Dienstag, 9. Dezember 2014

Pankow: Alkohol - direkt nach der Schule

Wenn am Freitag die Schule endet wird in Pankow Bier getrunken, gefeiert und geraucht - mitten auf der Straße der Dunkerbrücke am Prenzlauer Berg.

Die Gymnasiasten treffen sich auf dem Übergang zwischen Käthe-Kollwitz-Oberschule auf der einen und Heinrich-Schliemann-Oberschule auf der anderen Seite, um Trinkspiele auszuführen. Mehr als 30 Mädchen und Jungen stehen auf der Brücke, trinken Bier aus 0,5-Liter-Flaschen, lachen und feiern.

Nachdem Beschwerden durch Anwohner beim Ordnungsamt eingegangen waren, kamen Mitarbeiter auf die Brücke: „Hier ist alles im legalen Bereich, wir können erst eingreifen, wenn jemand belästigt wird.“ Ob die Schüler Bier trinken dürfen wurde nicht kontrolliert.

„Saufen bis zum Umfallen“, „Trinken bis der Arzt kommt“ – solche Überschriften schmückten in den vergangenen Monaten die Schlagzeilen nicht nur der Berliner.

Der Todesfall eines 16-Jährigen Jugendlichen, in der Presse als der „Tequila-Junge“ bezeichnet, erschütterte die Bevölkerung. Das Thema Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen, so scheint es, ist in der Öffentlichkeit angekommen. Und das mit gutem Grund.

Die Zahlen, welche die Fachstelle für Suchtprävention des Landes Berlin herausgibt, sind alarmierend. So habe sich allein die Anzahl der Einlieferung Jugendlicher wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus in Berlin zwischen 2000 und 2005 um 50% erhöht. Die Hälfte dieser stationär behandelten Jugendlichen, so die Fachstelle, war jünger als 16 Jahre.

Junge Menschen haben heute ihren ersten Vollrausch im Durchschnitt bereits mit knapp 14 Jahren. Dass der Alkoholkonsum nicht nur eine „einmalige Sache“ bei Jugendlichen ist, beweist eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA 2007), nach der 43% der Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren mindestens ein Mal in der Woche Alkohol konsumieren. Das Problem des Alkoholkonsums ist kein neues, hat aber eine neue Qualität angenommen.

Die Zahl der stationären Behandlungen unter Jugendlichen ist im Bezirk Pankow mit 33 Fällen berlinweit am höchsten.

Quelle: Bild und Berlin-Suchtprävention.de

Kommentare:

Alf hat gesagt…

Besser als Bibel lesen und in die Kirche gehen !

Ulrike hat gesagt…

Bei den pädogrünen Lehrern heißt es:

Alkohol und Joints - direkt in der Schule!

Lupusmagnus hat gesagt…

Ulrike das können sie dich sicher belegen? Ich meine mich zu erinnern, dass unter diesem Pseudonym auch schon mal ausgegorenere Statements standen.

Was nun die Biertrinkenden Jugendlichen betrifft. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass sie über 16 sind, so kann niemand etwas gegen ihr trinken sagen. Vorausgesetzt dort wo sie sind herrscht kein Konsumverbot

NikoBelik1 hat gesagt…

Ja die "Pädogrünen" die wollen den Kindern ja nur an die Wäsche !
Das Jugendliche auch mal Alkohol trinken und dabei nicht merken das es zu viel ist kommt nun mal vor und gehört zur Entwicklung der Jugendlichen !

Anonym hat gesagt…

Hier zu etwas zu den Artikeln zuschreiben ist verschwendete Lebenszeit, wahllos rausgesuchte Artikel,keine Stellung der Betreiber und immer wieder der selbe Brei !

Anonym hat gesagt…

Hi Hi es ändert sich nichts,wie seit mehr als 2000 Jahren, typisch Religion !