Donnerstag, 3. Juni 2010

6000 beim Marsch für das Leben und die Familie in Warschau


Mehr als 6 Tausend Menschen beteiligten an dem Marsch für das Leben am Sonntag, den 30. Mai 2010 in Warschau, Polen. Es war der 5. Marsch für das Leben und für die Familie, der von dem „Verein für eine Christliche Kultur P. Piotr Skarga“ und anderen Bewegungen organisiert wurde. Auch aus dem Ausland kamen einige Lebensrechtsbewegungen, um sich mit der polnischen Initiative zu solidarisieren. Es waren Verteter von Gruppen aus den USA, Brasilien (Nascer é um direito), Portugal (Acção Família), Frankreich (Droit de naitre) und Deutschland (Aktion Kinder in Gefahr der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur). Katholische Priester und Ordensleute waren ebenfalls anwesend. Aus der Politik kamen zwei Präsidentschaftskandidaten und mehrere Abgeordnete.

Im Namen der Teilnehmer der Demonstration wurde an die Präasidentschaftskandidaten der nächsten Wahlen in Polen ein Appell eingereicht, mit der Aufforderung, klar Stellung zu nehmen zu einem Gesetzesentwurf über Gewalt in der Familie. So wie es der Entwurf vorsieht, würde die Automonie und die Freiheit in der Familie und ihre Aufgabe in der Gesellschaft extrem eingeschränkt werden.

Eines der Slogans, die während des Marsches am meisten skandiert wurde, lautete: „Sexual-Erziehung ist Verderbnis“ und richtete sich gegen die öffentliche Sexualerziehung in den Schulen, die hier schon für Kinder ab dem 6. Lebensjahr eingeführt werden soll.

Der Marsch endete mit einem Volksfest. Es war der Marsch mit der bis jetzt größten Teilnehmerzahl in Polen.

Kommentare:

Jörg Guttenberger, Köln hat gesagt…

An diesem Marsch der Polen sollten wir deutsche Katholiken ein Beispiel nehmen. Doch leidr schlafen unsere bis hinauf zu den Leitungsgremein der DBK und des ZDK. Diese Leute werden erst wach, wenn die 68er Ideologie infrage gestellt wird, wie das Beispiel von Bischof Mixa zeigt.

Mia hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Guttenberger, wieso sollten wir uns ein Beispiel nehmen? Die Deutschen haben schon lange aufgehört sich zu wehren. Kirche bzw. der Glaube nimmt heute keinen so großen Stellenwert ein wie früher.