Montag, 19. Dezember 2016

Berlin wird unter Rot-Rot-Grün zur Gender-Hauptstadt Europas

Mathias von Gersdorff

„Im Koalitionsvertrag wird die Stadt in schönste LSBTTIQ*-Regenbogenfarben getaucht. Das Wort >Kirche< kommt darin nicht vor.“

Dieser Satz aus einem Kommentar der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zur neuen rot-rot-grünen Berliner Regierung fasst zusammen, was dort im Entstehen ist: eine Gender-Bastion.

Von Berlin aus soll die Gender-Ideologie wohl auf die ganze Welt ausstrahlen und sie beeinflussen: Am deutschen Gender-Wesen soll die Welt genesen.

Der deutsche Staat bereitet seit Langem mit deutscher Gründlichkeit Berlin zu einem Gender-Mekka vor. Hauptaktivist der staatlich verordneten Gender-Revolution ist Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, die aus ihrem Ministerium ein revolutionäres Gender-Hauptquartier gemacht hat.

Aber sie unternimmt nicht alleine die Umwandlung des deutschen Staates zu einem Gender-Regime.

Etliche Bundesministerien beflaggen ihre Hauptsitze mit der Regenbogenfahne und ignorieren die Beflaggungsanordnungen des Bundes. Anfangs hat noch Bundesinnenminister Lothar de Maizière protestiert, inzwischen hat er resigniert. In unterschiedlichem Maße haben alle Bundesministerien Gender-Maßnahmen durchgesetzt.

Nun soll die neue rot-rot-grüne Koalition für Berlin dafür den endgültigen Durchmarsch vollziehen.

Die LSBTTIQ-Community kommt natürlich aus dem Jubeln nicht mehr raus. Obwohl die Stadt pleite ist, wird diese Klientel reichlich mit Geschenken bedacht. Vom Schutz queerer Flüchtlinge bis hin zu direkten finanziellen Zuwendungen aller möglichen Gruppierungen.

Zwar wissen viele im übrigen Deutschland, dass Berlin eine ziemlich schräge Angelegenheit ist, doch für den Rest der Welt ist Berlin die Hauptstadt dieses Landes und damit Stellvertreterin von allem, wofür dieses Land steht.

Aus diesem Grund ist es fatal, dass sich die Stadt völlig dieser Ideologie hingibt und sie mit missionarischem Eifer auf die ganze Welt auszudehnen versucht.

Gender ist eine neomarxistische Ideologie mit Wurzeln im Marxismus, im Radikalfeminismus und in den radikalsten Vertretern der sexuellen Revolution. Gender ist eine Doktrin wider der Vernunft und kann deshalb nur auf despotische Weise durchgesetzt werden.

Es ist eine Schande, dass Deutschlands Hauptstadt eines der Epizentren der weltweiten Ausbreitung dieser gefährlichen Doktrin ist.


© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wenn man die hilflose Antwort der norwegischen „Gender-Experten“ auf die Fragen des das Gender-Paradoxon abklärenden Harald EIA betrachtet (vereinfacht): „Wir haben die bessere Theorie, daher kann die Empirie nicht stimmen“ sieht man zwar den Unsinn, aber nicht die Gefahr des Genderismus für Frauen und Kinder. Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen. Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
[Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann und über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]