Freitag, 3. März 2017

Grüne Jugend wünschte sich 2015 die Auflösung Deutschlands

Grüne Jugend mal wieder in den Schlagzeilen. Screenshot von Fokus-Online vom 4. Oktober 2015
Mathias von Gersdorff

Diese Schlagzeile fand ich per Zufall beim Suchen in Google: „Grüne Jugend wünscht sich Auflösung Deutschlands“.

Man könnte meinen, das wäre eine der üblichen Provokationen der grünen Nachwuchsorganisation. Doch beim genaueren überlegen, ist das nicht nur eine Provokation, sondern die Beschreibung des tiefen Seelenzustandes dieser Partei.

Betrachtet man nämlich die Forderungen der Grünen, so ist der gemeinsamer Nenner vielfach genau das Schlüsselwort der oben genannten Schlagzeile: Auflösung.

Einige Beispiele:

* Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen, also auflösen.
* Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption, was nichts anderes bedeutet als Auflösung von Ehe und Familie.
* Bündnis/Die Grünen wollen Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen, was auch die Auflösung der klassischen Ehe beinhaltet.
* Sie wollen ebenso das Ehegattensplitting abschaffen und generell die Familien höher besteuern, was zur Auflösung der Ehe beiträgt.

Die Bereitschaft der Grünen, Utopien in die Praxis setzen zu wollen, ist so stark, dass diese Partei sogar die „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden will. Sie wollen also die Geschlechter auflösen.

Es wird deutlich: Die Grünen werden von einem tiefen Hass gegen die Eheinstitution angetrieben. Ihr Ziel ist ihre Auflösung.

Aber man findet noch mehr Beispiele:

* Durch die Einführung von Gender in Kitas und Kindergärten wollen sie die Kindheit und die kindliche Unschuld auflösen.
* Durch die Einführung von Gender in den Schulen wollen sie die Geschlechtsidentitäten auflösen und verwirrte und desorientierte Kinder hinterlassen, die nicht mehr wissen, was sie sind.
* Durch die Einführung von Gender in die Universitäten wollen die Grünen die menschliche Vernunft auflösen.

Man könnte noch weiter gehen und Beispiele aus anderen politischen Bereichen nennen.

Doch diese Beispiele zeigen: Die Seele der Grünen ist tief pessimistisch, nihilistisch, apokalyptisch und sogar selbstzerstörerisch. Die Unzufriedenheit mit sich selbst könnte der Grund sein, wieso sie eine dermaßen zerstörerische Politik vorantreiben.

Diese Beispiele zeigen aber auch, wie negativ das Menschenbild der Grünen ist. Für die Grünen ist der Menschen wohl nur zum Bösen, zum Zerstören, zum Hassen fähig. Die politische Konsequenz ist evident: Ein grün-ideologischer Staat müsste dann durch Gesetze dafür sorgen, dass der Mensch  das Gute im Sinne grüner Ethik vollbringt.

Die Grünen haben solange die Freiheit gegenüber staatlicher Autorität eingefordert und den Gegnern ideologische Indoktrination vorgeworfen, bis sie selber an der Macht waren. Nun werfen sie immer mehr ihre bis dahin eingeforderten Rechte über Bord, um ihre Ideologie durchzusetzen. Ihr autoritärer Charakter und ihr Fanatismus offenbaren sich zunehmend.

Wer die Weltanschauung dieser radikalen Partei kritisiert, wird mit einer geballten Wucht von Totschlagbegriffen belegt, um ihn zum Unmenschen zu machen. Dass diese Haltung der Grünen für die Aufrechterhaltung eines Rechtsstaates gefährlich ist, liegt nahe.

Leicht würde eine grün-dominierte Regierung Grundrechte durch ihre eigene Ideologie ersetzen wollen und Kritiker zu Feinden der gesamten Gesellschaft abstempeln.

Hierzu sind nicht einmal gesetzliche Änderungen nötig: Mit Hilfe des Staatsapparates lässt sich eine gesellschaftliche Stimmung schaffen, in der Angst vor Ausgrenzung und sonstige berufliche und soziale Benachteiligungen herrschen.

Helfen Sie uns bitte, Ehe, Familie und Kinder zu schützen: Die Seite der Aktion „Kinder in Gefahr“ in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion "Kinder in Gefahr" geworden. Für ein "Gefällt mir" wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es ist interessant, dass alle Parteien (Grüne, SPD, Linke), welche besonders lautstark für übertriebenen Genderismus plädierten bzw. auch gegen das familienfördernde Betreuungsgeld waren und diejenigen, welche sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen haben (CDU), in der letzten Bundestagswahl und den Länderwahlen bescheiden abgeschnitten (Ausnahme: Personenwahl in BW) haben. Die Menschen merken, dass bei weiterem Vorgehen gegen das Generationengedächtnis "Mutter" und bei Frühsexualisierungs- und Krippenaufbewahrungstendenz der Kinder beachtliche Probleme auf uns zukommen werden.
Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa. [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4] und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5

Rolf Wiesenhütterh hat gesagt…

Die Grünen haben keine politische Existenzberechtigung. Sie sind fanatische Ideologen dennen es nur darauf ankommt, ihre eigenen Überzeugungen durchzusetzen und dem Volk aufzuzwingen. Der Genderwahn an Schulen und in der Gesellschaft hat keinerlei Legitimation, da dies in keinem Koalitionsvertrag steht und es deshalb keinen Auftrag zur Umsetzung gibt. Es wird gegen die überwältigende Mehrheit des Volkes gehandelt und durch Stillschweigen der anderen Parteien erzwungen. Das Antidiskriminierunbgsgesetz wird massiv missbraucht um sexuelle Gelüste juristisch zu verteidigen.Selbst die CDU CSU führen Bildungspläne ohne jede Not und gegen jede christliche Verantwortung in den Bundesländern ein. Man schweigt, weil man sich die Grünen als Mehrheitsbeschaffer erhofft. Selbst bereits vorliegende Gutachten, welche die Verfassungswidrigkeit und die Schädigung der Kinder eindeutig belegen, werden stillschweigend ignoriert. Man kann nur die Menschen eindringlich auffordern, bei der nächsten Wahl keine Partei zu wählen, die sich nicht ausdrücklich zur Abschaffung des Genderwahnsinns bereit erklärt.

F. M. hat gesagt…

Dafür, dass die Grünen Ihrer Ansicht nach keine politische Existenzberechtigung haben, sind die aber ganz gut dabei, bei der Machtausübung in dieser Republik. Und das geschieht nicht aus der hohlen Hand heraus per ordre de Mufti oder eines Ukas des Monarchen, sondern bei allgemeinen, gleichen und geheimen freien Wahlen durch die Wählerinnen und Wähler dieser Republik.
Also nicht wie Sie behaupten "gegen die überwältigende Mehrheit des Volkes". Das ist schlicht und einfach die Unwahrheit.

Die "christliche Verantwortung" hat ausserdem in einem säkularen Staat, der halbwegs laizistisch ausgerichtet ist, überhaupt nichts zu suchen. Der Wertekanon dieses Landes ist -den Wählerinnen und Wählern sei Dank- nicht der Katechismus der katholischen Kirche (mit seiner Erlaubnis der Todesstrafe expressis verbis), sondern das Grundgesetz (Das Hinrichtungen im Artikel 102 expressis verbis verbietet).

Im übrigen passt Ihre weitere Denunziation der Geünen wie die Faust aufs Auge auf die CSU und die hat in mehr als einem halben Jahrhundert an der Macht genug Schaden angerichtet.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Welchen Schaden hat die CSU denn angerichtet?

FM übersieht den Gottesbezug in unserer Verfassung. Es war eindeutige Absicht der Verfassungsgeber, einen religionsneutralen Staat auf christlicher Grundlage zu schaffen.

F. M. hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
F. M. hat gesagt…

Ok, nochmal, hier fehlt eindeutig die Editierfunktion, deswegen habe ich meinen letzten Kommentar gelöscht und poste ihn hier ergänzt noch einmal.

Sie fragen nach dem Schaden? Gerne antworte ich Ihnen!
Zum Beispiel das ungerechteste Schulsystem aller sechzehn Bundesländer. In Bayern ist die schulische Laufbahn von Kindern zu einem noch höheren Prozentsatz von der sozialen Stellung der Eltern abhängig, als in jedem anderen Bundesland.

Und was den Gottesbezug in der Verfassung angeht, er hat bisher nix geholfen und wird in Zukunft nichts ändern; ausser vielleicht noch mehr katholische Heuchelei in Sonntagsreden, denen keine Taten folgen, zu generieren. Von Amigo-System bis Zwick-Steuerskandal. Schamloseste Bereicherung und Selbstbeweihräucherung allerorten.
Und ausserdem, ich wiederhole mich, basiert unser Wertesystem nicht auf irgendeinem Gottesbezug, sondern auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und dessen Gottesbezug in der Präambel können Sie den Hasen geben, so sinn- und wirkungslos ist er. Da sind sogar die Entscheidungen zu den Kruzifixen im Klassenzimmer wirksamer.

Martin hat gesagt…

F.M., ich gebe Ihnen recht mit dem ungerechtesten Schulsystem in Bayern. Unabhängig davon - bei aller wirklich berechtigten Kritik an der CSU - halte ich als Christ den Gottesbezug in der Verfassung dennoch für wichtig, der ja nicht die Trennung von Staat und Kirche aushebelt, sondern eine bedeutende und weise Entscheidung der Verfassungsgeber war!

F. M. hat gesagt…

Trennung von -römisch katholischer- Kirche und Staat Martin? An die glauben Sie wirklich? Echt jetzt? Obwohl römisch katholische Bischöfe als Ortsordinarien vor ihrer Inthronisation als solche vor der ZIVILEN STAATSREGIERUNG einen AMTSEID auf die ZIVILEN GESETZE des Staates ablegen müssen, wie jeder andere Beamte auch? Und ihr Gehalt VOM STAAT als Alimentation wie ein Staatssekretär beziehen? Das sehen Sie wirklich als Trennung von Kirche und Staat an? Und wenn ein Professor der theologischen Hochschule, der AUCH gänzlich vom STAAT ALIMENTIERT wird, ein "nihil obstat" eben jenes Ortsordinarius benötigt, von dem wir gerade gesprochen haben? Und wenn der schon obszöne Reichtum der römisch katholischen Kirche in Deutschland nicht nur durch die Einziehung der Kirchensteuer durch die staatlichen Finanzämter gemehrt wird, sondern noch viel mehr durch direkte Zahlungen in MILLIARDENHÖHE an die römisch katholische Kirche, dann sprechen Sie allen Ernstes von einer "Trennung" von Kirche und Staat?
Also wenn ein Vertreter dieser Kirche tatsächlich und allen Ernstes eine Trennung von Kirche und Staat behauptet, dann ist es in meinen Augen überhaupt kein Wunder, dass NIEMAND MEHR den Vertretern dieser Kirche auch nur noch ein Jota glaubt.
Diese Behauptung ist so glaubwürdig wie die Behauptung der DDR, sie sei eine "DEMOKRATISCHE" Republik. Oder aktuell wie die Behauptung des US-Ministers Ben Carson, dass die Sklaven Nordamerikas FREIWILLIGE EINWANDERER gewesen seien. Uns so eine Einrichtung will allen Leuten vorschreiben, wie ihre Moral auszusehen hat. Da kann ich meine Moral ja gleich von der N'Drangheta beziehen.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Die hohen Zahlungen des Staates an die r.-k. Kirche sind eine Entschädigung für entgehende laufende Einnahmen aus dem Vermögnsklau im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses und haben daher weder mit der Kirchensteuer noch mit der Frage von Trennung von Kirche und Staat zu tun.

An der Kirchensteuer kann jede Religionsgemeinmschaft teilnehmen, die die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erhebung dieser Steuer erfüllt, berührt also die Frage von Trennung von Kirche und Staat ebensowenig.

Der Eid der Bischöfe auf die Verfassung gründet sich auf entsprechende Konkordate = Verträge zwischen Kirche und Staat. Warum soll es keine Verträge zwischen beiden geben? Der Staat schließt doch auch mit Privatunternehmen laufend Verträge. Wie soll z. B. das Bundesverteidigungsministerium an Rüstungsgüter kommen. Nach Ihrer Auffassung etwa durch Enteignung?

Ralph Mielke hat gesagt…

Kommt Mal nach DUISBURG-MARXLOH, vertretet als Atheisen oder Christen eure Thesen.Wir hab bald andere Probleme,ich hoffe zwar nicht.Nur die Hoffnung habe ich aufgegeben.Wasvden Grünen angeht,die haben einen tollen Job gemacht und jetzt dürfen die die Weite suchen.

F. M. hat gesagt…

Eine "Entschädigung" für ein Ereignis von 1803.? Dann können wir Katholiken ja froh sein, dass die protestantischen Hugenotten keine Entschädigung für die Pariser Bluthochzeit verlangen. Das könnte teuer werden mit Zins und Zinseszins.
Im übrigen machen sich die Kirchen mit solchen Geschäften natürlich vom Geldgeber abhängig. Aber mit Mächtigen ins Bett zu steigen hatte man in der Kirche ja noch nie ein Problem, wie ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt. Der einzige noch heute gültige Vertrag von Nazideutschland ist das Konkordat mit dem Vatikan. Na so was!