Dienstag, 12. Mai 2015

Staatliche Institutionen sollen Lücken in der Erziehung schließen

Werte beibringen? Das sollen mal die Anderen machen! In Deutschland schieben sich Lehrer und Eltern wie eine heiße Kartoffel den Erziehungsauftrag hin und her. Dabei müssten sie gemeinsam an einem Strang ziehen, zum Wohl der Kinder.

Die große Mehrheit der Deutschen verlangt von Lehrern, dass sie neben Fachwissen auch zentrale Werte vermitteln. Das sehen 87 Prozent zwar auch so. Doch nur 37 Prozent geben an, dass ihnen das tatsächlich gelingt. Wenn Lehrer demnach am Erziehungsauftrag scheitern und die Eltern sich nicht in der Verantwortung sehen: Wer erzieht dann noch die Kinder?

Eltern tragen die Grundverantwortung

Auch wenn Bildung Ländersache ist, ist der Erziehungsauftrag im deutschen Grundgesetz geregelt. Der Artikel 7 nimmt die staatlichen Schulen in die Pflicht. Und Artikel 6 beschreibt die Erziehung als „das natürliche Recht der Eltern.“ Damit steht schon mal fest: Keiner darf sich aus der Verantwortung stehlen. Nur über die Umgestaltung des Erziehungsauftrags und welchen Anteil Lehrer und Eltern jeweils daran haben, sollte man sich genauere Gedanken machen.

Fakt ist: Eltern prägen ihre Kinder lange bevor die Lehrer ins Spiel kommen. Insofern sind sie in der Grundverantwortung, da sie ihnen bestenfalls von Geburt an zentrale Werte vermitteln – und dies schlimmstenfalls versäumen. Zu diesen Werten gehören etwa das Interesse an Bildung und Respekt im Umgang mit Mitmenschen. Beide sind eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Lehrer.

Der Anteil der Lehrer an Erziehung ist vor allem seit der Einführung von G8 und der damit einher gehenden Verdichtung der Stundenpläne gewachsen: Schüler verbringen immer mehr Zeit in der Obhut der Lehrer und sehen diese unter der Woche zum Teil länger als ihre Eltern. Die Annahme der Lehrer, dass sie wenig Einfluss auf die Vermittlung von Werten haben, ist also nicht ganz richtig. Auch aus Sicht eines ehemaligen Schülers: Bei der Studien- und Berufswahl hat mich der Rat von Lehrern stark beeinflusst.

Eltern und Lehrer: Miteinander ist gefragt

Was bedeutet das für das Verhältnis von Eltern und Lehrern? Sie sollten sich keinesfalls als Gegenspieler im Kampf um die „gute“ Erziehung verstehen. Miteinander ist gefragt! Eltern sollten sich für die Schule interessieren, denn nur so geben sie ihren Kindern das Gefühl, dass sie wichtig ist. Sie sollten beispielsweise ihr Kind fragen, was es in der Schule erlebt und gelernt hat und es sogar einmal für sein Wissen bewundern. Sie sollten an Elternsprechtagen teilnehmen und das Gespräch mit Lehrern suchen, wenn etwas nicht funktioniert. Damit soll auf keinen Fall eine Beschwerdekultur heraufbeschworen werden.

Lehrer wiederum müssen sich ihrer großen Verantwortung bewusst sein und ihre Arbeit stets kritisch hinterfragen. Eltern, die tagsüber arbeiten und daher Gesprächsmöglichkeiten nicht wahrnehmen können, sollten sie flexible Sprechstunden anbieten.

Mit Informationen aus Zeit online

Kommentare:

Matthias Eckerle hat gesagt…

ja am idealsten ist so eine Schule, wie sie von der Therese von Konnersreuth eingerichtet wurde. Dort wird auch vermittelt, wie man den Lebenszweck und Lebenssinn findet. In der heutigen Schule ist dies alles dem Zufall überlassen. Doch neben abstrakter Stoffvermittlung muss auch die Persönlichkeit und der kreative, schöpferische Bereich mehr Anklang finden.

Anne Nichtpoc hat gesagt…

"Wenn Lehrer demnach am Erziehungsauftrag scheitern und die Eltern sich nicht in der Verantwortung sehen: Wer erzieht dann noch die Kinder?"
Richtig:Niemand.
Wir haben Schulbegleiter, niemand der Eltern weiß das und erst,wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist,werden sie hinzugezogen,diese wichtigen Mediatoren.So sieht die Realität aus:Lehrer sind Menschen,einige Kinder von Alkoholikern, manchmal Sadisten und viele auch hochkompetent andere wieder zwangsgestört.Wie stoppe ich einen Sadisten? Ich habe 2 Jahre gegen einen sadistischen Sportlehrer gekämpft(der Klassenlehrer ,auch ein Mobber hat ihn gedeckt, "wer größer ist als ich,wird einen Kopf kürzer gemacht.") und mir meine Nerven dabei aufgerieben.Dieser Sportlehrer hat meinen Sohn verbal und körperlich bedroht ,sogar außerhalb der Schulstunden(nicht nur meinen). Erst ein Direktorinnenwechsel brachte eine Ende,die erste, die ernsthaft hinschaute und nach einer Woche floh der Lehrer in eine andere Schule und treibt sein Unwesen weiter.Mein Sohn bekam eine neue Sportlehrerin,die ihn vorbildlich fand.
Hinzu kommen Eltern,die auch Menschen sind und nicht hinsehen wollen, gedrillt vom Verblödungssystem der Medien.
Was ich mit meinen 3 Kindern erlebt habe , unbeschreiblich,mir bleibt die Spucke weg. Sozialneid pur,wo man nur hinschaut.Meine Kinder hatten Eltern,die sie begleitet haben, die anderen bleiben auf der Strecke. Ursache: der die Gesellschaft beherrschende Marxismus , der verordnete Krieg jeder gegen jeden.

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Wir brauchen keine neuen Systeme sondern neue Menschen,die lieben können und dabei fachliche Kompetenzen haben.Diese Vision hatten einmal Christen, die Europa geprägt haben und verdrängt werden durch einen totalitären Islam, einem materialistischen Dekonstruktivismus und okkulten Tonangebern wie denen des Gendermainstreaming.

Lehrer i.R. hat gesagt…

AnneNichtpoc, das ist prima, dass Sie die Zusammenhänge einmal klar aus der eigenen Erfahrung schildern: Wo die Eltern ihre Kinder nicht konstruktiv unterstützend begleiten, werden sie nicht richtig gefördert! Die Schule kann nicht ersetzen, was Eltern versäumen!

In der Schule hängt sehr viel davon ab, wie menschlich zugewandt der einzelne Lehrer sich den Kindern gegenüber verhält, die ihm anvertraut sind. Doch selbst sehr bemühte Lehrer stoßen da an Grenzen, wo Eltern kein Verständnis für die Notwendigkeiten einer sinnvoll gestalteten Lebensvorbereitung haben. Und gerade die Medien erschweren es allen Erziehenden, weil sie auf all das abfahren, was angeblich „modern“ und „zeitgemäß“ ist - ob es sich dabei um Erziehungs- oder Lernmethoden handelt: Immer wieder werden neue Wege gefordert, ohne dabei aufzuzeigen, wo sie eigentlich hinführen sollen. Nur oberflächlich wird verlangt, die Kinder müssten entlastet werden - und das macht die Heranwachsenden lebensuntüchtig, wenn sie hauptsächlich machen dürfen und können, was sie selbst wollen!

Doch die Hauptlast fügen bildungsferne Eltern ihren Kindern selbst zu, da sie keinerlei Einsicht haben, wie sie ihren Kindern wirklich helfen könnten. Die elektronischen „Ersatz-Lebensgestalter“ werden flächendeckend von solchen Eltern angeschafft, und dann meinen sie, ihrer Kinder seien bestens ausgestattet - ja, aber nur um die Zeit rumzubringen - eine prima Ersatz-Babysitterei!

Doch damit ist der Weg ins gesellschaftliche Abseits und ins Aus einer sinnvollen Lebensgestaltung programmiert - und trotz eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse und Warnungen wird dieser Irrweg tagtäglich beschritten.

Große Mitschuld trifft auch hier die Medien, die echte Aufklärung unterlassen und sich somit extrem mitschuldig machen an den Entgleisungen unserer Gesellschaft! Die bisherige Summe aller Fehlentwicklungen hat uns dahin geführt, wo wir heute stehen - und den größten Schaden erleidet die jeweils neu heranwachsende Generation!

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Matthias Eckerle möchte ich, ein Sozialarbeiter mit 25-j.Erfahrung in "sozialtherap. Arbeit mit Menschen in Beziehungskonflikten",
kann ich bezgl. Therese v. Konnersreuth nur bestätigen, aus persönl. Kontakt mit ihr in jungen Jahren (vor ca. 60 J.) auf schlichter aber nachhaltiger Weise seel. Hilfe fürs Leben bekommen zu haben. Das ist aber eine geistige Ebene, die man heute leider noch selten erfahren kann - aber klagen allein hilft heute auch nicht weiter: Therese Neumann zeigt uns auch heute noch
die echte, wahre Quelle = Christus. Abhilfe geht nur über die Umkehr; aber wer will sie ?
Zur allgemeinen heutigen Erziehungsproblematik: der Artikel 6, Grundgesetz wurde einst (entgg. der Nazi-Allmacht)
klar für die Eltern geprägt = der Staat ist erst dann zuständig, also nicht zuerst!, wenn die Eltern den Staat ausdrücklich um Hilfe ersuchen, oder falls die Eltern nachweislich versagen = zu Lasten ihrer Kinder. Es ist heute wohl vorrangig das Problem, daß Eltern diesem Artikel 6, GG aus dem Weg gehen, statt sich verantwortlich und zuständig zu wissen. Welche Grundeinsztellung steht dahinter ? Ist es das extreme Pochen auf die sogen. Selbstverwirklichung, sprich: einseitiges Pochen auf das Ich - statt "Du" - "Wir" ? Denken wir an entsprech. negativen Zustände mit zu vielen Ehescheidungen, statt zusammen zu kämpfen bei den doch unter Menschen nun mal auftretenden, alltägl. Beziehungskonflikten = werden die Erwartungen an das Zusammenleben zu hoch gesteckt. Nach dem Motto: Die Menschen sollen sich zum Guten weiterentwickeln; aber fange damit bei dir selbst an! "Was siehst du den Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken im eigenen Auge übersiehst du." Das ist also eigentlich kein neues, nur heutiges Problem. (Nachzulesen bei Matthäus 7, 3 folgende) Umkehr tut Not!, schöne Gedanken und nur Worte reichen da nicht aus.

NikoBelik1 hat gesagt…

Die Christen haben also Europa geprägt,verstehe ! Klar,der Islam ist "Böse" und die Christen sind die Guten,ne is klar ! Was soll es werden Anne, die zeit wieder um 100 Jahre zurückdrehen,die Kirche bzw Religion wieder in Mittelpunkt des Lebens rücken,nach streng "Christlichen Werten" leben und alles abschaffen was dagegen verstößt ? Ob Islam oder Christen beide sind nicht besser oder schlimmer,schön die Christen reagieren nicht mit Gewalt dafür sind aber genau so beleidigt wenn man mal etwas gegen ihren imaginären Freund sagt und sich alles so verhält wie es in ihr kleines Weltbild passt !

Gronkh hat gesagt…

Religion&Glauben sind nichts anderes als der Streit dummer,naiver Menschen darüber welcher unsichtbarer Freund der beste ist !

mimimi hat gesagt…

@Gronkh

Den Längsten hat heisst das.

Sabine Bätz hat gesagt…

Das ist einfach nur widerlich und pervers! Eine Sünde ohnegleichen. Dafür müsst ihr in der Hölle schmoren :evil:



Gott hat auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus.
Epheser 2,5.6


http://www.jesuslebt.de/

Meldung von der Front hat gesagt…

Der Islamische Staat hat Palmyra erobert und sofort damit angefangen, das Unesco-Weltkulturerbe zu zerstören.

Der Islam ist meiner Ansicht nach eine totalitäre Ideologie unter einem dürftigen religiösen Deckmäntelchen.