Dienstag, 27. Januar 2015

Babys behalten Glücksmomente im Gedächtnis

Singen, Spielen und Kuscheln mit den Eltern fördert Entwicklung

(Pressetext pte002/26.11.2014) - Selbst fünf Monate alte Babys erinnern sich an schöne Zeiten mit den Eltern, meint Psychologieprofessor Ross Flom von der Brigham Young University http://home.byu.edu in Utah. "Mein Team und ich haben untersucht, wie sich Gefühle von Kleinkindern auf ihre Erinnerung niederschlagen", sagt Flom.

Tests am Bildschirm

Laut den Wissenschaftlern erinnern sich kleine Kinder an die guten Zeiten, also jene Momente, in denen mit ihnen gespielt und gekuschelt wurde. Insgesamt bleiben die positiven Emotionen, die das Kleinkind hatte, im Gedächtnis. In ihrer Studie untersuchten die Forscher fünf Monate alte Babys. Obwohl Babys nicht sprechen können, konnten die Experten anhand von Tests beweisen, dass positive Erlebnisse in der Erinnerung der Kleinen bleiben.

Die Babys wurden etwa vor einen Monitor gesetzt und eine Person auf dem Bildschirm sprach mit ihnen entweder in einer freundlichen, neutralen oder bösen Stimme. Unmittelbar im Anschluss an die emotionale Belastung wurden den Kindern bestimmte geometrische Formen gezeigt. Sowohl nach fünf Minuten wie auch einen Tag später wurde das Kind getestet, ob es sich an die geometrische Form erinnern konnte.

Stimmlage wichtig

Wenn die Babys zuvor mit einer negativen Stimme angesprochen wurden, erinnerten sie sich nicht mehr an die geometrische Figur. Wurde die Erinnerung an die geometrische Form aber mit einer positiven Stimmen verbunden, konnten sie sich sehr wohl erinnern. "Die positive Erinnerung erhöht das Aufmerksamkeitssystem und die Anspannung der Babys - durch diese erhöhte Aufmerksamkeit erinnern sich die Kleinkinder besser an Dinge, in diesem Fall an die geometrische Figur", sagt Flom abschließend. 

Kommentare:

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Scheint alles logisch.Gute Gefühle wollen wir behalten und schlechte loswerden, darum schaden Gefühle auch unserem Erinnerungsvermögen. Kann aber auch sein, dass die konzentrierte Aufmerksamkeit der Eltern das Erinnerungsvermögen geschärft hat und nicht nur die guten Gefühle. Unsere Kinder werden mit einer Kuschelpädagogig systematisch verblödet genau mit dem Argument. Nur eine ganz winzig kleiner Leistungsdruck und schon könnten unsere Zuckerpüppchen zerbrechen und schwups sich an nichts mehr erninnern.Ich bin gegen den Rohrstock, so manche Grundschullehrerin mit Kaffeetasse in der Hand,die dumm darumsitzt und darauf wartet, dass der Impuls von den Kindern kommt, die Kaffeeetasse vermittelt gute Gefühle, benötigen einen Rohrstock, damit sie einfach ihren Job machen wie die Lehrergenerationen vorher. Eine Mischung aus kreativer Methodik,positiver Lehrerfigur, Disziplin und echte Inhalte wünsche ich mir. Die positiven Gefühle kommen auch, wenn ich etwas geleistet habe und nicht vorher.Hatte Mozart positive Gefühle oder erst die Anregung von außen, einen Imput durch das Klavierspiel seiner Schwester, das sich mit dem Gefühl verband, das will ich auch können und auch das Negativgefühl, ich kann nichts , ohne dass ich es selber ausprobiere , hat ihn fähig gemacht?

E. Sie hat gesagt…

Ich kann diesem nur zustimmen, umso liebevoller Babys behandelt werden umso leichter kommen sie im späterem Leben klar. Gut ist es auch, wenn sie schon früh Kontakt mit der ganzen Familie haben (eine enge Bindung der Familie ist auch für Kinder wichtig ) und dazu gehören die Großeltern, Vater, Mutter und Geschwister. Natürlich spielt auch die Ernährung und die Gepflogenheiten der Familie (von der Arbeit gestresst, Fernseher oder Computer als Hauptbeschäftigung usw.). Interessant ist es, wenn man Rabenvölker beobachtet, dort hält der Clan zusammen und alle erziehen die Jungen. So sollte es auch bei den Menschen sein !