Dienstag, 23. Juni 2015

Australische Studie zeigt: Metal-Fans sterben früher

Dianna Kenny, Professorin für Musik und Psychologie in Sydney, bestätigt mit ihrer Studie über die Lebenserwartung von Musikern viele Vorurteile über den destruktiven Lebensstil der Musikwelt. Sie gilt als erste demographische Untersuchung dieser Richtung.

Hierzu überprüfte Kenny Daten von 12.665 Musikern, die zwischen den Jahren 1950 und 2014 gestorben sind. Das Ergebnis: Musiker sterben im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen bis zu 25 Jahre früher, die Suizid-Raten sind bis zu siebenmal höher und auch das Risiko, einem Mord oder Unfall zum Opfer zu fallen, ist bei Musikern unverhältnismäßig hoch.

Für männliche Musiker aller Genres hat die Studie ergeben: Unfalltod (einschließlich aller versehentlicher Überdosierungen durch Drogen) ergaben einen Anteil von fast 20 Prozent aller Todesfälle. Der Unfalltod für Rockmusiker liegt bei 24,4 Prozent. Am höchsten steht die Todesrate der Metal-Musiker mit 36,2 Prozent.

Es wurde unterschieden: Punkmusikern wurde eine Selbstmordrate von 11 Prozent nachgewiesen; Metal-Musiker hatten die höchste Selbstmordrate mit 19,3 Prozent. Mit nur 0,9 Prozent hatten Gospel Musiker die niedrigste Selbstmordrate.

Mit Angaben aus Metal Hammer vom 25.03.15

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Wieder einmal beweist die Redaktion hier, dass sie nicht in der Lage ist zwischen Künstlern und Fans zu unterscheiden.

Ihre Überschrift ist sachlich völlig falsch.

Das Ergebnis ist tatsächlich interessant und es wäre gut herauszufinden, was die Ursachen für die Unterschiede sind pauschal zu sagen "das liegt am Metal" ist weder wissenschaftlich noch zielfuehrend.

Gronkh hat gesagt…

Es geht doch nur darum alles schlecht zu machen was nicht "Christlichen Werten" entspricht bzw dem eigenen engstirnigen Weltbild,das hat der Betreiber dieser Seite oft genug bewiesen !

Grandloser hat gesagt…

Naja vor einigen Wochen haben wir schon alle auf den falschen Titel und die entsprechenden unsinnigen Schlüsse hingewiesen. Das sich dieser "Fehler" durchzieht spricht Bände über die Selbstreflexion des Autors. Nuff said

NikoBelik1 hat gesagt…

Genau das machen andere (Markus z.b) und ich auch,eine echte sachliche Diskussion war bisher nicht möglich !

Lehrer i.R. hat gesagt…

Lupusmagnus: Die Überschrift ist überhaupt nicht falsch, denn „Fan“ ist abgeleitet von dem Begriff „Fanatiker“, was so viel heißt wie „mit Leib und Seele zugewandt“ - oder so ähnlich. Wer fanatisch ist, der ist nicht zu bremsen, der hat sich völlig seinen Emotionen ausgeliefert. Das trifft natürlich auch auf ausübende Musiker zu, die sich einem Musikstil hingeben, den sie selbst betreiben. Insofern trifft diese Überschrift durchaus!

AR hat gesagt…


Der Artikel zieht überhaupt keine falschen Schlüsse, sofern mit den Fans die Musiker selbst gemeint sind. Es werden einfach nur statistische Werte genannt und es ist natürlich schon sehr interessant, warum z.B. der Tod durch Drogenkonsum in der Metal-Szene klar höher ist als z.B. in der Gospel-Szene. Aber wir wissen doch eigentlich alle, dass der Drogenkonsum in den verschiedenen Musikbereichen unterschiedlich hoch und häufig ist und damit verbunden auch die Einstellung zur Illegalität. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass Gospel-Musiker in vergleichbarar Menge Drogen konsumieren, aber hier nur effektiver die Überdosierung vermeiden können? Und um hier Missverständnissen vorzubeugen: Nein, ich bin kein Gospel-Fan. Und was das Geschrei nach Beweisen angeht: Ob nun ein Musikstil etwas negatives bewirkt oder die negative Einstellung eines Menschen entsprechende Musik hervor bringt, lässt sich wohl kaum eindeutig lösen. Die Messlatte für einen eindeutigen Beweis ist so hoch, dass ich meine, hier ist sowieso nichts mehr wissenschaftlich beweisbar. Man muss aber schon vorsätzlich das Hirn abschalten, um nicht zu erkennen, dass diese statistischen Daten uns etwas über die Einstellung der Musiker in der jeweiligen Musikszene zu sagen haben. Die Frage ist vielmehr: Wer will sich schon damit auseinander setzen, ob in der favorisierten Musikszene tatsächlich was im Argen liegt? Für Viele ist die wichtigste Frage doch nur, wie man sich dabei fühlt ... und Musik kann berauschen - ähnlich wie Drogen - und das fühlt sich einfach mal sehr gut an. Das alles kann ich gut nachvollziehen, aber das macht es nicht besser ...

NikoBelik1 hat gesagt…

Fanatische Fans gibt es überall,habe selber schon erlebt wie ein Fan auf die Bühne gestürmt kam und dann sein Idol umarmte, die Sicherheitsbeamten haben das "Schauspiel" schnell beendet und wieder für Ruhe gesorgt ! In der Regel passiert das meist bei sehr jungen "Fans" und die Begeisterung legt sich mit der Zeit !

Grandloser hat gesagt…

@AR leider ist die Überschrift und Ihre Schlussfolgerung falsch die Studie bezieht explizit nur auf die Musiker und nicht auf die Fans. Hier nochmals die Urquelle welche ich schon mal vor einigen Wochen gepostet habe.

http://theconversation.com/music-to-die-for-how-genre-affects-popular-musicians-life-expectancy-36660

Lange Rede kurzer Inhalt die überschrift ist schlicht un einfach falsch und damit manipulierend. Etwas was Gersdorff ja allen Vorwirft die nicht seiner Meinung sind........"Zufall"

Lehrer i.R. hat gesagt…

Grandloser, die Überschrift ist überhaupt nicht falsch! Wenn Sie gelesen hätten, was ich lupusmagnus dazu am 24. Juni 2015 um 10:52 geschrieben habe, hätten Sie es vielleicht begriffen: Der ausübende Musiker selbst ist der Fan für die Art der Musik, die er betreibt. Und diese Musik wirkt so auf Ihn, dass es für ihn irgendwelche Folgen hat: Von rückhaltloser Begeisterung bis zu wesensverändernder Abhängigkeit - Fanatismus eben! Und diese Fanatiker sterben früher - je nach praktiziertem Musikstil mehr oder weniger ...

NikoBelik1 hat gesagt…

Das gilt dann auch für Religiöse Fanatiker ! Aber darauf freuen die sich ja !

Lehrer i.R. hat gesagt…

Lieber Niko, es kommt doch immer darauf an, wohin sich der Fanatismus wendet, welche Verhaltensfolgen er generiert: Sind es nur verbale Auswüchse, oder erzeugt er schädliches bis tödliches Verhalten usw.
Was sich Menschen selbst oder ihrem Umfeld, besonders den Kindern, aus Verbohrtheit antun, die durchaus in absolute Dummheit ausarten kann, zeigt sich immer wieder an entsprechenden Ereignissen.
Ein wahres Christentum wird immer darauf bedacht sein, dem Mitmenschen zu helfen, ohne ihn bedingungslos für sich einzunehmen. Gott überlässt jedem einzelnen Menschen die Freiheit, sich zu entscheiden, wie er seinem Nächsten begegnet. Was kirchliche Strömungen teilweise daraus gemacht haben, ist im Sinne der eigentlichen christlichen Lehre nicht unbedingt richtig oder gar verbindlich!

Grandloser hat gesagt…

Lehrer was Sie machen ist pure Rabulistik, schön mal von Berufsmusikern gehört die Dinge spielen die Ihnen nicht gefallen? Des weiteren steht in der von mir verlinkten Originalquelle deutlich: This article is the third in a series examining mortality in popular musicians und showing the average age of death of popular musicians by genre and gender against life expectancy (LE) for US males and females born in the same year. Nichts mit Fans nur vergleichend zwischen Musikern in ihren Genres mit dem durchschnittlichen US-Amerikaner. Aber leider ist das ein alter Hut von Ihnen das die Böse neumodische Musik über keinerlei künstlerischen Anspruch verfügt und für alle Probleme der Welt verantwortlich ist.

NikoBelik1 hat gesagt…

Religiöser Fanatismus ist sicher viel schädlicher als der von ein paar Fans einer Musikrichtung ! Falls es Gott gibt scheint er ein echtes Ar...... zu sein, erst erschafft er die Erde,dann den Menschen um den dann aus seinem Paradies zu werfen weil der nicht gehorcht hat, später vernichtet er dann die Menschheit und Tierwelt weil die zu Sündig waren, er schickt seinen Sohn auf die Erde und sieht zu wie man ihn ans Kreuz nagelt ! Er sieht zu wie täglich unzählige Menschen sterben die unschuldig sind, lässt zu das sein Schöpfung zerstört hat sich noch nie jemanden gezeigt !

29.5.1453 hat gesagt…

Im Kalifat wird dieser Krach sofort verboten! Allahu akbar!