Freitag, 8. August 2014

Betreuungsgeld steigt auf 150 Euro

Zum 1. August 2013 wurde das Betreuungsgeld für Eltern eingeführt, die ihre Kinder nach Erhalt des Elterngelds zuhause betreuen. Die Leistung wird maximal 22 Monate gezahlt und betrug bisher 100 Euro monatlich. Wie bereits im Gesetz verankert, wurde der Satz nun zum 1. August 2014 um 50 Euro erhöht. Familien erhalten somit 150 Euro im Monat – bei Zwillingen 300 Euro, bei Drillingen 450 Euro.

Voraussetzung ist, dass die Eltern ihren Nachwuchs entweder selbst betreuen oder die Betreuung innerhalb ihres Familien- oder Freundeskreises privat organisieren. Auch Väter und Mütter, die eine Tagesmutter oder eine ausschließlich privat finanzierte Krippe nutzen, können Betreuungsgeld beantragen. Somit haben alle Eltern Anspruch, die ihr Kind nicht in eine öffentlich geförderte Krippe geben.


Seit der Einführung beziehen laut Statistischem Bundesamt 210.646 Familien Betreuungsgeld.

Städtische Kita und Betreuungsgeld schließen sich aus. Aber eine private Unterbringung bei einer Tagesmutter, einer Tante oder Oma sowie die Beaufsichtigung durch ein Au-pair sind in Möglich. Einen Anspruch haben ebenfalls alle Eltern, deren Kind eine private Krippe oder Eltern- Kind-Gruppe besucht. Voraussetzung: Diese Einrichtung finanziert sich ausschließlich durch Eltern oder Spenden.

Betreuungsgeld gilt als Einkommen. Es wird deshalb mit ALG II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag verrechnet. Eltern die Hartz IV bekommen, können zwar Betreuungsgeld beantragen,- es wird ihnen aber bei der Auszahlung von Hartz IV wieder abgezogen. Wohngeld-, BAföG- oder ALG-I-Empfänger hingegen bekommen das Betreuungsgeld zusätzlich.

Das Betreuungsgeld kann auch als zusätzliche Altersvorsorge oder für ein Bildungssparen eingesetzt werden. Eltern, die das Geld für ihr Kind anlegen werden - und zwar mindestens bis zum 14. Lebensjahr - bekommen einen sogenannten Bildungsbonus von weiteren 15 Euro im Monat. Den Bonus gibt es allerdings nur, wenn das gesamte Geld entsprechend angelegt wird.

Bayerns Familienministerin Emilia Müller sagt dazu: „Die Einführung des Betreuungsgelds war goldrichtig. So haben wir die nötige Balance zum Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geschaffen. Denn was einem Kind gut tut, hängt maßgeblich von Alter und Entwicklung des Kindes und der jeweiligen Familiensituation ab. Viele Eltern wollen ihr Kind nicht gleich nach dem ersten Geburtstag in eine Krippe geben, sondern erst nach einigen Monaten. Das Betreuungsgeld erfüllt daher auch eine wichtige Brückenfunktion.“

Traditionell lebende Familien müssen gefördert werden. Nicht jede Frau möchte erwerbstätig sein. Die Zahlung ist eine Anerkennung der Arbeit, die Mütter und Väter leisten, wenn sie zuhause bleiben. Ein weiterer Punkt ist der psychische Faktor. Für viele Kinder ist es einfach zu früh, wenn sie schon nach wenigen Monaten von ihrer vertrauten Bezugsperson getrennt werden. Studien zeigen, dass viele Kleinkinder und Vorschulkinder unter der Berufstätigkeit der Eltern leiden.

Mit Angaben aus Kindergeld.info

Kommentare:

Ulrich hat gesagt…

Auch wenn die Erhöhung des Betreuungsgeldes ein Schritt in die richtige Richtung ist, so löst sie Bei Eltern, die ihre Kinder selber betreuen und erziehen wollen, keine Jubelstürme aus. Denn viel zu groß ist immer noch die Förderlücke zwischen der Bereitstellung eines KiTa-Platzes und der Eigenbetreuung von Kleinkindern. Die einseitige und bevorzugte Förderung des sozialistischen Familienmodells ist himmelschreiendes Unrecht gegenüber den Eltern, die ihre Kinder selbst aufziehen wollen. Von wegen Gleichbehandlung oder echte Wahlfreiheit der Eltern! Wenn der Staat bereit sein sollte, den Eltern ein Betreungsgeld von 750 Euro je Kind auszuzahlen, dann könnte man anfangen, davon zu reden, so aber nicht! Nichts für ungut!

Anne Nichtpoc hat gesagt…

Das Grundproblem ist unser Geldsystem,d.h. der Staat gibt uns nur das zurück, was er uns zuvor geraubt hat.2/3 unseres Einkommens bezahlen wir an Steuern und 50 % geht automatisch an die Finanzindustrie allein durch den Zinswucher, den auch die Bibel berechtigterweise verbietet, vom nicht funktionierenden Euro ganz zu schweigen. Wir haben dadurch eine Umverteilung von fließig zu reich.Neben der Finanzindustrie existiert eine korrupte Sozialindustrie.Die muslimischen Bildungsverweigerer und alle chronischen Sozialschmarotzer müssen ohne Gegenleistung zwangsweise durchgefüttert werden.Die Hälfte der Türken in Berlin bezieht wegen der verfehlten Einwanderungspolitik Sozialhilfe und verweigert skandalöserweise für ihre Frauen Deutschkurse, weil die eingewanderten Muslime meistens aus sozialen unteren Schichten stammen und die Türkei sich freut, nachdem sie sie durch ihre korrupte Ideologie selbst verblödet haben,sie auch noch dazu zu benutzen , hier ihren kranken Islam aufzubauen.Die Türkei besitzt eine sehr reiche Elite, die von diesen Verhältnissen lebt.Die meisten Türken sind illegal und nicht durch Arbeitsmigration eingewandert.Sie sind die größte und problematischste Gruppe aller Einwanderer, die uns bereits über eine Billion gekostet haben und wie die Pakistanis in Grrossbritannien das Sozialsystem vor unlösbare Aufgaben stellen.Jetzt kommen Schleuserbanden aus Afrika, die weitere unpolitische Armutsflüchtling in die Länder schleusen und ihnen den Himmel auf Erden versprechen, obwohl die Probleme bei der vorhandenen Bevölkerungsexplosion in Afrika nur in diesen Ländern und nicht durch Einwanderung in kulturfrende Räume und deren Sozialsysteme, die dafür nicht gemacht wurden, gelöst werden können. Wie blöd ist ein Land, das all dies duldet? Die Sozial- und Einwanderungsindustie und die gierige Finanzindustrie machen die Gesellschaft handlungsunfähig und wir laufen in die Katastrophe, wenn ein Arbeiter , der jahrelang ins System eingezahlt hat,am Ende das gleiche bekommt , wie einer der nichts eingezahlt hat. Dann muß ein System erst zusammenbrechen oder angeprangert werden , um ein neues zu schaffen.
Darüber müssen wir diskutieren. Könnten wir unser erarbeitetes Geld zum großen Teil behalten, dann bräuchten wir kein Betreuungsgeld. Die Krippe wird privat finanziert und jeder kann sich selbst entscheiden.