Dienstag, 10. Mai 2016

Forschungsfortschritte zeigen: Embryonenschutz darf in Deutschland keinesfalls gelockert werden

(PM Christdemokraten für das Leben) Forschern der Rockefeller Universität (USA) und des King’s College in Cambridge (Großbritannien) ist es erstmals gelungen, menschliche Embryonen außerhalb einer Gebärmutter zu züchten und diese 13 Tage am Leben zu erhalten.

Die Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel, erklärt hierzu:

„Die Entwicklung in der jüngsten Forschung anerkennt offensichtlich keine ethischen, sondern nur noch dünne rechtliche Grenzen. Nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sowohl in den USA als auch in Großbritannien konnte das Experiment über diesen Zeitraum hinaus nicht ausgedehnt werden. Bislang ist die Kultivierung extrakorporal erzeugter menschlicher Embryonen durch In Vitro Fertilisation (IVF) über den Zeitraum von zwei Wochen hinaus gesetzlich verboten. Jedes menschliche Leben beginnt aber mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle; jeder Embryo ist also bereits ein Mensch. Nichts rechtfertigt wissenschaftliche Experimente mit menschlichem Leben, an deren Ende der Tod zu Forschungs- oder Selektionszwecken steht.

Versuche, wie sie dieser Tage in den USA und Großbritannien am Menschen durchgeführt werden, beobachten wir mit größter Besorgnis und lehnen wir ab, weil sie gegen die Menschenwürde verstoßen. Auch ein ungeborener Mensch darf nicht für Forschungszwecke missbraucht werden.

Die Gesetzgebung und auch wissenschaftliche Richtlinien mehrerer Staaten verbieten eine Ausdehnung dieser Humanversuche über 14 Tage hinaus. Auschließlich deshalb wurde das Experiment nach zwei Wochen eingestellt. Wie nicht anders zu erwarten, drängen mehrere US-Forscher und die Forschungslobby nun auf eine zügige Erweiterung der Versuche bis und auch nach dieser Frist, die je nach Stand der Wissenschaft dann immer weiter ausgedehnt werden könnte. Nach hinten wäre hierbei keine Grenze gesetzt. Der Mensch würde immer mehr zu bloßen, beliebig reproduzierbaren, wertfreien Forschungsmaterial verzweckt.

In Deutschland verbietet § 2 Embryonenschutzgesetz (EschG) die Zeugung und Verwendung extrakorporal erzeugter Embryonen zu Forschungszwecken. Die deutsche Gesetzgebung wird international als ethisch und rechtlich beispielhaft angesehen. Eine Aufweichung oder gar ein Aufheben des Embryonenschutzes darf es hier auch zukünftig nicht geben. Die CDL fordern deshalb die strikte Beibehaltung dieses Schutzgesetzes und eine staatliche Überprüfung der tatsächlichen Einhaltung des Schutzes von Embryonen in den immerhin 130 deutschen Reproduktionszentren und in den zahlreichen Forschungseinrichtungen. Zwar sind hier die rechtlichen Verbote klar, aber bisher arbeiten diese Zentren weitestgehend ohne gezielte staatliche Kontrolle über die Produktion und Nutzung von zigtausenden von Embryonen.“

Kommentare:

Daniel hat gesagt…

Was ist daran bitte beispielhaft? Der Mensch ist nunmal ein beliebig reproduzierbares Material. Es ist eher peinlich, dass in Deutschland die Entwicklung soweit hinterherhinkt während in irgendwelchen geheimen Laboren unkontrollierbare Risiken entstehen.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Zu Daniel:

Wenn Sie sich selbst ausschließlich als reproduzierbares Material sehen und damit voll zufrieden sind, ist das Ihr Problem. Sofern diese Sicht aus der geistigen Dackelpersperkive fern jeder Rücksicht auf die Menschenwürde von einer Bevölkerungsmehrheit oder auch von einer starken Minderheit geteilt wird, zeigt das in höchst bedenklichr Weise, welche Macht das geistig-menschliche Prekariat heute schon hat!

Daniel hat gesagt…

Heuchelei hat nichts mit geistiger Reife zu tun.

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Zu Daniel:

Dann nehmen Sie sich bitte ein Beispiel daran und hören auf zu heucheln!

Daniel hat gesagt…

Wo heuchele ich denn bitte?

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Das haben Sie doch gerade mir unterstellt! Oder habe ich Sie fehl interpretiert?

Zu "beliebig repruduzierbaren Material"

In "Material" steckt das Wort "Mater" = Mutter! Sie wissen, dass eine Frau nur durch Zufuhr väterlichen Rohstoffs zur Mutter werden kann. Als Materialist müssen Sie sich daher nach der Herkunft des Rohstoffs fragen lassen.

Nach dem biblischen Bericht ist es Gott, der der Materie seinen Geist einhaucht und die so zur belebten Materie macht.

Jesus Christus hat gesagt…

* Gott, der der Materie seinen Geist einhaucht * Ich hoffe er hatte keinen Mundgeruch!
Die Bibel ist nur ein blödes Buch man kann und darf sie nicht wörtlich nehmen !

Jörg Guttenberger hat gesagt…

Zu "Jesus Christus"

Je enger der geistige Horizont, um so gösser die Bereitschaft, sich über Dinge lustig zu machen, die man nicht versteht!

x7 hat gesagt…

Der bekennende Päderast Daniel schreibt, daß der Mensch ein beliebig reproduzierbares Material ist. Seine IP-Adresse ist gespeichert.

Daniel hat gesagt…

Der bekennende Gammelfleischliebhaber x7 spuckt hier große Töne. Vermutlich weiß er nichtmal, dass man mit jeder x-beliebigen VPN Software seine IP beliebig verändern kann. Abgesehen davon habe ich das garnicht nötig, weil man darf mit 14 in Deutschland legal mit einem Erwachsenen Sex haben. Wenn man es noch etwas jünger wünscht, kann man in den Vatikanstadt gehen, da darf man sogar schon ab 12. Die geilen Priester wissen schon wie man richtig Spaß hat haha.

j hat gesagt…

Zu Daniel: dass man im Vatikan mit Kindern ab 12 Jahren versorgungsrelevante Kontakte unter der Bettdecke pflegen darf, ist eine reine Behauptung. Beleg bringen Sie jedenfalls keinen.

Daniel hat gesagt…

https://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=vatikan+schutzalter+12

Jörg Guttenberger hat gesagt…

zu Daniel:

Sie glauben wohl alles, was Sie irgendwo gedruckt oder im Internet sehen! Papier ist bekanntlich geduldig, der Bildschirm ist noch geduldiger.

Daniel hat gesagt…

Sie können auch gerne persönlich dort anrufen und nachfragen. Ändert nichts an der juristischen Faktlage.