotische Forderung, ganze Wirtschaftszweige lahmzulegen, um sich die Polizei- und Aufklärungsarbeit für die echten Kriminalfälle zu ersparen.

Das einzige, was das Verbot von Prostitution je bewirkt hat, ist die Erzeugung einer Kriminellen Szene von Luden als Vermitteler.