Dienstag, 6. September 2016

Suchtexperte Falk Kiefer warnt vor Internetsucht bei Jugendlichen

Professor Falk Kiefer von der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie schlägt Alarm: „Man muss das Bewusstsein stärken, dass Online-Spiele und soziale Netzwerke eine hohe Bindungskraft haben können. Jugendliche kommen immer früher in Kontakt mit einem potenziell abhängig machenden Verhalten“.

Laut Drogen- und Suchtbericht 2016 sind ca. 560.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren in Deutschland internetsüchtig und weisen ähnliche Symptome wie Drogen- oder Alkoholabhängige auf.

Vor allem Soziale Medien haben ein hohes Potential, Nutzer süchtig zu machen. Dies fand eine wissenschaftliche Studie der Universität Bergen in Norwegen heraus. Für die Studie wurde das Nutzerverhalten von Studenten untersucht.

Der Grund: Soziale Medien wie Facebook oder Twitter können erheblich die Produktion des Glückshormons Dopamin erhöhen. Dopamin wird auch durch den Konsum von harten Substanzen wie Heroin, Kokain, aber auch Alkohol oder Pornographie erhöht.

Doch die Produktion dieses Hormons schwächt sich ab. Um das angestrebte Glücksgefühl zu erreichen, muss die Dosis erhöht werden. Dadurch kommt der Konsument in einen Teufelskreis: Bei geringerer Wirkung muss die zugeführte Menge ständig erhöht werden. Dies kann so weit führen, dass der Konsument eines Tages nur noch für diese Droge lebt.

Das Internet hat ebenso gravierende Konsequenzen beim Kommunikationsverhalten der Menschen. 87 Prozent der sog Millennials (auch Generation Y oder Jahrtausender genannt), geben an, keine Gespräche von Person zu Person mehr folgen zu können. Der Grund: Ihre Handys und Smartphones würden sie ablenken.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Sehr schön,wieder alles gelöscht,das scheint hier in Mode zu sein,wenn man keine Gegenargumente hat wird gelöscht.Bei Beiträgen die für Religion sind passiert das sicher nicht.

Hulk hat gesagt…

Warum prangert man hier nicht mal echt wichtige Themen an?

Nach der Einreise Hunderttausender Flüchtlinge sind in Deutschland inzwischen fast 1.500 verheiratete Kinder und Jugendliche registriert.
Quelle: http://www.gmx.net/magazine/politik/1500-verheiratete-kinder-jugendliche-deutschland-31873062

Hier müsste man mal einschreiten,aber weder Politik,Kinderschutz oder Kirche machen hier was,nein stattdessen streitet man lieber über Burkaverbot,regt sich auf das Kinder in der Grundschule Sexualkunde haben oder Pornofilme die angeblich Ehen zerstören.

Anonym hat gesagt…

Immer schön das Negative hervorheben so kann man alles das einem nicht passt als "Schädlich" abstempeln.Es gibt auch viele Positive Auswirkungen.