Dienstag, 30. Juni 2015

Jutta Ditfurth beklagt “geringe” Zahl der Abtreibungen und wettert gegen Lebensrechtler

Felizitas Küble

Die frühere grüne Politikerin Jutta Ditfurth erklärte bereits 1988 im Alter von 36 Jahren, ihre zwei Abtreibungen seien für ein “lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“   – 1991 verließ sie die Grünen, deren Bundessprecherin sie in den 80er Jahren war, und beklagte eine angebliche “Rechtsentwicklung” der Partei. Ditfurth war sodann einige Zeit als ehrenamtliche Funktionärin der Gewerkschaft “IG Medien” aktiv.

25 Jahre nach der Einführung des reformierten §218 beschwert sich die ultralinke Publizistin darüber, daß es in Deutschland  – wie sie meint – so “wenige” Abtreibungen gäbe; sie spricht gar von einer “auf verrückte Weise niedrigen Zahl”.

Dabei geht sie von der ohnehin unrichtigen Zahl von rd. 100.000 Abtreibungen aus (aber selbst dies wären eben 100.000 zuviel!), die sich aufgrund der Daten des Statistischen Bundesamtes ergeben; die tatsächliche, weitaus höhere Abtreibungszahl würde auf den Abrechnungen der Krankenkassen beruhen, welche die vorgeburtlichen Kindestötungen entweder direkt oder indirekt (über staatliche Fonds) finanzieren.

In einem am 30. Juni 2015) veröffentlichten Gespräch mit dem “Deutschlandradio” verdeutlicht Ditfurth, daß ihr die derzeitige Abtreibungsfreiheit noch lange nicht weit genug geht; vielmehr seien die minimalen gesetzlichen Rest-Bestimmungen zugunsten des Lebensschutzes eine “Giftquelle” und der §218 ein “verfluchter Paragraph”, weil er den Frauen die “Entscheidung über ihre Sexualität und über ihre sexuelle Reproduktion” nicht selbst überlasse. 

Abgesehen davon, daß der §218 sich in keiner Weise in die “Sexualität” als solche einmischt, bleibt die Entscheidung über die sogenannte “sexuelle Reproduktion”  – also die Fruchtbarkeit   – ebenfalls der Frau überlassen, allerdings vor der Zeugung menschliches Lebens; der Staat nimmt lediglich (in einem bedauerlich geringen Ausmaß) eine Art Restverantwortung für das Lebensrecht des ungeborenen Kindes wahr, wie es das Bundesverfassungsgericht von ihm ausdrücklich verlangt hat.

Ditfurth erklärt außerdem, die zweifachen Abtreibungen seien ihr nicht schwergefallen: Die Entscheidung “war einfach klar”, sagt sie und beschwert sich sodann über den angeblich wachsenden “Einfluß” der Lebensrechtler, die sie nicht nur als “rechtspopulistische Bewegung” bezeichnet, sondern öffentlich als “sexistische Arschlöcher” beleidigt.  

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lust und Jutta Dittfurt? Das sind zwei unüberbrückbare Gegensätze.

A Bullerbü Life hat gesagt…

Das Recht auf Leben wird durch die Verfassung garantiert, das hat nichts mit Rechtspopulismus zu tun.

Davon abgesehen ist es traurig und erschreckend zugleich, dass Frau Ditfurth offenbar Sexualität und Menschenwürde (die eben auch schon ein ungeborener Mensch hat) verwechselt.

Ulrich hat gesagt…

Es gibt Leute, die sind so unterirdisch dumm, dass sie schon garn nicht mehr merken, dass sie sich die ganze Zeit als Verfassungsfeinde aufführen! Die gehören dingfest gemacht! Auf in die Schlacht gegen dieses Geschwertel!

Lehrer i.R. hat gesagt…

Diese Frau ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie ein Mensch auf der Basis persönlicher Irrungen versucht, die Gesellschaft für ihre absurde Lebensweise zu gewinnen.

Wenn man ihren Bildungs-Werdegang betrachtet, kann man sich eigentlich nicht recht erklären, warum sie sich so verhält. Bei ihr sind es offensichtlich familiäre Erfahrungen, die für ihre Lebensweise auslösendes Moment geworden sind. Dabei hat sie sich in eine übertrieben linke Haltung manövriert, der sie unter Anreicherung absurder Gedankenspiele treu geblieben ist. In einer Jahrzehnte langen Rolle in etlichen Talkshows hat sie sich immer wieder als ein extremistisch-sturer Mensch gezeigt, der sich trotz seines Verstandes völlig resistent gegenüber sachlich-logischen Argumenten zeigte.

Ihr Vorpreschen im Zusammenhang mit der Abtreibungs-Problematik zeigt wieder einmal ihre selbstgerechte und begrenzte Denkart, absolut egozentrisch und gesellschaftszerstörend!

Eigentlich eine bedauernswerte Figur, die sich selbst treu blieb, weil ihr starker Wille keine Alternative zulässt.

Anonym hat gesagt…

Mit welchem Recht gibt man dieser Verfassungsfeindin überhaupt eine Bühne ? Zum Glück
ist es Vergangenheit, dass diese Frau einmal eine führende Rolle bei den Grünen gespielt hat. Da muss sie wohl heftig abgefärbt haben. Aber der Dittfurth'sche Geist
wabert dort immer noch.
Gibt es nicht einen Strafrechts-Paragrafen wegen Förderung von Kindesmord ???

Heinz Hoppstädter hat gesagt…

Diese Frau ist einfach zu vulgär und schamlos primitiv . Aber mit ihrer Gesinnung passt sie immer noch gut zu den Grünen und der Spaßgesellschaft.

ISIS hat gesagt…

Unter der Herrschaft Allahs wird das verboten,das Weib hat zu schweigen !

Anonym hat gesagt…

Warum kann man denn nicht Abtreibung bis zu dem Level durchführen, an dem die der Fötus die Nervenbahnen für Schmerzempfindung hat? Sorry, gegen Abtreibung vor diesem Punkt zu sein ist einfach bescheuert, danach gerne. Aber davor ist das noch kein Mensch, sondern einfach ein Zellbündel. Außerdem was soll denn passieren, wenn die Frau vergewaltigt wurde und der Vergewaltiger der Vater wäre, oder wenn die Mutter das Kind finanziell nicht unterstützen kann, oder selber körperlich schwach ist? Einfach zwingen, das Kind auszutragen? Widerlich.

Anonym2 hat gesagt…

@Anonym

Genau! Wer nicht schmerzempfindlich genug ist, darf gemordet werden! Widerlich!

Megamann hat gesagt…

Moses wurde doch auch abgetrieben und das im Korb !

Keks hat gesagt…

Und er hat alles geteilt sogar das Rote Meer, das schafft nur noch Chuck Norris !

Anonym hat gesagt…


» Jesus ging übers Wasser. - Na und??? - Chuck Norris schwamm durch's Land
Jesus, ein Priester und Chuck Norris saßen in einem Boot auf dem Ozean.

Jesus sprach: "Ich kann über Wasser gehen." Und ging über Wasser.

Chuck Norris sprach: "Ich auch." Und ging hinter Jesus auf dem Wasser her.

Der Priester betete zu Gott: "Herr, steh mir bei und mache, dass ich auch über Wasser laufen kann." Der Priester stieg aus dem Boot auf das Wasser und ging unter.

Darauf sprach Jesus zu Chuck Norris: "Meinst du, wir hätten ihm sagen sollen, wo die Steine sind?" Chuck Norris: "Welche Steine?"

Es gibt kein Leben nach dem Tod – nur ein Leben vor Chuck Norris.

Sabine Bätz hat gesagt…

Das ist Blasphemie, ich werde euch anzeigen und das Himmelreich bleibt euch verwehrt !