Dienstag, 3. Januar 2017

TV-Serien bereiten gesellschaftliche Akzeptanz von Inzest vor

Foto: deror_avi, Wikimedia Commons Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Mathias von Gersdorff

Fernsehserien sind seit Langem eines der wichtigsten Instrumente des ideologischen Kampfes gegen Ehe und Familie. Nicht nur, dass stabile und moralisch vorbildliche Ehen und Familien praktisch nicht vorkommen. Fernsehserien machen auch stets Propaganda für bizarre sexuelle Praktiken oder alternative „Partnerschaftsformen“ um sie salonfähig zu machen.

Nach diesem Muster wurden beispielsweise in den sogenannten „Seifenopern“ – ein besonders beliebtes Format für Fernsehserien - normale Ehen systematisch als krisenanfällig und gescheitert dargestellt, während Paare von Homosexuellen stets freundlich, hilfsbereit und von allen geschätzt daher kamen.

Nun ist das Fernsehen dabei, ein weiteres Tabu zu demolieren. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre, kommt nun immer öfter in Fernsehserien vor: Der Inzest.

Im deutschen Fernsehen war der wohl bekannteste Inzest-Fall die Beziehung der Kunstfigur Jasmin zu ihrem eigenen Vater in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Monatelang machte dieser Fall Schlagzeilen in Jugend- und Fernsehpublikationen.

Diese Beziehung in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ war alles andere als ein Einzelfall.

Liebesbeziehung zwischen Geschwistern findet man in „Games of Thrones“, in der Historienserie „Rome“, bei den „Borgias“, in „Another Period“, Weinberg, House M.D. und „Altes Geld“.

In den Serien „Boston Legal“ und „American Horror Story“ haben Mutter und Sohn eine langjährige Affäre miteinander.

Beziehungen zwischen Onkel und Nichte gibt es in „Banshee“. Inzestuöse Beziehungen zwischen Vater und Tochter findet man in der Vampirserie „Angel“. In den „The X-Files“ gibt es gleich eine ganze Familie, die inzestuös lebt.

Einmal wieder zeigt sich, wie stark das Fernsehen als kulturrevolutionäre Waffe eingesetzt wird, um Ehe, Familie und die christlichen Grundlagen der Gesellschaft anzugreifen.


© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Leider leider leider wahr... Ein Overton-Fenster nach dem anderen wird "geöffnet" und wir nehmen immer mehr Sachen als selbstverständlich an, die im Grunde genommen komplett gegen den Christentum sprechen.
Aber wenn man es laut ausspricht, wird man nur verspottet.
Umso schöner, dass es trotzdem auch mal in den Online-Medien erwähnt wird!
Danke dafür!

Goofy hat gesagt…

Und,wir leben nicht mehr in den 50ziger Jahren,das TV Programm ist nun mal ein Spiegelbild der Gesellschaft,die schöne heile aus alten Heimatfilmen existiert nicht mehr.Eine Welt wie sie sich die Religiösen Hardliner vorstellen wird es nie mehr geben.

Anonym hat gesagt…

Das Ende eines Gesellschaftssystems war immer angezeigt durch den Zerfall der Familie! Ich bin homophob...und das ist gut so!

EndzeitreporterMcM hat gesagt…

Ja das sind sie,die Gesellschaft verfällt kehrt um bekennt euch zum Glauben und betet für Heilung von Homosexuellen. TV Programm werden von Satan gelenkt

gyle synergy hat gesagt…

schaut euch zur erholung einfach "alaskan bush people " an. das ist eine dokuserie und diese familie ist noch in ordnung. ihr werdet sie lieben.

Anonym hat gesagt…

Ihr werdet Euch bald wundern was alles in dieser antichristlichen Weltzeit NOCH als völlig normal propagiert werden wird. Nur haben diese Satanisten die Rechnung ohne den Wirt gemacht und dieser wird nicht lange fackeln bei seinem zweiten Wiederkommen.

Anonym hat gesagt…

Zum Glück musste ich o.g. Beispiele nie ansehen (GZSZ = übel!) aber in der Lindenstraße vor 100 Jahren schon üblich und heute werden Dinge wie IMPFEN/IMPFUNGEN schon so verharmlost und propagiert, in den typischen ARD / GEZ Medien, grässlich. ÜBERALL ist Beeinflussung und wer es nicht bemerkt, da kommt alles zu spät!