Dienstag, 7. April 2015

Wer Drogen und Cannabis liberalisieren will, will das Leben unserer Kinder und Jugendlichen zerstören!

Mathias von Gersdorff

Aus linksliberalen Kreisen, insbesondere von SPD und Grünen, werden die Forderungen einer Liberalisierung von Cannabis immer lauter.

Dieses Ansinnen ist von blankem Populismus getrieben. Denn: Wer Cannabis liberalisieren will, interessiert sich nicht für das Wohl der Kinder und Jugendlichen und nimmt damit ihre Zerstörung in Kauf.

Groteskerweise wird das Argument angeführt, Konsum und Handel ließen sich gar nicht mehr kontrollieren. Man solle also gegenüber diesem illegalen Treiben einfach kapitulieren.

Wer so spricht, missachtet die schwerwiegenden Folgen für Kinder und Jugendliche.

Die Schäden, die Cannabis bewirkt, sind inzwischen aus der Forschung hinlänglich bekannt: Täglicher Konsum von Cannabis lässt das Gehirn schrumpfen. Cannabis führt zu Intelligenzdefiziten. Cannabis birgt das Risiko erhöhter Psychosen. Cannabis führt zu dramatischen Entzugserscheinungen. Das Risiko, andere Drogen zu nehmen, ist hingegen bei Jugendlichen, die täglich Cannabis rauchen, achtmal so groß.

Diese Liste könnte man noch erheblich erweitern. Doch mit diesen Beispielen wird Folgendes mehr als deutlich:

Politiker, die eine Freigabe von Cannabis fordern, handeln verantwortungslos.

Deshalb: Keine Liberalisierung, sondern harte Bekämpfung des Drogenhandels!

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Herr von Gersdorff ich möchte mich wieder einmal ihrem ständig wiederholten Anti Cannabis Geschreibe widmen.

"Aus linksliberalen Kreisen, insbesondere von SPD und Grünen, werden die Forderungen einer Liberalisierung von Cannabis immer lauter."

Es kommen immer mal wieder Anregungen dazu von den Grünen deutlich stärker als von Teilen der SPD aber sie müssen ja wenigstens einmal ihr böses Schreckgespenst "Rot Grün" bringen also was solls

"Dieses Ansinnen ist von blankem Populismus getrieben. Denn: Wer Cannabis liberalisieren will, interessiert sich nicht für das Wohl der Kinder und Jugendlichen und nimmt damit ihre Zerstörung in Kauf."

Herr von Gersdorff mal ganz abgesehen davon, dass ich lachen muss weil sie jemandem Populismus vorwerfen ("Metal macht kriminell" u.ä.). Haben sie mal diesen Satz genommen und das Wort Cannabis durch Alkohol ersetzt?

Lupusmagnus hat gesagt…

"Groteskerweise wird das Argument angeführt, Konsum und Handel ließen sich gar nicht mehr kontrollieren. Man solle also gegenüber diesem illegalen Treiben einfach kapitulieren."

Dies ist für mich nun wirklich blanker Unsinn. Niemand will vor dem illegalen Treiben kapitulieren. Das würde ja bedeuten, dass die Dealer nach einer Liberalisierung von Cannabis einfach weiter verkaufen sollten. Das wird aber von niemandem gefordert übrigens genauso wenig, wie das Jugendliche das Zeug kaufen und konsumieren sollen.
Tatsächlich stärkt eine Prohibition nur die Kartelle und das illegale Geschäft. Sehen sie sich doch nur die Alkoholprohibition in den USA. Ein massiver Fehlschlag bei dem die Zivilbevölkerung nicht nur unter massivem Einfluss von Verbrecherbanden leiden musste, sondern auch der Gefahr von Vergiftung durch gepanschte Getränke ausgesetzt war. Auch heute gibt immer wieder Beispiele wo gestrecktes Gras zu erheblichen Gesundheitsschäden führt, welches durch staatliche Kontrollen zum größten Teil ausgeschlossen werden kann.

"Wer so spricht, missachtet die schwerwiegenden Folgen für Kinder und Jugendliche."

Das wohl populistischste aller Argumente "Denk doch einer an die Kinder". Wir fahren Auto und Kinder machen das immer wieder nach mit teils Erschreckenden Folgen. Wo bleibt ihre Forderung zum Verbot von Autos? (etwas sehr übertrieben ich weiß aber es gibt unterschiedlichste Beispiele die man genauso weiterführen könnte)

"Die Schäden, die Cannabis bewirkt, sind inzwischen aus der Forschung hinlänglich bekannt: Täglicher Konsum von Cannabis lässt das Gehirn schrumpfen. Cannabis führt zu Intelligenzdefiziten. Cannabis birgt das Risiko erhöhter Psychosen. Cannabis führt zu dramatischen Entzugserscheinungen. Das Risiko, andere Drogen zu nehmen, ist hingegen bei Jugendlichen, die täglich Cannabis rauchen, achtmal so groß."

74.000 Todesfälle jedes Jahr etwa in Deutschland durch Alkohol und Tabakkonsum

erwiesene Schädlichkeit beider Stoff, zudem machen sie leichter abhängig als Cannabis

Wer raucht und trinkt neigt auch eher dazu andere Drogen zu nehmen/eine große Menge an gewaltverbrechen geschieht unter Alkoholeinfluss. Wo ist ihr ständiger Aufruf zum Verbot von Tabak und Alkohol?

Zudem bekommt man durch die Illegalität von Cannabis doch erst Zugang zu härteren Drogen, denn diese werden ja im illegalen Millieu vertrieben, wo mit Gras übrigens bei Weitem nicht das große Geld gemacht wird.

26 700 000 000 € das sind die jährlichen Kosten für die Behandlung Alkoholbedingter Krankheiten.

"Diese Liste könnte man noch erheblich erweitern. Doch mit diesen Beispielen wird Folgendes mehr als deutlich:

Politiker, die eine Freigabe von Cannabis fordern, handeln verantwortungslos."

Auch meine Liste lässt sich ohne weiteres fortsetzen aber es ist eines ziemlich deutlich:

Sie bedienen hier ein populistisches Argument gegen "böse Drogen" um ihrer konservativ christlichen Klientel etwas zum echauffieren zu geben würden sich aber kaum im selben Maße über Alkohol- und Tabakindustrie aufregen, weil Konservative sich zwar leicht davon überzeugen lassen gegen etwas zu sein was sie nicht im Mindesten betrifft, aber wehe jemand geht ihnen ans Feierabendbier.

Eine staatliche Abgabe um wirklich Kriminellen ihr Anreizprodukt zu nehmen und unbescholtene Bürger vor lächerlichen Strafen wegen des Besitzes von Cannabis zu schützen, in Verbindung mit Aufklärungskampagnen zu den Risiken, halte ich für eine deutlich sinnvollere Strategie als ihr typisch konservatives Geschrei nach "härtere Strafen und mehr Verbote"

Eine Legalisierung von Cannabis heißt übrigens nicht, dass illegaler Drogenhandel plötzlich legal wird. Man kann ja auch nicht einfach nach Lust und Laune billige Zigaretten aus Polen ins Land holen, nur weil der Besitz von Zigaretten nicht verboten ist.

Grandloser hat gesagt…

Das es funktionieren mit der Legalisierung zeigen doch die Niederlande, weniger Kriminalität, erhöhte Steuern und insgesamt weniger Konsumenten. Aber gut, hier will man nur das schlechte sehen und verdrängt die Wirklichkeit....

Dingens hat gesagt…

Das kommt dabei raus, wenn man von der Materie keine Ahnung hat. Aber das scheint bei von und zu ja Programm.

Sabine Bätz hat gesagt…

Sehr geehrter Herr von Gersdorf,

was Sie zur Zulassung von Cannabis schreiben, ist so nicht in Ordnung. Cannabis sollte ENDLICH für medizinische Zwecke zugelassen werden, als MEDIKAMENT anerkannt werden - damit wäre sehr viel MENSCHLICHKEIT gewonnen. Leider kämpft die mafiöse Pharmaindustrie mit ALLEN verfügbaren Mitteln dagegen an - denn - eine Zulassung von Cannabis als Medikament würde GEWINNEINBRÜCHE bei UNMENGEN verordneter UND oftmals nicht hilfreicher Arzneimittel nach sich ziehen!
Ich bin erzkonservativ und doch kämpfe ich mit um die Zulassung von Cannabis - wohlgemerkt - als Medikament! Es würde viel Schaden und Leid abwenden welches durch Unmengen sinnloser Verordnungen für den einzelnen Menschen aus Profitgier in Kauf genommen wird.
Sie sollten sich über den Einsatz von Cannabis - besonders auch in der Altenpflege - einmal tiefgründig informieren und dann erst entscheiden. NEIN, Cannabis soll NICHT frei zugänglich werden für die Allgemeinheit, aber es soll als anerkanntes Medikament unbürokratisch verordnet werden können!

GJ hat gesagt…

Hab auch gute Ervarungen mit Hanf gemacht die ganze zeit nur saufen das wars irgewan nicht mer die GJ ist da Voreiter da kommst du und kriegst ers mal dein Joint hat mich positiv verendert hab jetz teilzeitjobb das reicht fur Malle und die leute habens echt drauf keine fersager un so die bullen können mich mal auch der sex ist mit Hanf besser du kriegst viel stärkere gefühle mein Dirky darf jetzt alles mit mir machen bockts echt ey