Dienstag, 4. November 2014

Cannabis: Entzugserscheinungen wie beim Alkohol

Trotzdem erwägt SPD die Legalisierung
Dass der Konsum von Cannabis alles andere als harmlos ist, zeigt eine neue Studie, die im “Journal of Addiction Medicine“, veröffentlicht wurde. Die Studie legt dar, dass Kiffen genauso schnell süchtig macht wie Alkohol und dieselben Entzugserscheinungen auftreten.

Der Psychiater John Kelly vom Massachusetts General Hospital und seine Kollegen untersuchten 127 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die sich in einer Suchtklinik behandeln ließen. 90 von ihnen, also die Mehrheit, waren wegen ihres Cannabiskonsums in der Klinik.

Die Testpersonen wurden auf typische Kriterien untersucht, die auf eine Drogenabhängigkeit hindeuten: Ob ihr Cannabiskonsum Beziehung und Freundschaften belastet oder ob sie infolge des Kiffens Probleme in der Schule oder am Arbeitsplatz hätten. Wichtige Hinweise auf ein mögliches Suchtpotenzial waren erfolglose Versuche der Jugendlichen, mit dem Kiffen aufzuhören sowie die Tatsache, dass sie immer höhere Dosen benötigten, um überhaupt noch eine Wirkung zu spüren. Das klare Ergebnis zeigt, dass die große Mehrheit deutliche Zeichen einer Abhängigkeit zeigten. Sie hatten schon Schwierigkeiten nur ihren Konsum zu reduzieren oder gar damit aufzuhören.

Zwei Fünftel der Testpersonen litten sogar unter eindeutigen Entzugserscheinungen, nachdem sie aufgehört hatten, Cannabis zu konsumieren. „Die Entzugserscheinungen glichen denen eines Beruhigungsmittel-Entzugs: Die Personen waren hyperaktiv, ruhelos und hatten Schlafstörungen“, erklärte John Kelly. Solche Entzugserscheinungen seien ein Beleg dafür, dass die Droge Hirn und Nervensystem angreife und daher das Gleiche Suchtpotential wie Alkohol hat.

Wie gefährlich Cannabis wirklich ist, zeigen auch die Ergebnisse einer 20-jährigen Langzeitstudie über Cannabis-Forschung. Der britische Professor Wayne Hall vom “King’s College“ in London bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat in einer außergewöhnlichen Langzeitstudie 20 Jahre lang die Folgen von Cannabis-Konsum eingehend untersucht. Seine Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift „Addiction“ zusammengefasst:

1. ABHÄNGIGKEIT: Cannabis entfaltet bei täglichem Konsum über einen längeren Zeitraum dieselbe Suchtwirkung wie Heroin oder Alkohol. Der Studie zufolge entwickelte einer von sechs Jugendlichen, die regelmäßig einen Joint rauchten, Anzeichen einer Abhängigkeit. Bei Erwachsenen lag die Quote bei eins zu zehn.

2. DROGENLAUFBAHN: Cannabis ist eine Einstiegsdroge. Die Hemmschwelle, härtere Drogen wie Heroin, Kokain oder Methadon zu konsumieren, sinkt bei regelmäßigem Cannabis-Genuss.

3. SEELE UND GEIST: Cannabis verdoppelt die Risiken von Psychosen und Schizophrenie – vor allem bei Menschen, in deren Familie schon einmal psychotische Störungen aufgetreten sind. Zudem führt Kiffen zu Entzugserscheinungen wie Angstzustände, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Depressionen.

4. HERANWACHSENDE: Cannabis bremst im Wachstumsalter die geistige Entwicklung. Die Studienergebnisse deuten auch darauf hin, dass Jugendliche, die regelmäßige kiffen, häufiger einen geringeren Bildungsstand haben, als ihre Altersgenossen.

5. SCHWANGERSCHAFT: Cannabis kann zu reduziertem Gewicht bei Neugeborenen führen.

6. KRANKHEITEN: Cannabis kann bei regelmäßigem Konsum Krebs, chronische Bronchitis und Herzinfarkte verursachen.

Mit Material aus Focus online

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Zu den einzelnen Punkten

1) Jugendliche sollen weder kiffen, noch Alkohol trinken oder rauchen. Einer von drei Menschen die einmal geraucht haben werden im Laufe ihres Lebens abhängig wo sind ihre wöchentlichen Berichte über Rauchen?

2)Alle illegalen Substanzen sind in der Hand einer Gruppe, den Dealern. Entzieht man ihnen die Graskonsumenten werden sie an diese weniger ihrer anderen Substanzen absetzen können.
Außerdem wie viele Menschen die geraucht oder Alkohol konsumiert haben nehmen auch andere Drogen im laufe ihres Lebens?

3) Hierbei gilt die Menge macht das Gift regelmäßger Konsum kann dazu führen, muss aber nicht. Der suchtartige Konsum von Alkohol fügt unserer Gesellschaft und den Betroffenen bei weitem mehr Schaden zu. Auch hier fehlt der wöchentliche mahnende Zeigefinger und der Aufschrei nach Prohibition. Achja und auch Alkoholismus kann genetisch beding gepusht werden.

4)Siehe eins. Ganz ehrlich immer dieses Argument "denkt an die Kinder". Kinder die Autofahren setzen sich auch einem enormen Risiko aus werden krank durch saufen und rauchen. Dennoch verbieten wir nicht Autos, Alkohol und Zigaretten. Sehr wohl weisen wir auf die realen Gefahren all dieser Dinge hin. Gleiches gilt auch für das Kiffen.

5)Schwangere sollen auch keinen Kaffee trinken und Haare färben wann verbieten wir das für alle?

6) Ersetzen sie Cannabis durch Tabak und das Argument gilt genauso.

Ich breche es einfach mal noch auf ein zwei Sätze runter. Alle Argumente die hier stehen kann man genauso für Alkohol und Tabak machen aber nur die zusätzliche Legalisierung von Cannabis wird torpediert ein Verbotwunsch für Alkohol und Tabak ist nicht zu sehen. (weil es auch eine absolut dumme Idee ist die Geschichte zeigt dies mehr als deutlich)

Wussten sie eigentlich, dass in den USA große Geldspenden gegen die Freigabe von Marijuana von der Tabak und Alkohollobby kommen?

ISIS hat gesagt…

@Lupusmagnus

Ihr lebt ja nur noch für eure Drogen! Das werden wir ändern, bald sogar, bei Allah!

Lupusmagnus hat gesagt…

Ok ein zuckerli für den Troll

Du kleiner Pseudogotteskrieger dir ist schon klar, dass sobald IS einen Fuß in die Türkei setzt wird sie die Nato zum Gegner haben. Da geht es dann um richtige Armeen mit ordentlichem Sold und nicht korrupten Offizieren.

Von den Problemen mit Iran und den Golfstaaten Gar nicht erst zu reden. Lächerlicher geht es wirklich nicht.

So das wirds bleiben versuch doch ruhig mal ein richtiges Argument zu bringen als deine heiße Luft.

Anonym hat gesagt…

" Die Studie legt dar, dass Kiffen genauso schnell süchtig macht wie Alkohol und dieselben Entzugserscheinungen auftreten."

Dann fehlt mir hier irgendwie die logische Schlussfolgerung des Artikelschreibers Alkohol verbieten zu lassen. Denn selbst wenn das tatsächlich so ist (was ich im Grunde nicht einmal wirklich widerspreche) muss man sich dann halt immer die frage gefallen lassen warum ist das eine erlaubt das andere nicht?

Doppelmoral ich hör dir trapsen

Konrad Kugler hat gesagt…

Na, Ihr Klugscheißer,

"der Wein erfreut des Menschen Herz" und Bier gehört seit alten Zeiten ebenso zum Menschen.

Beides soll man genießen. UND DER GENUSS IST NICHT AUF DEN RAUSCH ANGELEGT. Punkt!

Und Sie werden nicht behaupten wollen, daß Raucher sich einen Rausch aninhalieren wollen.

Rauschmittel sind das Gegenteil von Genußmitteln. Deshalb sind sie per se schädlich. Rauschmittel wurden sicher vor allem von "besonderen" Menschen für besondere Zwecke angewandt.

Haben Sie noch Argumente außer Ihren Interessen?

Lupusmagnus hat gesagt…

Herr Kugler sie Dummschwätzer (wie du mir so ich dir).

Alkohol kann einen ebenso berauschen und erfreuen wie Cannabis und andere Drogen es ist eine ebenso (wenn nicht noch mehr) süchtig machende Substanz.
Aber sie haben recht niemand trinkt ja Bier wegen des Alkohols um sich zu berauschen oder zu entspannen, sondern weil es so gut schmeckt deswegen werden auch so riesige Mengen an Alkoholfreiem Bier verkauft die das alkohlische praktisch in den Schatten stellen...

Auch ist der Rauch vom Geruch her angenehm wirkt auf viele beruhigend und entspannend. Alles Argumente welche Raucher ins Feld führen.

Die große Trennung zwischen Rausch und Genussmittel die sie hier ziehen wollen ist so einfach nicht existent. Sie plappern munter die Argumente der Tabak- und Alkohollobby nach. Herzlichen Glückwunsch.

Ob es ihnen nun passt oder nicht Alkohol und Tabak sind süchtigmachende Substanzen die anderen Mitteln in ihrer Gefährlichkeit in nichts nachstehen.

Mein Interesse liegt darin einen illegalen Markt zu bekämpfen das ganze in kontrollierbare Bahnen zu lenken und durch Besteuerung der Allgemeinheit noch zusätzlich einen Dienst zu erweisen wirklich absolut selbstsüchtig und dumme Gründe...

Natür

Anonym hat gesagt…

"Konrad Kugler hat gesagt…
Na, Ihr Klugscheißer,

"der Wein erfreut des Menschen Herz" und Bier gehört seit alten Zeiten ebenso zum Menschen.

Beides soll man genießen. UND DER GENUSS IST NICHT AUF DEN RAUSCH ANGELEGT. Punkt! "

A ja jetzt wo du es sagst richtig wenn ich feiern gehe besauf ich mich also nicht weil ich mich berauschen will sondern wegen dem Genuss! Und am nächsten tag wenn der Schädel so toll dröhnt das ist purer Genuss.

Aber mal auch so nebenbei was man bei Kiffern immer gerne mal beobachten kann oder eben auch nicht ist die Tatsache das Kiffer wenn sie kiffen nie aggressiv werden. Ich habe noch NIE zwei zugekiffte sich prügeln sehen, paar betrunkene in der Öffentlichkeit nur eine frage der Zeit.

Die Grundlegende frage die hier immer im Raum stehen bleibt wo zieht man die von ihnen beschriebene grenze zwischen Genuss und Rausch.

Ich vergleiche hierbei eigentlich immer gerne Cannabis mit Alkohol weil beides sich viele Eigenschaften teilen, so wie es oben ja auch beschrieben ist wenn es mit Alkohol auf seine gefahren verglichen wird und man sagt das es gleich ist dann ist das erlauben von Alkohol und das Verbot von Cannabis schlicht und einfach reine Willkür bzw bereits erwähnte Doppelmoral

Grandloser hat gesagt…

Herr Kugler nur mal so nebenbei, erste Erwähnung von Cannabis in der Medizin in China vor circa 2000 v.Chr und und ältester Fund ebenfalls in China 700 v.Chr. Oder kurz Ihre Einlassung mit den alter ist einfach nur unwissender Quatsch.

Wie Lupusmagnus schon sagte, Ihre Trennung von Rausch und Genuss ist ebenfalls Unsinn, da bereits Naturvölker quer über den Globus Mittelchen für Rituelles haben und auch salopp gesprochen zum Saufen und Rauchen.

Ansonsten kann ich nur Zustimmen Rauchen und Trinken sind von der Statistik her wesentlich gefährlicher als Cannabis. Daher ist es wenn man es mit Logik Versucht, ist die Ungleichbehandlung nicht erklärbar. Man sollte es legalisieren eine Steuer drauf packen und gut. Die Niederlande und andere haben es Vorgemacht. Es funktioniert die Gesellschaft hat mehr davon und dem Dealer wird die Grundlage entzogen. Denn eins muss man wissen Cannabis ist rein wirtschaftlich betrachtet für einen Dealer nicht allzu lohnenswert.

Lupusmagnus hat gesagt…

Übrigens hat die katholische Kirche in Mexiko 1575 ein Tabakrauchverbot angestrebt um diese heidnische Praktik zu bekämpfen Herr Kugler ihre Kirche war zumindest damals deutlich konsequenter

GJ hat gesagt…

Hab auch gute Ervarungen mit Hanf gemacht die ganze zeit nur saufen das wars irgewan nicht mer die GJ ist da Voreiter da kommst du und kriegst ers mal dein Joint hat mich positiv verendert hab jetz teilzeitjobb das reicht fur Malle und die leute habens echt drauf keine fersager un so die bullen können mich mal auch der sex ist mit Hanf besser du kriegst viel stärkere gefühle mein Dirky darf jetzt alles mit mir machen bockts echt ey