Montag, 9. Januar 2017

Ärzte entdecken Familie als Gesundheitsfaktor

Mathias von Gersdorff

Die Einbindung in eine Familie kann entscheidend für die Gesundheit einer Person sein, so Antonella Delle Fave, Professor für Psychologie und Lehramtsinhaber an der Universität Mailand.

In einem Beitrag für die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ von 8. Januar 2017 erläutert Delle Fave, dass Ärzte zu lange ausschließlich den Menschen als Individuum beachtet haben und sich keine Gedanken machten, welchen Einfluss familiäre und sonstige soziale Kontakte für seine Gesundheit haben könnten.

Inzwischen weiß man, dass familiäre Beziehung, aber auch in einem geringeren Grade Freundschaften und sonstige soziale Kontakte entscheidend die sog. „Resilienz“ einer Person beeinflussen.

Resilienz ist die Eigenschaft, Widrigkeiten wie Krankheiten, berufliche Niederlagen und sonstige Schicksalsschläge zu überwinden. Eine Person mit wenig „Resilienz“ gibt sich schnell geschlagen und verfällt in Fatalismus. Eine Person mit hoher Resilienz kann sich auch nach schwersten persönlichen Katastrophen wieder aufrichten und von vorne beginnen.

„Resilienz“ ist keine angeborene Fähigkeit, sondern wird im Laufe des Lebens dynamisch entwickelt. Zu wissen, dass man in einer Familie aufgehoben ist und sich auf sie verlassen kann, ist entscheidend, genügend Selbstsicherheit zu erlangen, dass man „es wieder schaffen kann, wenn etwas schiefgelaufen ist.“

Was die konkrete Bewältigung von schweren Krankheiten betrifft, empfiehlt Professor Delle Fave den Betroffenen trotz der krankheitsbedingten Einschränkungen eine aktive Rolle im Familienleben zu geben.

Kommentare:

Tom hat gesagt…

Aber nur Familien im Christliche Sinne,gelle,alles andere sind keine Familien schon gar nicht gleichgeschlechtliche

Anonym hat gesagt…

@Tom

Die Frage ob gleichgeschlechtliche Elternschaft die Resilienz von Kindern vermindert erscheint nebensächlich angesichts - aus Kinderperspektive betrachtet - inhärenter Defizite:

- Bereits im Volkschulalter können betroffene Kinder erkennen, dass sie in eine unnatürliche Familienform aufwachsen.
- Manche werden wohl auch realisieren, dass ihre "Eltern" eine unnatürliche Beziehung miteinander führen. Denn aus naturgegebener Sichtweise (emotional-empathisch) der meisten Jugendlichen können zwei Erwachsene des gleichen Geschlechtes Freunde oder Brüder sein, jedoch nicht ein Liebespaar.
- fehlende biologische Verwandtschaft zu einem Elternteil inhärent
- Familiensituation ohne Mutter- bzw ohne Vaterliebe
- fehlende erzieherische Diversität (die die Lebenserfahrung einer Frau und die eines Mannes voraussetzen würde)

Erwartbare Folgen sind Bindungsprobleme, tiefgreifende Gefühle von Mutter- bzw. Vaterentbehrung und andere psychische Probleme.


Obwohl die Relevanz der angeführten Problempunkte dem gesunden Menschenverstand entspricht, schlägt die LGBT-Gemeinschaft eine Strategie des blinden Ableugnens ein. Ich denke jedoch, dass nicht nur eine ehrliche, sorgfältige Evaluierung von Studien der empirischen Familien- und Sozialforschung im Einklang mit dieser Argumentation steht, sondern insbesondere auch Erfahrungsberichte von Betroffenen. Immer mehr Erwachsene, die als Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren großgezogen wurden, berichten rückblickend über die Untauglichkeit gleichgeschlechtlicher Elternschaft. Aufgrund von (verständlichen) Verdrängungsprozessen realisieren sie häufig erst im Erwachsenenalter wie verletzend sich gleichgeschlechtliche Elternschaft auf ihre Kinderseele gewirkt hat.
Tiefgreifende Gefühle der Mutter- bzw. Vaterentbehrung und Bindungsprobleme mit Co-Müttern werden häufig erwähnt. Beispiele:


https://soundcloud.com/newmediafoundation/heather-barwick-speech-to-iona-institute

http://australianmarriage.org/on-radio-with-amy-i-desperately-wanted-a-daddy/

https://www.youtube.com/watch?v=7g4vphO1SkE



Das Buch "Jephthah's Children: The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting" beruht auf Erzählungen von 70 Kindern die von gleichgeschlechtlichen Paaren großgezogen wurden. Alle diese Kinder haben unter Vater- oder Mutterentbehrung schwer gelitten.


Kinder mit Mutter und Vater dagegen erfahren die Mutter- und die Vaterliebe. Sie verfügen über eine weibliche und eine männliche primäre Bezugsperson, über eine Lehrerin mit der Lebenserfahrung einer Frau, über einen Lehrer mit der Lebenserfahrung eines Mannes, über eine beste Freundin und über einen besten Freund usw. usw., denn Eltern sind primäre Bezugspersonen, Betreuer, Vorbilder, Lehrer, Spielkameraden und in wichtigen Lebensphasen die besten Freunde ihrer Kinder. Weiblichkeit und Männlichkeit sind nicht gleich, und Kinder sollen so weit als möglich ein unschuldiges Urvertrauen zu beiden Prinzipien von klein auf entwickeln. Mutter und Vater erziehen komplementär und natürliche Elternschaft existiert als archetypisches Motiv in der unbewussten Psyche von Kindern. Sie wird daher spontan als natürlich und richtig erkannt. Natürliche Elternschaft ist Fundament der von der Natur vorgesehenen familiären Vielfalt die allen Kindern zugute kommen und zustehen sollte.