Dienstag, 7. April 2015

Gewalt-Fernsehen – alles kein Problem?

Damit der Fernsehsender hohe Quoten erreicht und damit auch hohe Werbeeinnahmen erzielt werden, nimmt man oft Actionfilme besonders aus den USA in das Tagesprogramm, weil gerade die Gewaltakte in vielen Filmen als Spannungshöhepunkt anzusehen sind und damit ideal für eine Werbeinsel.

Die einen sind von der Gefährlichkeit von Gewaltdarstellungen überzeugt, die anderen halten sie für absolut ungefährlich, hat sich aufgelöst, da es wohl erwiesen ist, dass Mediengewalt bei bestimmten Gruppen von Kindern negative Auswirkungen auf das soziale Leben haben kann.

In Zeiten der Informationsgesellschaft müssen Kinder mit einer riesigen Informationsflut klarkommen. Sie werden für die Werbeindustrie zu einer wichtigen Zielgruppe, mit eigenen Fernsehblöcken und mit speziell auf sie abgestimmten Werbespots.

Mit Comic-Serien werden sie stark beeinflusst. Dabei stellt sich die Frage, ob Kinder für sich wertvolle Bildungssendungen vom "Fernsehmüll" trennen können und zu nicht kinderrelevanten Themen eine Distanz aufbauen. Werden sie damit überfordert?

Neben Comic-Serien wie "Mickey Mouse" und "Biene Maja" kamen immer mehr Science-Fiction-Serien in das Programm. Das Problem bei diesen Serien ist, dass der Held oder die Heldin in jeder Folge durch den Einsatz von Gewalt die "Bedrohung" abwehrt und dieses Muster immer wieder wiederholt wird. Wird davon einmal abgewichen sind die Kinder irritiert. So verlieren die Kinder die Fähigkeit ihre kindliche Fantasie einzusetzen.

Ein weiterer gefährlicher Punkt ist die Verharmlosung von Gewalt in der Form von Übertreibung und Ironie wie am Beispiel der Serie "Tom & Jerry". Das Verwechslungsrisiko ist hoch. Wenn in einer witzigen Situation jemand die Treppe herunterfällt, denken sie dies sei völlig harmlos.

Jedoch muss Gewalt im Fernsehen nicht immer Einfluss auf Kinder haben, denn viele Kinder kennen schon die Helden oder sind schon durch den massenhaften Gewaltkonsum abgestumpft und bauen dann eine Abwehrhaltung gegenüber Gewaltszenen auf.

Es gibt auch andere Gründe, die zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft führen, wie zum Beispiel Streit in der Familie, Schulstress, usw.

Mit Informationen aus kinder.de

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Punkt 1 Gewaltfilme im Nachmittagsprogramm sind immer gekürzt und haben damit ein Freigabe ab 12 ! Von hemmungsloser Gewalt kann also keine Rede sein !
Punkt 2 Viele Comic-Serien sind für Erwachsene und nicht für Kinder,die werden sogar noch zensiert um überhaupt zugelassen zu werden !
Heute schaut man sich eben mit ab 12 nicht mehr Pumukel und Biene Maja an,die Kinder von heute sidn nicht mehr so wie die vor 30-40 Jahren !
Immer schön alles künstlich aufblasen und hetzen weil man nicht mit der Modernen Welt klar kommt !





.

Markus hat gesagt…

Immer wieder köstlich wenn sich Leute gar nicht oder nur oberflächlich mit einem Thema beschäftigen !

TakaTuka hat gesagt…

Tom und Jerry war mal lustig. Bis zu viel daran herumzensiert wurde. Tom und Jerry lief bis in die 1950er Jahre als Vorprogramm in den Kinos, bei ganz normalen Filmen, nicht vor Kinderfilmen. Erst die Fernsehmacher koppelten Zeichentrickfilme automatisch ans Kinderprogramm und schufen so Probleme, wo vorher keine bestanden.

NikoBelik1 hat gesagt…

Und wie sehen diese Probleme aus ?

Dingens hat gesagt…

"Und wie sehen diese Probleme aus ?"

Pseudokinderschützer hyperventilieren? Ansonsten hat kein Schwein irgendein Problem.

"...nimmt man oft Actionfilme besonders aus den USA in das Tagesprogramm..."

Wie war das? Du sollst nicht lügen?