Donnerstag, 12. Juni 2014

Menschenhandel in der EU nimmt zu

Es sind Zahlen, die eigentlich unglaublich klingen: Mindestens 23.632 Menschen sind zwischen 2008 und 2010 in 24 EU-Ländern Opfer von Menschenhändlern geworden, 2.076 (8,8 Prozent) davon in Deutschland. In drei Jahren stieg die Opferzahl um 18 Prozent, wie aus dem ersten Bericht der EU-Kommission über Menschenhandel hervorgeht. Die Dunkelziffer könnte noch viel höher liegen.

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt die Zahl der Menschen, die in der EU zur Prostitution, zur Zwangsarbeit, zum Betteln oder Stehlen gezwungen oder zur illegalen Adoption oder Organentnahme verkauft werden, auf 880.000.

Registriert wurden 68 Prozent Frauen, zwölf Prozent Mädchen, 17 Prozent Männer und drei Prozent Jungen. 61 Prozent der Opfer kamen aus EU-Ländern, vor allem aus Rumänien und Bulgarien. Von den außereuropäischen Opfern kommen die meisten aus Nigeria und China, heißt es im Kommissionsbericht.

Die Menschenrechtspolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (CDU), verlangte eine Regulierung der Prostitution. „Einige bereits bestehende Straftatbestände lediglich zu erweitern, wie vom Bundesministerium der Justiz vorgeschlagen, genügt bei Weitem nicht“, so Steinbach. Das Prostitutionsgesetz schütze nicht die betroffenen Frauen, „sondern Menschenhändler, Zuhälter und Bordellbetreiber“. Deutschland sei eines der Hauptzielländer in Europa.

Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zeigte sich besorgt über die Zahlen. „Es ist skandalös, dass in der Europäischen Union, die sich als Wertegemeinschaft versteht, immer mehr Menschen regelrecht versklavt werden“, sagte ZdK-Präsident Alois Glück in Bonn. Die Bundesregierung forderte er auf, die EU-Richtlinie gegen Menschenhandel unverzüglich in nationales Recht umzusetzen.

In Deutschland floriert der Menschenhandel auch wegen des liberalen Prostitutionsgesetzes. Dadurch erhält die Gesellschaft das Signal, dass es völlig in Ordnung sei, wenn Männer Sex und damit Frauen kaufen.

Mit Angaben aus Zeit online

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Stimmt schon ein ernsthaftes Problem, leider wird in Sachen Prostitution mal wieder der übliche Fehler begangen der falschen rechtlichen Darstellung: Man Kauft nichts man erhält eine Dienstleistung, nämlich das vornehmen von sexuellen Handlungen und das Nutzungsrecht bestimmter Körperteile für eine bestimmte Dauer gegen Gewährung von Vorteil. Jeder Dienstleister prostituiert sich in Gewisser weise. Des Weiteren ist Prostitution meist Klischee besetzt, so hat sich ergeben das in Österreich 90% der Prostituierten die überwiegend aus den Osten kommen, sich freiwillig prostituieren? Weil Sie damit immer noch mehr Geld verdienen als In Bulgarien oder Rumänien mit ihren erlernten Beruf. Zum Nachlesen der Artikel http://diestandard.at/2000001085102/Wiener-Prostitutionspolitik-Gut-gemeint-statt-gut-gemacht
Am Ende des Artikels ist die Zusammenfassung der Studie als PDF angehangen.
Auch bei Prostitution gelten die Marktgesetze, je billiger desto höher die Wahrscheinlichkeit von Zwang und Drogen, im Edelbordell ist der Großteil freiwillig da.

Grandloser hat gesagt…

Nachtrag: Warum vergessen eigentlich das auch Pärchen, zu Prostituierten gehen Frauen zu Männern, Frauen zu Frauen, Männer zu Männer? Es ist sehr Vielschichtiger als man glaubt, man muss sich damit nur Intensiv auseinander setzen und auch Mal zumindest die Wirkungsstätten gesehen haben, wenn möglich an einen Tag der offenen Tür. Wichtig ist das man Prostituierte rechtlich und Sozial gleichgestellt werden, dann kann sich die Branche auch erfolgreich aus dem Milieus lösen.

Old Geezer hat gesagt…

Erstmal ist das sogar erstaunlich wenig!
Wir reden hier immerhin von über einer halben Milliarde Einwohnern.
Auf die Menschheitsgeschichte gerechnet ist das ein phänomenal niedriger Wert.
vor 500 Jahren waren 95% der Deutschen Leibeigene und wurden auch mal zu Kriegsdiensten oder als Siedler ins Ausland verkauft, vor 2000 Jahren war laut Bibel Sklaverei alltäglich und richtig, nochmal 1000 Jahre früher zeichneten den vom Herrn gesegneten viele Sklaven aus, usw.

was bringt es, die Prostitution restriktiver zu reglementieren, die zum einen schwer festzustellen ist und zum anderen oft von Freiberuflern und Amateuren betrieben wird, wenn man gleichzeitig den großtechnischen Menschenhandel für Gastronomie, Landwirtschaft und Schlachthöfe, Beugewerbe und andere Industriezweige ignoriert.
Was nutzt es überhaupt, die ausgeübte Tätigkeit unter Strafrecht zu stellen, wenn schon der Aufenthalt der "Täters" im Lande illegal ist?

Grandloser hat gesagt…

Dazu muss man bedenken dass zumindest in der EU durch die Freizügigkeit das Delikt Menschenhandel schwer bis fast gar nicht mehr nachzuweisen ist. Den die Rumänin darf halt nun mal in Frankreich sein, ist halt mit einem Busticket hier hergefahren……. Von daher ist es fast unmöglich den klassischen Menschenhandel nachzuweisen. Was sich auch immer zeigt egal ob Bausklave oder Zwangsprostituierte diese Menschen wissen oft nicht welche Rechte Sie haben, und diese daher nicht wahrnehmen können. Wieder einmal das Stichwort Bildung.

Grandloser hat gesagt…

Dazu muss man bedenken dass zumindest in der EU durch die Freizügigkeit das Delikt Menschenhandel schwer bis fast gar nicht mehr nachzuweisen ist. Den die Rumänin darf halt nun mal in Frankreich sein, ist halt mit einem Busticket hier hergefahren……. Von daher ist es fast unmöglich den klassischen Menschenhandel nachzuweisen. Was sich auch immer zeigt egal ob Bausklave oder Zwangsprostituierte diese Menschen wissen oft nicht welche Rechte Sie haben, und diese daher nicht wahrnehmen können. Wieder einmal das Stichwort Bildung.

Erzengel Michael hat gesagt…

An unsere Sex-Botschafter Grandloser und Old Geezer!

Was für ein geistiger Eiertanz, den Sie beide hier aufgeführt haben! "Man kauft nichts, man erhält eine Dienstleistung." Aha! Endlich wird Klartext gesprochen: Frauen, die sich prostituieren, sind Dienstleister(innen) für geile Männer, deren Bruder Johannes ständig stramm steht! Dumm nur, dass diese Johannes-Brüder für eine solche Diensleistung Bares auf den Tisch legen (müssen). Aber nein, man kauft ja nichts! Wenn die Dummheit sexualisierter Schlappschwänze schmerzen würde, müssten Sie, Grandloser und Old Geezer, ununterbrochen "Aua!" schreien. Übrigens, jede Frau, deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Notlage von einem unbeherrschten Triebtäter, der verharmlosend Freier genannt wird, schamlos ausgenutzt wird, ist eine Frau zu viel. Wie entschämt sind Sie, Grandloser und Old Geezer, dass Sie von einer phänomenal niedrigen Zahl betroffener Opfer sprechen! Sie beide sind krank, schwer krank! Da sieht man wieder einmal sehr deutlich, wohin die Sexualisierung von Menschen führt! Der Mensch verkommt zu einem unbeherrschten und maßlos um sein eigenes Ich kreisenden Lebewesen, das sich schlimmer aufführt als ein wenigstens von seinem Instinkt geleitetes Tier! Pfui Teufel! Dass Sie sich nicht schämen!

Grandloser hat gesagt…

Erzengel Michael, lieber Freund leider vergessen Sie eins in ihrer Empörung das der Begriff Dienstleistung richtig ist. Denn einmal werden keine Waren ausgetauscht, und zweiten das sagt das Dienst in Dienstleistung eine Handlung gegen Vorteil. Beispiel Sie kaufen ja auch nicht die Putzfrau sondern den Dienst oder Leistung des reinigens eines bestimmten Raumes oder Objektes. Und das mit Geld.Andere Beispiele ist ein Mechaniker oder Buchhalter. Wie Sie sehen lieber Michael ist rein wirtschaftlich betrachtet der Begriff Dienstleistung absolut richtig. Von daher haben Sie gerade Kopfschmerzen ;) Zum Ausnutzen einer Wirtschaftlichen Zwangslage, das ist ebenfalls zu allgemein von Ihnen betrachtet worden. Wir alle Arbeiten aus wirtschaftlichen zwängen, die meisten in Berufen die wir nun mal machen müssen und nicht aus Spaß. In gewisser Weise Prostituieren wir uns alle. Drittens wenn zwei Menschen freiwillig Sex miteinander haben ist da nichts mit Triebtäter, wenn ein Mensch für den Sex eine Gegenleistung erwartet, hat das auch nichts mit Triebtäter zu tun, sei es eine Beförderung, ein Diamantring oder mal 100 € für eine Stunde. Al letztes zur Sexualisierung es wird ihnen nicht gefallen aber Prostitution gab es schon immer und besonders dort wo Vergeblich Moral herrschte, ein Beispiel die Reeperbahn Uralt und selbst die "sauberen" Nazis haben sich nicht getraut diese zu zumachen. Oder zu Kaisers Zeiten dort müssten sich die Prostituierten offiziell registrieren lassen. Auch wenn es ein schwieriges Thema ist, sollte man doch zumindest die Rechtlichen und Wirtschaftlichen Grundlagen kennen und verstehen. Da reicht es nicht nichtssagende Begriffe wie entschämt zu verwenden oder Sexualisiert(was übrigens jeder in sein Leben wird sobald er sich irgendwie mit Sex beschäftigt) wenn man überhaupt keinen Schimmer im dem Gewerbe hat. Ich kann nur Empfehlen sich mal damit in aller ruhe zu beschäftigen und nicht immer die Bigotte Moral zu bemühen.

Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Grandloser!

Erzengel Michael hat vollkommen recht! Ein Freier, der seinen Sexualtrieb offensichtlich nicht beherrschen kann, kauft sich das vorübergehende Nutzungsrecht über den Körper einer Frau, die sich oft einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Notlage befindet! Man denke hier nur an den größten Freiluftstrich Europas, der sich in Tschechien befindet! Ihre Vergleiche mit anderen Berufen hinken, da die Ausübung dieser ehrenwerten Berufe nicht entwürdigend sind. Im Gegensatz dazu werden Frauen, die sich prostituieren, und noch mehr ihre Freier entwürdigt. Das Problem dabei ist, dass die notgeilen Herren das überhaupt nicht merken! Nicht so die Frauen, die dieses Geschäft oft anekelt und ihren Ekel mit Alkohol oder Drogen überwinden! Ein furchtbarer Teufelskreis, in dem diese Frauen von den sexbesessenen Triebtätern mit ihren Problemen alleine gelassen werden! Feine Gesellschaft, diese Triebtäter, die oft genug für billiges Geld nur ihren Trieb befriedigen! Wie lange wollen solche "Männer" das Ansehen des männlichen Geschlechts noch beschädigen? Kein Wunder, dass die Frauen sich von solchen Vertretern des männlichen Geschlechtes emanzipieren wollen! Zu Männern, die ihren Sexualtrieb nicht beherrschen können und auch nicht wollen, haben Frauen eben auf Dauer kein Vertrauen, ja sie wenden sich schließlich enttäuscht und angewiedert von solchen Weicheiern ab! Übrigens, wenn Sie einer Arbeit nachgehen, die Sie nicht glücklich macht und erfüllt, haben Sie etwas falsch gemacht. Das Wort "Beruf" hat etwas mit "Berufung" zu tun und steht eng im Zusammenhang mit Fähigkeiten, die der dreifaltige Gott einem Menschen in die Wiege gelegt hat, um mit ihnen für die Asbreitung der Königsherrschaft des Gottes hier in dieser Welt zu arbeiten! Außerdem schließen Sie schon wieder von sich auf andere, wenn Sie behaupten, jeder würde sexualisiert, wenn er sich nur mit menschlicher Sexualität auseinandersetzen würde. Das stimmt nicht! Es kommt nämlich ganz darauf an, wie man sich mit diesem Thema auseinandersetzt oder wie man in dieses Thema eingeführt wird! Wenn nämlich diese Hinführung ohne die Tugenden der Reinheit und Keuschheit geschieht, dann verrohen die so unterrichteten Kinder und Jugendlichen in diesem so wichtigen Lebensbereich des Menschen. Sie entwickeln dann kein Feingefühl und Einfühlungsvermögen, die für die wahre Freude an der menschlichen Sexualität notwendig sind. Nicht für ungut!

Old Geezer hat gesagt…

@Michael:

Wie kommen Sie denn nun schon wieder von einer allgemeinen Betrachtung des Problem asymmetrische Machstrukturen in der Arbeitswelt, Freizügigkeit bei gravierenden Differenzen in Sozialen Standards und Ausbeutung im Kapitalismus auf die rein sexuelle Schiene, die ja nur ein kleines Sub-Problem darstellt?
Sind sie da in Ihrem Denken nicht vielleiht doch etwas fixiert, wie schon der Originalautor?
Und wenn das so ist, warum unterstellen sie anderen Kommentatoren Ihre Fixierung, wenn diese Sex nur am Rand erwähnen?


Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Grandloser!

Sie sollten sich einmal selber in aller Ruhe und Abgeschiedenheit mit der menschlichen Sexualität auseinandersetzen! Dann wüssen Sie endlich auch, wie oft es zu einem Eisprung innerhalb eines Zyklus kommt, und würden infolge echter sexueller Aufklärung keine Verhütungsmittel mehr gebrauchen! Nichts für ungut!

Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Old Geezer!

Was für ein verschwurbeltes Geschwätz, das Sie von sich geben! Erzengel Michael hat vollkommen recht, denn die sexuelle Ausschweifung, der sich die unbeherrscheten Triebtäter auf Kosten der sich prostituierenden Frauen hemmungslos hingeben, ist die Ursache für das Elend, in das diese Frauen anschließend hineingeraten. Prostitution gehört gesetzlich verboten, damit wieder das damit verbundene Unrecht der Entwürdigung in das Bewusstsein der Menschen, vor allem notgeiler Memmen, die den Ruf des männlichen Geschlechts schwer beschädigen, kommt. Außerdem bin ich als überzeugter Christ für den uneingeschränkten Schutz der Würde aller Frauen, die der dreifaltige Gott uns Männern als "Miterben" an die Seite gestellt hat. Das scheinen einige Leute vergessen zu haben, die sonst so gerne von Humanismus reden! Nichts für ungut!

Grandloser hat gesagt…

Werter Ulrich, Erzengel Michael, erst mal vergessen Sie beide das der Gesetzgeber Prostitution als Dienstleistung definiert. Zweitens ist aufgrund der Legalisierung Prostitution mit der Menschenwürde des Freiers und der Prostituierten vereinbar. Das Sie beide in Ihrer persönlichen Moral das Ablehnen, sei Ihnen freigestellt, aber beachten Sie bitte das es das Recht der freien Auslebung der eigenen Sexualität gibt. Wenn Sie also behaupten es wäre Würdelos entscheiden Sie für einen anderen Menschen, haben Sie schon mal eine Prostituierte gefragt ab Sie es würdelos findet oder ist würdeloser für 2.50 € Toiletten zu putzen? Des Weiteren übersehen Sie die Verbreitung der Prostitution, Old Geezer hat es schon richtig angesprochen, es gibt Gelegenheitsprostitution, Taschengeldprostitution, Berufsprostitution und ja auch die Spassprostitution. Sie würden staunen wie viele Pärchen so etwas machen. Es hat sich auch ergeben das Gesetze die die Prostitution unterbinden sollen in den meisten fällen denjenigen Schaden den es eigentlich helfen soll, den Prostituierten. Hätten Sie meinen Link und die PDF gelesen wüssten Sie das, das der Großteil der Prostituierten damit ihre Familien in der Heimat ernähren. Ansetzen müsste man also folgerichtig bei den Lebensbedingungen in den Heimatländern. Und noch ein Vorurteil muss ich Ihnen beide nehmen, Sex kann getrennt von Beziehungen und Arterhaltung existieren, Menschen können das trennen. Nicht alle wollen das das ist richtig, aber einige können das und machen das auch. Das Unterstellen von Trieb ist einfach eine verkürzte Darstellung die auf der Angst beruht das Sex erst mal nichts alltägliches oder Mystisches ist sondern eine alltägliche Tätigkeit die man mit einen Menschen dem man Liebt ausüben kann, oder mit einem Sympathischen Menschen als One-Night Stand oder gegen Vorteil.
Sie beide begehen den Fehler von sich auf andere zu schließen, was in Sachen Prostitution bereits immer gemacht wurde, jeder entmündigt die Prostituierten aber diese wollen einfach nur Anerkannt werden als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft und ihren Beruf möglichst ohne Hindernisse ausüben. Das Klischee der gezwungen Missbrauchten, Drogenabhängigen, unterdrückten Prostituierten ist genau das ein Klischee.

Old Geezer hat gesagt…

@Engel und Ulrich:

Zu Grandlosers Ausführungen kann man wenig hinzufügen;
Zwangsarbeit, Ausbeutung, Sklaverei und Menschenhandel gibt es in viele Branchen und an vielen Märkten, Deutschland und ganz allgemein Europa sind hier wirklich harmlos - die Menschheit wäre weiter, denn wenigstens deren Normen überall gelten würden.
(Nochmal: die Zahlen beziehen sich auf eine Grundgesamtheit von ungefähr eine halben Milliarde Menschen!)

Wir alle erbringen im Beruf eine Leistung für Geld und manchmal auch für andere Vorteile, das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Prostitution - die einen vermieten ihre Aussehen, andere ihre Intelligenz, wieder andere ihre Kraft oder ihr Wissen, und eben einige auch ihre sexuellen Leistungsfähigkeit, oder ihre sinnliche Ausstrahlung oder ihre Fähigkeiten, Phantasien zu wecken.

Viele tun das mit Widerwillen oder Abneigung, also auch hier nichts besonderes.

Ich arbeite aus ethischen Gründen nicht für Rüstungskonzerne und ich vermute, viele der Polizisten, die gerade in Griechenland die entrechteten Bevölkerungsgruppen niederknüppeln müssen, vor Lampedusa die Abschiebung der Flüchtlinge und Befestigung der Insel durchführen und dabei den Tod Hunderter in Kauf nehmen, in Schachthöfen durch Blut waten oder als Soldat irgendwo auf der Welt ein Unrechtsregime einrichten oder am Laufen halten, würde aus rein moralischen Gründen viel lieber von der Prostitution leben.

Erzengel Michael hat gesagt…

An die hemmungslosen Sex-Botschafter Grandloser und Old Geezer!

Na, Ihnen schwimmen offensichtlich die Felle davon. Sie bringen überhaupt keine schlüssigen Beweise für Ihren Standpunkt. Das einzige, was Sie beide im Kopf haben, ist verantwortungsloser Geschlechtsverkehr auf Kosten der Frauen! Da wird einem echten Mann nur schlecht! Typen wie Sie beschädigen das Männerbild, das Frauen sich machen. Ich gebe Ihnen einen guten Ratschlag: Machen Sie sich einen Knoten in Ihren Schnörpfel, wenn Sie schon so rettungslos Ihrem Sexualtrieb verfallen sind! Übrigens, es gibt schlechte Nachrichten für die Vertreter der "freien Liebe"! Auf dem Katholikentag hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden, auf der das gesetzliche Verbot der Prostitution gefordert worden ist. Das nenne ich doch einmal einen wahren Fortschritt! Dafür haben sich die katholische Ordensschwester Lea Ackermann und die Berliner Photographin Bettina Flitner ausgesprochen. Beide haben aufgrund ihrer Berufstätigkeit reichlich Erfahrung mit dem schmutzigen Geschäft der Prostitution gemacht, die eine in Afrika und die andere in Deutschland. Frau Flitner hat eine beeindruckende Photoreportage in einem Stuttgarter Großbordell gemacht und dabei herausgearbeitet, dass für die geilen und unbeherrschten Triebtäter, gemeinhin Freier genannt, die Prostituierten nur Gegenstand ihrer eigenen Triebbefriedigung sind. Diese Triebtäter haben laut Flitner eine merkwürdige Vorstellung, wie Menschen überhaupt miteinander umgehen. Deshalb spricht sie sich nachdrücklich für die Abschaffung der Prostitution aus. Dass es diese schon immer gegeben hat, spielt für die mutige Streiterin aus Berlin zu Recht keine Rolle! Auch Schwester Lea fordert ein schnelles Verbot für den Kauf der Ware Sex! Bravo! Den notgeilen Triebtätern ist endlich das Handwerk zu legen! Nachgezogen hat mittlerweile auch eine SPD-Ministerin aus dem Kabinett Kretschmann in Baden-Württemberg! Es ist zu hoffen, dass Prostitution in Deutschland bald gegen das Gesetz verstößt und strafbar wird. Übrigens, wenn die ach so mitmenschlichen Herren sich einmal die Photos von Frau Flitner ansehen möchten, so können sie dies gerne in einer der Spiegel-Ausgaben aus dem Jahr 2013 tun. Dann dürfte auch den selbsternannten Humanisten klar werden, was Prostitution eigentlich ist - ein Stück Hölle auf der Erde!

Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Old Geezer!

Was sind Sie doch für ein schäbiger Feigling und Sklavenhalter!!! Wenn Sie sagen, dass gewisse Männer, die in ihren Berufen ihr Leben aufs Spiel setzen müssen, lieber von der Prostitution leben würden, so schließen Sie wieder einmal von sich auf andere! Sie wollen also gerne bedauernswerte Frauen in einer Notlage für sich arbeiten lassen und mit der entwürdigenden Arbeit, die Sie selbst natürlich nicht machen müssen, Geld scheffeln! Widerlich, ganz widerlich! Wie tief sind Sie gesunken! Und Sie wollen Humanist sein! Sie sind ein widerwärtiger Menschenschinder! Pfui, pfui, pfui! Da lobe ich mir das wahre Christentum, das solch eine abartige Einstellung grundsätzlich ablehnt! Merken Sie sich eins, Old Geezer: Vorne ist, wo wir Katholiken sind! Sie hinken uns nur müde hinterher! Nichts für ungut!

Grandloser hat gesagt…

Werter Erzengel, leider ist die Fotoreportage nicht all zu Aussagekräftig. Sie liefert ja nur die Motivation der Freier, warum, wieso, weshalb die Prostituierten ihrem Beruf nachgehen wird mal wieder nicht gestellt. Ist ja schade da Frau Flitner ja die Gelegenheit gehabt hätte diese zu befragen, aber nun mal den Fokus auf die Männer gelegt hat. Gut die meisten Freier geben an das Sie so einfacher zu Sex kommen, für mich persönlich ist das außerhalb einer Partnerschaft legitim. Das Ausleben von Bedürfnissen ist für uns alle in verschieden Graden im legalen Rahmen wichtig, und das muss jeder selbst für sich entscheiden ob er das Verantworten kann. Nennt man Gewissensfreiheit. Und gehen wir mal vom Idealfall aus, dann würd sich ein bewusster Mensch vorher kundig machen was legal ist, woran eine gutes Bordell und fair behandelte Prostituierte zu erkennen sind und das Geschäft auf Augenhöhe abschließen. Auch hier gilt der Grundsatz Qualität kostet, ein Straßenstrich ist billig aber auch mehr als Fragwürdig, während ein Edelbordell, Escort oder Wohnungsprostitution mehr Kosten, aber dafür die Gefahr ausgenutzter Prostituierte verglichen mit dem Straßenstrich geringer ist. Ein verantwortungsvoller Mensch wird sich vorher informieren. Das rate ich Ihnen auch zum Thema, Schweden ist nicht unbedingt ein Vorbild.
Des Weiteren woher schließen Sie das ich und Old Geezer verantwortungslosen Geschlechtsverkehr, haben wollen? Das ist einfach mal eine Unterstellung Ihrerseits. Was wir wollen ist das unaufgeregte reflektieren über ein schwieriges Thema in dem der erhobene moralische Zeigefinger nichts bringt unter der Beachtung von Fakten und nicht Klischees und Vorurteilen die hier besonders verbreitet sind. Wertneutraler Fakt ist nun mal, Prostitution ist erlaubt, manche machen das Freiwillig und aus Spaß, die Mehrheit wird dies als eine erträgliche Option zum Geldverdienen sehen. Den betrachten wir diesen Aspekt mal genauer, 2013 gab es eine Studie in der Herausgefunden wurde das sich eine nicht geringe Anzahl von Studentinnen prostituiert. Warum? Weil die Prostitution die beste Lösung ihrer Geldprobleme neben dem Studium darstellte, geringer zeitlicher Aufwand mit guten Verdienst und der Möglichkeit auch noch das Studium zu Schultern. Die überwiegende Anzahl dieser Studentinnen macht es freiwillig da es zu diesem Zeitpunkt keinen entsprechenden Job gab, mit dem Sie ihren Unterhalt und das Studium finanzieren konnten. Jetzt werden Sie natürlich richtiger weise sagen, Ausnutzen einer Finanziellen Zwangslage, aber bedenken Sie eins wer von uns befindet sich ohne Beruf nicht in dieser Zwangslage? Fast keiner. Zu ihren Triebtätern, wie definieren Sie diese? Ein Mensch der jemand anderes trifft um unverbindlichen Sex zu haben? Ein One-Night-Stand, zwei Triebtäter auf einmal? Besonders da Sie einen wichtigen gedanklichen Fehler begehen, was ist der Zweck einer Prostituierten? Diese bietet Sexuelle Handlungen an, gegen Vorteil und nicht zu ihrer Befriedigung. Was Sie vergessen ist, die meisten Prostituierten trennen zwischen Berufsex und Privatsex. Genauso wie Pornodarsteller, diese trennen auch Beruf vom Privaten. Ausnahmen gibt es immer, verheiratete Prostituierte, wie solche die das Angenehme mit dem nützlichen verbinden, aber in der Regel will die Prostituierte einen sauberen, freundlichen und netten Kunden.. Wie wir merken gibt auch hier wieder zahlreiche Aspekte außerhalb der vereinfachten Darstellung Prostitution=Schlecht. Als letztes, die Kirche fordert viel, und das wenigste hat mit der gesellschaftlichen oder moralischen Realität zu tun, von daher schön für ihren Beschluss aber ein Verbot der Prostitution steht in naher Zukunft nicht zu Disposition, besonders da gerade das Gesetz in einem Gremium in Abstimmung mit den Berufsverbanden sexuelle Dienstleistung und Dienstleister

Grandloser hat gesagt…

.....in Nachbesserung befindet.

Grandloser hat gesagt…

.....in Nachbesserung befindet.

Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Grndloser!

Natürlich sind Sie beim Geschlechtsverkehr mit Ihrer Leensabschnittsgefährtin verantwortungslos! Verraten Sie mir doch einmal, wie Sie sich auf die überraschende Nachricht, Ihre Lebensabschnittsgefährtin ist schwanger, nur weil das Kondom gerissen ist, verhalten. Was für Lösungen haben Sie denn in diesem Fall für Ihre Kurtisane? Eigenartig ist auch, dass Sie in Ihrem letzten Beitrag jetzt doch einräumen, dass Prostitution ein Geschäft ist. Vorher haben Sie noch dreist behauptet, dass man nichts kaufen würde. Sie wissen wirklich nicht, was Sie wollen. Aber - und das habe ich ja schon einmal gesagt - da gleichen Sie den als Geistesgrößen (ihrer Zeit) gefeierten Männern Martin Luther und Adolf Hitler. Wenn man deren Schriften liest, begegnet man auch andauernd auf engstem Raum widersprüchlichen Aussagen! Das ist für den gesunden Menschenverstand einfach nur unerträglich! Wirklich! Nichts für ungut!

Erzengel Michael hat gesagt…

An Grandloser, einen armen Knecht Satans!

Dass Ihre Lebensabschnittsgefährtin die Hurerei mit Ihnen ohne jeden Widerspruch über sich ergehen lässt, spricht nicht gerade für ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl Ihrer Bettgenossin und Gesellschafterin! Ganz offensichtlich versteht und hält sie nicht sehr viel von der Würde einer Frau! Nun ja, Gleiches gesellt sich eben gern zu Gleichem!

Grandloser hat gesagt…

Lieber Ulrich Wortklauberei eine Dienstleistung gegen Entgelt ist auch ein Geschäft. Dienstleistung definiert nur genauer die Art und Form des Geschäftes. Handel ist auch ein Geschäft etc... Falls Sie mir nicht glauben

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/transaktion.html

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/dienstleistungen.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktion_(Wirtschaft)

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/dienstleistung

Grundlagenwissen in sämtlichen kaufmännische Berufen.
Ansonsten versuchen Sie vom Thema abzulenken, hier geht es um Prostitution. Da Sie nicht Sachliches Beitragen, werde ich mir die Mühe sparen und eure beiden Nebelkerzen nicht weiter beachten

666 hat gesagt…

Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt und völlig legal,klar gibt es wie überall auch hier "Schwarze Schafe" und gegen die wird auch vorgegangen. Wie wäre es mit Beweisen für ihre Behauptung das jeder der zu einer Prostituierten geht ein Triebtäter ist ! Der Mensch kann nicht "Sexualisiert" werden da er von Geburt an ein Sexuelles Wesen ist,daher ist der Begriff "Frühsexualisierung " auch völliger Schwachsinn, aber das ist ein anderes Thema ! Schon mal daran gedacht das es auch Männer gibt die Einsam sind und sich bei diesen Frauen einfach nur ein wenig Zärtlichkeit erhoffen oder jemanden mit dem man einfach nur Reden und Ausgehen kann ? Fakt ist außerdem das durch Bordelle Straftaten vermindert werden,wenn jemand seinen Trieb nicht legal ausleben kann holt er sich das was er braucht früher oder später mit Gewalt. Jede Prostituierte hat das Recht einen Kunden abzulehnen.Außerdem gibt es auch "Call-Boys" also Männer die Frauen für Geld Sex anbieten !

Ulrich hat gesagt…

Liebenswerter Grandloser!

Ihr Problem ist, dass Sie Moral mit Ökonomie verwechseln und umgekehrt! So wird das nichts mit Ihnen! Übrigens, Erzengel Michael, hat vollkommen recht! Ist Ihnen, der Sie doch ein Intelligenzbolzen sind, noch nicht aufgegangen, dass Sie sich beim Geschlechtsverkehr mit Ihrer Gefährtin wie ein Hurer mit einer Hure verhalten? Auch bei einvernehmlicher Hurerei, wie Sie das ja nennen, kommen Verhütungsmittel zum Einsatz! Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie Ihre Gefährtin nicht bezahlen. Aber schon in der Heiligen Schrift kann man lesen, dass es eine (besonders verkommene Art von) Hurerei ohne Bezahlung gibt! Nichts für ungut!

Anonym hat gesagt…

Leute kommt raus aus dem Mittelalter ! Sicher glaubt ihr auch noch das man von Selbstbefriedigung Bild wird und das ne Sünde ist !

Erzengel Michael hat gesagt…

vmumntryAn den anonymen Feigling!

Selbstverständlich ist Selbstbefriedigung eine Sünde, sogar eine Todsünde! Übrigens, kommen Sie erst einmal ins 21. Jahrhundert!

666 hat gesagt…

Erzengel Michael flieg mal nicht so hoch ! Im Gegensatz zur Kirche bin ich im 21sten Jahrhundert. Der Mensch ist von Geburt an ein Sexuelles Wesen und nahe zu jedes Kind entdeckt früher oder später die eigene Sexualität bzw Selbstbefriedigung, das völlig Normal und gehört zur Kindlichen Entwicklung dazu !

Erzengel Michael hat gesagt…

An das kleine Teufelchen "666"!

Es ist sehr leicht, Sie aus der Fassung zu bringen! Das spricht leider nicht für Sie und Ihren Zwingherrn! Haben Sie eigentlich schon bemerkt, dass es die Kirche bis ins 21. Jahrhundert geschafft hat, Sie bornierter Schnösel! Übrigens, was für perverse Eltern haben Sie gehabt, dass Sie schon in frühester Kindheit sich selbstbefriedigt haben?