Dienstag, 2. Juni 2015

Ehe und Familie auf dem Scheideweg

Mathias von Gersdorff

So wie die Zeichen stehen, wird über Ehe und Familie aller Voraussicht nach bis zur nächsten Bundestagswahl im Jahr 2017 heftig diskutiert werden.

Dabei geht es vielen Politikern nicht darum, Ehe und Familie zu fördern, sondern sie eigentlich zu zerstören: SPD, Grüne, Linke und inzwischen auch einige in der Union sind nämlich entschlossen, das Ehegesetz gleichgeschlechtlichen Paaren zu öffnen. Sollte dies geschehen, würden Forderungen, das Ehegesetz auch anderen Formen von Partnerschaften zu öffnen, bald folgen. Das wäre das Ende der Zivilehe.

Wie heftig eine solche Debatte aussehen könnte, zeigte die Auseinandersetzung innerhalb der CDU in den Wochen nach dem Referendum in Irland am 22. Mai 2015: Nachdem einige wenige Bundestagsabgeordnete gefordert hatten, das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen, schien es kein weiteres Thema zu geben. Finanzkrise Griechenlands, demographische Krise, Krieg in Syrien – kein Thema spielte so eine große Rolle, wie die Gleichstellung der Homo-Partnerschaften mit der Ehe.


Man muss schon eine gewaltige Empathie entwickeln, um nachempfinden zu können, was sich diese Politiker dabei denken. Seit Jahrtausenden ist die Ehe in allen Kontinenten und in allen Zivilisationen eine Verbindung zwischen Mann und Frau.

Wer der Meinung war, das Zeitalter der Ideologien sei mit dem Untergang des Sowjet-Kommunismus beendet, wird eines besseren belehrt: Einer Verbindung von zwei Menschen gleichen Geschlechts den Namen Ehe zu geben, was seit eh und je etwas ganz anderes bedeutet hat, ist schlichtweg ideologische Verblendung. Mehr noch, es ist ein ideologisch gesteuerter Wille, eine grundlegende Institution – die Familie -, die von Anbeginn der Menschheit existiert und die grundlegend für das normale Zusammenleben der Menschen ist, mutwillig zu zerstören.

Erstaunlich in dieser Hinsicht ist, wie sich die beiden großen Kirchen in Schweigen hüllen (Die Deutsche (katholische) Bischofskonferenz hat sich in einer Pressemitteilung dagegen ausgesprochen, aber nicht weiter versucht, Einfluss in der öffentlichen Debatte zu gewinnen). Sie scheinen die Gefahren für sich nicht zu sehen oder nicht sehen zu wollen.

Und diese sind durchaus groß. Käme es nämlich zu einer Öffnung der Ehe, würde dies zwangsläufig zu einer Religionsverfolgung führen.

Das wäre unvermeidlich, denn der Abschluss einer Ehe hat Folgen in sehr vielen Rechtsgebieten, wie etwa Familienrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht usw.

Falls die Öffnung der Ehe für Homosexuelle durchgesetzt wird, würde es dazu führen, dass ein einziges Wort (Ehe) zwei völlig unterschiedliche Dinge meint, je nachdem, ob man die zivile oder die kirchliche Bedeutung des Wortes nimmt. Es würde ein Druck auf die Kirchen entstehen, sich der zivilen Bedeutung anzupassen.

Doch nicht nur das. Die Öffnung der Ehe für Homosexuelle hätte die Änderung von Hunderten, wenn nicht gar Tausenden von Gesetzen zur Folge. Alle Gesetze, in denen die Ehe irgendeine Rolle spielt, würden automatisch eine völlig neue Bedeutung erhalten, wie etwa Adoptionsrecht, Krankenversicherung, Erziehungsrechte, Altersversorgung usw. Kirchliche Einrichtungen würden vor einem Dauerdilemma stehen.

Noch konnten die Kirchen bislang ihre Sonderstellung in Deutschland verteidigen, so dass zum Beispiel Angestellte im kirchlichen Bereich besonderen Regelungen unterworfen sind. Doch die Offensive gegen diese Kirchenprivilegien wird immer stärker. Ihre (partielle) Abschaffung wird inzwischen von Grünen, Linken und FDP gefordert. Abgesehen davon, schwindet in der Gesellschaft das Verständnis für diese Sonderstellung. Selbst bei unveränderten rechtlichen Bestimmungen würde es den Kirchen zunehmend schwer fallen, Akzeptanz zu finden. Eine Zusammenarbeit zwischen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen in etlichen Feldern wird sowieso nicht mehr möglich sein, es sei denn, die Kirchen passen sich den Umständen noch mehr an, als bislang schon geschehen und geben ihr christliches Profil preis.

Wir jedenfalls werden nicht aufhören, die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen. Wir müssen und können die Öffnung des Eherechts verhindern. Dazu müssen wir die christliche Basis Deutschlands mobilisieren. Lassen wir uns vor allem nicht vom Lärm beeinflussen, den viele Medien produzieren: Sie reflektieren nicht die Meinung der Menschen, sondern betreiben schlicht und ergreifend Propaganda.

In der Vergangenheit setzte sich die Aktion „Kinder in Gefahr“ mehrmals in diesem Sinne ein – mit Ihrer großzügigen Teilnahme und Unterstützung – wir konnten das Schlimmste verhindern. Auch dieses Mal werden wir es schaffen, auch wenn es schwer werden sollte. Wir müssen zusammenhalten und gewiss sein, dass Gott uns beistehen wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Zeit der Kirchen und Religionen ist vorbei,kommt raus aus dem Mittelalter und rein ins 21ste Jahrhundert !

NikoBelik1 hat gesagt…

Die Gesellschaft entwickelt sind nun mal weiter, die Kirche/Religionen nicht !

* Und diese sind durchaus groß. Käme es nämlich zu einer Öffnung der Ehe, würde dies zwangsläufig zu einer Religionsverfolgung führen. *

Echt schwach, das mag für andere Länder gelten aber nicht für aufgeklärtes Land wie Deutschland ! Immer mehr Menschen wenden sich von Kirche/Religion ab, die Zahl der Konfessionslosen steigt immer weiter ! Also bitte bringen sie Beweise für diese Behauptung !

Wie wäre es wenn die Kirchen sich anpassen und nicht umgekehrt ! Die Zeichen der Zeit erkennen und sich neuem öffnen würde der Kirche sehr helfen ! MFG Niko

Grandloser hat gesagt…

Herr Gersdorff das ist ein unglaublich schlechter und Weltfremder Kommentar den Sie da verbrochen haben. Aber der Reihe nach:

"Sollte dies geschehen, würden Forderungen, das Ehegesetz auch anderen Formen von Partnerschaften zu öffnen, bald folgen. Das wäre das Ende der Zivilehe."

Unsinn da dies nur eine Erweiterung der Zivilehe bedeuten würde, und nicht deren Abschaffung.

" Seit Jahrtausenden ist die Ehe in allen Kontinenten und in allen Zivilisationen eine Verbindung zwischen Mann und Frau."

Achtung Spoiler, die Ehe ist seit Jahrtausenden im Islam eine Verbindung zwischen einen Mann und einer oder mehren Frauen, oder die Mormonen oder in Indien gibt eine Volksgruppe in der die Frau mehrere Männer heiratet. Ihre Aussage ist also faktische Unwissenheit....

"die Familie -, die von Anbeginn der Menschheit existiert und die grundlegend für das normale Zusammenleben der Menschen ist, mutwillig zu zerstören."

Das ist wie immer seltsam, einerseits kann Ihre Familie nicht allzu sozial oder Gesellschaftlich evident sein wenn diese durch die Heirat zweier Menschen zerstört wird, mal unabhängig vom Geschlecht. Des Weiteren wenn Homosexuelle heiraten lassen sich alle Scheiden oder wie. Ich empfinde es als äußerst seltsam das Sie solche Angst vor etwas haben was Sie nie betreffen wird.

"Käme es nämlich zu einer Öffnung der Ehe, würde dies zwangsläufig zu einer Religionsverfolgung führen."

Siehe davor warum, weshalb? Wissen Sie nicht das jetzt bereits die Kirchliche Hochzeit in der Regel nur fürs Familienalbum ist?

"Falls die Öffnung der Ehe für Homosexuelle durchgesetzt wird, würde es dazu führen, dass ein einziges Wort (Ehe) zwei völlig unterschiedliche Dinge meint, je nachdem, ob man die zivile oder die kirchliche Bedeutung des Wortes nimmt. Es würde ein Druck auf die Kirchen entstehen, sich der zivilen Bedeutung anzupassen."

Kein Problem da es bereits diese Unterscheidung gibt, und die wesentlich absolute Bedeutung trägt nun mal die Zivilehe da nur hier Rechte und Ansprüche im Bürger und Staat Verhältnis entstehen. Die Kirchliche Trauung ist ist rechtlich unbedeutender Hokus Pokus sei es nun christlich, schamanistisch, budhistisch etc....

"Noch konnten die Kirchen bislang ihre Sonderstellung in Deutschland verteidigen, so dass zum Beispiel Angestellte im kirchlichen Bereich besonderen Regelungen unterworfen sind. Doch die Offensive gegen diese Kirchenprivilegien wird immer stärker."

Naja woraus begründen sich die Privilegien? Die Finanzierung kann es schon mal nicht sein da im durchschnitt kirchliche Einrichtungen zu 90% vom Staat finanziert werden, auch von Atheisten und andersgläubigen ergo von allen aber nicht von der ach so armen Kirche. Zum schlechteren Arbeitsrecht und der dadurch entstehenden christlichen Tugend der Ausbeutung lege ich mal den Mantel des Schweigens...

"Wir jedenfalls werden nicht aufhören, die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen. Wir müssen und können die Öffnung des Eherechts verhindern. Dazu müssen wir die christliche Basis Deutschlands mobilisieren. Lassen wir uns vor allem nicht vom Lärm beeinflussen, den viele Medien produzieren: Sie reflektieren nicht die Meinung der Menschen, sondern betreiben schlicht und ergreifend Propaganda."

Grandloser hat gesagt…

Hier verdrängen Sie eindeutig die Wirklichkeit, benutzen Sie mal das Internet dann würden Sie folgendes finden:


Umfragen zur gleichgeschlechtlichen Ehe in Deutschland Deutschland
Umfrageinstitut Datum Dafür Dagegen
Angus Reid 10.10.2006 52 % 48 %
YouGov 06.01.2013 66 % 24 %
Ipsos 21.05.2013 67 % 20 %
Ifop 29.05.2013 74 % 26 %
Emnid 23.02.2014 68 % 27 %

http://d25d2506sfb94s.cloudfront.net/cumulus_uploads/document/ak4r6iaz4u/YG-Archive-results-December-EuroTrack.pdf

http://www.ipsos-na.com/download/pr.aspx?id=12794

http://www.ipsos-na.com/download/pr.aspx?id=12795

Kurz Ihre Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit ist Massiv gestört, ob es an Ihren rückständigen fundamentalistischen Weltbild liegt sei dahingestellt aber der Presse Lüge zu Unterstellen oder Propaganda trifft man meist bei rechts Angehauchten Gruppierungen an, Zufall das Sie bei den neuen Rechten schreiben...

So es zeigt sich also das Ihr Kommentar auf Haltlosen Unterstellungen, Panikmache und mangelnder Bildung basiert. Setzen Sechs!

Markus hat gesagt…

Der selbe Blödsinn wie mit der "Bösen Frühsexualisierung",es ist nun mal Fakt das die 90 Prozent aller Sexueller Missbräuche und Gewalttaten in der von der Kirche so hoch gehaltenen "Heiligen Ehe" stattfinden, die Gewalt gegen "Gläubige" geht nicht von Homosexuellen aus sondern von anderen "Gläubigen", also kurz Islam gegen Christen !
Religion ist im Grunde nichts anderes als der Streit zwischen naiven Menschen darüber welcher imaginäre Freund der Beste ist ! Meine Frau und ich sind nicht Kirchlich verheiratet und meiner Kinder nicht getauft,wir sind aus der Kirche ausgetreten und lehnen jeder Form von Religion ab ! Das ist echt Böse gemeint aber scheinbar kommt Herr Gersdorff mit dem 21sten Jahrhundert nicht klar, da zeigen viele Beiträge hier und die tollen Hefte die man hier erwerben kann !

Tom hat gesagt…

Die Ehe ist per Definition ein lebenslanger Bund zwischen Mann und Frau. Gott selbst hat diesen Bund gestiftet und als Schöpfungsordnung eingerichtet. Eine sog. Homo-Ehe ist ein Widerspruch in sich selbst. Entweder man entscheidet sich im Vertrauen und Respekt vor Gottes Ordnung für eine Ehe, oder man stellt sich bewusst gegen Gottes Willen und lebt nach seinem eigensinnigen Gutdünken. Beides ist nicht möglich. der Staat und Gesetzgeber ist gut beraten, wenn er sich zum Wohl seiner Bürger für Gottes Ordnungen entscheidet und diese so gut wie möglich schützt und fördert. Der ideologisch motivierte Versuch die Ehe aufzulösen und damit Gottes Ordnungen anzugreifen, bedeutet Rebellion gegen Gott und wird dazu führen, dass die Gesellschaft sich selber schadet. Rebellion gegen Gott ist Sünde und wird nicht unter seinem Segen stehen, sondern von ihm gerichtet werden. Schon hier und heute und dann in Ewigkeit.

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Die Ehe kennen fast alle Gesellschaften,z.B. ist sie eine indianische Tradition oder auch eine christliche und in China eine konfuzianistische geprägte Institution und ein Bund,der Familientraditionen stiftet und auch den Kindern einen Bezugspunkt gibt.
Der Ehebegriff bezieht sich und wer das abstreitet ist ein undifferenzierter Dekonstruktivist,auf die Verbindung zwischen Mann und Frau. Man kann eine Unfähigkeit zur Ehe und die gleichgschlechtliche Ersatzbeziehung als Lebenspartnerschaft bezeichnen,aber Ehe( Bund zwischen Mann und Frau zur Arterhaltung),das ist vollkommen hirnrissig und verwässert diesen Begriff und noch hirnrissiger ist ein steuerliches Ehegattensplittung für homosexuelle Paare,egal,die Steuern sind sowieso viel zu hoch und werden verzockt,darum sei den Homos das gegönnt.Eine kulturelle Katastrophe finde ich das auch und eine konsequente Umsetzung des atheistischen Marxismus ,der die völlige Auslöschung der Familie möchte,und das Programm von okkulten Logen umsetzt.Aufregen würde ich mich darüber auch nicht,die Masse der Menschen hat das Problem,dass Mama oder Papa das Revier übernommen haben= Homosexualität nicht.Feiern dürfen wir schon,dass Homosexuelle ihre Neigung leben dürfen mit einem weinenden Auge,der Aushebelung des exklusiven Ehebegriffs , was die Logen nicht schaffen werden. Der Ekelreflex bei der Vorstellung kann den Menschen nicht abgewöhnt werden. Anal,bäääääjh, da fehlt doch was , nur zwei Löchlein und kein männlicher Körper ,bäääh und die ständigen Wechsel der Partner wie bei den meisten männlichen Homosexuellen und die Szene kann sich in Berlin jeder anschauen.Die Homosexuellen sind nach med.Studien 6 bis 8 x so häufig pädophil und da wird es spannend,wenn ein pädophiler Homo ein Kind adoptiert,na denn,gut Glück.Übrigens ein Markt bei Homos,Kinder in der 3. Welt missbrauchen.Diesen Missbrauchsmarkt gibt es auch bei Heterosexuellen und bei denen ganz oben,siehe Kampusch , bei der die Verwicklung von Parlamentarien in einen Kinderhändlerring schön vertuscht wurden.

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank Herr Gersdorf für Ihre Mutt die Sachen nach Namen zu nennen. Wir werden zusammen halten. Entwicklung dieser westlichen Welt führt zur Selbstzerstörung. Es folgen tatsächlich eine Diktatur nach der anderen. Und alle sind gleich schlimm. Gott steht uns bei. Danke für Ihre tollen Worte.

Lehrer i.R. hat gesagt…

Wenn sich zu diesem Thema NikoBelik1, Grandloser und Markus äußern, so ist es immer dieselbe Leier: Der Vorwurf, dass die Kirche noch im Mittelalter stecke und das Wohl des gesellschaftlichen Fortschritts behindere ...
Doch gerade in diesem Punkt muss man genauer hinschauen: In vielen gesellschaftlichen Zusammenhängen hat der „Fortschritt“ dazu geführt, dass man gut Bewährtes über Bord geworfen hat, man ist also „fortgeschritten“ von Wertvorstellungen, welche für das Zusammenleben der Menschen grundlegend nützlich waren und sind. Dazu gehören all jene Ausrichtungen, welche die herkömmliche Familie als Kern einer wertvollen Lebensgestaltung in den Mittelpunkt gestellt haben. Der Grundansatz dazu speist sich zweifellos aus christlichen Vorstellungen.

Kommen Sie jetzt bitte nicht gleich wieder mit all jenen schlimmen Handlungen, die in der Vergangenheit unter religiösen Vorgaben auch von Christen ausgeführt wurden: Dies war teilweise entsetzlich, doch haben die Christen eindeutig überwunden, was sie sich an solchen kollektiven Verfehlungen in der Vergangenheit oft von machtbesessenen Führern haben aufdrängen lassen, weil sie zu schwach und feige waren, dem wirkungsvoll zu widerstehen!

Auch gegenwärtig müssen die Kirchen, besonders die evangelische, aufpassen, dass sie sich nicht wieder von dem einen oder anderen Zeitgeist - von den Gegenwartsverfechtern als „Fortschritt“ bezeichnet, überrennen lassen, weil es auch in ihren Reihen durchaus falsche Propheten gibt, die sich vorne hin machen und die (Ver-)Führerschaft übernehmen.

Gefährdet sind die Reihen der Standhaften besonders auch durch das schrankenlose Agieren der Medien, deren Oberflächlichkeit alle Grenzen sinnvoller Gegenwarts-Bewertung „überwunden“ hat und sich jedwedem „Fortschrittsgeist“ - oft geradezu hirnlos - verschreibt. Ein solcher Propagandismus geht natürlich nicht spurlos an der Masse Mensch vorbei, zumal allzu viele Mitmenschen keinerlei Grundlagen zu echter, eigener Meinungsbildung verinnerlicht haben. Insofern auch ist unsere Gesellschaft auf die Wegweisung von Vordenkern angewiesen, doch gerade darin steckt ein großes Gefahrenmoment, und wir sollten uns dessen bewusst sein, wie schnell das Übel der Verführung um sich greifen kann!

Gerade vor der Propaganda der Grünen sollte man sich hüten, die alles sorgsam unter der Decke halten, was sie an schlimmen Verfehlungen in Jahrzehnten angehäuft haben und mit Hilfe der ihnen wohlgesonnenen Medien im Dunkel des Schweigens lassen konnten - man denke nur an die unglaublichen Geschehnisse an pädophilen Übergriffen in ihren Reihen, deren Tragweite allmählich ans Licht kommt-

Man sollte niemals die Lebensanschauungen psychisch Gestörter zum Erziehungsgrundsatz machen, wie das in den Lehrplänen einiger Bundesländer zur Sexual-„Aufklärung“ vorgesehen ist: ein für die Kindesseele höchst schädliches Unterfangen - und genauso ist die Gleichsetzung geschlechtlich beliebig zusammengesetzter Lebensgemeinschaften zu bewerten!

Konrad Kugler hat gesagt…

@ Anonym, Niko, Grandloser, Markus

warum treiben Sie sich immer auf dieser Seite herum? Sie wollen sich doch mit Ihren haltlosen Beiträgen nicht blamieren? Was treibt Sie um? Sie spielen Missionare der ganz anderen Art.

Die Zeit der Kirchen ist vorbei? Das mag im vertrottelten Westen so scheinen, aber auch hier wird es weiter Heilige geben. Und die Gläubigen haben recht.

Es wird ein Kampf gegen die Wahrheit geführt. Und Sie sind so dumm und machen dabei mit.

Nur wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter. Der Kopf ist das größte Geschlechtsorgan: Kopf und Glied machen den Mann und Kopf und Scheide das Weib aus. Es gibt kein schwules und kein lesbisches Geschlechtsorgan. Im Kopf entsteht Impotenz ebenso wie schwul oder lesbisch. Das sind psychische Defekte, die heilbar sein müssten.

Ein kleines Kontra für Eure "Komplimente": Ihr seid arme Tröpfe, großsprecherisch, armselig.

NikoBelik1 hat gesagt…

*Doch gerade in diesem Punkt muss man genauer hinschauen: In vielen gesellschaftlichen Zusammenhängen hat der „Fortschritt“ dazu geführt, dass man gut Bewährtes über Bord geworfen hat, man ist also „fortgeschritten“ von Wertvorstellungen, welche für das Zusammenleben der Menschen grundlegend nützlich waren und sind. *

Und welche wären das ?

Auch heute noch machen Christen munter weiter mit der Verurteilung anderer,dazu muss man sich die nur die Beiträge und Aussagen von Herr Gersdorff anhören,auf Youtube trieben Klagemauer.tv und Jugend-TV.net das selbe Spiel,man bedient sich an Klischees,verdreht die Tatsachen,lässt bestimmte Punkte weg oder erfindet mal schnell was ! Ein gutes Beispiel für die Rückständige,Engstirnige Denken der "Friedlichen Christen" sind die Evangelikalen in des USA und Afrika,teilweise machen sich diese auch hier breit,sind aber zum Glück in der Minderheit ! Die rufen auch teilweise zum Kampf gegen Homosexuelle auf,versuchen andere die den falschen Glauben haben zu bekehren oder veranstalten Veranstaltungen für Mädchen in denen sie versprechen müssen bis zur Ehe "keusch" zu bleiben und den "Verführungen" der Außenwelt zu widerstehen ! Andere rufen die "Wahren Christen" zum Kampf gegen z.b den Islam auf würden dafür sogar in einen Krieg ziehen !



Propaganda der Grünen aha, wer im Glashaus sitzt,nicht wahr !

* wie das in den Lehrplänen einiger Bundesländer zur Sexual-„Aufklärung“ vorgesehen ist: ein für die Kindesseele höchst schädliches Unterfangen *

Was soll das sein ? Bitte nicht wieder die überheblichen Verschwörungstheorien über Kurse zur Selbstbefriedigung oder Pornos in der Grundschule,Pornountericht und anderen lächerlichen Behauptungen !

Kampf gegen Wahrheit-das machen die Religionen doch seit mehr als 2000 Jahren !


Was hier abgeliefert wurde ist echt schwach ! Religiöser Fanatismus ist auch heilbar !

Anonym hat gesagt…

Die Verteidiger und Propagandisten der Homo-"Ehe" werden wohl sicher erst dann begreifen, was das bedeutet. Mit einer solchen "Ehe" wäre nämlich das steuerliche Splitting verbunden, was letztendlich dazu führt, daß der Staat die Steuern drastisch erhöhen müßte, um zur Finanzierung des bisher auf die reale Ehe begrenzten Splittings genügend Einnahmen zu erzielen. Nicht ausgeschlossen ist, daß sich eine große Anzahl von ideologisierten Leuten zu Gesellschaften bürgerlichen Rechts, GmbH & Co KGs, eingetragenen Vereinen oder gar Aktiengesellschaften zusammenschließen und dann "Ehegatten"-Splitting durchsetzen. Keine Frage: Der Faschismus hat viele Gesichter!

Markus hat gesagt…

* warum treiben Sie sich immer auf dieser Seite herum? *
Wir lachen eben gerne über Qualitativ Hohen Beiträge hier ! Die Homoehe zerstört die Gesellschaft,verstehe !
Die Heute Show dazu - https://www.youtube.com/watch?v=urRIZdr0sPM oder Extra 3 https://www.youtube.com/watch?v=hXztkAeESx4 auch sehr lustig !

NikoBelik1 hat gesagt…

Streichen wir den Kirchen alle Vorzüge und Privilegien und schaffen die Kirchensteuer ab,da sparen wir viel Geld !

Anonym hat gesagt…

@anonym: "Mit einer solchen "Ehe" wäre nämlich das steuerliche Splitting verbunden, was letztendlich dazu führt, daß der Staat die Steuern drastisch erhöhen müßte, um zur Finanzierung des bisher auf die reale Ehe begrenzten Splittings genügend Einnahmen zu erzielen."

Dass es das Ehegattensplitting bereits für eingetragene Partnerschaften gibt, scheint an Ihnen vorbeigegangen zu sein...?

Anonym hat gesagt…

Zum Glück sterben solche Spinner wie ihr aus ! Zu blöd selber zu Denken und sich an die Bibel klammern !

Haribo hat gesagt…

Da sieht man mal, wie verblödet unsere ach so aufgeklärte Gesellschaft ist. Wenn es um das Thema Homosexualität geht benehmen sich ein Teil der Leute immer noch wie im Affenhaus, werfen mit Vorurteilen, Pseudoargumenten und unreflektierten Bemerkungen um sich und offenbaren ein biologisches wie soziologisches Unwissen, dass sich jedem halbwegs gebildeten Menschen der Magen umdreht. Aber neee, gegen Homosexuelle hat hier bestimmt niemand was, diskriminieren tut ihr nicht, niemals! Ihr habt alle nur ganz viel Angst, dass ihr durch zu viel Gleichberechtigung alle schwul oder lesbisch gemacht werden könntet. Hirnlose Vollidioten.

29.5.1453 hat gesagt…

Zum ersten Kommentar von "Anonym" ganz oben:

Die Zeit der Kirchen ist möglicherweise vorbei, aber niemals die Zeit der Moscheen! Denk dran, Bruder...

Obstbauer hat gesagt…

Die Zeit der Kirschen ist nicht vorbei, die kommt erst gerade.

Grandloser hat gesagt…

Konrad Kugler: Schön wäre das Sie mir zeigen was Sie befähigt die Feststellung nicht weniger Ärzte, Organisationen....nach jahrzehntelanger Forschung zu negieren das Homosexualität nun mal keine Krankheit ist. Ich erwarte so um die 20 Professuren und Titel...

Es ist auch ein deutlich blamables Zeichen da Sie statt auf meine Argumente einzugehen das übliche machen, persönliche Angriffe und wiederholen eines einfachen Mantras (Homosexualität ist unnatürlich) für ein komplexes Thema welches so einfach falsch ist. Das kenne ich aber oft von Religösen Menschen die leider mit den Komplexen Mechanismen unserer Zeit heillos überfordert sind und sich die einfache Schwarz-Weiß Welt der Religion mit ihren einfachen Erklärungen suchen.

666 hat gesagt…

@"Prof." Grandloser

Sie machen es sich zu einfach. Jede noch so kranke Ideologie findet ihre Ärzte bzw. Wissenschaftler und Organisationen, die sie stützen. Denken Sie an Dr. Josef Mengele.

NikoBelik1 hat gesagt…

In der Bibel findet man auch für jeden Schwachsinn ne Begründung !

A Bullerbü Life - Kindheit vom Kind aus denken hat gesagt…

In unserer Zeit ist ein massiver Umbruch in der Gesellschaft ingange - Althergebrachtes wird oft unreflektiert verworfen, weil es unbequem ist. Es geht weder darum, Einstellungen zu verteidigen "weil es immer schon so war" oder sich dem "Fortschritt um jeden Preis" zu verschreiben.
Aber vielleicht können wir einen Moment innehalten und uns fragen, warum denn rund um den Globus die Ehe eine Institution zwischen Mann und Frau ist und die Basis einer "natürlichen Familie" - einer Familie nämlich, die nicht künstlich sondern auf natürlichem Wege entsteht.
Für uns Christen ist die Bibel die Begründung für diese Institution und uns reicht das als Argument auch aus. Dass dieses Argument Anders- oder Nicht-Gläubigen nicht ausreicht leuchtet ein und genau aus diesem Grund ist die Frage eben so interessant, warum diese Institution rund um den Globus ein erstaunlich ähnliches Gesicht hat.
Als Menschen des 21. Jahrhunderts neigen wir dazu über alles hinaus wachsen zu wollen und zu vergessen, dass aber auch wir - sei es nun durch die Schöpfung oder die Evolution bedingt - Bedürfnisse für unsere seelische Gesundheit haben, die zeitlos sind. Wir brauchen bspw. sichere Bindungen, um uns zu selbstbewussten und selbstsicheren Menschen entwickeln zu können.
Werte und Normen wurden festgelegt, um genau dafür zu sorgen und wir sollten vorsichtig sein, diese allzu unbedacht über Bord zu werfen.

666 hat gesagt…

@A Bullerbü Life

Schon richtig. Aber erzählen Sie das mal den pädokriminellen Trollen hier...

smily-xy hat gesagt…

www.dasBuchderWahrheit.de

Anonym hat gesagt…

Ehe und Familie wird nicht dadurch zerstört, dass auch gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Rechte eingeräumt werden, sondern der Status "Ehe und Familie" wird dadurch bereichert. Es wird nun endlich Zeit von dieser "Halbherzigkeit" in geordnete, längst überfällige, Bahnen zu lenken. Ich lebe in einer heterosexuellen Ehe. Wir sind eine glückliche christliche Familie und diese werden wir auch bleiben, wenn neben uns ebenso glückliche, gleichberechtigte, homosexuelle Familien entstehen. Nehmen deshalb alle bisherigen Familien Schaden? Diese konkrete Frage kann auch ein konservativer Herr Gersdorff nicht beantworten.