Mittwoch, 8. Februar 2017

Erzbischof Marek Jedrasewski von Krakau: Gender noch schlimmer als Kommunismus

Erzbischof Jedrasewski. Foto: Erzbistum Krakau
Deutliche Worte hat der neue Erzbischof von Krakau (Polen), Marek Jedrasewski, für die Gender-Ideologie gefunden. Diese sei noch gefährlicher als Marxismus und Kommunismus, denn sie zerstöre das von Gott erschaffene Menschenbild. Das erklärte er in einem Interview mit Acistampa.

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, die Idee, sich über die biologischen Unterschiede hinwegzusetzen, wie das die Gender-Ideologie beansprucht, sei absurd.

Gender hätte gravierende Konsequenzen für das moderne gesellschaftliche Leben. Man dürfe sich auf keinen Fall für diese Ideologie öffnen, die die Schöpfungsordnung Gottes und alles, was Jesus Christus uns gelehrt hat, widerspricht, so Erzbischof Jedrasewski.

Diese Stellungnahme reiht sich zu anderen polnischer Bischöfe. Auch die polnische Bischofskonferenz hat ein Hirtenwort veröffentlicht, in welchem gegen Gender gewarnt wird.

Währenddessen üben sich die deutschen Bischöfe in Schweigen und lassen es zu, dass Progressisten Gender in kirchliche Organisationen wie Caritas, dem „Sozialdienst katholischer Frauen“ oder dem „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ verbreiten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Recht hat der Erzbischof. Was uns da in unserer dekadenten Gesellschaft übergestülpt wird, von Kindstötungen bis staatlich verordnetem Kindesmissbrauch (Gender-Ideologie) ist höchst kriminell und menschenverachtend.

Anonym hat gesagt…

Gender Mainstreaming richtet sich massiv gegen die gute Schöpfungsordnung und wird so negative Konsequenzen für die psychisch und physische Konstitution der Menschen (vorallem der Kinder) nach sich ziehen.
Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten, unüberbrückbaren Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen müssen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)