Mittwoch, 2. Juli 2014

Spanien: Immer mehr Frauen werden Opfer von sexueller Ausbeutung und Menschenhandel

(Fides) – Die spanische Polizei schätzt die Zahl der potentiellen Opfer des Menschenhandels auf insgesamt 10.862. Dabei beklagen die Polizeibeamten Schwierigkeiten beim Auffinden „unsichtbarer Opfer“ der Zwangsprostitution und des Menschenhandels. Wie die Koordinatorin des Projekts Esperanza, mitteilt leben viele, die als “gefährdet” betrachtet werden in bereits im Umfeld der Prostitution. Eine von den Vereinten Nationen 2009 veröffentlichte Studie dokumentiert, dass 79% der Fälle von Menschenhandel auf sexuelle Ausbeutung abzielen. Bei den Opfern handelt es sich vorwiegend um Frauen und Kinder. Nach Angaben des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen, werden jedes Jahr rund 1,2 Millionen Minderjährige Opfer des Phänomens.

Unterdessen stellte die spanische Polizei eine Zunahme der “chinesischen Prostituierten” fest, was die Behörden als “neues Phänomen” bezeichnen. Viele Opfer zeigen die Menschenhändler nicht an, weil sie befürchten dass ihre Familien bedroht und sie selbst misshandelt werden.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Könnte der Autor bitte mal eine Referenz auf diese UN-Studie nachliefern?
Das würde mich mal interessieren, wie das die Gruppen klassifiziert wurden und wo Landwirtschaft, Textilindustrie und Militär liegen, und wo die Grenze zwischen Schlepper, Fluchthelfer und Menschenhändler liegt.

P.S.: 10.000 Opfer auf 50 Mio. sind 0.02% - so schlimm es überhaupt ist, dürfte das ein Rekordtief in der dokumentierten Geschichte des Landes sein.

avo hat gesagt…

Meine Augen füllen sich mit Tränen, wenn ich das Elend der "europäischen Frauen" in AUCH "BRD" täglich sehe.
P.S. Gott schütze die Gestalter dieser Seite!
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!