Dienstag, 17. März 2015

Schlaf erhöht Merkfähigkeit von Kleinkindern stark

Schlaf erhöht Merkfähigkeit von Kleinkindern stark - Ruhephasen nach dem Lernen wichtig für effizientes Langzeitgedächtnis

Bochum (pte020) - Regelmäßiger und ausreichender Schlaf nach dem Lernen ist für das Langzeitgedächtnis wichtig, da er Erinnerungen im Gehirn festigt - und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de in ihrer aktuellen Publikation. Details der Forschungsarbeit wurden im Fachmagazin "PNAS" veröffentlicht.

216 Säuglinge im Alter von sechs und zwölf Monaten wurden untersucht. Die Forscher besuchten jedes Kind zweimal zuhause. Beim ersten Besuch wurden dem Kind mit einer Handpuppe bestimmte Handlungen vorgeführt. Beim zweiten Besuch beobachtete man, welche dieser Handlungen das Kind nachahmte, als es die Handpuppe erneut sah. Eine dritte Gruppe von Kindern bekam beim ersten Besuch keine Handlungen vorgemacht; somit konnte getestet werden, welche Handlungen Kinder spontan ausführen, wenn sie die Puppe sehen.

Das Fazit der Wissenschaftler: Kinder, die innerhalb von vier Stunden nach der Demonstration der Handlungen mindestens eine halbe Stunde am Stück geschlafen hatten, reproduzierten deutlich mehr Handlungen als Kinder in der Kontrollgruppe, die keinerlei Demonstration erhalten hatten. Anders sah es bei Kindern aus, die nicht mindestens eine halbe Stunde am Stück schliefen - und zwar innerhalb von vier Stunden nach dem ersten Besuch. Sie reproduzierten nicht signifikant mehr Handlungen als Kinder in der Kontrollgruppe.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Besorgniserregend ist auch der Schlafmangel mit entsprechendem achstumshormonmangel von Krippenkindern mit ippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
[siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5]