Dienstag, 24. Mai 2016

Studie: Beruf Mutter wäre für Familien nicht finanzierbar

(Pressetext pts010/18.05.2016) Wenn Mutter ein normal bezahlter Job wäre, dann könnte sich kaum eine Familie in Österreich noch eine eigene Mama leisten. Das zumindest geht aus einer Studie des Büroartikelhändlers Viking hervor. Dort hat man 192 Vollzeitmütter mit jeweils zwei Kindern, nach ihren täglichen Tätigkeiten in der Familie befragt und danach wurde dann eine beinharte Dienstleistungsrechnung erstellt. Was kostet Mama wirklich?

Sylvia Sima ist die Gründerin der Elternplattform welovefamiliy.at http://www.welovefamily.at und begeistert von der Studie: "Das Ergebnis ist schockierend und befriedigend zugleich. Schockierend für alle, die immer noch glauben, Hausarbeit und Kindererziehung ist keine große Sache. Und befriedigend sollte es für alle Mütter sein, die einmal schwarz auf weiß den Wert Ihrer Arbeit sehen können. Denn dieser Wert ist gewaltig und liegt weit über dem Durchschnittseinkommen des normalen Österreichers." Konkret wurden 64.517 Euro Jahresgehalt errechnet.

Dabei wurde der jeweils realistische Wert der unterschiedlichen Arbeiten hochgerechnet. Für Erziehungsarbeiten (etwa 18 Stunden pro Woche) wurde ein höherer Stundensatz angenommen, als für reine Putz- und Haushaltsarbeiten (etwa 16 Stunden pro Woche). Kochen für die Familie und die Kinder wird etwas höher bewertet und schlägt mit rund 13 Stunden pro Woche zu Buche.

Daneben sind noch unzählige andere Dienstleistungen aufgelistet, die ebenfalls penibel kalkuliert wurden. Unter anderm Chauffeurdienste, Krankenschwesterleistungen, Nachtdienste, Eventmanager für Kinderfeiern, Stylistin für die Kids und natürlich Einkäuferin für das im wahrsten Sinn des Wortes Familien-Unternehmen.

Sylvia Sima: "Muttersein ist ein Vollzeitjob - egal, ob ein Kind oder mehrere. Als Mutter bist du 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr auf Achse. Gott sei Dank nehmen heute moderne Männer, den Frauen viel von dieser Arbeit ab. Dennoch, wenn Männer einen Teil dieser Aufgaben übernehmen und auch einmal mit dem Kind auf den Spielplatz geben, dann bekommen sie dafür von allen Seiten Lob und Anerkennung. Bei Mama ist das normal und wird als selbstverständich angekommen. Genau darum ist diese Auflistung eine tolle Bestätigung für die Leistungen aller Mütter."

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sicher. In der heutigen hedonistischen Zeit ist eine Mutter "out". Und "out" wollen die Leute heute nicht lange sein.

Anonym hat gesagt…

Ich erlaube mir, das zu bezweifeln. Viele Mütter wären schon froh, wenn ihre Leistung mit monatlich 1.000 bis 1.5000 Euro vergütete werden würde. Besser solch' ein Anfang, als gar keiner.
Denn das kann der Staat mühelos leisten. Denn um eine HartzIV-Mutter ab 3. Lebensjahr des Kindes zur Arbeit zu zwingen - in ALG2 aber fällt jede alleinerziehende Mutter, auch die gut bezahlte, die nicht aus reichem Hause kommt - zahlt der Staat für ihren KITA-Platz 1.000 bis 1.5000 Euro monatlich. Eine Mutter von zwei Kinder hätte dementsprechend mehr.
Die Studie ist folglich interessengelenkt, um den Zugriff auf die Kinder zu sichern.
Wieviel Geld wirklich verfügbar ist, sieht man nicht nur an Banken"rettungen".
Es zählt allein das verfolgte Ziel, nicht irgendwelche Gelder.

Daniel hat gesagt…

Erziehung ist Vergewaltigung.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Zu Daniel: das kommt drauf an. Eine ideologische Indoktrinierung (Gender,Relativismus) ist ganz sicher eine Vergewaltigung, eine christliche Erziehung hingegen führt zur Freiheit.

Daniel hat gesagt…

Ja genau, der Freiheit, dass man sein halbes Leben lang braucht um seine Komplexe weil man schwul ist wieder loszuwerden. Für mich ist jeder der sich Christ nennt gestorben. Ich verachte meinen Vater für seine Erziehung und die Schäden die er mir durch seine christliche Erziehung zugefügt hat. Gender ist Freiheit und irgendwann werden auch ihr das raffen.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Zu Daniel: Sie sollten Ihren Eltern dankbar sein, dass sie wenigstens eine verantwortungsbewusste Erziehung versucht haben um Sie von Ihren homo-Komplexen zu befreien!

Wahrheit macht frei, und die Bebel verkündet Wahrheit!

Sir Tom hat gesagt…

Was ist denn in diesen Büroklammern händler gefahren. Macht so eine einseitig feministische Studie. Dann wollen wir doch mal ausrechnen, was die Arbeit des Vaters wert ist, der nach seinem job auch noch für die Familie ackert. Nur schon der wert der Instandhaltungsarbeiten an haus und Wohnung oder seine back und kochdienste, Massagen der mutter, matthe und physiknachhilfe der kids usw. Na da könnt was zusammenkommen.
Daher besser vorsicht mit solchen tendenziös polemischen zeitgeistgendertollhausvorführungen. Hahaha, könnte mächtig in das Höschen gehen.

Sir Tom hat gesagt…

Hi Daniel, bist du sicher, dass der krieg gegen deinen Papa gerecht ist? Vielleicht solltest du mal die Beziehung zu deiner Mutter beleuchten, denn die meisten schwulen hatten ne übergriffige mutter. Oft wird das verdrängt und auf den vater der hass projiziert

Lupusmagnus hat gesagt…

Hey Sir Tom das mit den übergriffigen Müttern kannst du doch sicher Belegen? Eine wissenschaftliche Studie vielleicht? Ansonsten klingt es wie eine der üblichen Plattitüden die sich Leute immer wieder aus ihrem Rektum ziehen ohne auch nur ein bisschen davon zu belegen.

Daniel hat gesagt…

Meine Mutter war eher das Gegenteil, gefühlsüberfordert und distanziert. Was bedeutet übergriffig?

Mom hat gesagt…

Weißt du das denn nicht, mein Kleiner?