Sonntag, 30. Oktober 2016

Kraftvoller Auftakt in Hessen: DEMO FÜR ALLE mit fast 2.000 Teilnehmern

(PM Demo für Alle) Bei strahlendem Sonnenschein sind in Wiesbaden am Sonntag 1.900 Eltern, Kinder und Familienfreunde gegen den neuen Hessischen Lehrplan zur Sexualerziehung auf die Straße gegangen. Prominenten Segen erhielt die erste DEMO FÜR ALLE in Hessen vom Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, der sich in einem Grußwort bei den Demonstranten für ihre Teilnahme an der „Demo für alle“ ausdrücklich bedankt hatte. Die von einem breiten bürgerlichen Bündnis gestellten Redner hatten eine klare Botschaft an die CDU-geführte Landesregierung unter Volker Bouffier und seinen Kultusminister Alexander Lorz (ebenfalls CDU): "Wir sind auf eine jahrelange Auseinandersetzung eingestellt."

Nach einem musikalischen Auftakt mit jazziger Livemusik begrüßte Hedwig von Beverfoerde, die Sprecherin der DEMO FÜR ALLE, die Demoteilnehmer. Sie forderte in ihrer Rede, dass der hessische Lehrplan umgehend zurückgezogen und grundlegend überarbeitet werden müsse. Der Publizist Mathias von Gersdorff kritisierte mit scharfen Worten, dass Kultusminister Lorz seinen Lehrplan gegen den ausdrücklichen Willen der hessischen Eltern und der katholischen Kirche erlassen hat. Die CDU-Spitze sei damit den Eltern und Familien in Hessen regelrecht "in den Rücken gefallen". Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Spieker rief dazu auf, eine Sexualerziehung zu verteidigen, "in der die Sexualität nicht auf ein handelbares Konsumgut oder ein Instrument der Lust reduziert" wird.

Mechthild Löhr, die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben, stellte klar, dass man für Sexualaufklärung in der Schule sei, aber eindeutig gegen den „Missbrauch staatlicher Autoritäten in der Sexualerziehung“. Außerdem sprachen mehrere hessische Eltern und Schulvertreter und kritisierten die Regierungspläne. Eine Rednerin sagte: "Es kann und darf nicht sein, dass durch Sexualkundeunterricht die natürlichen Schamgrenzen bei den Kindern ignoriert und gebrochen werden.",

Die angereiste Sprecherin der Elternaktion Bayern freute sich über erste Erfolge bei der Abwehr der Gender-Ideologie in die bayerischen Richtlinien und machte den hessischen Eltern Mut, für ihre Kinder den Protest durchzuziehen.

Zum Abschluss ließen die Demonstranten hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen als Signal an Kultusminister Lorz und Ministerpräsident Bouffier, daß die Eltern nicht nachlassen werden, bis der Lehrplan zurückgezogen ist.

Die Wiesbadener Polizei hatte die Lage jederzeit hervorragend im Griff. Linksextreme, die den friedlichen Eltern- und Familienumzug aggressiv zu stören versuchten, hatten keine Chance. Die Demoroute musste wegen mehrerer Sitzblockaden kurzfristig umgelegt werden und konnte so dann reibungslos ablaufen.

Kommentare:

Mitorganisator hat gesagt…

Danke an die Wiesbadener!

Anonym hat gesagt…

Die Überbetonung der Sexualität - der Philosoph HEGEL hat dies einmal ais "geistiges Tierreich" treffend bezeichnet - erfasst im Erziehungsbereich schon die Kleinsten und Jüngsten (Kita, staatliche Schule).
Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

Klaus Derenbach hat gesagt…

Lesenswert!

Fritz Gerhard hat gesagt…

Die Gender-Ideologie ist Teil einer größeren Strategie, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Werte, Grundüberzeugungen und Traditionen des christlichen Abendlandes umzudeuten. Damit soll der einzelne Mensch innerhalb des Volkes geistig/seelisch entwurzelt und zu einem willigen Konsumenten von Lust und Sexualität umprogrammiert werden. Ziel ist wieder mal die krankhafte Profitgier der global agierenden Konzerne, die sich gern den Mantel von Freiheit und Demokratie umhängen, um ihre Ziele gegen den Widerstand der Nationen und Völker dieser Erde durchzusetzen.
Die "Demo für alle" hat gezeigt, daß es durchaus ein beträchtliches Potential in unserem Volk gibt, welches seine Denk- und Handlungsfähigkeit noch nicht aufgegeben hat, obwohl ihm der scharfe Winde eines neuen Welt-Kommunismus entgegenweht, der nun als Welt-Konsumismus verkleidet von hinten auf die politische Umerziehungsbühne steigt. Wir sagen nein, nein und nochmals nein zu diesen werteverachtenden Ideologien, welche das bloße Sexualverhalten von Randgruppen in die Mitte der Gesellschaft rücken wollen!
Sexualität ist vielmehr als Lustbefriedigung "mit allem Möglichen". Vor allem ist sie Grundlage der Erhaltung der Völker, indem sie Kinder hervorbringt. Eine dekadent gewordene Abendlandkultur dagegen hat sich auf einen Irrweg begeben, der diese wichtige menschliche Eigenschaft der Selbsterhaltung im Rahmen der Familie beiseiteschiebt. Die Familie ist nach wie vor die Keimzelle jedes Staatswesens und wird es auch bleiben. Im übrigen zeigen die Umfragen unter Jugendlichen eindeutig, daß sich unsere Jugend weiterhin zu den Werten der Familie bekennt. Die von den politischen Agitatoren aller möglichen Parteien verfolgte Doktrin, alle möglichen Spielarten von Familie mit der originären natürlichen Familie von Mann, Frau und Kindern gleichzusetzen und damit aufzuwerten, ist der durchsichtige Versuch, das Original durch Notprogramme zu ersetzen. Das alte Kinderspiel von "Vater, Mutter, Kind, welches die Älteren unter uns noch kennen, war die kindliche Verinnerlichung des elterlichen Vorbildes und ist heute aktueller denn je. Nur, was Kinder bereits lernen und wahrnehmen, kann auch in einem Erwachsenenleben tragfähig werden: Geborgenheit und Liebe. Gerade deshalb will hier wohl der Staat eingreifen, weil er die in der Familie aufgewachsenen Kinder nicht als seine willigen Helfer betrachten kann, wenn es um die Durchsetzung der globalen Marktstrukturen geht, wo ein homogenisierter Bioroboter namens "Mensch" alle Daseinsbereiche im Sinne seiner Auftraggeber umgestaltet. Die Zeichen stehen auf höchster Alarmstufe...