Dienstag, 17. März 2015

Aktuelle Studie: Schlafmangel durch Handys im Kinderzimmer

Warum Eltern das Handy aus dem Kinderzimmer verbannen sollten, fand eine US-Studie der University of California heraus: Die Geräte halten Kinder vom Schlafen ab und zwar noch mehr als ein Fernseher. Zudem warnen die Experten vor Übergewicht.

Für ihre Studie befragte ein Team von Wissenschaftlern über 2000 Schülern zwischen neun und zwölf Jahren Kinder, die in ihrem Zimmer einen kleinen Bildschirm wie eben der eines Smartphones hatten, schliefen 21 Minuten weniger als Altersgenossen, in deren Kinderzimmer Handy und Tablet tabu waren. Bei der Befragung gaben 54 Prozent der Schüler an, in der Nähe ihres Smartphones zu schlafen.

„Diese Geräte sind besonders besorgniserregend, da sie eine Tür zu sozialen Netzwerken, Videos und anderen Ablenkungen darstellen und Benachrichtigungen aussenden, die den Schlaf unterbrechen können", warnt Studienautorin Falbe gegenüber „Yahoo Parenting“. Signale von eingehenden SMS oder WhatsApp-Nachrichten, das grelle Bildschirmlicht und die Verlockung, doch noch mal schnell zu schauen, wer von den Freunden gerade bei Facebook online ist, unterbrechen nicht nur die Nachtruhe. Sie lassen das kindliche Gehirn auch nicht zur Ruhe kommen. Zudem hemmt der helle Bildschirm die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.

75 Prozent der jungen Studienteilnehmer gaben an, einen Fernseher im Zimmer zu haben


Diejenigen, die ein Fernsehgerät in ihrem Zimmer besaßen, schliefen immerhin noch 18 Minuten weniger als Kinder in einem fernsehfreien Raum. Jede Stunde, die Kinder vor dem Fernsehprogramm oder einer DVD verbringen, kostet sie - nach Ansicht der Experten - vier Minuten Schlaf pro Nacht. Computerspiel-Fans verlieren sogar fünf Minuten wertvolle Schlafenszeit, wenn sie eine Stunde lang ihrem Hobby nachgehen.

Zu den ernsten gesundheitlichen Gefahren gehören Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule. Kinder, die über einen längeren Zeitraum zu wenig schlafen und sich aufgrund ihrer Müdigkeit ungerne bewegen, leiden auch häufiger unter Übergewicht.

Studienleiterin Falbe fordert Eltern deshalb auf, ein Auge auf den Medienkonsum ihrer Kinder zu haben. Auch sollten sie Fernseher und Smartphone wenn möglich aus dem Kinderzimmer verbannen.

Mit Angaben des Focus online

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schlafmangel bewirkt entsprechendem Wachstumshormonmangel auch mit Reifungsproblemen des Gehirns: Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
[siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

Anonym hat gesagt…

wenn die Kinder die ganze Nacht in der Bibel lesen würden hätte Mathias von Gersdorff sicher keine einwände