Dienstag, 31. März 2015

Berlin-Neukölln: Extra-Schwimmzeiten für Transsexuelle

(Junge Freiheit) In Berlin-Neukölln sollen Trans- und Intersexuelle nach dem Willen des Bezirksparlaments in öffentlichen Bädern eigene Schwimmzeiten erhalten. Auf einen entsprechenden Antrag der Piraten einigte sich die Bezirksverordnetenversammlung am Mittwoch mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei. Die CDU stimmte gegen das Vorhaben. Das Bezirksamt habe nun sechs Monate Zeit, das Parlament über die Umsetzung des Antrags zu informieren, sagte eine Sprecherin der JUNGEN FREIHEIT.

In dem Antrag heißt es: „Da der Schwimmbadbesuch für Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen, mit einem spezifischen Schutzbedürfnis vor Stigmatisierung und Diskriminierung verbunden ist, soll ein Neuköllner Schwimmbad mindestens einmal im Monat zwei Stunden nur trans- und intersexuelle Menschen vorbehalten sein.“

Schwimmbad als „Schutzraum“

Begründet wird die Forderung damit, daß „an kaum einem anderen Ort eine Unterscheidung von Mann und Frau so allgegenwärtig“ sei, wie im Schwimmbad. Trans- und intersexuellen Menschen solle ermöglicht werden, als Gruppe ein Schwimmbad für sich zu haben – „als sogenannter Schutzraum“. Schließlich seien Schwimmbäder kein diskriminierungsfreier Raum und durch die notwendige Badebekleidung würden Diskriminierungsmerkmale besonders offengelegt.

Im Nachbarbezirk Kreuzberg waren vor zwei Jahren bereits auf Antrag der Piraten die Anschaffung sogenannter „Unisextoiletten“ beschlossen worden. Neben Toiletten für Männer und für Frauen solle es noch auch in allen öffentlichen Gebäuden WCs für Menschen geben, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen.

Kommentare:

Ulrich hat gesagt…

Interessant, dass es für Transexuelle eigene Schwimmzeiten geben soll. Warum gibt es das nicht für Menschen, die das aus religiösen Gründen wünschen? Sehr merkwürdig! In jedem Fall ein Verstoß gegen das demokratische Prinzip der Gleichbehandlung! Und damit ein Fall für das Bundesverfassungsgericht, stimmt´s? Gegen den linken Filz in unserem geliebten Vaterland! Frohe Ostern!

Lupusmagnus hat gesagt…

Es gibt auch Fitnesscenter nur für Frauen, reine Männer/Frauenvereine, gerade die Kirchen haben doch beste Beispiele für Organisationen die auf ein Geschlecht beschränkt sind.

Aber da würden sie vermutlich nicht von "linkem Filz" sprechen und das dies Fälle für das Bundesverfassungsgericht sind oder?

EIN Schwimmbad in ganz Neukoelln EINMAL im Monat für ZWEI Stunden. Ja das ist wirklich der Untergang des Abendlandes und ein deutlicher Beweis für die Allmacht der Homolobby. Wie lächerlich.

Lassen sie sich doch in den entsprechenden Rät wählen und stellen Sie den Antrag auf "religiöse Schwimmzeiten". Aber schön Männer und Frauen getrennt wir wollen ja keine unkeuschen Gedanken wecken dann können die Moslems auch gleich mitmachen.

Berlin hat gesagt…

Hmm...

Die Transen in Neukölln wollen eigene Schwimmzeiten? Also ich kann's verstehen, für die ganzen Moslems dort sind sie doch noch weniger wert als ungläubige Frauen. Nämlich rein gar nichts.

Lupusmagnus hat gesagt…

Genau Berlin denn man weiß ja das nur Moslems eine sexistische Einstellung und ein Problem mit Transen haben.

Schliesslich gibt es keine Christen, Juden oder auch nicht religiöse die durch solche Ressentiments auffallen. Neinein es sind natürlich nuuuur die bösen Moslems.