Dienstag, 21. Oktober 2014

Kein Klischee: Jungen spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen

(idea) – Jungen spielen am liebsten mit Autos und Mädchen mit Puppen. Dieses Klischee stellt die Theorie des Gender-Mainstreaming in Frage. Sie besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa als Mutter und Hausfrau, sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Aber wissenschaftliche Experimente mit Affen sowie Hirn-Forschungen am Menschen bestätigen angeborene Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau weitgehend. Die englische Neurowissenschaftlerin Prof. Melissa Hines von der Universität Cambridge hat mit ihrer Kollegin Gerianne Alexander Tests mit Rhesusaffen und Südlichen Grünmeerkatzen durchgeführt. Sie gaben den Tieren „männliche“ Spielzeuge wie Autos, „weibliche“ wie Puppen und neutrale, etwa Bücher oder einen ausgestopften Hund. Zur Überraschung der Forscherinnen spielten die männlichen Affen vornehmlich mit Autos und die weiblichen mit Puppen. Beide Geschlechter interessierten sich auch für die neutralen Gegenstände.

Männliche Affen stürzen sich auf Autos

Hines kann zwar nachvollziehen, warum weibliche Affen mit Puppen spielen, denn diese kümmerten sich vor allem um die Aufzucht der Nachkommen. Schwerer falle jedoch eine Erklärung dafür, warum sich die männlichen Affen auf die Autos stürzen. Vielleicht seien sie fasziniert von der Bewegung der Gegenstände, so Hines. Aus biologischer Sicht führt sie die Unterschiede jedoch auf die Konzentration des männlichen Hormons Testosteron kurz vor und nach der Geburt zurück. Auch Mädchen, die in dieser Zeit höheren Testosteron-Konzentrationen ausgesetzt seien, interessierten sich eher für technisches Spielzeug. Das Team der BBC-Fernsehserie „Horizon“ (Horizont) hat nach Angaben von Moderator Michael Mosley diese Forschungsergebnisse in einem Experiment bestätigt gefunden. In einem Safaripark warfen die Mitarbeiter wahllos Spielzeuge in das Affengehege. Die Reaktionen seien „umwerfend komisch“ gewesen, so Mosley. Die weiblichen Affen hätten die Puppen behutsam an sich genommen, während sich die männlichen um die Autos gebalgt hätten.

Unterschiedliche Nervenverbindungen im Gehirn

Zudem habe ein Online-Test mit 200.000 Personen aus 53 Ländern gezeigt, dass sich Männer in der Regel besser in einer Landschaft orientieren, während Frauen besser Gefühle lesen können. Die Neurowissenschaftlerin Prof. Rubin Gur von der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania (Philadelphia) führt die Unterschiede auf verschiedenartige Nervenverbindungen zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil sowie der linken und rechten Hälfte des Gehirns zurück. Männer seien besser in der Lage, das, was sie sehen, mit dem zu verbinden, was sie tun. Frauen könnten hingegen eher verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig erledigen und Gefühle deuten.

Bibel widerspricht der Gender-Bewegung

Die Gender-Bewegung, die solche geschlechtsspezifischen Fixierungen verneint, hat in weiten Teilen von Politik, Kirche und Gesellschaft Fuß gefasst. Unter anderem wird damit in Bildungsplänen für staatliche Schulen die Akzeptanz sexueller Vielfalt als Unterrichtsziel begründet. Alle Orientierungen wie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell seien gleichberechtigt. Nach Auffassung christlicher Kritiker widerspricht aber die Gender-Theorie der biblischen Auffassung, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.

Kommentare:

NikoBelik1 hat gesagt…

Das Männer sich besser orientieren können liegt daran das sie einen höheren Eisenanteil im Körper haben ! Und die Bibel ist nur ein Buch ohne bzw nur geringen Wahrheitsgehalt, der ganze Artikel ist genau so nutzlos wie ein Pelzmantel in der Wüste ! Außerdem hatten wir den schon mal !

Fred hat gesagt…

@NikoBelik1:

"...der ganze Artikel ist genau so nutzlos wie ein Pelzmantel in der Wüste ! Außerdem hatten wir den schon mal !"

Na, den Spruch mit dem Pelzmantel (pfui) und der - wahlweise - Wüste bzw. Sauna hatten wir dank Ihnen auch schon mehrfach. Bisher haben wir Ihnen das nicht angekreidet.

Schön, daß Sie täglich hier aufschlagen. Deshalb haben Sie ja auch den totaaalen Überblick. ;)

anastasia hat gesagt…

ich ziehe Jungen und Mädchen , sie haben einfach unterschiedliche Interessen, warum darf denn der Bub nicht Bub bleiben

Anonym hat gesagt…

Diese Genderscheisse stinkt dermaßen zum Himmel...

Anonym hat gesagt…

Kein vernuenftiger Mensch zweifelt heute noch daran, dass Jungen und Maedchen sich unterschiedlich verhalten.
Das ist kein Klischee sondern Ergebnis der Forschung, von der Natur so entwickelt.

AR hat gesagt…


Ich bin selber Vater von drei Mädchen und mein geheimer Traum war, dass sich meine Mädels doch mehr für Spielsachen interessieren könnten, die auch ich lieber spielen würde. Da gab es so manchen Kindheitswunsch, den ich leider nie finanziert bekam. Nun, meine Hoffnungen wurden enttäuscht - trotz aller Werbung für sogen. Jungenspielsachen. Der ganze Babiekram mit den Puppenkleidern - ich konnte es nicht verhindern. Fazit: Der angesprochene Unterschied von Jungen und Mädchen ist kein Klischee, sondern Fakt!
Und die Bibel soll ein Buch ohne Wahrheitsgehalt sein? Nun, diese Meinung ist nicht Fakt, sondern ebenfalls Glaube. Strömungen, die sich ganz gegen den christlichen Glauben gestellt haben, haben offensichtlich selbst viel von einem fanatischen Glauben und der Verehrung von Personen. Denken wir nur an den Kommunismus - oder jetzt auch der Gender Mainstream. Hier will man Fakten zu männlich und weiblich einfach nicht wahr haben ...

Lupusmagnus hat gesagt…

Meine beste Freundin hat nie Barbies besessen und auch nicht jedes Mädchen steht auf Pink. Ist das jetzt ein Gegenbeweis?

Nein. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen bei manchen mehr bei manchen weniger.

Außerdem nimmt die Umwelt natürlich großen Einfluss auf unser Verhalten (Werbung, gelebte Vorbilder, Bücher etc). Es ist deutlich komplizierter als diese "alle Mädchen und Jungen sind natürlich unterschiedlich" oder "alles wird durch die Gesellschaft vorgegeben".

Was nun die Bibel betrifft. Es ist ein Buch voll mit Mythen und Geschichten die man in historischen Kontext setzen kann. Allerdings sind ihre übernatürlichen Angaben weit davon entfernt wissenschaftlich bewiesen zu sein.

Mir fehlt wirklich das Verständnis wieso sich manche Christen so vom Gender bedroht fühle, habe ich noch nie werde ich vermutlich auch nicht. (außer ein paar albernen Wortumstellungen an Universitäten hab ich keinen Einfluss bemerkt der diese extreme Furcht und Hass von manchen Gruppierungen rechtfertigt)

Markus Kenn hat gesagt…

Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind unterschiedlich. Das beschränkt sich nicht nur auf die biologischen Geschlechtsmerkmale, sondern ist generell so. Jungen interessieren sich in der Schule mehr für Mathematik, Naturwissenschaften, Sachkunde und Geschichte, Mädchen mehr für Sprachen. Jungen raufen lieber, Mädchen reden lieber.

Allerdings ist es ein Gerücht, dass Frauen eher Multitasking sind als Männer: Küchen von Restaurants sind auch heute noch Männerdomänen, und in Restaurantküchen laufen viele Tätigkeiten gleichzeitig ab. Genauso sind die meisten Piloten männlich, und auch hier sind oft viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Folglich sind Männer mindestens genauso Multitaskingfähig wie Frauen.

Chefkoch hat gesagt…

@Markus Kenn

Ganz richtig. Jungens raufen lieber, Mädchen laufen rüber.

Zur Multitaskingfähigkeit der Geschlechter sage ich als Restaurantchef: Natürlich können Männer Multitasking. Sie machen nur nicht soviel Aufhebenes darum. Und die Einzelergebnisse können sich sehen lassen. Was bei Frauen oft nicht der Fall ist, wenn man mal kritisch daraufschaut.

Butterkeks hat gesagt…

Hallo, was ihr bitte mal wieder für Knaller ? Wer gibt euch das Recht sich in alles einzumischen und anderen vorzuschreiben was sie zu tun haben ? Wenn euch nicht passt das den Kinder das echte Leben näher gebracht wird dann haltet eure halt davon fern, nur lasst bitte die anderen in Ruhe ! Kinder lernen etwas über Sexuelle Vielfalt, was ist daran schlimm ? Ich rege mich ja auch nicht auf das in den Schulen immer noch Religion auf dem Stundenplan steht, ein Fach das keinen Nutzen für das spätere Leben der Kinder !

Anonym hat gesagt…

Ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming auch zu sein. Zum Beispiel das Negieren wichtiger und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib (Muttersprache nicht Vatersprache!). Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
[siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

Anonym hat gesagt…

Ja, Gendermainstreaming ist grosser Mist. Aber Schlafmangel und Wachstumshormonmangel durch Gendermainstreaming?!