Dienstag, 28. Juni 2016

UN-Drogenbericht 2016: Eine Viertelmilliarde Menschen weltweit konsumiert Suchtmittel

Das UN-Büro zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung veröffentlichte am 23, Juni 2016 sein Jahresbericht. Drogenkonsum bleibt nach wie vor ein ernsthaftes Problem, das bekämpft werden muss: 207.000 Menschen sind dem Bericht zufolge im Jahr 2014 durch Drogen zu Tode gekommen.

Rund ein Drittel der Todesfälle gehen aus Überdosis zurück.

Ca. 250 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren haben 2014 zu Drogen gegriffen. Von diesen leidet etwa 29 Millionen an Krankheiten oder Störungen als Folge des Drogenmissbrauchs.

Platz eins unter den Drogen nimmt Cannabis mit 183 Millionen Konsumenten ein. Auf 33 Millionen wird die Zahl der Konsumenten von Opioiden und Opiaten geschätzt. Diese Substanzen sind mit Abstand die gefährlichsten. 

Die Zahl der psychotropen Substanzen (Psychopharmaka, Halluzinogene etc.) steigt weiter an. 2014 wurden 66 neue gemeldet, 2015 bereits 75. Diese Substanzen beeinträchtigen die Psyche und können zu Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder noch schlimmere gesundheitliche Störungen führen.

Diese erschütternden Zahlen belegen, wie verantwortungslos Politiker vorgehen, die den Konsum von Drogen wie etwa Cannabis liberalisieren wollen. Ganz im Gegenteil: Der Konsum muss hart bestraft werden, um damit eine abschreckende Wirkung zu erreichen.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Härtere Strafen bringen nichts,der Konsum wird dadurch nicht weniger werden ! Man sollte viel eher nach den Gründen für Drogen Konsum fragen und da ansetzen ! Einfach alles verbieten ist eine sehr einfache Lösung bei der man nicht groß Denken muss !

Lupusmagnus hat gesagt…

Eine harte Drogenpolitik bringt nichts. In den USA konsumieren prozentual mehr Menschen Cannabis als in Holland.

Wenn sie wirklich schädliche Süchtigmachende Substanzen Einschränken wollen setzen Sie sich mal gegen Alkohol und Tabak ein. Im Gegensatz zu Cannabis sterben an Alkohol auch eine ganze Menge Menschen. Er ist zudem ein Faktor bei vielen gewalttätigen Straftaten. Aber der liebe Konservative Christ will sich ja nicht das Feierabendbier verbieten lassen...geschweige denn davon dafür strafrechtlich belangt werden.

Hulk hat gesagt…

Vergessen wir nicht Weihrauch und Messwein,kann auhc süchtig machen ! Ach Religiöser Fanatismus ist auch ne Art Droge und die konsumieren Weltweit sehr viele !