Dienstag, 23. September 2014

Die Gewerkschaft der Polizei lehnt Freigabe von Cannabis ab

Die Forderung nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sieht die GdP (Gewerkschaft der Polizei) mit Skepsis. Als Berufsverband der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der damit verbundenen Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der geführten Diskusionen ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis. 

„Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern“, sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek.

Kritiker der Legalisierung befürchten, dass liberalere Regeln zum Umgang mit Cannabis auch Konsequenzen für die Ausbreitung anderer Drogen hätten. Sie meinen, Cannabisprodukte seien zwar weiche Drogen, gelten aber als Einstieg für härtere Sachen. 


Keine der neueren Studien hätte Cannabisprodukten wie Haschisch oder Marihuana eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt. Im Gegenteil: Die Experten sind sich einig, dass Dauerkonsum zu ernsthaften körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen könne. Tatsächlich haben Marihuana und Haschisch heute nichts mehr mit der ehemaligen Ökodroge der sechziger und siebziger Jahre zu tun. Moderne Cannabisprodukte werden mittlerweile mit High-Tech-Methoden angebaut. Das professionelle Vorgehen der Produzenten verändert die Eigenschaften der Pflanze. Betrug der Anteil von THC (Tetrahydrocannabinol) in einem Gramm Hasch 1970 etwa ein bis drei Prozent, liegt der Anteil, heute bei etwa 12 bis 16 Prozent. Michaela Heyer vom LKA (Landeskriminalamt) sagte zu diesem Thema: "Der THC-Gehalt wird durch die optimierten Innenraum-Anlagen hochgetrieben. Deshalb sehen unsere Experten die Pflanzen nicht mehr als weiche Droge."

Auch Suchtexperten warnen vor den Cannabis-Wirkstoffen. Durch den Konsum könnten geistige Abwesenheit, Depressionen oder sogar Psychosen entstehen. Besonders Jugendliche seien stark gefährdet, wenn sie früh mit dem Konsum beginnen würden.

Mit einer Freigabe sieht Holecek massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen. Folgerichtig befürchtet er eine Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss und weiterhin würden mehr Menschen Haschisch rauchen. „In jedem Fall ist mit einer Steigerung des Rauschgiftkonsums zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Folgen“.

Mit Angaben des VDP

Kommentare:

Sabine Bätz hat gesagt…

Die positive Wirkung von Cannabis auf ein breites Spektrum von Krankheitsbildern ist medizinisch bekannt - leider geht gegen diese Akzeptanz die Pharma-Lobby auf sämtliche Barrikaden, sie sieht den Gewinn-trächtigen Verkauf ihrer Produkte (mit meist horrenden Nebenwirkungen)für genau diese breitgefächerten Krankheitsbilder bei Freigabe von Cannabis nicht nur schwinden, sondern enorm einbrechen. Nun schiebt man die Polizei vor um die Freigabe - zumindest medizinisch - zu verhindern! So verhält es sich übrigens auch mit dem äußerst wirkungsvollem Wirkstoff "Strophanthin" bei Herzkrankheiten! Auch hier werden lieber Tote in Kauf genommen als das dieser Wirkstoff medizinisch zum Wohle aller Patienten endlich auf breiter Ebene genutzt wird! Hauptsache der Umsatz stimmt! Einfach nur verwerflich und UNMENSCHLICH!

Lupusmagnus hat gesagt…

Auch andere Branchen haben ein Interesse daran die Legalisierung zu verhindern. Die Tabak und Alkoholindustrie beispielsweise. Die fürchten einen Angriff auf ihr Monopol.

Nun zu ein paar scheinargumenten:

1) das kann abhängig, unmotiviert, dumm etc. machen...hier gilt die Menge macht das Gift denn ähnliches gilt auch für die erlaubten Drogen (viele Medikamente Alkohol und Tabak machen übrigens viel stärker abhängig)

2) "denk doch einer an die Kinder"...wir versuchen Kinder auch vom saufen und rauchen abzuhalten ob die Droge nun legal oder illegal ist ist da recht unerheblich

3) die heutigen Drogen sind viel stärker als früher...weil gerade Deutschland dafür bekannt ist sehr lasch bei Regulierungen zu sein

4) es ist eine einstiegsdroge...warum wohl Einstieg? Weil der nette Dealer von nebenan eben nicht nur nicht kontrolliertes Gras hat sondern auch viele andere tollen Sachen hat die das Leben vermeintlich schöner machen. verstaatlicht kämen viele Nutzer hiermit erst gar nicht in Berührung

Ich denke ein kiffverbot in der Öffentlichkeit und kontrollierter besteuerter Verkauf wäre keineswegs schädlich und könnte sogar zu einer Reduzierung der Drogenszene führen.

Warten wir doch das Experiment in Uruguay ab wo günstig billiges Gras vom Staat verkauft wird um den Gangs entgegen zu wirken.

Der War on Drugs ist gescheitert und hat nur zu einer Stärkung der Kartelle und des privaten Gefängnis systems geführt.

LEGALIZE IT AND BE RESPONSIBLE

Sabine Bätz hat gesagt…

@Lupusmagnus - stimme Ihnen vollinhaltlich zu!

Bob Marley hat gesagt…

LEGALIZE IT!!

GJ hat gesagt…

Hab auch gute Ervarungen mit Hanf gemacht die ganze zeit nur saufen das wars irgewan nicht mer die GJ ist da Voreiter da kommst du und kriegst ers mal dein Joint hat mich positiv verendert hab jetz teilzeitjobb das reicht fur Malle und die leute habens echt drauf keine fersager un so die bullen können mich mal auch der sex ist mit Hanf besser du kriegst viel stärkere gefühle mein Dirky darf jetzt alles mit mir machen bockts echt ey