Dienstag, 16. Juni 2015

Bundesrat macht sich zum Homo-Aktivisten

(Junge Freiheit) Der Bundesrat hat sich für die Öffnung der Ehe für Homosexuelle ausgesprochen. Die Länderkammer votierte am Freitag mit der Mehrheit von SPD, Grünen und Linkspartei für die Resolution „Ehe für alle – Entschließung für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren“. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde jedoch in die Ausschüsse zurückverwiesen.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) zeigte sich erfreut über die Resolution. „Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare ist mit einer demokratischen Grundordnung unvereinbar“, sagte Verbandssprecher Axel Hochrein. Kritiker bezeichnete der LSVD als „homophob“. Kritik kam vom bayerischen Justizminister Winfried Bausback (CSU): „Das Institut der Ehe ist ein Wert für sich.“

CDU streitet weiter

Unterdessen geht der Streit in der CDU über das Thema in die nächste Runde. Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Armin Laschet (CDU) sprach sich für die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften aus. Dazu sollten „alle Diskriminierungstatbestände“ abgebaut werden. Dies betreffe die Grundsteuer, das Versorgungs- und Erbrecht sowie Regelungen in Pflegefällen. Kommenden Sonnabend will die CDU auf ihrem Landesparteitag in Essen über Details diskutieren.

In der Baden-Württembergischen CDU zeichnen sich hingegen Meinungsverschiedenheiten zur Frage der rechtlichen Gleichstellung Homosexueller ab. Während der Landeschef und Bundes-Vize der CDU-Sozialausschüsse, Christian Bäumler, einen Mitgliederentscheid über die Eheöffnung forderte, warnte der Chef der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag, Thomas Bareiß, vor der Gleichstellung.

CSU: Angriff auf die Ehe

(IDEA) Der bayerische Staatsminister für Justiz, Prof. Winfried Bausback (CSU), verteidigte die traditionelle Ehe. Er bestritt, dass das „Nein“ Bayerns zur „Homo-Ehe“ eine Diskriminierung darstelle. Homosexuelle Partnerschaften seien bereits weitgehend gleichgestellt. Eine Öffnung der Ehe würde Dinge gleichsetzen, die nicht gleich seien.

Bei dem Antrag gehe es vielmehr um „einen Angriff auf die Ehe als wichtiges gewachsenes Institut unserer freiheitlichen Verfassung“. Deren grundlegende Werte würden infrage gestellt.


Gleichzeitig äußerte Bausback verfassungsrechtliche Bedenken: „Wer die Ehe so öffnen will wie Sie, verändert Artikel 6 des Grundgesetzes so, dass dies nur mit einer Verfassungsänderung möglich ist.“  –  Dafür wäre eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

65 Prozent der Gesellschaft sind für die Homoehe,in 20 Ländern gehört sie schon zum Alltag dazu, sogar in Irland (das früher streng Katholisch war ) ist sie kein Problem mehr,das zeigt eben das sich die Gesellschaft im Gegensatz zu Kirche und Religion weiterentwickelt und nicht mehr stur an veralteten Moral&Wertevorstellungen festhält !
Hier sind wir noch nicht so weit weil die Kirche immer noch einen starken Einfluss auf die Politik hat (besonders auf die CDU),wäre es nicht hätten wir längst das was eigentlich in einer Modernen Aufgeklärten Gesellschaft völlig selbstverständlich ist,gleich Rechte für alle,egal welcher Herkunft oder Sexueller Orientierung !

Ralph Mielke hat gesagt…

Das löst sich alles irgendwann von selber.Dazu was kommentieren ..... ,warum?

Anonym hat gesagt…

Homosexualität ist nicht richtig.
Jedem Menschen muss es klar sein, das diese Art des Zusammenlebens nicht für uns bestimmt ist.
Gender Mainstream läuft ja eben bewusst darauf hinaus, uns alle zu vereinheitlichen und die Lebensform Ehe (Mann und Frau) auszuschalten.
Aus einer Ehe gehen Kinder hervor.
Genau dagegen richtet sich alles.
Unsere Kinder sollen jetzt von klein auf umgewandelt werden.
Diese homosexuellen Beziehungen bringen dem Staat die gewünschte Kinderlosigkeit und somit schöne fleißig arbeitende und zahlende Arbeitnehmer.
Dies geht dann solange, bis es keine Arbeitnehmer (wenn keine Kinder mehr geboren werden) mehr gibt.
Wie dumm und moralisch tief gesunken sind wir alle eigentlich, um dieses böse Spiel, dass da mit uns gespielt wird mitzuspielen?
Wie können wir diese widerliche und zutiefst unmoralische Entwicklung als fortschrittlich bezeichnen?

NikoBelik1 hat gesagt…

*Aus einer Ehe gehen Kinder hervor.* Scheinbar nicht, sonst hätten wir ja genug Kinder !

* Unsere Kinder sollen jetzt von klein auf umgewandelt werden.*
In was ?

Klar, die Homosexuellen sind an allem schuld, auch am Untergang der Titanic,dem 30zig jährigen Krieg und der letzten Mondfinsternis !

Es werden immer noch Kinder geboren,nur eben weniger als noch vor ein paar Jahren !

In dem man selber zu Denken beginnt,vernünftig recherchiert und dummen Verschwörungstheorien von Religiösen Seiten nicht mehr glaubt !

Anonym hat gesagt…

Diskriminierung von Menschen und Minderheiten, ganz gleich in welcher Form, passt nicht in unsere Demokratie und in unser Rechtssystem. Deshalb sollten schnellstens Gesetze auf den Weg gebracht werden, die damit Schluss machen und für die Zukunft ausschließen. Dazu gehört auch, endlich in allen Bereichen homosexuelle Partnerschaften den heterosexuellen gleichzustellen. Das ist längst überfällig. Die ewig Gestrigen, die meinen, dass Homosexualität eine Krankheit sei, die man heilen könnte oder noch schlimmer, dass diese Menschen Aussätzige seien, die sollten sich mal überlegen, wie sie empfinden und reagieren würden, wenn sie selbst als homosexueller Mensch geboren wären.