Dienstag, 7. Oktober 2014

Crystal Meth: Eine Droge die Körper und Seele zerstört

Methamphetamin (Crystal Meth) gehört zu den gefährlichsten Drogen überhaupt. Es macht sehr schnell abhängig, ist überall erhältlich und führt innerhalb kurzer Zeit zu schweren gesundheitlichen Schäden.

Crystal Meth wird von allen Altersgruppen konsumiert und verbreitet sich zunehmend in ganz Deutschland. Der Reiz der Droge liegt an ihrer schnellen und extremen Wirkung, die erst das zentrale Nervensystem stimuliert aber dann den Körper systematisch zerstört.

Man verspürt keinen Hunger, keinen Durst und keine Müdigkeit mehr. Außerdem typisch für die Droge: andauernde Euphorie, ein gesteigerter Sexualtrieb, erhöhte Leistungsfähigkeit sowie ein gesteigertes Selbstbewusstsein. „Für viele Konsumenten gibt es vermeintlich kein Problem, das unter der Droge nicht gelöst werden könnte“, so Harald Schwab, Dezernatsleiter der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Ostsachsen) beim Landeskriminalamt Sachsen. „Im Rausch erscheint ihnen alles möglich.“ Ebenfalls typisch sei ein vermindertes Schmerzempfinden.

Crystal Meth ist extrem suchterzeugend. Es braucht die Ressourcen des Körpers auf und erzeugt so eine vernichtende Abhängigkeit, die nur durch den weiteren Konsum der Droge etwas gelindert werden kann. Nicht wenige berichten, dass sie gleich beim allerersten Konsum der Droge abhängig wurden. Es ist deshalb nicht überraschend, dass es sich hier um eine der schlimmsten Abhängigkeiten überhaupt handelt und man ihr kaum entkommen kann. Viele Meth-Konsumenten sterben an den Folgen des Konsums.

Langfristige Folgen des Konsums: Irreversible Schädigungen der Blutgefäße in Herz und Gehirn, Bluthochdruck, der zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und zum Tode führen kann. Schädigungen der Leber, der Nieren und der Lunge. Zerstörung der Nasenschleimhäute, wenn die Droge geschnupft wird. Atemprobleme, wenn sie geraucht wird. Unterernährung, Gewichtsverlust, schwerer Zahnverfall, Desorientiertheit, Apathie, verwirrte Erschöpfung. Starke mentale Abhängigkeit, Psychosen, Depressionen. Hirnschäden ähnlich der Alzheimer Krankheit, Schlaganfall und Epilepsie.

Mit Informationen aus VDP

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